Die 10 besten Blechkuchenrezepte für den Sommer

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Sommer auf dem Blech: Die süßesten Erinnerungen der Saison

Der Duft von frisch gemähtem Gras und langanhaltenden Sonnentagen – er liegt in der Luft, schwer und süß. Es ist jene Zeit im Jahr, in der die Abende nicht enden wollen und die besten Gespräche oft unter dem Sternenhimmel stattfinden. Genau in diesen Momenten, wenn die Welt draußen ruft und die Freunde sich einfinden, wächst die Sehnsucht nach etwas Einfachem, das dennoch unvergesslich gut schmeckt.

Es sind die unscheinbaren Helden des Sommers, die Blechkuchen, die diese geselligen Stunden erst perfekt machen. Sie sind mehr als nur Gebäck; sie sind Botschafter von Leichtigkeit und unkomplizierter Freude, das Herzstück jeder Gartenparty und jedes spontanen Kaffeeklatsches.

Omas super saftiger Marmorkuchen

Omas super saftiger Marmorkuchen

Dieser Klassiker darf auf keinen Fall fehlen. Ob als Kastenkuchen, Blechkuchen oder in einer Springform zubereitet – Marmorkuchen geht immer, egal in welcher Gestalt. Dieses Rezept nach Großmutters Art schmeckt herrlich saftig. Mmmh, wer kann da noch widerstehen? Die meisten Zutaten wirst du wahrscheinlich sowieso schon zuhause vorrätig haben. Das ist immer sehr praktisch, wenn man spontan backen möchte oder die Geschäfte an einem Sonntag geschlossen sind. Für eine vegane Version kannst du einfach die Eier durch Apfelmus, Leinsamen oder zerquetschte Banane ersetzen. Die Butter tauschst du durch pflanzliche Margarine aus und schon ist Omas Marmorkuchen vegan.

4.8 from 345 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 50 Minuten
Total Time 1 Stunde 5 Minuten
Servings 12 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 250 g weiche Butter
  • 160 g Zucker
  • 5 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 130 ml Milch
  • 40 g Backkakao
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Backen
  1. 1Den Backofen auf 180 Grad (O/U Hitze) vorheizen. Eine Kastenform ca. 22 cm Länge gut fetten und mit etwas Mehl bestäuben.
  2. 2Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander einzeln gut unterrühren.
  3. 3Mehl mit Backpulver mischen. Zusammen mit 80 ml Milch unter die Eiermasse rühren. Den Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kakao und restliche 50 ml Milch rühren.
  4. 4Zunächst den hellen Teig in die Form geben. Dann den dunklen Teig darüber geben und eine Gabel spiralförmig durchziehen, sodass ein Marmormuster entsteht. Alternativ die beiden Massen abwechselnd, esslöffelweise in die Form geben (siehe Tipp).
  5. 5Den saftigen Marmorkuchen rund 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  6. 6Zunächst in der Form 30 Minuten abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und dann Omas saftigen Marmorkuchen bei Raumtemperatur komplett auskühlen lassen.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
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Keywords: Marmorkuchen, Kuchen, Backen, Dessert, Dessertkuchen, Familienkuchen, Hausgemacht, Nachspeise, Omas Kuchen, Saftiger Kuchen

Für eine vegane Version kannst du einfach die Eier durch Apfelmus, Leinsamen oder zerquetschte Banane ersetzen. Die Butter tauschst du durch pflanzliche Margarine aus und schon ist Omas Marmorkuchen vegan.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Fest für die Sinne: Sobald der Kuchen im Ofen ist, entfaltet sich ein Aroma, das die Fensterläden öffnet und die Nachbarschaft wissen lässt, dass hier etwas Besonderes geschieht.
  • Zeitlose Einfachheit: Kein kompliziertes Hantieren, kein stundenlanges Rühren – diese Kuchen sind wie eine liebevolle Umarmung für vielbeschäftigte Tage, schnell zubereitet und doch mit Liebe gebacken.
  • Ein Lächeln auf jedem Kuchenstück: Ob fruchtig-frisch oder schokoladig-warm, jeder Bissen trägt die Sonne des Sommers in sich und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter deiner Gäste.
  • Vielseitigkeit, die inspiriert: Diese Rezepte sind keine starren Regeln, sondern Einladungen zum Experimentieren. Mit kleinen Anpassungen werden sie zu deinem ganz persönlichen Meisterwerk.

Das brauchst du

Die Magie eines großartigen Kuchens beginnt oft schon bei den Zutaten. Es ist die Qualität, die den Unterschied macht, das Wissen, dass selbst die einfachsten Dinge durch Sorgfalt zu etwas Besonderem werden können. Wähle mit Bedacht, denn diese Rohstoffe sind die Bausteine deiner süßen Erinnerungen.

  • Frische Früchte: Die saftigen Tiefen von Beeren, die sonnengeküsste Süße von Pfirsichen – sie sind das Herzstück jedes sommerlichen Kuchens und bringen die pure Essenz der Saison mit.
  • Hochwertiges Mehl: Die zarte Textur und das Volumen, das ein guter Kuchen braucht, entstehen durch ein feinkörniges Mehl, das die Aromen wunderbar aufnimmt und trägt.
  • Reife Butter: Sie ist der Schlüssel zu einem zarten Teig und einer unwiderstehlichen Krume, die auf der Zunge zergeht und jedem Bissen Luxus verleiht.
  • Eier aus glücklicher Haltung: Sie geben dem Kuchen Struktur und Farbe, doch vor allem sorgen sie für die Lockerheit und den Geschmack, der an Omas Küche erinnert.
  • Frische Milch oder pflanzliche Alternativen: Sie sorgt für Feuchtigkeit und verbindet alle Aromen zu einem harmonischen Ganzen, je nachdem, welche Präferenz du hast.

Alle benötigten Mengenangaben findest du detailliert in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Blechkuchen sind keine Erfindung der Moderne; ihre Wurzeln stecken tief in der Geschichte des Backens, lange bevor es hochmoderne Küchengeräte gab. Sie entstanden aus der Notwendigkeit, einfach und effizient für viele Menschen zu backen, oft für Erntefeste oder gemeinschaftliche Ereignisse.

Diese Tradition des Großzügigen und Geselligen hat sich bis heute gehalten. Ganz gleich, ob in den urigen Küchen des Mittelalters oder auf den modernen Terrassen von heute, die Idee, mit wenigen Handgriffen und einfachen Zutaten eine Freude für viele zu schaffen, bleibt dieselbe. Es ist die Essenz der Hausmannskost, die sich in jeder Form finden lässt.

Was diese Kuchen so zeitlos macht, ist ihre Anpassungsfähigkeit. Sie sind die Leinwand, auf der sich die saisonalen Früchte und die individuellen Vorlieben entfalten können. Ob rustikal oder raffiniert, der Blechkuchen ist und bleibt ein Symbol für unkomplizierte Gastfreundschaft und puren Genuss, eine Tradition, die man gerne am Leben erhält.

So bereitest du sommer blechkuchen rezepte zu

Schritt 1: Die sonnige Basis erschaffen

Alles beginnt mit der Vorbereitung des Teigs, dem Fundament, auf dem all die sommerlichen Aromen ruhen werden. Dies ist oft ein Moment der Ruhe und Konzentration, bevor das bunte Treiben auf dem Blech beginnt. Eine gut vorbereitete Basis ist das Geheimnis für einen Kuchen, der nicht nur gut aussieht, sondern auch perfekt aufgeht.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, das ist der erste Akt. Es ist, als würde man die Bühne für ein kleines kulinarisches Theaterstück bereiten. Dann wird die Backform, oft eine rechteckige oder quadratische, großzügig mit Butter gefettet und mit Mehl bestäubt. Dieser Schritt ist entscheidend, damit dein Meisterwerk nach dem Backen ohne Widerstand aus der Form gleitet und nicht an den Kanten kleben bleibt.

In einer großen Schüssel wird nun die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker zu einer hellen, schaumigen Masse aufgeschlagen. Hier beginnt die Magie der Textur. Die Butter wird luftig und leicht, bereit, die anderen Zutaten aufzunehmen. Ein Handmixer ist hier dein bester Freund, doch eine kräftige Hand erledigt die Aufgabe ebenso gut und mit etwas mehr Charme.

Anschließend werden die Eier nacheinander untergerührt. Jedes Ei muss sich erst vollständig mit der Butter-Zucker-Mischung verbinden, bevor das nächste hinzugefügt wird. Dieser Prozess sorgt für eine homogene Emulsion und damit für einen stabilen Teig, der nicht auseinanderbricht. Du wirst eine cremige Masse erhalten, die duftet, als würde der Sommer bereits in deiner Küche Einzug halten.

In einer separaten Schüssel werden Mehl und Backpulver vermischt. Dies garantiert, dass das Backpulver gleichmäßig im Teig verteilt ist und seine Wirkung entfaltet, was für einen lockeren und fluffigen Kuchen unerlässlich ist. Dann werden Mehlmischung und die Milch abwechselnd zum Teig gegeben. Beginne und ende mit dem Mehl. Dies hilft, die Glutenentwicklung zu minimieren und einen zarten Kuchen zu gewährleisten.

Tipp: Wenn du dem Teig eine besondere Note verleihen möchtest, kannst du nun einen Esslöffel Zitronenschale oder etwas Zimt hinzufügen. Diese kleinen Veränderungen machen einen großen Unterschied im Endgeschmack.

Schritt 2: Die dunkle Verlockung – Kakao oder Schokolade einarbeiten

Für viele ist ein Blechkuchen erst dann spannend, wenn er eine gewisse Tiefe und Intensität besitzt. Hier kommt der Kakao ins Spiel, das Dunkle, das sich mit dem Hellen vereint und zu etwas Neuem verschmilzt.

Der Teig wird nun in zwei gleichgroße Hälften geteilt. Eine Hälfte bleibt hell und wird später die fruchtigen oder cremigen Topings tragen. Die andere Hälfte wartet darauf, in eine schokoladige Verführung verwandelt zu werden. Dies ist der Moment, um die dunkle Seite zu entdecken, die für einen faszinierenden Kontrast sorgt.

Unter die zweite Teighälfte werden nun das Backkakao und die restliche Milch gerührt, bis ein gleichmäßiger, schokoladiger Teig entsteht. Die Milch hilft, den Kakao zu lösen und eine geschmeidige Konsistenz zu bewahren, damit der Schokoteig nicht zu trocken wird. Du wirst eine tiefe, reiche Farbe und einen unwiderstehlichen Duft wahrnehmen, der an feine Pralinen erinnert.

Achtung: Achte darauf, dass der Kakao klumpenfrei ist. Wenn nötig, siebe ihn durch, bevor du ihn unter den Teig mischst. Klümpchen im Kakao können den Geschmack und die Textur beeinträchtigen.

Schritt 3: Das Marmormuster – Eine Kunst für sich

Nun beginnt die visuelle Reise, das Schaffen eines Musters, das so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck. Das Marmormuster auf einem Blechkuchen ist nicht nur schön anzusehen, sondern macht jedes Stück zu einem Unikat.

Zuerst wird der helle Teig gleichmäßig in die vorbereitete Backform gestrichen. Er bildet die Grundlage, die die dunkle Schokoladenschicht aufnehmen wird. Verteile ihn mit einem Spatel oder Löffel, sodass der Boden vollständig bedeckt ist.

Danach wird der dunkle Schokoladenteig über den hellen Teig gegeben. Du kannst ihn einfach vorsichtig darauf verteilen, oder du platzierst ihn in Klecksen, was die Marmorierung noch intensiver gestalten kann. Lass deiner Kreativität freien Lauf, denn es gibt keine falsche Art, dies zu tun.

Nun kommt der magische Schritt: Mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen ziehst du spiralförmige Muster durch beide Teigschichten. Nicht zu viel und nicht zu wenig – das Ziel ist es, die beiden Farben zu verwirbeln, ohne sie vollständig zu vermischen. Ein paar schnelle Züge genügen oft, um ein wunderschönes, fließendes Muster zu erzeugen, das an die Maserung von Holz erinnert.

Tipp: Manche mögen es, die beiden Teige abwechselnd löffelweise in die Form zu geben. Dies erzeugt oft ein etwas unregelmäßigeres, aber ebenso reizvolles Muster, das den Kuchen noch lebendiger wirken lässt.

Schritt 4: Das Backen – Die Verwandlung durch Hitze

Die Hitze des Ofens ist es, die all die vorbereiteten Zutaten zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Dies ist ein Moment des Vertrauens, ein Abwarten, während sich die Aromen entfalten und der Kuchen seine goldbraune Farbe annimmt.

Der vorbereitete Blechkuchen wird nun in den vorgeheizten Ofen geschoben. Die mittlere Schiene ist meist der beste Ort, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten. Achte darauf, den Ofen während des Backens nicht unnötig zu öffnen, da sonst die Temperatur schwankt und der Kuchen zusammenfallen könnte.

Die Backzeit variiert je nach Ofen und Dicke des Kuchens, liegt aber meist zwischen 40 und 60 Minuten. Das Wichtigste ist die Stäbchenprobe: Stecke einen dünnen Holzspieß in die dickste Stelle des Kuchens. Kommt er sauber wieder heraus, ist der Kuchen fertig. Wenn noch feuchte Teigreste daran haften, braucht er noch etwas Zeit.

Achtung: Da dieser Kuchen sehr saftig wird, ist es wichtig, ihn nicht zu lange im Ofen zu lassen. Ein leicht feuchter Kern (nicht flüssig!) sorgt für die typische Saftigkeit. Lieber etwas zu kurz als zu lang backen.

Ein Rezept für einen saftigen Pfannkuchen mag zwar anders sein, aber das Prinzip des sorgfältigen Backens, das die Textur und den Geschmack perfektioniert, ist universell.

Schritt 5: Die Abkühlung – Geduld als Tugend

Kaum ist der Kuchen aus dem Ofen, beginnt die Phase der Geduld, eine Kunst, die Köche oft meistern müssen. Der Duft, der nun die Küche erfüllt, ist betörend, doch das volle Potenzial entfaltet sich erst nach dem Abkühlen.

Lasse den Kuchen zunächst für etwa 30 Minuten in der Backform abkühlen. Dies gibt ihm Zeit, sich zu festigen und seine Struktur zu entwickeln, ohne sofort zu brechen. Wenn er zu heiß aus der Form gestürzt wird, riskiert man, dass er auseinanderfällt.

Danach wird der Kuchen vorsichtig auf ein Kuchengitter gestürzt. Das Gitter ermöglicht eine zirkulierende Luftzufuhr von allen Seiten, was entscheidend ist, damit sich keine Staunässe bildet und der Boden knusprig bleibt. Die vollständige Abkühlung bei Raumtemperatur ist essenziell, bevor du ihn weiterverarbeitest oder glasierst.

Tipp: Wenn du den Kuchen noch warm anschneidest, wird er krümeliger sein. Das vollständige Auskühlen garantiert saubere Schnitte und eine perfekte Präsentation.

Schritt 6: Die Vollendung – Glasur, Früchte oder einfach pur

Nun ist der Moment gekommen, deinem Kuchen den letzten Schliff zu geben. Ob eine zarte Glasur, ein Berg frischer Früchte oder einfach die pure Schönheit des Marmormusters – hier spiegeln sich deine persönlichen Vorlieben wider.

Viele Sommerblechkuchen freuen sich über eine einfache Puderzuckerglasur. Dafür rührst du Puderzucker mit etwas Milch, Wasser oder Zitronensaft an, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achte darauf, dass sie nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie an den Seiten herunter und hinterlässt unschöne Spuren.

Alternativ kannst du den ausgekühlten Kuchen auch mit frischen Früchten belegen. Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren – sie bringen nicht nur Farbe und Frische, sondern auch eine natürliche Süße mit sich. Eine leichte Schicht Beerenmarmelade unter den Früchten kann zusätzlichen Geschmack und Halt geben.

Für Schokoladenliebhaber eignet sich Zartbitterkuvertüre, die geschmolzen und über den Kuchen geträufelt wird. Du kannst auch Kokosraspeln, gehackte Nüsse oder einen Hauch Puderzucker als Dekoration verwenden. Die Möglichkeiten sind endlos und laden zum Spielen ein.

Profi-Tipp: Für eine besondere Note kannst du die Glasur mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben, um sie farblich an dein Sommerfest anzupassen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Kuchen ist zu trocken. Dies geschieht oft, wenn der Teig zu lange gebacken wird oder zu viel Mehl verwendet wurde. Achte genau auf die Stäbchenprobe und hole den Kuchen lieber etwas früher aus dem Ofen. Die Zugabe von Joghurt oder saurer Sahne zum Teig kann ebenfalls helfen, die Saftigkeit zu erhöhen.

Fehler 2: Der Kuchen bricht beim Stürzen. Dies passiert meist, wenn der Kuchen zu heiß oder zu früh gestürzt wird. Gib ihm ausreichend Zeit zum Abkühlen in der Form und auf dem Gitter. Eine gut gefettete und bemehlte Form ist hierfür ebenfalls essenziell.

Fehler 3: Das Marmormuster ist zu undeutlich. Wenn die beiden Teige zu stark vermischt werden, verschwindet das charakteristische Muster. Weniger ist hier oft mehr: Nur wenige, gezielte Züge mit der Gabel reichen aus, um einen schönen Effekt zu erzielen.

Fehler 4: Die Glasur verläuft komplett. Dies liegt an einer zu dünnflüssigen Glasur. Beginne mit wenig Flüssigkeit und arbeite dich langsam heran. Es ist einfacher, noch etwas Flüssigkeit hinzuzufügen, als eine zu dünne Glasur zu verdicken.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Sommerpracht: Für eine rein pflanzliche Variante tausche die Butter gegen pflanzliche Margarine und die Eier durch Apfelmus oder einen Leinsamen-„Ei”-Ersatz. Statt Kuhmilch eignet sich jede Art von Pflanzendrink wie Hafer- oder Mandelmilch. So wird jeder zum Geniesser.

Fruchtig-Leicht: Wer es besonders leicht mag, kann den Anteil an Mehl im Kuchen reduzieren und stattdessen mehr Früchte, wie beispielsweise zerdrückte Bananen oder Apfelmus, zum Teig hinzufügen. Ein luftiger Biskuitboden mit einer leichten Quark-Frucht-Creme ist ebenfalls eine köstliche Alternative.

Festlich & Besonderes: Für besondere Anlässe kannst du den Teig mit etwas Mandelaroma verfeinern und eine cremige Schicht aus Mascarpone und Sahne darauf verteilen. Dekoriere ihn üppig mit frischen Beeren, essbaren Blüten oder einem Zuckersirup mit einem Hauch von Zitrone, um ihn noch eleganter zu machen.

Profi-Tipps für sommer blechkuchen rezepte

  • Das Geheimnis der Raumtemperatur: Alle Zutaten, insbesondere Butter und Eier, sollten Zimmertemperatur haben, damit sie sich optimal verbinden und einen geschmeidigen Teig ergeben.
  • Kakaoliebe: Wenn du sehr dunklen Kakao verwendest, kann das den Teig etwas trocken machen. Füge dann einen Esslöffel mehr Milch oder sogar einen Schuss Kaffee hinzu, der den Schokoladengeschmack intensiviert.
  • Fruchtige Balance: Wenn du sehr süße Früchte verwendest, reduziere die Zuckermenge im Teig leicht. Umgekehrt, wenn die Früchte sehr sauer sind, kannst du etwas mehr Zucker verwenden.
  • Gleichmäßiges Backen: Drehe den Kuchen während des Backens einmal um 180 Grad, besonders wenn dein Ofen ungleichmäßig heizt. So stellst du sicher, dass er von allen Seiten perfekt bräunt.
  • Der letzte Schliff: Auch ein einfacher Kuchen kann durch eine schöne Dekoration aufgewertet werden. Frische Minzblätter, ein paar Nüsse oder essbare Blüten machen optisch viel her.

Servier-Ideen für sommer blechkuchen rezepte

Anrichten & Dekoration

Ein Sommerblechkuchen wird oft in rechteckige oder quadratische Stücke geschnitten. Staple die Stücke leicht versetzt aufeinander, um eine ansprechende Präsentation zu schaffen, die auch Platz auf dem Buffet spart. Frische Beeren, Physalis oder zarte Minzblättchen sind einfache, aber effektive Dekorationen, die Farbe und Frische bringen.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen harmoniert wunderbar mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks geschlagener Sahne. Auch eine fruchtige Zabaglione oder eine leichte Quarkcreme passt hervorragend dazu. Für eine herzhaftere Variante kannst du ihn auch zu einem Picknick mit frischen Salaten und Gegrilltem servieren.

Für besondere Anlässe

Ein Blechkuchen ist das perfekte Dessert für jede Gartenparty, jeden Geburtstag oder einfach für einen gemütlichen Sonntagnachmittag mit der Familie. Seine Vielseitigkeit macht ihn zur idealen Wahl, wenn du viele Gäste erwartest und dennoch etwas Besonderes bieten möchtest, das unkompliziert im Handling ist.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Verbliebene Kuchenstücke sollten gut abgedeckt aufbewahrt werden, um Austrocknung zu vermeiden. Am besten eignen sich luftdichte Behälter oder Frischhaltefolie. Im Kühlschrank gehalten, bleiben sie so für 2–3 Tage frisch.

Einfrieren

Einige Blechkuchen lassen sich auch gut einfrieren. Schneide sie dafür in Portionen und wickle sie einzeln fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein. So können sie bis zu 2 Monate gelagert werden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Gefrorene Kuchenstücke können bei Raumtemperatur auftauen oder kurz im Ofen bei niedriger Temperatur erwärmt werden. Achte darauf, sie nicht zu überbacken, da sie sonst trocken werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich jeden Blechkuchen einfrieren?

    Ja, die meisten Blechkuchen eignen sich zum Einfrieren, besonders Rührkuchen und solche mit saftigen Früchten wie Äpfel oder Beeren. Kuchen mit empfindlichen Cremes oder frischem Obst darauf sind weniger gut zum Einfrieren geeignet, da sie nach dem Auftauen ihre Textur verändern können. Achte darauf, dass der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, bevor du ihn einfrierst.

  2. Wie mache ich einen Blechkuchen vegan?

    Die vegane Umwandlung ist oft einfacher als gedacht. Ersetze Butter durch Margarine oder geschmacksneutrales Pflanzenöl, Eier durch Apfelmus, zerdrückte Bananen oder Leinsamen-„Eier” (1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser aufquellen lassen) und Milch durch pflanzliche Alternativen wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch. Für Cremes und Glasuren gibt es ebenfalls viele pflanzliche Alternativen wie Kokoscreme oder Sojajoghurt.

  3. Warum wird mein Marmorkuchen oft zu trocken?

    Trockenheit bei Marmorkuchen kann mehrere Ursachen haben: zu langes Backen, zu viel Mehl oder zu wenig Fett. Achte darauf, die Stäbchenprobe wirklich nur im nicht-kakao-haltigen Teig zu machen, da der Kakao Feuchtigkeit anders aufnimmt. Eine Zugabe von Joghurt oder saurer Sahne zum hellen Teig kann ebenfalls helfen, die Saftigkeit zu erhöhen. Verringere die Zuckermenge im dunklen Teig leicht, da Kakao oft bitter ist und die Süße ausgeglichen werden muss.


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