3-Korn-Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln
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Der Duft von gebräunter Butter, untermalt von süß-säuerlichem Rhabarber und dem Hauch von gerösteten Mandeln – diese Geruchsexplosion ist wie eine warme Umarmung für die Seele. Sie weckt Erinnerungen an spätsommerliche Nachmittage im Garten meiner Großeltern, wo der massive Rhabarberstrauch seine saftigen Stängel wie Schätze freigab. Dieses Aroma ist nicht nur ein Versprechen auf köstlichen Kuchen, sondern auch ein Ticket zurück in Momente unbeschwerter Kindheit, als das größte Problem war, wer die nächste Scheibe ergattert.
Heute, viele Jahre später, versuche ich, diese Magie neu zu entfachen. Es geht nicht nur ums Backen, sondern darum, ein Stückchen dieser behüteten Vergangenheit auf den Tisch zu bringen. Jeder Keks, der zerbricht, jede Gabel, die sich durch den saftigen Teig bohrt, erzählt eine Geschichte von Wärme, Geborgenheit und einem Hauch von Nostalgie.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Kindheit: Dieser Kuchen holt die Aromen längst vergangener Tage zurück auf deinen Teller und lässt dich in süßen Erinnerungen schwelgen.
- Die perfekte Balance: Die natürliche Säure des Rhabarbers trifft auf die süßen Mandelstreusel und schafft ein harmonisches Geschmackserlebnis, das süchtig macht.
- Vom Feld direkt auf den Teller: Mit frischem Rhabarber wird jeder Bissen zu einer Ode an die Natur und die Saison, ein Fest für alle Sinne.
- Ein Zuckerschlecken mit gutem Gewissen: Die cleveren Ersatzstoffe für Zucker und Weizen machen diesen Kuchen zu einer leichteren, aber nicht weniger genussvollen Alternative.
- Die Streusel-Sensation: Knusprig, nussig und leicht süß – die Mandelstreusel sind das i-Tüpfelchen, das diesem Rhabarberkuchen das gewisse Etwas verleiht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das A und O, um diesen besonderen Geschmack zu erzielen. Wenn du auf hochwertige Mehle und frischen Rhabarber setzt, wird das Ergebnis deine Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Vertraue mir, der Unterschied ist spürbar!
- Rhabarber: Wähle knackige, nicht zu holzige Stiele für die beste Saftigkeit und das ausgewogenste Aroma.
- Mandelmehl & Mandelblättchen: Sie sorgen für eine wunderbare Textur und einen tiefen, nussigen Geschmack, der den Rhabarber perfekt ergänzt.
- Hafer- und Buchweizenmehl: Diese alternativen Mehle bringen nicht nur eine tolle Konsistenz, sondern auch eine nussige Komplexität, die weit über das Gewöhnliche hinausgeht.
- Kokosblütenzucker: Eine natürliche Süße mit einem leicht karamelligen Unterton für die Streusel, die dem Kuchen eine besondere Tiefe verleiht.
- Butter & Kokosöl: Die Kombination aus beiden Fetten sorgt für eine himmlische Saftigkeit im Teig und knusprige Perfektion bei den Streuseln.
Die genauen Mengenangaben für diesen Zauber findest du wie immer in der Rezeptkarte unten, bereit zum Ausdrucken und Aufhängen.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Rhabarberkuchen – ein Klassiker, der tiefe Wurzeln in der europäischen Backtradition hat. Ursprünglich als Heilpflanze in China entdeckt, fand der Rhabarber im 18. Jahrhundert seinen Weg in die europäischen Küchen, wo seine säuerliche Frucht (eigentlich ein Gemüse!) schnell als köstliche Zutat für Süßspeisen beliebt wurde. Besonders in Ländern mit langen Wintern, wo frisches Obst rar war, bot Rhabarber eine willkommene frühlingshafte Frische.
Die einfache Zubereitung und die Vielseitigkeit machten ihn schnell zum Liebling auf den heimischen Tischen. Ob als Kompott, Marmelade oder eben als Kuchen – Rhabarber erfreute sich großer Beliebtheit. Interessanterweise hat die Tradition, Rhabarber zu süßen Gerichten zu verarbeiten, erst relativ spät Einzug gehalten; er wurde lange Zeit eher in der deftigen Küche verwendet.
Heute ist Rhabarberkuchen ein Symbol für den Frühling und die beginnende Gartensaison. Die Kombination mit Streuseln ist dabei ein besonders beliebter Klassiker, der die fruchtige Säure wunderbar ausbalanciert. Obwohl sich die Backgewohnheiten ändern und gesündere Alternativen gesucht werden, bleibt die Essenz dieses Kuchens – die einfache Freude an saisonalen Zutaten – zeitlos. Es ist ein Gericht, das Generationen verbindet und bei jedem Bissen ein Gefühl von Heimat und Gemütlichkeit hervorruft.
So bereitest du Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für Genuss
Bevor die Magie richtig beginnen kann, muss der Ofen auf Betriebstemperatur gebracht werden, nämlich wohlige 180°C Ober- und Unterhitze. Gleichzeitig wird eine kleine, aber feine Backform, idealerweise ein quadratisches Blech von 20×20 cm, mit einem Hauch von Kokosöl bestrichen und sorgfältig mit Backpapier ausgelegt. Dies ist kein überflüssiger Schritt, sondern die Garantie, dass dein Meisterwerk später problemlos aus der Form gleitet und du dich voll und ganz dem Geschmack widmen kannst.
Diese erste Phase ist oft die am meisten unterschätzte, dabei legt sie das Fundament für alles, was noch kommt. Ein gut vorbereiteter Arbeitsplatz und ein vorgeheizter Ofen sind die stillen Helfer, die dafür sorgen, dass die nachfolgenden Schritte reibungslos ablaufen und das Backergebnis perfekt wird.
Schritt 2: Die Mandelstreusel – Knuspernde Verlockung
Nun widmen wir uns den kleinen, aber feinen Streuseln, die diesem Kuchen seinen besonderen Reiz verleihen. In einer Schüssel vereinigst du die gemahlenen Mandeln, das Hafervollkornmehl und die Mandelblättchen. Füge den Kokosblütenzucker und eine Prise Zimt hinzu – diese Mischung duftet bereits jetzt verlockend nach Sommer und Genuss. Dann kommt die kalte Butter ins Spiel, in kleinen Stücken zugegeben und mit den Fingern oder einer Gabel zügig eingearbeitet, bis kleine, unregelmäßige Kügelchen entstehen. Ziel ist keine glatte Masse, sondern ein rauer, krümeliger Teig, der später im Ofen herrlich knusprig wird.
Tipp: Das Geheimnis perfekter Streusel liegt in der Kälte! Achte darauf, dass die Butter wirklich gut gekühlt ist. So verbindet sie sich nur leicht mit den trockenen Zutaten und bildet beim Backen die gewünschte Textur. Anschließend wandert diese zukünftige Krönung des Kuchens erst einmal ab in den Kühlschrank, um sich dort auf seinen großen Auftritt vorzubereiten.
Schritt 3: Das Schmelzen der süßen Basis
Für den Teig beginnen wir mit dem sanften Schmelzen von Kokosöl und Honig in einem kleinen Topf. Bei niedriger Hitze werden die beiden Zutaten langsam eins, bis eine goldene, flüssige Masse entsteht. Vom Herd genommen, darf diese süße Basis nun etwa zehn Minuten abkühlen, um ihre Temperatur behutsam zu reduzieren. Dies ist wichtig, damit sie die Eier später nicht gerinnt.
Ein ehrlicher Tipp: Geduld ist hier eine Tugend, die sich auszahlt. Das langsame Abkühlen verhindert nicht nur unschöne Klümpchen im Teig, sondern erlaubt den Aromen, sich zu entwickeln. Wenn du das Kokosöl und den Honig zu heiß zu den anderen Zutaten gibst, riskierst du, die empfindlichen Bestandteile zu zerstören und den Geschmack negativ zu beeinflussen.
Schritt 4: Der Rhabarber – Die köstliche Säure vorbereiten
Während die süße Basis ruht, machen wir uns an den Hauptdarsteller: den Rhabarber. Die roten und grünlichen Stiele werden unter fließendem Wasser gründlich gewaschen, um jeglichen Sand oder Schmutz zu entfernen. Dann werden sie in mundgerechte Stücke geschnitten, etwa so groß wie ein Daumenglied. Die genaue Größe ist nicht entscheidend, aber Stücke von etwa drei Zentimetern Länge sorgen dafür, dass sie beim Backen schön weich werden, aber nicht komplett zerfallen.
Dieser Schritt ist oft verbunden mit dem Gefühl des Frühlingsbeginns. Die leuchtenden Farben des Rhabarbers sind ein Versprechen auf die wärmere Jahreszeit und die Fülle der Natur. Es ist der Moment, in dem die frühlingshafte Frische Einzug in die Küche hält und die Vorfreude auf den Kuchen steigt.
Schritt 5: Der Teig nimmt Form an – Ein rustikales Fundament
Nun widmen wir uns der Zusammenstellung des Teiges. In einer separaten Schüssel vermischst du die drei alternativen Mehlsorten – Hafervollkornmehl, Buchweizenmehl und Dinkelvollkornmehl. Füge das Backpulver, Natron, das halbe Teelöffelchen Zimt und eine winzige Prise Salz hinzu. Diese trockene Mischung bildet das gerüstlose Fundament für unseren Kuchen und sorgt für seine besondere Textur und den nussigen Geschmack.
Die Wahl der Mehle ist hier entscheidend. Sie bringen nicht nur einen reichhaltigeren Geschmack als reines Weizenmehl, sondern auch wertvolle Ballaststoffe und Nährstoffe mit sich. Das Buchweizenmehl gibt eine leicht erdige Note, das Dinkelmehl sorgt für Struktur, und das Hafermehl bindet alles wunderbar ab und verleiht eine angenehme Saftigkeit.
Schritt 6: Die cremige Verbindung – Süße und Struktur vereinen sich
Es ist Zeit, die flüssigen und die trockenen Komponenten zu vereinen. In die abgekühlte Kokosöl-Honig-Mischung gibst du nun die drei Eier, die Zimmertemperatur haben sollten, um sich besser zu emulgieren. Mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät schlägst du diese Masse für etwa zwei Minuten schaumig. Dies ist ein wichtiger Schritt, um dem Teig eine schöne Luftigkeit zu verleihen.
Anschließend werden die Buttermilch und der Vanilleextrakt untergerührt. Die Buttermilch sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit und aktiviert zusammen mit dem Natron das Aufgehen des Kuchens. Zum Schluss gibst du die trockenen Mehlmischungen langsam hinzu, während die Maschine sanft rührt. Nur kurz einarbeiten, bis gerade eben keine Mehlspuren mehr zu sehen sind – zu langes Rühren würde den Kuchen zäh machen.
Achtung: Wenn du die trockenen Zutaten zu lange in die feuchten mischst, entwickelst du zu viel Gluten. Das ist bei einem herkömmlichen Weizenkuchen erwünscht, bei einem Kuchen mit alternativen Mehlen kann es jedoch zu einer gummiartigen Konsistenz führen. Vertraue auf deine Maschine und höre auf, sobald die Zutaten gerade eben verbunden sind.
Schritt 7: Das Zusammenfügen – Von der Form zum Kunstwerk
Der Teig, nun geschmeidig und duftend, wird gleichmäßig in die vorbereitete Backform gefüllt und mit einem Spatel glatt gestrichen. Nun kommt die vorbereitete Rhabarber-Fruchtpracht darauf, die Stücke werden verteilt, um eine gleichmäßige Verteilung im fertigen Kuchen zu gewährleisten. Zum Schluss werden die vorbereiteten, kühlen Mandelstreusel locker über dem Rhabarber verteilt. Sie bilden die herzhafte Kruste, die beim Backen goldbraun und herrlich knusprig wird.
Das Anrichten der Rhabarberstücke ist oft ein kleiner Akt der Kreativität. Manche legen sie dicht an dicht, andere verteilen sie großzügiger. Beides ist gut und richtig, denn letztendlich zählt die köstliche Symbiose aus Frucht und Teig. Die Streusel dürfen ruhig ein wenig ungleichmäßig verteilt sein – das macht sie nur noch authentischer.
Schritt 8: Das Backen – Geduld und Duftkino
Der Kuchen wandert nun in den heißen Ofen für etwa 45 Minuten. Doch die Reise ist noch nicht ganz zu Ende. Nach den ersten 30 Minuten, wenn die Streusel bereits leicht Farbe angenommen haben, deckst du den Kuchen vorsichtig mit Alufolie ab. Dies verhindert, dass die Oberseite zu schnell dunkel wird, während das Innere noch Zeit zum Garen benötigt.
Dies ist die Phase des Wartens, in der die Küche langsam aber sicher von einem himmlischen Duft erfüllt wird. Ein Duft, der Vorfreude weckt und die Sinne betört. Wenn du an die Tür klopfst und ein leichtes “Hohl” ertönt, oder wenn beim Einstechen mit einem Holzstäbchen nur wenige feuchte Krümel haften bleiben, ist der Kuchen perfekt. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Das ist entscheidend, damit er sich später gut schneiden lässt und die Aromen sich setzen können.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Rhabarber ist zu sauer. Manchmal kann der Rhabarber trotz aller Sorgfalt eine extreme Säure entwickeln. Hier hilft nur eins: Direkt vor dem Verarbeiten die Rhabarberstücke kurz in kaltem Wasser schwenken und gut abtropfen lassen. Das mildert die Säure leicht ab, ohne die Konsistenz zu beeinträchtigen.
Fehler 2: Die Streusel sind zu hart oder zu weich. Wenn deine Streusel entweder wie kleine Steine aus der Form kommen oder aber eher flach und matschig wirken, liegt es oft an der Buttertemperatur oder dem Mischverhältnis. Achte darauf, wirklich kalte Butter zu verwenden und die Streusel nur so lange zu vermengen, bis sie gerade eben ihre Krümelform erreichen. Nicht zu lange kneten, sonst verbindet sich die Butter zu sehr mit den anderen Zutaten.
Fehler 3: Der Kuchen ist trocken. Ein trockener Kuchen ist eine kleine Tragödie. Das passiert oft, wenn man den Teig zu lange rührt oder ihn zu heiß oder zu lange backt. Halte dich an die angegebene Backzeit und das Abdecken mit Alufolie ist essenziell, um ein Austrocknen der Oberfläche zu verhindern, während das Innere noch feucht ist.
Fehler 4: Die Mehlsorten sind nicht gut kombiniert. Wenn du unsicher bist, welche Mehlsorten du am besten verwenden sollst, halte dich an die im Rezept angegebene Mischung. Jede Mehlsorte hat ihre eigenen Eigenschaften und beeinflusst die Textur und den Geschmack des Kuchens. Eine falsche Kombination kann schnell zu einem eher enttäuschenden Ergebnis führen.
Variationen für jeden Geschmack
Für diejenigen, die ihren Rhabarberkuchen gerne etwas anders interpretieren möchten, gibt es unzählige Möglichkeiten. Eine vegane Variante lässt sich beispielsweise durch die Verwendung von pflanzlichen Alternativen für Eier und Buttermilch sowie durch die Verwendung von Margarine anstelle von Butter für die Streusel kreieren. Der Geschmack bleibt dabei intensiv und lecker.
Eine fruchtigere Note erhält der Kuchen, wenn man dem Rhabarber noch andere Beeren wie Himbeeren oder Johannisbeeren hinzufügt. Diese harmonieren wunderbar mit der Säure des Rhabarbers und bringen eine zusätzliche Süße und Frische in den Kuchen. Auch eine leichte Zitrusnote, etwa durch die Zugabe von etwas Zitronenschale, kann das Aroma wunderbar abrunden.
Für einen besonders festlichen Anlass kann man die Streusel mit gehackten Nüssen wie Walnüssen oder Pekannüssen verfeinern. Das gibt dem Kuchen eine zusätzliche Textur und einen intensiveren, herbstlich angehauchten Geschmack, der perfekt zu einer Tasse Kaffee oder Tee passt. Für Liebhaber von Schokolade könnte man auch kleine Kakaonibs unter die Streusel mischen.
Profi-Tipps für Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln
Überrasche deine Gäste, indem du vor dem Servieren eine leichte Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft über den abgekühlten Kuchen träufelst. Das sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern verleiht auch eine zusätzliche süß-säuerliche Note, die hervorragend zum Rhabarber passt.
Wenn du es besonders eilig hast, kannst du die Mandelstreusel auch schon einen Tag im Voraus zubereiten und luftdicht verpackt im Kühlschrank lagern. So bist du am Backtag bestens vorbereitet und sparst wertvolle Zeit.
Experimentiere mit verschiedenen Nussarten in den Streuseln! Neben Mandeln eignen sich auch Haselnüsse oder Walnüsse hervorragend und verleihen dem Kuchen eine neue Geschmacksdimension. Achte einfach darauf, dass die Nüsse gut gehackt sind, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten vermischen lassen.
Eine weitere Raffinesse: Gib eine Prise gemahlenen Kardamom zu den Rhabarberstücken, bevor du sie auf den Teig gibst. Kardamom harmoniert außergewöhnlich gut mit der Säure des Rhabarbers und sorgt für eine subtile, orientalische Nuance, die den Kuchen besonders macht.
Servier-Ideen für Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln
Anrichten & Dekoration
Der abgekühlte Rhabarberkuchen, mit seinen goldbraunen Streuseln und den leicht durchschimmernden Rhabarberstücken, ist bereits ein Augenschmaus. Eine einfache Puderzuckerglasur, die über die Ränder läuft, verleiht ihm zusätzlichen Glanz. Alternativ kannst du den Kuchen mit frischen Minzblättern oder essbaren Blüten dekorieren, um die Frühlingshaftigkeit zu unterstreichen.
Passende Beilagen
Ein Klecks frisch geschlagener Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis sind die klassischen Begleiter, die die Süße des Kuchens perfekt ergänzen und gleichzeitig eine cremige Komponente hinzufügen. Für diejenigen, die es etwas leichter mögen, passt auch cremiger Joghurt oder eine leichte Vanillesauce wunderbar dazu. Wer es noch einfacher mag, genießt den Kuchen pur, vielleicht mit einer Tasse aromatischen Kaffee oder einer Kanne Tee, der an Pfannkuchen erinnert.
Für besondere Anlässe
Dieser Rhabarberkuchen ist mehr als nur ein einfacher Kuchen – er ist ein Statement. Perfekt für ein gemütliches Osterbrunch-Buffet, wo er neben anderen frühlingshaften Köstlichkeiten wie einem saftigen Osterschinken glänzt. Er eignet sich auch wunderbar für einen Nachmittagskaffee mit Freunden oder als süßer Abschluss eines Familienessens. Seine leichte und fruchtige Art macht ihn zu einem idealen Dessert für warme Tage, was ihn zu einer tollen Alternative zu schweren Schokoladenkuchen macht.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch mal etwas vom köstlichen Rhabarberkuchen übrig bleibt, ist das kein Problem. Bewahre ihn am besten bei Raumtemperatur in einem luftdicht verschlossenen Behälter oder unter einer Kuchenhaube auf. So bleibt er für zwei bis drei Tage frisch und saftig, ohne an Textur oder Geschmack einzubüßen.
Einfrieren
Dieser Kuchen eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren, falls du mal zu viel gebacken hast – oder einfach für den schnellen Genuss zwischendurch. Schneide ihn in einzelne Stücke und verpacke jedes Stück einzeln luftdicht in Frischhaltefolie und anschließend in einem Gefrierbeutel. So verhinderst du Gefrierbrand und bewahrst die Qualität optimal.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um den eingefrorenen Kuchen wieder aufzutauen, nimmst du die einzelnen Stücke am besten einige Stunden vorher aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur langsam auftauen. Für ein warmes Genusserlebnis kannst du die aufgetauten Kuchenstücke kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 120°C) erwärmen. Das macht die Streusel wieder herrlich knusprig und der Kuchen schmeckt fast wie frisch gebacken.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt frischem Rhabarber auch tiefgekühlten Rhabarber verwenden?
Ja, das ist absolut möglich! Wenn du tiefgekühlten Rhabarber verwendest, lass ihn am besten erst vollständig auftauen und gieße überschüssige Flüssigkeit ab. Achte darauf, dass der Rhabarber nicht zu matschig ist, da dies die Konsistenz des Kuchens beeinträchtigen könnte. Eventuell musst du die Backzeit leicht anpassen, da gefrorene Früchte mehr Flüssigkeit mitbringen.
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Welche anderen Nüsse eignen sich anstelle von Mandeln für die Streusel?
Die Auswahl der Nüsse für die Streusel ist weitgehend dir überlassen und ermöglicht viel Spielraum für Variationen. Feingehackte Haselnüsse sind eine fantastische und aromatische Alternative zu Mandeln und verleihen den Streuseln eine etwas herbere, winterliche Note, die hervorragend mit Rhabarber harmoniert. Auch Walnüsse oder Pekannüsse bringen eine tolle Textur und einen intensiven Geschmack mit. Du könntest sogar eine Mischung aus verschiedenen Nüssen ausprobieren, um eine noch komplexere Geschmacksnote zu erzielen. Achte darauf, dass die Nüsse nicht zu grob gehackt sind, damit sie gut in die Streuselmasse eingearbeitet werden können.
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Was mache ich, wenn ich keine Buttermilch zur Hand habe?
Keine Sorge, falls du gerade keine Buttermilch zur Hand hast, gibt es einfache Alternativen, um die gleiche Funktion zu erfüllen. Ein hervorragender Ersatz ist eine Mischung aus Milch und Zitronensaft oder Essig. Gib einfach einen Esslöffel Zitronensaft oder weißen Essig in ein Glas mit Milch (ca. 100 ml) und lass es etwa fünf bis zehn Minuten stehen. Die Milch wird leicht dick und säuerlich und ahmt die Eigenschaften von Buttermilch für den Kuchen nach. Ein weiterer Tipp: Naturjoghurt oder saure Sahne, mit etwas Milch verdünnt, können ebenfalls als guter Ersatz dienen und bringen zusätzliche Cremigkeit in den Teig.
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3-Korn-Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln
Dieser Rhabarberkuchen verzichtet auf Weizen und Zucker! Stattdessen spielen Nüsse, Hafermehl, Buchweizenmehl und Dinkelmehl die Hauptrolle und sorgen für einen herrlich saftigen, geschmacksintensiven Teig. Die knusprigen Mandelstreusel versüßen mit Kokosblütenzucker den säuerlichen Rhabarber. Nur leicht gesüßt mit Honig und verfeinert mit Zimt ist der Rhabarberkuchen mit Mandelstreuseln eine wunderbare gesündere Alternative zu herkömmlichem Obstkuchen.
- Für den Teig:
- 50 g Kokosöl
- 50 g Honig
- 150 g geriebene Mandeln
- 100 g Hafervollkornmehl
- 50 g Buchweizenmehl
- 50 g Dinkelvollkornmehl
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- ½ TL Zimt
- 1/8 TL Salz
- 3 Eier (Zimmertemperatur)
- ½ TL Vanilleextrakt
- 100 ml Buttermilch (Zimmertemperatur)
- 1 TL Kokosöl zum Einfetten
- Für den Belag:
- 300 g Rhabarber (ca. 3 Stangen)
- 50 g geriebene Mandeln
- 25 g Hafervollkornmehl
- 50 g Kokosblütenzucker
- 30 g Mandelblättchen
- ¼ TL Zimt
- 50 g kalte Butter in Stücken
- Erythrit in Pulverform zum Bestreuen (optional)
- Kochen
- 1Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein kleines Backblech mit 20 x 20 cm mit 1 TL Kokosöl einfetten und mit Backpapier auslegen.
- 2Die Mandelstreusel vorbereiten: Geriebene Mandeln, Hafervollkornmehl, Mandelblättchen, Zimt und Kokosblütenzucker vermischen. Die Butter dazugeben und mit der Mandelmischung verkneten, bis Streusel entstehen. Die Masse in den Kühlschrank stellen.
- 3Kokosöl und Honig für den Teig in einen kleinen Topf geben, bei geringer Hitze schmelzen und verrühren. Vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen.
- 4Inzwischen den Rhabarber waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
- 5Den Teig zubereiten: Geriebene Mandeln, Hafermehl, Buchweizenmehl, Dinkelvollkornmehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen.
- 6Kokosöl, Honig und Eier mit der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät 2 Minuten schaumig aufschlagen. Buttermilch und Vanilleextrakt unterrühren. Die Mandelmischung unter Rühren dazugeben und nur kurz einrühren.
- 7Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und die Rhabarberstücke daraufgeben. Die Mandelstreusel darauf verteilen. Den Kuchen 45 Minuten backen und nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
- 8Den Rhabarberkuchen auskühlen lassen und zum Servieren nach Belieben mit Erythrit in Pulverform bestreuen.
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