Rhabarber Buttermilchkuchen
Der Duft von frisch geschnittenem Gras und die ersten zarten Sonnenstrahlen kündigen sie an – die Zeit des Rhabarbers. Es ist ein Geschmack, der mich jedes Jahr aufs Neue in meine Kindheit zurückversetzt, an die sonnigen Nachmittage im Schrebergarten meiner Großmutter. Der leicht säuerliche, fast ungezähmte Geschmack des Rhabarbers, gepaart mit der sanften Süße eines Kuchens, ist für mich die Quintessenz des Frühlings.
Dieser Rhabarber Buttermilchkuchen ist nicht einfach nur ein Rezept; es ist eine Erinnerung, gebacken in einer goldenen Kruste. Er fängt die Essenz dieser besonderen Jahreszeit ein und bringt sie direkt auf deinen Tisch, ein Versprechen von Frische und Leichtigkeit.
Rhabarber Buttermilchkuchen
Ein klassischer Rhabarberkuchen mit saftiger Buttermilch-Basis und knusprigen Mandeln.
- 375 g Mehl
- 375 ml Buttermilch
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- 220 g Zucker
- 1 Päckchen Backpulver
- 40 g gehobelte Mandeln, abgezogen
- 1 EL Zucker
- 65 ml Sahne
- 30 g Butter
- 400 g Rhabarber (in Stücke geschnitten)
- 2 EL Zucker
- Backen
- 1Rhabarber waschen, schälen, in ca. 1 cm breite Stücke schneiden und mit 2 EL Zucker vermischen.
- 2Für den Teig Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Buttermilch unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach unterrühren, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht.
- 3Teig auf ein gefettetes Backblech (ca. 38x35 cm) geben und verteilen. Rhabarberstücke darauf streuen und leicht eindrücken.
- 4Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit Mandeln mit 1 EL Zucker mischen und über den Kuchen streuen.
- 5Für den Guss Sahne kurz mit Butter aufkochen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, den Guss gleichmäßig darüber verteilen.
- 6Kuchen abkühlen lassen.
Keywords: Rhabarber, Kuchen, Buttermilch, Frühlingskuchen, Dessert, Backen, Vegetarisch
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein orchestrales Geschmackserlebnis: Die säuerliche Frische des Rhabarbers tanzt eine unwiderstehliche Choreografie mit der zarten, cremigen Süße der Buttermilch. Jeder Bissen ist eine kleine Entdeckungsreise für deine Geschmackspapillen.
- Köstliche Texturvielfalt: Von der zarten Krume des Kuchens über die leicht angebissenen Rhabarberstücke bis hin zum knusprigen Mandel-Zucker-Topping – dieses Rezept bietet eine Symphonie der Texturen, die jeden Kuchenliebhaber begeistert.
- Einfach magische Backergebnisse: Auch wenn das Ergebnis nach Kunstwerk aussieht, ist dieser Kuchen bemerkenswert unkompliziert in der Zubereitung. Er belohnt dich mit einem authentischen Geschmackserlebnis, das an Omas Backstube erinnert.
- Der Duft allein ist es wert: Sobald der Kuchen im Ofen ist, entfaltet sich ein Aroma, das die ganze Wohnung erfüllt. Es ist eine verführerische Mischung aus süßen, sauren und leicht nussigen Noten, die Lust auf mehr macht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Kuchen entscheidend, denn sie sind die Stars der Show. Wenn du frischen Rhabarber erwischst, der noch die Kühle des Bodens in sich trägt, und eine gute, vollmundige Buttermilch verwendest, dann ist der Grundstein für ein unvergessliches Geschmackserlebnis gelegt.
- Rhabarber: Das Herzstück dieses Kuchens, dessen charakteristische Säure für eine aufregende Frische sorgt, die süße Torten oft vermissen lassen.
- Buttermilch: Sie ist der Schlüssel zur perfekten, zarten und saftigen Konsistenz des Kuchens und verleiht ihm eine subtile, erfrischende Note.
- Gehobelte Mandeln: Sie steuern nicht nur eine herrliche Knusprigkeit bei, sondern auch ein feines, leicht nussiges Aroma, das wunderbar mit dem Rhabarber harmoniert.
- Zitronenschale (optional/zur Verfeinerung): Ein Hauch von Zitrone kann die Frische des Rhabarbers noch hervorheben und dem Kuchen eine zusätzliche Dimension verleihen.
Die genauen Mengenangaben für alle Zutaten findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Rhabarber, oft als Obst behandelt, aber botanisch gesehen ein Gemüse, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Ursprünglich stammt er aus den Regionen Sibiriens und nördlichen Chinas, wo er seit Jahrhunderten für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt wurde. Die frühen Chinesen nutzten die Wurzeln des Rhabarbers zur Behandlung verschiedener Leiden, und der Name “Rhabarber” selbst leitet sich vom deutschen Fluss “Rhein” und dem griechischen Wort für “fremd” oder “Barbaren” ab, was auf seine Herkunft und seinen Import nach Europa hindeutet.
Erst im 18. Jahrhundert begann Rhabarber seinen Weg in die europäische Küche zu finden, anfänglich hauptsächlich als teure Delikatesse in England und Frankreich. Seine saure Natur machte ihn zu einem idealen Begleiter für süße Speisen, besonders in einer Zeit, als Zucker noch ein Luxusgut war und die natürliche Säure von Früchten und Gemüsesorten den Geschmack ausbalancierte. Die Erfindung und zunehmende Verfügbarkeit von Zucker im 19. Jahrhundert trugen maßgeblich zur Popularisierung von Rhabarbergerichten bei, und so entwickelte er sich zu einem festen Bestandteil der saisonalen Küche.
Die Kombination von Rhabarber mit Buttermilch, wie in diesem Kuchen, ist eine modernere, aber dennoch tief verwurzelte Tradition. Buttermilch bringt eine wunderbare Leichtigkeit und Zartheit in den Teig, die die kräftigere Säure des Rhabarbers perfekt ergänzt. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie traditionelle Zutaten mit cleveren Techniken zu etwas Neuem und doch Vertrautem kombiniert werden können. Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert; er ist eine Brücke zwischen vergessenen Aromen und der Lust auf das Neue, ein kulinarisches Erbe, das im Frühling gefeiert wird.
So bereitest du Rhabarber Buttermilchkuchen Rezept zu
Schritt 1: Den Stars des Frühlings vorbereiten
Die Saison des Rhabarbers ist kurz und kostbar, und seine Vorbereitung ist ein wichtiger erster Schritt. Ich mag es, wenn die Stangen noch knackig und fest sind. Das gründliche Waschen ist unerlässlich, um jeglichen Sand oder Erde zu entfernen.
Die äußeren, oft faserigen Schichten des Rhabarbers ziehe ich mit einem kleinen Sparschäler oder Messer ab. Das macht die Stücke zarter und leichter zu essen. Dann schneide ich den Rhabarber in mundgerechte Stücke, etwa ein bis zwei Zentimeter breit. Zu kleine Stücke können beim Backen zerfallen und den Kuchen zu wässrig machen, zu große sind dann vielleicht noch zu bissfest.
Um die intensive Säure des Rhabarbers etwas abzufedern und ihm zu ermöglichen, Saft zu ziehen, vermenge ich die vorbereiteten Stücke mit zwei gehäuften Esslöffeln Zucker in einer Schüssel. Dieses sanfte Ziehen im Zucker bewahrt nicht nur seine Frische, sondern beginnt auch, die Aromen zu harmonisieren, bevor er den Weg in den Teig findet.
Schritt 2: Die süße Grundlage gießen
Während der Rhabarber seine süße Kur genießt, widmen wir uns dem Teig. In einer großen, stabilen Rührschüssel schlage ich die Eier auf. Mein Trick ist, sie wirklich schaumig zu schlagen, bis sie eine helle, fast weiße Farbe annehmen und sich ihr Volumen deutlich verdoppelt hat. Das bringt Luftigkeit in den Kuchen von Anfang an.
Dann kommen der feine Zucker und der duftende Vanillezucker hinzu. Weiter geht das Schlagen, bis eine cremige, helle Masse entsteht, die wie ein Band vom Schneebesen fließt. Nun ist es Zeit für die Buttermilch. Sie wird langsam und unter ständigem Rühren eingearbeitet, um eine homogene Verbindung zu gewährleisten. Die Buttermilch macht den Teig später schön locker und feucht.
In einer separaten Schüssel vermische ich das Mehl sorgfältig mit dem Backpulver. Dieses Sieben des Mehls über die feuchten Zutaten sorgt dafür, dass es sich gleichmäßig verteilt und keine Klümpchen entstehen. Geduld ist hier wichtig. Nach und nach gebe ich die Mehlmischung zur Buttermilch-Ei-Masse und verrühre alles nur so lange, bis gerade eben ein glatter Teig entstanden ist. Ein zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und macht den Kuchen zäh – das wollen wir vermeiden.
Schritt 3: Die Verteilung der Frühlingsboten
Jetzt kommt der Moment, in dem die süße und die saure Seite zusammenfinden. Ich nehme ein gut gefettetes Backblech. Die Größe ist hier tatsächlich wichtig; ein Blech von etwa 38 x 35 cm gibt dem Kuchen die ideale Dicke. Den vorbereiteten, flüssigen Teig gieße ich über das Blech und verteile ihn gleichmäßig bis in die Ecken. Eine Teigkarte oder ein Löffel hilft dabei, eine ebene Fläche zu schaffen.
Im Anschluss werden die vorbereiteten Rhabarberstücke großzügig über den Teig gestreut. Ich drücke sie sanft in den Teig hinein, sodass sie beim Backen nicht austrocknen, aber doch sichtbar bleiben. Dies schafft eine schöne Optik und garantiert, dass man bei jedem Bissen von der saftigen Frucht und dem zarten Kuchen profitiert.
Achtung: Achte darauf, den Rhabarber nicht zu dicht an den Rändern zu platzieren, da er beim Backen etwas schrumpft und sich zurückziehen kann. Ein leichter Rand des Kuchens ohne direkten Rhabarber bietet eine schöne Kontrasterfahrung.
Schritt 4: Die knusprige Kruste formen
Während der Teig wartet, heize ich meinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Das ist die perfekte Temperatur, um den Rhabarber Buttermilchkuchen goldbraun und durchzubacken, ohne die empfindlichen Aromen zu zerstören. Der Kuchen benötigt etwa 35 Minuten im Ofen. Die genaue Zeit kann je nach Ofen variieren, also behalte ihn ruhig im Auge.
Etwa zur Hälfte der Backzeit – wenn der Kuchen bereits beginnt, fest zu werden und leicht Farbe anzunehmen – kommt der gehackte Mandel-Zucker-Mix darauf. Ich mische die gehobelten Mandeln mit einem Esslöffel Zucker in einer kleinen Schüssel. Dies verleiht dem Kuchen nicht nur ein attraktives Aussehen, sondern sorgt auch für eine unwiderstehlich knusprige und leicht karamellisierte Oberfläche, die einen wunderbaren Kontrast zur Weichheit des Kuchens bildet.
Tipp: Wenn du besonders cremige Mandeln magst, kannst du sie vor dem Mischen mit dem Zucker kurz in einer trockenen Pfanne anrösten. Das intensiviert ihr Aroma und macht sie noch knuspriger.
Schritt 5: Der veredelnde Guss
Während der Kuchen im Ofen seine goldene Farbe entwickelt, bereite ich den einfachen, aber wirkungsvollen Guss vor. In einem kleinen Topf erwärme ich die Sahne zusammen mit der Butter. Das Erhitzen muss nicht lange dauern, es geht darum, die Butter in der Sahne zu schmelzen und eine glatte, glänzende Flüssigkeit zu erhalten. Diese Mischung ist nicht nur lecker, sondern sorgt auch dafür, dass der Kuchen nach dem Backen wunderbar saftig bleibt.
Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt und noch heiß ist, verteile ich den warmen Sahnemischung vorsichtig und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche. Es mag zunächst viel Flüssigkeit sein, aber keine Sorge, der Kuchen saugt sie auf wie ein Schwamm. Dies macht die Krume unglaublich zart und feucht und umhüllt die Rhabarberstücke mit einer leichten Süße und Cremigkeit. Das ist ein entscheidender Schritt für die perfekte Textur!
Was ich dabei gelernt habe: Dieser Guss ist es, der dem Kuchen eine zusätzliche Dimension der Saftigkeit verleiht und ihn von einem einfachen Blechkuchen abhebt. Er verbindet die verschiedenen Aromen und Texturen zu einem harmonischen Ganzen.
Schritt 6: Das magische Abkühlen und Ruhen
Nach diesem aufregenden Backprozess ist Geduld gefragt. Den frisch gebackenen und gegossenen Kuchen lasse ich nun in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Diese Ruhephase ist essenziell, damit sich die Aromen vollständig entfalten und verbinden können. Außerdem wird der Kuchen durch das Abkühlen stabiler, was das Portionieren erleichtert.
Ich mag es, wenn der Kuchen fast vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, bevor ich ihn anschneide. So sind die Texturen am besten wahrnehmbar, und die süß-säuerliche Balance kommt optimal zur Geltung. Das kurze Erwärmen am nächsten Tag ist natürlich auch eine Option, aber das erste Anschneiden eines perfekt ausgeteilten Kuchens ist ein Hochgenuss.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu grob geschnittener oder ungeziegelter Rhabarber. Wenn die Rhabarberstücke zu groß sind, bleiben sie beim Backen eventuell hart und sauer. Ohne das VORHERIGE Einsüuern mit Zucker zieht der Rhabarber beim Backen nicht genug Saft, was den Kuchen trocken oder wässrig machen kann. Schneide ihn daher in ca. 1-2 cm dicke Stücke und lass ihn kurz mit Zucker ziehen, bevor er auf den Teig kommt.
Fehler 2: Übergroßes Backblech oder zu wenig Teig. Der Teig sollte das Blech schön bedecken und nicht zu dünn sein. Wenn du ein zu großes Blech verwendest oder zu wenig Teig, wird der Kuchen hauchdünn, trocknet schnell aus und die Textur leidet. Ich empfehle eine Größe von etwa 38 x 35 cm, um die ideale Dicke zu erreichen.
Fehler 3: Zu langes Rühren des Teiges. Sobald das Mehl mit den flüssigen Zutaten vermischt ist, sollte nur noch kurz gerührt werden, bis ein homogener Teig entsteht. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Mehl, was dazu führt, dass der Kuchen zäh wird statt zart und locker. Schnell und sanft ist hier die Devise.
Fehler 4: Den Guss vergessen oder falsch anwenden. Der Sahnemandelguss ist kein bloßes Dekorationselement, sondern maßgeblich für die Saftigkeit und Textur verantwortlich. Er sollte auf den heißen Kuchen gegeben werden, damit er gut einziehen kann. Wird er auf einen abgekühlten oder gar kalten Kuchen gegossen, bleibt er eher auf der Oberfläche und das gewünschte Ergebnis wird nicht erzielt.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Variante: Ersetze die Eier durch eine Mischung aus Apfelmus (ca. 100g) und einem Esslöffel Leinsamen, die mit etwas Wasser angedickt wurden. Die Buttermilch kann durch eine ungesüßte pflanzliche Milch (wie Hafer- oder Sojamilch) ersetzt und mit einem Teelöffel Zitronensaft oder Essig für die Säure “sauer” gemacht werden. Achte darauf, die Mandeln und den Guss entsprechend anzupassen, beispielsweise mit pflanzlicher Butter und Sahne.
Beeren-Luxus: Füge zusätzlich zu den Rhabarberstücken eine Handvoll frische oder tiefgekühlte Himbeeren oder Erdbeeren hinzu. Diese süßen Beeren bilden einen wunderbaren Kontrast zur Säure des Rhabarbers und verleihen dem Kuchen eine zusätzliche fruchtige Note und eine ansprechendere Farbe. Das erhöht den Festlichkeitsfaktor enorm.
Exotischer Twist: Integriere eine aufgeschnittene Vanilleschote in den Teig oder füge etwas Kokosmilch anstelle eines Teils der Buttermilch hinzu. Eine Prise Kardamom oder eine feine Abrieb von einer Bio-Limette kann dem Ganzen eine überraschende, leicht exotische Wendung geben, die besonders gut zur Säure des Rhabarbers passt. So wird ein einfacher Kuchen zu einem kleinen kulinarischen Abenteuer.
Profi-Tipps für Rhabarber Buttermilchkuchen Rezept
Um deinen Rhabarber Buttermilchkuchen auf das nächste Level zu heben, hier ein paar Insider-Tricks, die den Unterschied machen.
Das Geheimnis der perfekten Rhabarber-Marmelade: Anstatt die Rhabarberstücke roh auf den Teig zu geben, kannst du sie auch einmal kurz mit etwas Zucker und vielleicht einem Hauch Zimt einkochen lassen und dann als eine Art Marmelade auf den vorgebackenen Kuchen verteilen. Das kontrolliert die Feuchtigkeit und intensiviert den Geschmack.
Die Kunst der doppelten Teigschicht: Für extra Saftigkeit und eine interessantere Textur kannst du den Teig auf dem Blech verteilen, dann erst eine dünne Schicht Apfelmus oder eine andere fruchtige Marmelade darauf verstreichen, bevor der Rhabarber und der Mandelguss folgen. Das sorgt für eine versteckte Fruchtschicht.
Geröstete Mandeln für mehr Tiefe: Statt die gehobelten Mandeln nur mit Zucker zu mischen, röste sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne goldbraun an. Das intensiviert ihr Aroma und sorgt für eine noch feinere Knusprigkeit, die dem Kuchen eine unglaubliche Tiefe verleiht.
Der Hauch von Gewürzen: Auch wenn der Kuchen pur schon fantastisch ist, ein Hauch von gemahlenem Ingwer, einer Prise Zimt oder sogar etwas Sternanis in Kombination mit dem Rhabarber kann eine wunderbar herbstlich-frühlingshafte Note erzeugen, die überrascht und begeistert.
Zitrone ist dein Freund: Nicht nur die Zitrone im Guss, sondern auch etwas Abrieb von Bio-Zitronenschale direkt in den Teig kann die Frische des Rhabarbers wunderbar unterstreichen und dem Kuchen eine zusätzliche spritzige Komponente verleihen.
Servier-Ideen für Rhabarber Buttermilchkuchen Rezept
Anrichten & Dekoration
Dieser Kuchen ist bereits für sich allein ein optischer Genuss, aber mit ein paar kleinen Akzenten wird er zum Star jeder Tafel. Eine leichte Puderzuckerschicht, die wie ein sanfter Frühlingsschnee über die Oberfläche rieselt, ist eine klassische und elegante Wahl. Alternativ kannst du frische Minzblätter oder eine kleine Handvoll süßer Beeren, wie Himbeeren, als leuchtende Farbtupfer auf dem Kuchen verteilen, bevor du ihn servierst.
Eine leuchtende Kruste aus Zuckerguss – gemischt aus Puderzucker und etwas Zitronensaft oder Buttermilch – kann den Kuchen weiter veredeln. Wenn du es noch aufwändiger magst, kannst du mit einem Spritzbeutel feine Linien oder Muster auf den gekühlten Kuchen ziehen. Die grobporige Konsistenz der Krume und die zarten Rhabarberstücke laden dazu ein, den Kuchen in rechteckige oder quadratische Stücke zu schneiden, um die Struktur sichtbar zu machen.
Passende Beilagen
Der Rhabarber Buttermilchkuchen harmoniert wunderbar mit einer einfachen Kugel Vanilleeis – die Cremigkeit des Eises bildet einen tollen Kontrast zur Säure des Kuchens. Eine leichte Schlagsahne ist ebenfalls eine klassische und beliebte Ergänzung, die dem Kuchen eine zusätzliche Sanftheit verleiht. Wer es etwas fester mag, kann eine selbstgemachte Beeren-Sauce dazu reichen, deren fruchtige Tiefe die Aromen des Rhabarbers aufgreift.
Für einen Herzhaften Kontrast oder als Teil eines ausgedehnten Brunchs eignet sich dieser Kuchen auch hervorragend zu einem cremigen Joghurt-Dip mit Honig oder einem leichten Frischkäse-Aufstrich. Kombiniert mit einem Glas kühler Buttermilch oder einem frisch aufgebrühten Kaffee wird das Geschmackserlebnis abgerundet.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist der perfekte Begleiter für Frühlingsfeste, Ostertafeln oder Geburtstagsfeiern im April oder Mai. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zu einer willkommenen Abwechslung nach deftigeren Gerichten. Auch bei einem gemütlichen Nachmittagskaffee mit Freunden oder als süßer Abschluss eines festlichen Familienessens macht er eine ausgezeichnete Figur.
Stelle ihn auf deine Tortenplatte und beobachte, wie er zum Gesprächsthema wird. Er ist ideal für alle, die das Gefühl von Nostalgie und die Freude an saisonalem Gebäck lieben. Die Kombination aus vertrauten Aromen und einer überraschenden Zartheit macht ihn zu einem echten Publikumsliebling für besondere Momente.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Der Rhabarber Buttermilchkuchen schmeckt am besten frisch, aber Reste lassen sich gut aufbewahren. Decke den vollständigen Kuchen oder angeschnittene Stücke luftdicht ab, am besten mit Frischhaltefolie oder indem du sie in einen luftdichten Behälter legst. So bleibt er vor Austrocknung geschützt und behält seine Saftigkeit für mehrere Tage.
Lagere ihn am besten bei Zimmertemperatur, wenn er innerhalb von ein bis zwei Tagen verzehrt wird. Wenn es draußen wärmer ist oder du die Haltbarkeit verlängern möchtest, ist der Kühlschrank eine gute Option. Beachte jedoch, dass er im Kühlschrank etwas fester werden kann.
Einfrieren
Dieses Kuchenrezept eignet sich hervorragend zum Einfrieren, und zwar sowohl als ganze Kuchen als auch als einzelne Stücke. Lasse den Kuchen vollständig auskühlen, bevor du ihn in gefriergeeignete Behälter packst oder fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie wickelst. So bleibt er bis zu zwei bis drei Monate haltbar.
Achte darauf, den Kuchen gut zu verpacken, um Gefrierbrand zu vermeiden. Wenn du einzelne Stücke einfrierst, kannst du sie später einzeln auftauen, was sehr praktisch ist, wenn dich plötzlich die Lust auf ein Stück Kuchen packt.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um den aufgetauten oder im Kühlschrank gelagerten Kuchen wieder in den Genussmoment zu bringen, gibt es ein paar einfache Methoden. Für am Vortag oder vor wenigen Tagen gelagerte Reste genügt oft kurzes Erwärmen im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) für etwa 5-10 Minuten. Dies frischt die Kruste auf und macht den Kuchen wieder saftiger.
Eingefrorene Kuchen- oder Kuchenstücke sollten langsam bei Zimmertemperatur auftauen. Danach können sie ebenfalls kurz im Ofen erwärmt werden, um die Textur und den Geschmack zu optimieren. Das Aufwärmen im Toaster oder in der Mikrowelle ist meist weniger empfehlenswert, da es die Textur verändern kann.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich tiefgekühlten Rhabarber verwenden? Wenn ja, wie am besten?
Ja, tiefgekühlter Rhabarber ist eine ausgezeichnete Alternative, besonders außerhalb der Saison. Lasse ihn vor der Verwendung komplett auftauen und gieße das überschüssige Wasser ab. Da tiefgekühlter Rhabarber oft weicher ist und mehr Wasser enthält, kann es hilfreich sein, ihn nach dem Abtropfen noch leicht auszudrücken. Verwende eventuell eine Spur mehr Zucker im Teigbereich des Rhabarbers, um die Säure auszugleichen. Auch die Backzeit könnte sich geringfügig verkürzen, pass also gut auf den Kuchen auf. Der Kern des Rezeptes bleibt aber: Ein guter Rhabarberkuchen braucht den Rhabarber und die Feinheit der Buttermilch.
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Mein Kuchen ist nach dem Backen zu feucht geworden. Woran könnte das liegen?
Wenn dein Rhabarber Buttermilchkuchen zu feucht geworden ist, können mehrere Ursachen dahinterstecken. Einer der häufigsten Gründe ist eine zu hohe Wassermenge aus dem Rhabarber selbst. Stelle sicher, dass der Rhabarber gut abgetropft ist und du überschüssige Flüssigkeit entfernt hast, besonders wenn du tiefgekühlten Rhabarber verwendest. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Kuchen nicht lange genug gebacken wurde und noch nicht vollständig durchgetrocknet ist. Teste die Garprobe mit einem Holzstäbchen an verschiedenen Stellen. Wenn das Stäbchen sauber herauskommt, ist der Kuchen gar. Manchmal hilft es auch, den Kuchen nach dem Backen noch 10-15 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür langsam auskühlen zu lassen, um Restfeuchtigkeit entweichen zu lassen.
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Ich mag den Guss nicht so gerne. Kann ich ihn weglassen oder ersetzen?
Absolut! Der Guss ist eine wunderbare Ergänzung für die Saftigkeit, aber dieser Rhabarber Buttermilchkuchen schmeckt auch ohne Guss fantastisch. Wenn du den Guss weglassen möchtest, kannst du die Backzeit eventuell um ein paar Minuten verkürzen, da die zusätzliche Flüssigkeit fehlt. Falls du etwas Ähnliches wie den Guss möchtest, aber lieber eine leichtere Variante bevorzugst, könntest du nach dem Backen ein paar Esslöffel Sahne mit einem Teelöffel Honig oder Ahornsirup erwärmen und diese Mischung sparsam über den noch warmen Kuchen geben. Eine weitere Option ist, den Kuchen nach dem Abkühlen mit Puderzucker zu bestäuben oder eine einfache Buttercreme aufzutragen, falls du es etwas süßer magst. Die Grundstruktur des Kuchens ist so stark, dass er auch ohne den klassischen Guss überzeugt.
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