Schmandkuchen mit Rhabarber

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen – für mich weckt das die Erinnerung an die staubigen Dachböden meiner Kindheit, wo Oma im Sommer nach einem langen Tag im Garten still und heimlich ihre süß-saure Kreation aufsperrte. Es war kein süßlicher, klebriger Kuchen, sondern etwas Ernsthaftes, Erdverbundenes, das einen bleibenden Eindruck hinterließ. Der Rhabarber, der dort wild wucherte, und der cremige Schmand, der aus dem Dorf stammte, schienen sich auf magische Weise zu vereinen.

Wenn ich heute die ersten Schritte dieser Zubereitung mache, spüre ich diese Verbindung wieder – die Erwartung steigt, die Hände werden geschäftig, und die Vorfreude auf diesen besonderen Geschmack, der so tief in mir verwurzelt ist. Es ist mehr als nur ein einfaches Backen; es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, ein kulinarisches Echo vergangener Tage, das in meiner Küche lebendig wird.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Nostalgie: Das Zusammenspiel von säuerlichem Rhabarber und der sanften Cremigkeit des Schmands erinnert an unbeschwerte Sommertage und strahlt eine wohlige Wärme aus, die jeden Raum erfüllt.
  • Die Kunst der Einfachheit: Ohne überflüssige Kompliziertheit entsteht ein Kuchen, der mit wenigen Handgriffen beeindruckt und doch so tiefgründig schmeckt, dass er jeden Gaumen verzaubert.
  • Die Frische der Saison: Wenn der Rhabarber gerade reif ist und seine kräftige Farbe zeigt, ist dieser Kuchen ein lebendiges Bild des Sommers auf dem Teller, das die Seele nährt.
  • Textur, die begeistert: Eine zarte, sich fast auflösende Krume trifft auf eine glatte, samtige Füllung, die bei jedem Bissen ein kleines Fest für die Sinne ist.
  • Der Überraschungsmoment: Viele erwarten einen süßeren Kuchen, doch die dezente Säure des Rhabarbers und die reine Reinheit des Schmands offenbaren eine unerwartete Eleganz, die im Gedächtnis bleibt.

Das brauchst du

Die Wahl der Zutaten ist bei diesem Kuchen denkbar einfach, doch ihre Qualität macht den entscheidenden Unterschied. Ich achte immer darauf, dass der Rhabarber knackig und tiefrot ist, denn das verspricht nicht nur eine ansprechende Optik, sondern auch den besten säuerlichen Geschmack. Der Schmand sollte vollfett sein, damit er seine wunderbare Cremigkeit entfalten kann. Jede einzelne Komponente trägt ihr eigenes Wesen zum Ganzen bei, ein harmonisches Zusammenspiel, das man schmeckt.

  • Rhabarber: Seine markante Säure ist das Rückgrat dieses Kuchens und sorgt für eine notwendige Balance zur Süße.
  • Schmand: Nicht zu verwechseln mit saurer Sahne, Schmand bringt eine tiefere, samtigere Cremigkeit und einen milderen, reichen Geschmack.
  • Gutes Mehl: Ein solides Weizenmehl Typ 405 bildet die stabile Basis für denboden, der den saftigen Belag tragen muss.
  • Frische Eier: Sie binden die Füllung und geben dem Boden Struktur.
  • Vanille: Ob als Puddingpulver oder Extrakt, sie verfeinert die Füllung und umhüllt den Rhabarbergeschmack mit einer warmen Süße.

Alle Mengenangaben für dieses geschmackvolle Zusammenspiel finden sich detailliert weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Dieser Kuchen hat seine Wurzeln tief in der deutschen Backtradition, genauer gesagt in den ländlichen Regionen, wo saisonale Produkte wie Rhabarber und Milchprodukte allgegenwärtig waren. Er war ein Symbol der Sparsamkeit und des Genusses zugleich, ein Weg, die reiche Ernte des Sommers zu konservieren und zu nutzen.

Früher war die Zubereitung oft noch einfacher, manchmal nur ein Teigboden, auf den die Früchte und die Milchprodukte gestrichen wurden. Die Zeiten haben sich geändert, und mit ihnen die Feinheiten der Zubereitung, die darauf abzielen, die Textur zu verfeinern und den Geschmack noch ausdrucksstärker zu machen. Die Zugabe von Puddingpulver beispielsweise, eine modernere Errungenschaft, verleiht der Füllung eine unvergleichliche, zarte Geschmeidigkeit.

Doch was diesen Kuchen zeitlos macht, ist die pure, ehrliche Kombination zweier starker Aromen. Der leicht herbe Charakter des Rhabarbers bildet einen perfekten Kontrast zur beruhigenden Fülle des Schmands. Er ist ein Klassiker, der die Essenz einfacher, guter Küche einfängt und uns immer wieder daran erinnert, wie wunderbar sich die Natur und das Handwerk vereinen lassen.

So bereitest du Schmandkuchen mit Rhabarber zu

Schritt 1: Der Fundament des Genusses – Der Teig

Alles beginnt mit einer soliden Basis, und genau das ist der Teig für diesen Kuchen. In einer großzügigen Schüssel vermische ich das Mehl, den Zucker und das Backpulver. Es ist wichtig, dass diese trockenen Komponenten gut verteilt sind, damit das Backpulver gleichmäßig wirkt und jede Ecke des Bodens eine leichte Luftigkeit erhält.

Dann kommt die Butter ins Spiel, kühl und in kleinen Stücken. Mit den Fingerspitzen verarbeite ich sie zügig in die trockenen Zutaten, bis sich eine krümelige Masse bildet, die an feinen Sand erinnert. Ein Ei wird hinzugefügt, und jetzt ist schnelles Arbeiten gefragt. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Nur so lange, bis sich alles gerade eben zu einem zusammenhängenden Teigballen bindet. Das Ziel ist ein Mürbeteig, der zart ist und bei jedem Biss nachgibt.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn der Teig zu klebrig wird, gebe ich einen winzigen Teelöffel Mehl hinzu. Ist er zu trocken, ein paar Tropfen kaltes Wasser. Aber Vorsicht, weniger ist hier mehr, um die zarte Textur nicht zu gefährden.

Schritt 2: Den Boden in Form bringen – Vorbereitung für die Füllung

Jetzt wird der Teig in die Springform umgezogen. Ich benutze dafür eine handelsübliche 26-cm-Form, sie hat genau die richtige Größe für dieses Rezept. Mit den Händen drücke ich den Teig gleichmäßig auf den Boden der Form. Dabei ziehe ich ihn auch ein gutes Stück am Rand hoch, sodass ein kleiner Wall entsteht, der die saftige Füllung später umschließen kann. Das geht am besten, wenn die Hände leicht angefeuchtet sind, dann klebt wenig und alles wird schön glatt.

Der Rand ist wichtig, er gibt dem Kuchen Struktur und verhindert, dass die Schmandmasse beim Backen überläuft. Ich achte darauf, dass der Rand überall gleichmäßig hoch ist, das sorgt für ein gleichmäßiges Backergebnis. Nun kommt die Form für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank. Das Kühlen ist entscheidend, denn es lässt die Butter im Teig wieder fest werden.

Der entscheidende Moment: Ein gut gekühlter Teig wird beim Backen nicht nur fester, sondern auch zarter. Er widersteht dem Ausdehnen und behält seine Form besser bei. Das ist die geheime Waffe für einen perfekten Boden, der nicht bricht.

Schritt 3: Die rote Säure – Den Rhabarber vorbereiten

Während der Teig ruht, widme ich mich dem Star des Belags: dem Rhabarber. Diese herrlich säuerliche Frucht ist das Herzstück dieses Kuchens und bringt die nötige Frische. Ich schäle die Stangen nur grob, die Haut gebe ich meist mit dazu, sie hat viel Geschmack und Farbe. Dann schneide ich sie in mundgerechte Stücke, etwa 1 bis 2 Zentimeter lang, je nachdem, wie dick die Stangen sind.

Manche mögen den Rhabarber feiner, andere etwas stückiger. Ich bevorzuge relativ gleichmäßige Stücke, die man dann beim Essen noch gut spürt. Der Rhabarber wird jetzt separat beiseitegestellt. Er muss nicht gesäußert oder sonst wie weiter behandelt werden, seine natürliche Spannung ist genau das, was wir brauchen.

Was ich dabei gelernt habe: Die Wahl des Rhabarbers ist fast so wichtig wie die des Teigs. Ich suche immer nach knackigen Stangen, die schön rot sind. Grauer, schlapper Rhabarber schmeckt oft wässrig und wenig aromatisch. Diese saisonale Frucht ist ein Geschenk der Natur, das wir ehren sollten.

Schritt 4: Die cremige Umarmung – Die Füllung kreieren

Nun kommt die Füllung, die dem Kuchen seinen Namen gibt und ihn so unwiderstehlich macht. In einer weiteren Schüssel gebe ich den gesamten Schmand hinein. Dann folgen der Zucker, das Vanillepuddingpulver, das für die Bindung und cremige Konsistenz sorgt, und das Ei, das die Masse zusätzlich stabilisiert.

Ein guter Schuss Vanilleessenz darf nicht fehlen, sie rundet den Geschmack ab und gibt der Füllung eine warme Dimension. Mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen verrühre ich alles gründlich, bis eine glatte, homogene Masse entsteht. Es ist wichtig, dass keine Klümpchen vom Puddingpulver mehr zu sehen sind. Die Mischung sollte dicklich und cremig sein, bereit, die anderen Komponenten zu umhüllen.

Ein kleiner Geheimtipp: Wenn du es noch etwas aromatischer magst, kannst du eine Prise Zitronenabrieb zur Füllung geben. Das unterstreicht die Frische des Rhabarbers und gibt dem Ganzen eine zusätzliche Leichtigkeit. Aber übertreibe es nicht, der Hauptakteur soll der Rhabarber bleiben.

Schritt 5: Das Zusammenspiel der Aromen – Der Kuchen wird gefüllt

Jetzt beginnt der spannende Teil, bei dem alles zusammenkommt und der Kuchen sein charakteristisches Aussehen bekommt. Ich nehme die gekühlte Springform aus dem Kühlschrank. Etwa die Hälfte der vorbereiteten Rhabarberstücke verteile ich gleichmäßig auf dem Teigboden. Das gibt eine erste Schicht Fruchtigkeit, die vom Boden getragen wird.

Anschließend gieße ich die cremige Schmandmasse vorsichtig darüber. Ich achte darauf, dass sie sich gut verteilt und den Rhabarber bedeckt. Zum Schluss verteile ich den restlichen Rhabarber auf der Oberfläche der Schmandmasse. Diese oberste Schicht aus Rhabarberstücken wird beim Backen leicht karamellisieren und dem Kuchen eine wunderbare Textur und ein ansprechendes Aussehen verleihen.

Das Wichtigste hier: Nicht zu fest drücken! Die Füllung soll luftig bleiben und Platz zum Ausdehnen haben. Der Rhabarber oben sorgt für die typische Optik, die diesen Kuchen so beliebt macht. Er wird leicht eingesunken und bekommt während des Backens eine leichte Bräunung.

Schritt 6: Die Verwandlung im Ofen – Rückendes Kuchens

Nun wird der Kuchen in den vorgeheizten Ofen geschoben. Die Temperatur ist entscheidend für das richtige Garen. Zuerst backe ich ihn bei ziemlich hohen 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten an. Diese anfängliche Hitze sorgt dafür, dass der Boden schnell fest wird und die Masse beginnt, sich zu setzen.

Danach reduziere ich die Temperatur auf 180°C Ober-/Unterhitze und lasse ihn weitere 35 bis 40 Minuten backen. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung fest aussieht, aber beim leichten Rütteln der Form noch etwas wackelt. Das ist normal, denn er wird beim Abkühlen noch fester.

Achtung: Wenn der Kuchen zu schnell bräunt, decke ich ihn lose mit Alufolie ab. Das verhindert, dass die Oberseite verbrennt, während das Innere noch gar werden muss. Ist er fertig, nehme ich ihn heraus und lasse ihn erst einmal in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Boden ist matschig oder zerbröselt. Dies passiert oft, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder nicht lange genug gekühlt war. Ein überkneteter Teig entwickelt zu viel Gluten und wird zäh, statt mürbe. Ebenso ist unzureichendes Kühlen des Teigs fatal. Achte darauf, den Teig nur kurz zu verkneten und ihn nach dem Formen in der Springform unbedingt für mindestens 15-20 Minuten im Kühlschrank ruhen zu lassen.

Fehler 2: Die Füllung ist wässrig oder gerinnt. Eine zu feuchte Füllung entsteht, wenn der Schmand zu flüssig ist oder zu viel Saft vom Rhabarber freigesetzt wird. Verwende vollfetten Schmand und achte darauf, dass die Zutaten für die Füllung Raumtemperatur haben, damit sie sich besser verbinden. Manchmal kann es auch helfen, den geschnittenen Rhabarber kurz mit etwas Zucker zu bestreuen und abtropfen zu lassen, obwohl ich das bei diesem Rezept meist überspringe.

Fehler 3: Der Rhabarber ist auf den Boden gesunken oder hat zu viel Flüssigkeit abgegeben. Das liegt oft daran, dass der Rhabarber zu jung oder zu stark geschnitten wurde. Wähle reifen, knackigen Rhabarber und schneide ihn in nicht zu kleine Stücke. Die anfänglich hohe Backtemperatur bei 200°C hilft zudem, die Füllung schnell zu binden und den Rhabarber zu fixieren, bevor die Temperatur gesenkt wird. Die oberste Schicht Rhabarber hilft ebenfalls, die Füllung zu stabilisieren.

Fehler 4: Der Kuchen ist beim Servieren noch zu weich. Dieses Problem tritt auf, wenn der Kuchen nicht lange genug abkühlen konnte. Der Schmandkuchen braucht Zeit, um fest zu werden. Lass ihn nach dem Backen unbedingt vollständig in der Form auskühlen, bevor du ihn vorsichtig aus der Form löst. Am besten schmeckt er, wenn er sogar noch eine weitere Stunde im Kühlschrank ruhen durfte.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Für eine vegane Version ersetze die Butter durch eine pflanzliche Margarine oder Kokosöl und verwende für die Füllung einen Djugurt auf Soja- oder Kokosbasis, gemischt mit speziellem veganen Puddingpulver oder Maisstärke sowie einem pflanzlichen Bindemittel wie Agar-Agar. Achte auf die angepassten Mengen, um die richtige Konsistenz zu erzielen.

Mit Beeren verfeinert: Wenn du eine zusätzliche fruchtige Note möchtest, mische dem Rhabarber eine Handvoll frische Himbeeren oder eine Mischung aus Beeren unter. Diese fügen eine zusätzliche Süße und Säure hinzu und sorgen für wunderschöne Farbakzente im Kuchen. Sie können entweder direkt mit dem Rhabarber auf den Boden gegeben oder über die Schmandmasse verteilt werden.

Festlich mit Mandeln: Für eine besondere Note oder für besondere Anlässe kannst du den Teigboden mit gemahlenen oder gehackten Mandeln verfeinern, bevor du ihn in die Form drückst. Das gibt dem Kuchen eine leicht nussige Textur und ein feineres Aroma. Auch eine Dekoration mit gerösteten Mandelblättchen nach dem Backen ist eine elegante Option.

Profi-Tipps für Schmandkuchen mit Rhabarber

Eine Prise Salz im Teig: Auch wenn es nicht explizit im Rezept steht, eine winzige Prise Salz im Mürbeteig hebt die süßen Aromen und balanciert sie aus, ohne dass man die Salzigkeit direkt schmeckt.

Langsam abkühlen lassen: Beschleunige niemals das Abkühlen eines Kuchens, besonders nicht in der Mikrowelle. Lass ihn in der Form komplett auskühlen, bevor du ihn anschneidest. Das Geheimnis liegt in der Geduld.

Alternative Fruchtsüße: Wenn dein Rhabarber besonders sauer ist oder du eine intensivere Süße wünschst, kannst du die Rhabarberstücke vor dem Verarbeiten kurz mit etwas Zucker vermischen und leicht ziehen lassen. Den Saft solltest du nur sparsam abgießen, da er Farbe und Geschmack mitbringt.

Die richtige Schmand-Konsistenz: Stell sicher, dass dein Schmand nicht zu flüssig ist. Wenn er sehr weich ist, lass ihn kurz in einem feinen Sieb abtropfen, um überschüssige Molke zu entfernen. Das sorgt für eine festere, cremigere Füllung, die nicht zerläuft.

Holzstäbchen-Test – aber anders: Statt den Kuchen bis zum Boden zu testen, stich nur leicht in die Schmandmasse ein, nicht in den Boden. Ein leicht feuchter, mit etwas Füllung bedeckter Holzstäbchen ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Kuchen gar, aber noch saftig ist.

Servier-Ideen für Schmandkuchen mit Rhabarber

Anrichten & Dekoration

Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist und sich die Füllung gesetzt hat, löse ich ihn vorsichtig aus der Springform. Die Rhabarberstücke auf der Oberfläche verlocken zum direkten Reinbeißen. Manchmal bestäube ich ihn vor dem Servieren hauchdünn mit Puderzucker, der sich wie ein zarter Schneeflockenteppich legt und eine wundervolle Optische Ergänzung bildet.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen ist bereits für sich ein Genuss, aber er freut sich über Begleiter, die seine Aromen unterstreichen. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne, die nicht zu süß ist, ist eine klassische und wunderbare Ergänzung. Auch eine leichte Vanillesauce oder ein Schokoladensalat [https://hkcry.com/easy-chocolate-chip-cookie-recipes/] könnten eine interessante Alternative sein, obwohl ich persönlich die reine Fruchtigkeit bevorzugen würde. Ein cremiges Vanilleeis [https://hkcry.com/vanilla-ice-cream-recipe/] schmeckt ebenfalls fantastisch dazu, besonders an warmen Tagen.

Für besondere Anlässe

Dieser Schmandkuchen mit Rhabarber ist perfekt für ein gemütliches Kaffeetrinken am Sonntagnachmittag, ein Picknick im Park oder wenn sich spontan Besuch ankündigt. Seine bodenständige Eleganz macht ihn zu einer sicheren Wahl für fast jede Gelegenheit, bei der man etwas Selbstgebackenes anbieten möchte. Er passt auch wunderbar auf ein Kuchenbuffet, wo er mit seiner frischen Note neben opulenten Torten hervorsticht.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Falls doch einmal Reste übrigbleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend für den Genuss am nächsten Tag. Ich bewahre den Kuchen immer in der geöffneten Springform auf, die ich dann mit Frischhaltefolie abdecke. So bleibt er geschützt und trocknet nicht aus. Alternativ kann man ihn auch in einem luftdichten Kuchenbehälter aufbewahren.

Einfrieren

Die gute Nachricht ist: Schmandkuchen mit Rhabarber lässt sich gut einfrieren, allerdings am besten, bevor er komplett dekoriert oder angeschnitten ist. Dafür schneide ich ihn in einzelne Portionen und wickle jedes Stück sorgfältig in Frischhaltefolie und dann in Alufolie oder lege es in einen gefriergeeigneten Behälter. So hält er sich gut für bis zu 2-3 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Zum Aufwärmen empfehle ich den Ofen. Den Kuchen (oder die einzelnen Stücke) kurz bei etwa 150°C aufwärmen, bis er wieder leicht temperiert ist. Achtet darauf, ihn nicht zu lange im Ofen zu lassen, damit er nicht austrocknet. Auch die Mikrowelle ist eine Option für schnelle Erwärmung, aber hier muss man sehr aufpassen, dass die Füllung nicht gummiartig wird. Lieber kurze Intervalle und auf mittlerer Stufe arbeiten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Kuchen auch mit gefrorenem Rhabarber zubereiten?

    Ja, das ist prinzipiell möglich, aber mit Abstrichen im Ergebnis. Gefrorener Rhabarber gibt beim Auftauen mehr Flüssigkeit ab, was den Teigboden eher matschig machen kann. Wenn du gefrorenen Rhabarber verwenden möchtest, lass ihn gut abtropfen und tupfe ihn trocken, bevor du ihn verwendest. Eventuell musst du die Backzeit geringfügig anpassen, da die zusätzliche Feuchtigkeit die Garzeit verlängern kann. Für das beste Ergebnis verwende ich immer frischen Rhabarber der Saison.

  2. Warum ist die Schmandfüllung nach dem Backen noch so weich?

    Das ist völlig normal und sogar erwünscht! Der Kuchen wird beim Backen von innen heraus gegart, und die Füllung ist darauf ausgelegt, sich beim Abkühlen zu festigen. Wenn der Kuchen beim Rausnehmen aus dem Ofen noch sehr wackelt, ist das ein gutes Zeichen. Die natürliche Gelatine im Schmand und die Bindung des Puddingpulvers wirken nach, während der Kuchen auf Raumtemperatur abkühlt. Gib ihm einfach Zeit. Ein Anzeichen dafür, dass er zu lange gebacken wurde, ist, wenn die Füllung gerissen oder sehr trocken aussieht.

  3. Gibt es Alternativen zum Schmand? Was, wenn ich keinen Schmand finde?

    Wenn du keinen Schmand findest oder eine leichtere Alternative suchst, kannst du Schmand auch teilweise oder ganz durch Quark ersetzen. Achte hierbei aber darauf, dass der Quark nicht zu flüssig ist. Du kannst ihn vorher gut abtropfen lassen oder einen sehr feinen, cremigen Quark verwenden. Eine Mischung aus Schmand und Quark ist oft ein guter Kompromiss. Manche verwenden auch saure Sahne oder eine Mischung aus Joghurt und Frischkäse, aber dann musst du die Bindemittel (z.B. Puddingpulver oder Speisestärke) eventuell anpassen, um die richtige Konsistenz der Füllung zu erreichen.

Schmandkuchen mit Rhabarber

Schmandkuchen mit Rhabarber

Ein köstlicher und erfrischender Kuchen mit einer cremigen Schmandfüllung und fruchtigem Rhabarber, perfekt für die Saison. Einfach zuzubereiten und vielseitig servierbar.

4.8 from 712 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 50 Minuten
Total Time 1 Stunde 10 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:295 kcal By:ELENA
Servings
  • Für den Boden:
  • 150 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter (kalt)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Für die Füllung:
  • 400 g – 500 g Rhabarber (ca. 2 - 3 Stangen)
  • 600 g Schmand
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • Vanilleessenz nach Geschmack
  • Kochen
  1. 1Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. 2Für den Boden Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und schnell mit dem Ei zu einem Teig verkneten.
  3. 3Den Teig gleichmäßig in eine gefettete Springform (26 cm) drücken und am Rand etwas hochziehen. Die Form für ca. 15 Minuten kühl stellen.
  4. 4Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
  5. 5Für die Füllung Schmand, Zucker, Puddingpulver, Ei und Vanilleessenz verrühren.
  6. 6Die Hälfte des Rhabarbers auf den Boden geben, dann die Schmandmasse darüber gießen und den restlichen Rhabarber darauf verteilen.
  7. 7Den Kuchen zuerst bei 200°C ca. 15 Minuten anbacken, anschließend die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 35 Minuten backen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 34g
Protein 4g
Fat 16g
Saturated Fat 9g
Fiber 1g
Sugar 21g
Sodium 45mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Schmandkuchen, Rhabarberkuchen, Kuchen, Backen, Dessert, Vegetarisch, Deutsch

Der Kuchen wird nach dem Backen beim Abkühlen fester. Für eine glutenfreie Variante glutenfreies Mehl verwenden. Saisonale Zutaten nutzen. Kühl stellen erleichtert das Formen des Bodens. Gut abkühlen lassen vor dem Anschneiden.
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *