15 Best Rhubarb Recipes to Try This Summer
Es war ein grauer, trüber Novembertag, einer jener, an denen die Welt draußen in gedämpften Farben verschwimmt und die Seele nach etwas Wärme und Süße verlangt. Da fiel mir ein kleines, vergilbtes Notizbuch in die Hände, das Etwas muffige Aroma von altem Papier mischte sich mit dem Geruch von Vanille, der noch vom letzten Backen in der Küche hing. Es war das Geheimrezeptbuch meiner Großmutter, gefüllt mit handgeschriebenen Rezepten, Kritzeleien und kleinen Weisheiten, die sie mir im Laufe der Jahre anvertraut hatte.
Und dort stand es, auf einer verknitterten Seite, geschrieben mit ihrer schwungvollen Handschrift: Rhabarber-Tartelettes. Kaum hatte ich die Zeilen gelesen, schon stieg mir der Duft von süß-säuerlichem Rhabarber, verfeinert mit einem Hauch von Zitrone und zarter Buttercreme, in die Nase. Es war, als würde die Sonne an diesem grauen Tag durch die Scheiben brechen und das kleine Backwerk in ein goldenes Licht tauchen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Umwerfendes Aroma: Schon beim Öffnen des Ofens entströmt ein Duft, der die Vorstellung einer sonnigen Sommerwiese heraufbeschwört, vermischt mit dem warmen, tröstlichen Geruch von frisch gebackener Tarte. Es ist ein Dufterlebnis, das jeden Raum mit Vorfreude erfüllt und Erinnerungen an Kindertage weckt.
- Perfekte Balance: Die kühne Säure des Rhabarbers tanzt auf der Zunge, bevor sie von einer sanften, cremigen Süße aufgefangen wird. Diese Harmonie zwischen herb und süß ist es, die dieses Gericht so unwiderstehlich macht und Lust auf mehr macht, ohne jemals zu aufdringlich zu werden.
- Visuelle Verlockung: Die tiefroten und pinken Akzente des Rhabarbers, eingebettet in den goldbraunen Mürbeteig, sind ein Fest fürs Auge. Jede Tarte schimmert wie ein kleines Kunstwerk, bereit, auf jedem Tisch die Blicke auf sich zu ziehen und zu begeistern.
- Trost und Behaglichkeit: Dieses Gericht strahlt pure Gemütlichkeit aus. Es ist der perfekte Begleiter für einen entspannten Nachmittag, eine Tasse Tee oder als süßer Abschluss eines Abendessens mit lieben Menschen. Es verspricht kleine Glücksmomente in jeder Gabel.
Das brauchst du
Bei diesem Rezept sind die Zutaten mehr als nur eine Liste von Produkten; sie sind die Bausteine für ein kleines kulinarisches Erlebnis. Die Qualität des Rhabarbers, seine knackige Frische und seine intensive Farbe, legt den Grundstein für den Geschmack. Ebenso wichtig ist die Butter, die nicht nur zartschmelzend sein, sondern auch einen Hauch von Nussigkeit in den Mürbeteig bringen soll. Vertraue mir, der Unterschied ist spürbar, wenn du auf gute Produkte achtest. Mengenangaben findest du, wie üblich, weiter unten.
- Frischer Rhabarber: Kein gefrorener oder welker Rhabarber, sondern knackige, junge Stangen, idealerweise mit einer schönen roten Färbung für die Optik und eine ansprechende Säure.
- Kristallzucker: Zum Süßen und Ausgleichen der natürlichen Säure des Rhabarbers, aber auch wichtig für die Textur des Teigs und der Füllung.
- Zitronensaft und -abrieb: Verstärkt die Fruchtigkeit des Rhabarbers und sorgt für eine frische, spritzige Note, die durch die Süße nicht überdeckt wird.
- Butter: Kalte, hochwertige Butter ist entscheidend für einen mürben, aromatischen Teig, der nach dem Backen herrlich zerfällt.
- Eier: Binden die Füllung, verleihen ihr Cremigkeit und sorgen für eine leichte Struktur im Teig.
- Mehl: Die Basis für den Mürbeteig, ein gutes Weizenmehl Type 405 ist hierfür am besten geeignet.
- Vanilleextrakt: Verleiht der Füllung eine warme Tiefe und rundet das Aroma harmonisch ab.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Rhabarber, die botanische Rarität, die uns oft saisonal im Frühling und Frühsommer mit ihrer säuerlichen Frische beglückt, birgt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich stammt die Pflanze aus den kühleren Regionen Asiens, wo sie seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin Verwendung fand. Erst im 18. Jahrhundert fand sie ihren Weg nach Europa und entwickelte sich dort von einem medizinischen Kraut zu einer geschätzten Zutat in der Küche.
Die Verwendung von Rhabarber in Süßspeisen war anfangs eher ungewöhnlich. Seine ausgeprägte Säure forderte die Kreativität der Köche heraus, Süße und Geschmack in Einklang zu bringen. Dies führte zur Entstehung vieler klassischer Kombinationen, wie der beliebten Mischung mit Erdbeeren, deren Süße die Schärfe des Rhabarbers perfekt abmildert. Man könnte sagen, sie sind das Traumpaar des Sommers.
Was Rhabarber jedoch so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen und immer wieder neu interpretiert zu werden. Ob in einem rustikalen Crumble, einer eleganten Tarte oder einem erfrischenden Sorbet – Rhabarber beweist immer wieder seine Vielseitigkeit und bleibt ein Symbol für die Fülle des Frühlings, der die dunklen Monate ablöst. Es ist ein Gemüse, das sich wie eine Frucht gibt und uns damit immer wieder überrascht.
So bereitest du Rhabarber Rezepte zu
Schritt 1: Die Vorbereitung des Rhabarbers – Beginn der Säure-Symphonie
Zuerst nehmen wir uns die Rhabarberstangen zur Brust. Das Entscheidende hier ist, wirklich nur die Stiele zu verwenden und die Blätter sorgfältig zu entfernen, denn diese sind unbekömmlich und wir wollen ja keine bösen Überraschungen erleben. Die Stiele werden gründlich gewaschen und eventuell von holzigen Enden befreit, falls diese schon etwas älter sind. Dann schneiden wir sie in etwa 2–3 cm lange Stücke. Dies ist wichtig, damit sie beim Backen nicht zerfallen und noch eine angenehme Bissfestigkeit behalten.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du eher zarte Rhabarbersorten erwischt, kannst du das Schälen vielleicht überspringen. Bei dickeren, älteren Stangen kann es aber sinnvoll sein, die äußere, faserige Haut abzuziehen, um ein feineres Mundgefühl zu erzielen. Dieses kleine Extra an Vorbereitung lohnt sich für das Endergebnis garantiert.
Tipp: Rote Rhabarbersorten sehen nicht nur schöner aus, sondern sind oft auch etwas milder im Geschmack. Achte auf ihre Farbe, um die visuelle Komponente deiner Tartelettes zu maximieren.
Schritt 2: Der Mürbeteig – Das Fundament des Genusses
Nun widmen wir uns dem Teig, der das Herzstück jeder Tarte bildet. In einer großen Schüssel vermischen wir das Mehl mit dem Puderzucker und einer Prise Salz. Hier ist kein übermäßiges Kneten gefragt, denn Mürbeteig mag es eher zart und kühl. Wir wollen, dass die Butterstücke erhalten bleiben, denn sie sorgen später für die zarte Textur.
Kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten, wird nun zum Mehl-Zucker-Gemisch gegeben. Mit den Fingern verreiben wir die Butter, bis eine krümelige Masse entsteht, die an feine Semmelbrösel erinnert. Diesen Prozess nennt man „brisieren“ – es ist wichtig, dass die Butter nicht zu warm wird und schmilzt, sonst wird der Teig zäh.
Anschließend geben wir ein bis zwei Esslöffel eiskaltes Wasser hinzu und vermengen alles nur kurz, bis sich der Teig gerade so zusammenfügt. Nun wird er zu einer flachen Scheibe geformt, straff in Frischhaltefolie gewickelt und für mindestens 30 Minuten – besser eine Stunde – in den Kühlschrank gelegt. Diese Ruhepause ist entscheidend, damit sich die Glutenstränge entspannen und der Teig später schön mürbe wird.
Achtung: Überkneten ist der Tod für jeden Mürbeteig. Je weniger du ihn bearbeitest, desto besser wird das Ergebnis. Es geht hier um Fingerfertigkeit und Schnelligkeit.
Schritt 3: Die Füllung vorbereiten – Süße und Säure im Spiel
Jetzt kommt die süß-säuerliche Seele der Tartelettes ins Spiel. In einer separaten Schüssel vermischen wir die vorbereiteten Rhabarberstücke mit Kristallzucker, Zitronensaft und Zitronenabrieb. Die Menge des Zuckers kannst du je nach Säure deines Rhabarbers und deinem persönlichen Geschmack leicht anpassen. Manche mögen es lieber zitroniger, andere süßer.
Nun wandert hierbei auch der Vanilleextrakt hinein. Er verleiht der Füllung eine wunderbare Wärme und Tiefe, die die säuerliche Note des Rhabarbers perfekt ausbalanciert. Ein bis zwei Eigelb (je nach Größe und gewünschter Bindung) werden ebenfalls untergerührt. Diese sorgen dafür, dass die Füllung nach dem Backen nicht zu flüssig bleibt, sondern eine leicht geleeartige Konsistenz bekommt, die sich herrlich auf der Zunge anfühlt.
Alles wird nun vorsichtig vermengt. Wir wollen, dass jedes Rhabarberstück von der süßen, zitronigen Mischung umhüllt ist. Lass die Mischung am besten für etwa 10-15 Minuten stehen. Das hilft dem Rhabarber, etwas Saft abzugeben und die Aromen können sich verbinden. Dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied im Geschmackserlebnis.
Schritt 4: Die Tartelettes formen – Handarbeit mit Hingabe
Nachdem der Teig gekühlt und die Füllung bereit ist, geht es ans Formen der Tartelettes. Wir nehmen den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn aus. Ziel ist eine Dicke von etwa 3-4 Millimetern. Wenn du eine Form für kleine Tartelettes hast, ist das ideal. Wenn nicht, kannst du auch einfach kleine Kreise ausstechen und in Muffinformen legen oder freistehende kleine Törtchen backen.
Wir legen die Teigkreise vorsichtig in die Formen, drücken sie gut an den Boden und an die Ränder und schneiden überstehenden Teig ab. Die Bodenbildung ist entscheidend, damit die Füllung später nicht ausläuft und der Boden knusprig wird. Du kannst den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, das verhindert, dass er sich beim Backen zu sehr aufbläht.
Wenn du möchtest, kannst du aus den Teigresten noch kleine Spalten ausschneiden, um sie als Gitter oder dekorative Elemente auf die Füllung zu legen. Das verleiht den Tartelettes eine klassische, charmante Optik. Achte darauf, dass alles gut hält und die Füllung später nicht herausläuft.
Profi-Tipp: Wenn du den Teig in die Formen legst, achte darauf, dass er gut an den Rändern haftet. Ein leicht angefeuchteter Rand kann hier helfen, damit sich der Teig nicht löst.
Schritt 5: Füllen und Backen – Die Magie im Ofen
Jetzt ist der Moment gekommen, die vorbereitete Rhabarberfüllung in die geformten Teigböden zu geben. Verteile die Masse gleichmäßig und fülle die Formen nicht randvoll, da die Füllung beim Backen noch etwas aufgeht. Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch ein paar Streusel aus Teigresten oder eine Mischung aus Butter, Mehl und Zucker darüber geben.
Der Ofen sollte vorgeheizt sein, idealerweise auf etwa 180°C Ober-/Unterhitze. Die genaue Temperatur und Backzeit kann je nach Ofen variieren. Platziere die Tartelettes auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech oder direkt auf dem Rost in der Mitte des Ofens.
Die Backzeit beträgt in der Regel 25–35 Minuten, bis der Teig goldbraun ist und die Füllung blubbert und leicht angedickt ist. Achte darauf, dass die Ränder nicht zu dunkel werden. Sollten sie zu schnell bräunen, kannst du sie locker mit etwas Alufolie abdecken.
Wenn die Tartelettes fertig sind, nimm sie vorsichtig aus dem Ofen. Der Duft, der nun die Küche erfüllt, ist unbeschreiblich – eine Mischung aus süßer Frucht, warmer Butter und einem Hauch von Zitrone. Lass sie in den Formen etwas abkühlen, bevor du sie vorsichtig heraushebelst.
Achtung: Der Rhabarber wird beim Backen sehr heiß. Sei vorsichtig, wenn du die fertigen Tartelettes aus dem Ofen nimmst und probierst. Eine kleine Abkühlzeit ist ratsam.
Schritt 6: Abkühlen und Genießen – Das süße Finale
Nachdem die Tartelettes aus dem Ofen kommen, ist Geduld gefragt. Lass sie vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Das ist wichtig, damit die Füllung richtig fest wird und die Aromen sich voll entfalten können. Das warme Gefühl, das von ihnen ausgeht, ist fast so schön wie der Geschmack selbst.
Wenn sie abgekühlt sind, sind sie bereit, verköstigt zu werden. Der Mürbeteig sollte butterzart sein und auf der Zunge zergehen, während die Rhabarberfüllung eine herrliche Balance aus Süße und Säure bietet. Ein zarter Biss, ein köstlicher Nachgeschmack – das ist das Versprechen dieser Tartelettes.
Diese Tartelettes sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie simple Zutaten zu einem wahren Gaumenschmaus werden können. Sie sind perfekt für den Nachmittagskaffee, als Dessert nach einem leichten Essen oder einfach so, wenn dich die Lust auf etwas Süßes überkommt. Viel Freude beim Genießen!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Falsche Rhabarbersorte oder -qualität. Nicht jeder Rhabarber ist gleich. Zu alte oder faserige Stangen können das Mundgefühl negativ beeinflussen. Auch die Säure kann variieren, was die Süße beeinträchtigt. Die Lösung: Wähle junge, knackige Stangen und achte auf eine schöne rote Farbe für die beste Optik und den ausgewogensten Geschmack. Lieber etwas mehr ausgeben für gute Qualität.
Fehler 2: Zu warmes Arbeiten mit dem Mürbeteig. Wenn Butter und Hände zu warm werden, verliert der Teig seine Mürbigkeit und wird zäh. Lange Kneten ist ebenfalls ein absolutes No-Go. Die Lösung: Arbeite schnell und mit kalten Zutaten. Halte den Teig kühl und lass ihn ausreichend lange im Kühlschrank ruhen, bevor du ihn weiterverarbeitest.
Fehler 3: Die Füllung zu feucht oder zu flüssig lassen. Wenn der Rhabarber zu viel Saft abgibt oder die Bindung nicht stimmt, kann die Tarteboden matschig werden oder die Füllung beim Anschneiden herauslaufen. Die Lösung: Achte auf die richtige Menge an Zucker und Eigelb. Lass die Füllung vorher kurz ziehen, damit überschüssiger Saft verdunstet, bevor du sie in den Teig gibst. Sei nicht zu zaghaft mit dem Eindicken.
Fehler 4: Ungleichmäßiges Backen. Manche Ränder werden zu dunkel, während die Füllung noch zu hell ist. Die Lösung: Behalte die Tartelettes beim Backen gut im Auge. Wenn die Ränder zu schnell Farbe annehmen, decke sie vorsichtig mit Alufolie ab. Eine niedrigere Temperatur über eine etwas längere Zeit kann ebenfalls helfen, gleichmäßiger zu backen.
Variationen für jeden Geschmack
Für alle, die es gerne abwechslungsreicher mögen, gibt es unzählige Möglichkeiten, diese Rhabarber-Tartelettes zu variieren. Eine beliebte Ergänzung ist die Kombination mit roten Früchten. Eine Handvoll Erdbeeren, Blaubeeren oder Himbeeren, fein gewürfelt und zur Rhabarber-Mischung gegeben, bringt süße Akzente und eine zusätzliche Farbvielfalt in die Füllung. Das ist der Klassiker, der nie enttäuscht.
Wer es etwas luxuriöser mag, kann einen Hauch von Ingwer zur Rhabarber-Mischung hinzufügen. Frisch gerieben oder in sehr feine Würfel geschnitten, verleiht Ingwer dem Ganzen eine angenehme Schärfe und ein exotisches Aroma, das wunderbar mit der Säure des Rhabarbers harmoniert. Eine Kugel Vanilleeis passt hierzu hervorragend, um die wärmeren Noten zu betonen.
Für eine vegane Variante kann der Mürbeteig mit pflanzlicher Margarine oder Kokosöl zubereitet werden. Statt Eigelb bindet man die Füllung dann mit etwas Speisestärke, die gut mit dem Rhabarbersaft angedickt wird. Ein Schuss Agavendicksaft oder Ahornsirup rundet die Süße ab, und das Ergebnis ist genauso köstlich, nur rein pflanzlich. Diese veganen Tartelettes sind eine tolle Option für alle.
Profi-Tipps für Rhabarber Rezepte
Tipp 1 – Die richtige Saisonalität: Rhabarber hat eine relativ kurze Saison, meist von April bis Juni. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du ihn frisch aus dieser Zeit verwendest. Dann hat er die ideale Balance zwischen Säure und süßlichen Nuancen.
Tipp 2 – Vorblanchieren für zartere Stiele: Bei sehr dicken oder etwas faserigen Rhabarberstangen kann es sich lohnen, diese kurz in kochendem Wasser zu blanchieren und dann sofort abzuschrecken. Das macht sie zarter und nimmt ihnen etwas von der übermäßigen Säure.
Tipp 3 – Abgerundete Aromen durch Gewürze: Rhabarber verträgt sich wunderbar mit kräftigeren Gewürzen. Eine Prise Kardamom oder Zimt in der Füllung kann dem Gericht eine unerwartete, warme Tiefe verleihen, die besonders im Herbst und Winter gut passt.
Tipp 4 – Geduld beim Abkühlen: Frisch aus dem Ofen ist die Füllung oft noch sehr flüssig. Gib den Tartelettes ausreichend Zeit zum Abkühlen, damit sie ihre Stabilität entwickeln. Das ist entscheidend für die Konsistenz und den perfekten Genuss.
Tipp 5 – Mehrere Schichten für mehr Genuss: Wenn du eine größere Tarte backst, kannst du statt eines Gitters Muster aus Rhabarberstücken auf die Füllung legen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern intensiviert das Rhabarberaroma.
Servier-Ideen für Rhabarber Rezepte
Anrichten & Dekoration
Das Anrichten der Rhabarber-Tartelettes ist fast so wichtig wie das Backen selbst. Oft reicht schon eine leichte Puderzuckerglasur, die mit den Fingern oder einem Sieb sanft aufgestäubt wird. Dies verleiht den kleinen Kunstwerken einen Hauch von Eleganz und Nostalgie. Kleine, frische Minzblätter als Tupfer setzen einen grünen Akzent und einen Hauch von Frische. Auch ein paar essbare Blüten, wie Veilchen oder Gänseblümchen, können eine wundervolle, frühlingshafte Dekoration sein.
Passende Beilagen
Wenn du deine Rhabarber-Tartelettes als Dessert servierst, ist eine Kugel cremiges Vanilleeis oder ein Löffel geschlagene Sahne, vielleicht mit einem Hauch Vanille oder Zitrone verfeinert, eine klassische und köstliche Ergänzung. Für ein eher rustikales Erleben passt auch ein Klecks Joghurt oder Mascarpone. Wer es noch etwas fruchtiger mag, kann eine kleine Schale mit frischen Beeren dazu reichen, deren Süße einen schönen Kontrast zur leichten Säure der Tartelette bildet.
Für besondere Anlässe
Diese Tartelettes sind wahre Alleskönner. Sie eignen sich perfekt für einen gemütlichen Sonntagsbrunch, bei dem sie neben frischem Obst und Gebäck glänzen. Auch als süßer Abschluss eines Frühlings- oder Sommerfestes, eines Picknicks oder einer Gartenparty sind sie ein Erfolg. Ihre handliche Größe macht sie ideal zum Teilen und Genießen in Gesellschaft. Sie versprühen einen Hauch von Eleganz, ohne überladen zu wirken, und passen somit zu fast jeder Gelegenheit.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du das Glück hast, Rhabarber-Tartelettes übrig zu haben – was selten vorkommt! – lagere sie am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Dort halten sie sich für etwa 2–3 Tage frisch. Der Mürbeteig kann über Nacht allerdings etwas weicher werden, besonders wenn die Füllung noch Feuchtigkeit abgibt.
Einfrieren
Das Einfrieren von Rhabarber-Tartelettes ist möglich, aber nicht immer ideal. Wenn sie sehr frisch sind und die Füllung noch fest, kannst du sie gut einfrieren. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie portionsweise in geeigneten Behältern oder gut verpackt in Gefrierbeuteln einfrierst. Sie halten sich so bis zu 2 Monate.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um eingefrorene Tartelettes aufzutauen und wieder aufzuwärmen, nimm sie am besten erst aus dem Gefrierschrank und lass sie bei Raumtemperatur antauen. Anschließend kannst du sie für ein paar Minuten im vorgeheizten Ofen bei ca. 150 Grad Celsius erwärmen. Das hilft, den Mürbeteig wieder etwas knuspriger zu machen. Vermeide die Mikrowelle, da diese den Teig oft weich und gummiartig macht und die Textur zerstört.
Häufig gestellte Fragen
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„Ich habe keinen frischen Rhabarber gefunden. Kann ich tiefgekühlten Rhabarber verwenden und was muss ich beachten?“
Ja, das ist durchaus möglich, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten. Tiefgekühlter Rhabarber gibt beim Auftauen oft viel Flüssigkeit ab. Lasse ihn daher gut abtropfen, nachdem du ihn aufgetaut hast, und tupfe ihn eventuell mit Küchenpapier trocken. Du musst eventuell die Zuckermenge leicht anpassen, da der Gefrierprozess die Säure etwas mildern kann. Außerdem kann es sein, dass die Backzeit etwas kürzer ist, da der Rhabarber bereits vorgegart ist. Achte darauf, dass die Füllung gut eindickt, eventuell musst du hier etwas mehr Stärke oder ein zusätzliches Eigelb verwenden. Die Konsistenz des Mürbeteigs bleibt meist unverändert, solange er frisch verarbeitet wird.
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„Mein Mürbeteig ist nach dem Backen hart und zu knusprig geworden. Woran könnte das liegen?“
Es gibt mehrere Gründe, warum Mürbeteig zu hart werden kann. Einer der häufigsten Fehler ist, den Teig zu lange zu kneten oder zu stark zu bearbeiten, nachdem das Wasser hinzugefügt wurde. Dies entwickelt das Gluten zu stark und macht den Teig zäh statt mürbe. Auch zu wenig Butter im Verhältnis zum Mehl kann das Ergebnis beeinflussen. Eine zu hohe Backtemperatur über einen zu langen Zeitraum hinweg kann den Teig ebenfalls austrocknen. Stelle sicher, dass du den Teig nur kurz verknetest, bis er gerade so zusammenhält, und dass die Butter gut gekühlt ist. Achte auch auf die richtige Backtemperatur und beobachte die Tartelettes genau, damit sie nicht übergaren.
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„Ich möchte die Tartelettes gerne für Gäste vorbereiten. Kann ich sie schon am Vortag backen und was ist beim Aufwärmen zu beachten?“
Das ist eine ausgezeichnete Idee, um am Tag selbst entspannter zu sein. Du kannst die Tartelettes gut am Vortag backen. Lasse sie vollständig auskühlen und bewahre sie dann in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf, wenn es nicht zu warm ist, oder im Kühlschrank, wenn es draußen sehr heiß ist. Das Anrichten mit etwas Puderzucker oder einer kleinen Kugel Eis macht sie dann frisch und appetitlich. Beim Aufwärmen ist es am besten, sie kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 120-150°C) zu erwärmen, um den Mürbeteig wieder etwas knuspriger zu machen. So werden sie wieder fast so gut wie frisch gebacken, ohne dass die TEXTUR leidet. Vermeide die Mikrowelle.
Die besten Rhabarber-Rezepte für den Sommer
Von süßen Crumble bis zu erfrischenden Sorbets – diese Rhabarber-Rezepte stecken voller Sommergeschmack. Einfach, köstlich und ästhetisch ansprechend, Sie werden sie alle ausprobieren wollen!
- Rhabarber
- Erdbeeren
- Zitronensaft
- Zucker
- Mehl
- Haferflocken
- Butter
- Kochen
- 1Vorbereitung des Rhabarbers und der Früchte.
- 2Zutaten für den Streusel vorbereiten.
- 3Rhabarber-Mischung in eine Auflaufform geben.
- 4Streusel darüber verteilen.
- 5Im Ofen goldbraun backen.
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