Delikates Spargel-Kartoffel-Gratin
Der Duft von frisch geerntetem Spargel, der zart in einer cremigen Sauce badet, hat für mich etwas zutiefst Beruhigendes. Er weckt längst vergessene Erinnerungen an frühe Frühlingsnachmittage, an denen die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwand und die Küche meiner Großmutter in warmes Licht getaucht war. Es war das Aroma von reinem Genuss, das sie uns jedes Jahr aufs Neue auf den Tisch zauberte.
Dieses Gericht ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine Hommage an die Vergänglichkeit des Frühlings und die Kunst, einfache Zutaten in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln. Es ist die stille Ehrerbietung vor dem König des Gemüsegartens, der nur für kurze Zeit seine volle Pracht entfaltet und uns lehrt, die flüchtigen Momente des Lebens zu schätzen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Luxus im Alltag: Stell dir vor, wie du mit einer Gabel durch die goldbraune Käsekruste brichst und der dampfende, cremige Inhalt zum Vorschein kommt. Dieses Gericht strahlt eine Eleganz aus, die selbst einen gewöhnlichen Dienstagabend in etwas Besonderes verwandelt.
- Die Magie von Béchamel: Diese Sauce ist kein bloßes Beiwerk, sie ist das Herzstück. Sie umschmeichelt die zarten Spargelstangen und die weichen Kartoffelscheiben mit einer sanften Tiefe, die dich bei jedem Löffel nach mehr verlangen lässt.
- Frühlingsgefühle pur: Sobald der Spargel seine Saison beginnt, verspürst du eine unausweichliche Sehnsucht nach seinen einzigartigen, leicht herben Aromen. Dieses Gratin fängt die Essenz des Frühlings ein und bringt sie direkt zu dir nach Hause.
- Überraschende Sättigung: Obwohl es sich leicht und frühlingshaft anfühlt, sorgt die Kombination aus Kartoffeln und der cremigen Sauce für eine wohltuende Sättigung, die perfekt für ein Abendessen ist, das sowohl befriedigend als auch unkompliziert sein soll.
- Ein Fest für die Sinne: Vom zarten Grün des Spargels über das gleißende Weiß der Béchamel bis hin zur goldbraunen Kruste – dieses Gericht ist ein visuelles Meisterwerk, das durch seinen unwiderstehlichen Duft und seinen himmlischen Geschmack abgerundet wird.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier nicht nur ein Schlagwort, sondern die Grundlage für den unvergleichlichen Geschmack. Wenn du die Möglichkeit hast, greife nach dem knackigsten weißen Spargel, dessen Schale sich noch straff um das zarte Innere schmiegt. Genauso wichtig sind gute, festkochende Kartoffeln, deren erdiger Charakter die Süße des Spargels wunderbar ergänzt.
- Weißer Spargel: Er ist der Star dieses Gerichts. Seine feine Süße und sein charakteristisches Aroma entfalten sich perfekt in der cremigen Sauce und sind die Seele des Frühlingsdreams auf deinem Teller.
- Festkochende Kartoffeln: Sie sind weit mehr als nur Füllmaterial. Ihre feste Konsistenz sorgt dafür, dass sie beim Backen nicht zerfallen, sondern eine wunderbare texturale Komponente bilden, die das Gratin erdverbunden macht.
- Frische Kräuter: Oregano, Majoran, Thymian und Petersilie sind das grüne Gold, das dem Gericht Tiefe und Raffinesse verleiht. Sie sind wie kleine Geschmacksexplosionen, die die milden Aromen von Spargel und Kartoffeln aufleben lassen.
- Hochwertige Milch und Butter: Sie sind die Garanten für eine samtige Béchamelsauce. Die Fettigkeit der Milch und die Cremigkeit der Butter bilden die Basis für die verführerische Textur, die alles zusammenhält.
- Guter Reibekäse: Ob Gruyère, Emmentaler oder eine Mischung – er ist der krönende Abschluss. Seine leicht nussige Note und die Fähigkeit, beim Backen herrlich zu schmelzen und knusprig zu werden, sind unverzichtbar.
Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Gratins sind kulinarische Klassiker, die ihren Ursprung oft in einfachen bäuerlichen Traditionen haben. Die Idee, geschichtete Zutaten mit einer cremigen Sauce zu übergießen und im Ofen zu backen, um sie haltbarer, aber vor allem schmackhafter zu machen, ist alt und verbreitet. Besonders in Deutschland hat sich das Gratin als ein wärmendes und wohltuendes Gericht etabliert, das oft Familien zusammenbringt.
Die Kombination von Kartoffeln und Spargel ist dabei ein typisch deutsches Zusammenspiel, das die späte Frühlingsernte feiert. Während Kartoffeln als heimisches Grundnahrungsmittel das ganze Jahr über verfügbar sind, ist der Spargel eine saisonale Kostbarkeit, die mit Ungeduld erwartet wird. Das Gratin vereint diese beiden Welten auf eine Weise, die sowohl rustikal als auch raffiniert ist.
Im Laufe der Zeit wurde das einfache Gratin immer weiter verfeinert. Aus der bloßen Idee sind heute unzählige Variationen entstanden, von opulenten Fischgratins bis hin zu vegetarischen Meisterwerken wie diesem. Die eigentliche Kunst liegt darin, die ursprüngliche Idee zu bewahren und dennoch mit modernen Techniken und besseren Zutaten ein zeitloses Gericht zu schaffen, das auch kommende Generationen begeistern wird. Die Verwendung von frischen Kräutern und einer gut gemachten Béchamelsauce sind die Schlüssel zu einer modernen Interpretation dieses Klassikers.
So bereitest du Spargel Kartoffel Gratin zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für Perfektion
Der erste Schritt ist das sorgfältige Bearbeiten des Spargels. Mit einem scharfen Sparschäler entfernst du die äußere Schicht der holzigen Stangen. Beginne ein paar Zentimeter unterhalb des Kopfes und arbeite dich nach unten vor. Achte darauf, nicht zu viel vom zarten Fleisch abzuschälen, denn hier liegt die Süße und das Aroma.
Wasche den vorbereiteten Spargel behutsam unter fließendem kaltem Wasser ab. Achte darauf, dass kein Sand mehr anhaftet. Sobald er sauber ist, lege ihn beiseite. Seine Zeit im Rampenlicht wird bald kommen.
Ein wichtiger Hinweis: Die holzigen Enden, die du beim Schälen abscheidest, kannst du für eine kräftige Gemüsebrühe aufheben. Sie geben ihr eine wunderbar tiefe Note.
Schritt 2: Die Kartoffel-Basis – Erdige Stärke als Fundament
Nun widmen wir uns den Kartoffeln. Sie werden geschält und anschließend gewaschen, um letzte Erdreste zu entfernen. Ihre Aufgabe ist es, eine solide Grundlage zu bilden, die die zarten Aromen des Spargels auffängt und ergänzt.
Bereite die Kartoffeln vor, indem du sie je nach Größe halbierst oder viertelst. So wird sichergestellt, dass sie gleichmäßig garen und sich perfekt in das Gratin einfügen. Ein gleichmäßiges Schneiden ist der Schlüssel für eine konsistente Garzeit.
Die vorbereiteten Kartoffeln verteilst du anschließend auf dem Boden deiner backofenfesten Form. Gib einen großzügigen Schuss Olivenöl und eine Prise Salz hinzu, um die ersten Aromen zu setzen und die Kartoffeln leicht zu würzen.
Schritt 3: Die Béchamel – Cremiger Luxus aus der Pfanne
Jetzt wird es cremig: Die Basis für die köstliche Béchamelsauce. Beginne damit, die Zwiebel fein zu würfeln. Ein gleichmäßiges Schneiden sorgt dafür, dass sie sich gut in der Sauce verteilt und ihr Aroma abgibt, ohne dominant zu werden.
In einem Topf zerlässt du die Butter und schwitzt die gewürfelte Zwiebel darin sanft an, bis sie glasig und leicht weich ist. Dies ist der Moment, um dem Gericht Tiefe zu verleihen. Das Mehl darüberstreuen und unter ständigem Rühren kurz mit anschwitzen – das nennt man die Mehlschwitze, die Saucen bindet und ihnen ihre samtige Textur gibt.
Langsam und schrittweise gibst du nun die Milch und das Wasser hinzu. Hier ist Geduld gefragt: Rühre mit einem Schneebesen kräftig, damit keine Klümpchen entstehen. Die Flüssigkeit muss sich langsam mit der Mehlschwitze verbinden, bis eine glatte Basis entsteht.
Schritt 4: Aromatisierung der Sauce – Die Seele des Gerichts
Nun erhält die Béchamel ihre Seele. Gib die frisch gehackten Kräuter hinzu. Die Kombination aus Oregano, Majoran, Thymian und Petersilie verleiht der Sauce eine frische, kräuterige Note, die perfekt mit dem Spargel harmoniert. Achte darauf, die Kräuter erst kurz vor der Verwendung zu hacken, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.
Würze die Sauce mit Kräutersalz, frisch gemahlenem Pfeffer, einem Teelöffel Gemüsebrühe für zusätzliche Tiefe und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss. Muskat ist ein klassischer Begleiter für Saucen auf Milchbasis und verleiht ihnen eine warme, würzige Nuance, die sie unverwechselbar macht.
Sobald die Sauce leicht zu köcheln beginnt, lass den geriebenen Käse hineinschmelzen. Rühre ihn unter, bis er vollständig integriert ist und die Sauce eine verführerische Cremigkeit erhält. Lass die Sauce unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze kurz aufkochen, bis sie leicht eindickt, und stelle sie dann zur Seite. Sie wird gleich ihren Einsatz haben.
Schritt 5: Das Schichten – Geduld wird belohnt
Heize deinen Backofen auf 240°C Ober- und Unterhitze (oder 220°C Umluft) vor. Diese hohe Anfangstemperatur ist wichtig, um dem Gratin eine schöne Kruste zu verleihen.
Nun ist der Spargel an der Reihe. Lege die vorbereiteten weißen Spargelstangen sorgfältig auf die Kartoffelschicht in der Auflaufform. Versuche, sie relativ gleichmäßig zu verteilen, damit sie alle von der köstlichen Sauce umhüllt werden.
Gieße die vorbereitete Béchamelsauce über den Spargel. Achte darauf, dass sie jede einzelne Stange bedeckt. Die Sauce ist der Schlüssel zur Zartheit und zum Geschmack des Spargels während des Backens.
Tipp: Um sicherzustellen, dass der Spargel und die Kartoffeln während des ersten Backvorgangs gleichmäßig garen und nicht austrocknen, decke die Form fest mit Alufolie ab. So wird die Feuchtigkeit im Inneren gehalten.
Schritt 6: Der erste Backgang – Die Verwandlung beginnt
Schiebe die abgedeckte Form für etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. In dieser Zeit beginnen die Kartoffeln weich zu werden und der Spargel nimmt die Aromen der Sauce auf. Die Hitze im Inneren der Form sorgt für ein sanftes Garen.
Nach Ablauf dieser 30 Minuten nimmst du die Form vorsichtig aus dem Ofen. Nun ist der Moment gekommen, die Alufolie abzunehmen. Achte auf den austretenden Dampf!
Schalte die Ofentemperatur auf 220°C herunter. Es ist wichtig, die Temperatur zu reduzieren, um ein Verbrennen der Oberfläche zu verhindern, während das Innere weiter gart.
Schritt 7: Die goldene Kruste – Der unwiderstehliche Abschluss
Jetzt kommt der Moment, auf den alle warten: die Kruste! Verteile den restlichen geriebenen Käse großzügig über dem Gratin. Er wird beim zweiten Backgang schmelzen und eine herrlich knusprige, goldbraune Decke bilden.
Schiebe die Form für weitere 15 bis 20 Minuten zurück in den Ofen. Beobachte den Käse genau: Er sollte langsam schmelzen, blubbern und eine schöne goldbraune Farbe annehmen. Dies ist das visuelle Signal dafür, dass dein Gratin bereit ist.
Achtung: Die Oberflächen des Gratins können sehr heiß werden. Verwende immer Topflappen oder Ofenhandschuhe, um die Form sicher aus dem Ofen zu nehmen. Das Ziel ist eine goldbraune, appetitliche Kruste, die neugierig macht.
Das Ergebnis ist ein goldbrauner, himmlisch duftender Spargel-Kartoffel-Auflauf. Nimm die Form mit Stolz aus dem Ofen, lass ihn kurz ruhen, damit sich die Aromen setzen können, bevor du ihn anrichtest und servierst.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Spargel nicht richtig geschält oder zu dicke Stangen verwendet. Wenn der Spargel nicht ordentlich geschält ist, bleiben die holzigen Fasern zurück und machen das Gratin unangenehm zu essen. Verwende junge, mittelgroße Stangen und schäle sie lieber einmal mehr als zu wenig. Die holzigen Enden müssen ebenfalls vollständig abgeschnitten werden.
Fehler 2: Die Béchamelsauce ist klumpig geworden. Das passiert, wenn die Flüssigkeit zu schnell zur Mehlschwitze gegeben wird oder nicht kräftig genug gerührt wird. Mein Tipp: Die richtige Reihenfolge ist entscheidend. Die Flüssigkeit immer langsam und unter ständigem Rühren zugeben. Wenn doch Klumpen entstehen, kannst du die Sauce kurz durch ein feines Sieb streichen, das ist eine kleine Rettungsaktion.
Fehler 3: Zu wenig oder zu lange gebacken. Zu wenig gebacken bedeutet, dass die Kartoffeln noch hart sind und der Spargel nicht zart genug. Zu lange gebacken, und die Sauce könnte geronnen oder die Kartoffeln matschig sein. Die angegebene Backzeit ist ein Richtwert. Prüfe nach dem Abnehmen der Folie die Konsistenz von Spargel und Kartoffeln mit einer Messerspitze. Gehe lieber auf Nummer sicher und prüfe zwischendurch.
Fehler 4: Das Gratin trocknet im Ofen aus. Dies passiert, wenn die Form nicht richtig abgedeckt ist, besonders während des ersten Backvorgangs. Die Alufolie ist dein bester Freund, um die Feuchtigkeit drinnen zu halten. Ohne diese schützende Hülle wird der Spargel spröde und die Sauce dickt zu stark ein, bevor alles gar ist.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Verführung: Um dieses Gratin vegan zuzubereiten, ersetze die normale Milch durch eine ungesüßte Pflanzenmilch wie Hafer- oder Sojamilch und die Butter durch hochwertige pflanzliche Margarine. Für die Cremigkeit der Sauce kannst duAdditionally einen Löffel Kokosmilch oder ein pflanzliches Sahneersatzprodukt hinzufügen. Der Käse lässt sich durch eine vegane Käsealternative ersetzen, die gut schmilzt, oder du entscheidest dich für eine nussige Kruste aus gerösteten Semmelbröseln und Mandelsplittern.
Leicht und Frisch: Für eine leichtere Variante reduziere die Menge an Butter und Mehl für die Béchamelsauce und verwende fettärmere Milch. Eine andere Idee ist es, einen Teil des Spargels roh zu lassen und in dünne Scheiben zu schneiden, um ihn am Ende unter das Gratin zu mischen. Das sorgt für einen extra frischen Biss und hält die Aromen lebendiger. Füge vielleicht noch etwas Zitronenschale hinzu, um dem Ganzen eine herbe Frische zu verleihen.
Festlicher Glanz: Verwandle dieses einfache Gratin in ein Festessen, indem du den Spargel mit etwas Trüffelöl beträufst, bevor du ihn in die Form legst. Füge dem Käse-Topping einige geröstete Pinienkerne oder geröstete Mandelblättchen hinzu. Anstelle von nur weißem Spargel kannst du auch eine Mischung aus weißem und grünem Spargel verwenden, um mehr Farbe und Geschmacksnuancen zu erzielen. Ein Hauch von Parmesan über dem Gratin rundet das Ganze ab.
Profi-Tipps für Spargel Kartoffel Gratin
Die richtige Spargelwahl für maximalen Geschmack: Wähle für dieses Gratin weißen Spargel mit relativ dicken Stangen. Diese sind weniger faserig und nehmen die Sauce besser auf. Grüne Spargel sind ebenfalls köstlich, haben aber einen intensiveren Eigengeschmack, der das Gesamtbild verändern kann.
Kartoffel-Vielfalt nutzen: Nicht jede Kartoffel ist gleich! Für ein Gratin sind festkochende Sorten ideal, da sie beim Garen ihre Form behalten und nicht zu matschig werden. Sorten wie Linda, Annabelle oder La Bonnotte sind hervorragende Optionen, die dem Gericht Struktur verleihen.
Die Kunst des Kräutereinsatzes: Frische Kräuter sind ein Muss. Gib sie immer erst gegen Ende der Saucenzubereitung hinzu oder streue sie vor dem Servieren über das Gratin. So bleiben ihre Aromen und ihre leuchtende Farbe am intensivsten. Ein kleiner Bund frischer Schnittlauch über dem fertigen Gratin ist auch eine wunderbare Ergänzung.
Vorbereitung für den Genuss: Wenn du Zeit sparen möchtest, kannst du die Kartoffeln und den Spargel bereits am Vortag vorbereiten. Lagere sie getrennt, gut abgedeckt im Kühlschrank. Die Béchamelsauce lässt sich ebenfalls vorbereiten und dann vor dem Schichten kurz aufwärmen.
Die Käse-Kombination: Experimentiere mit verschiedenen Käsesorten. Eine Mischung aus würzigem Gruyère und mildem Emmentaler ist eine klassische Wahl, aber auch ein Hauch Appenzeller oder sogar ein wenig Parmesan kann dem Gratin eine interessante zusätzliche Tiefe verleihen. Achte darauf, dass der Käse gut schmilzt und eine schöne Kruste bildet.
Servier-Ideen für Spargel Kartoffel Gratin
Anrichten & Dekoration
Beim Anrichten dieses Gratins geht es darum, die Eleganz des Gerichts hervorzuheben. Serviere es direkt aus der Auflaufform, das schafft eine rustikale Gemütlichkeit. Eine Kelle voll auf einem warmen Teller, die dampfende Sauce und die goldbraune Kruste schon beim ersten Blick verlockend. Streue einige frische Kräuter, wie feingehackte Petersilie oder Kerbel, über das fertige Gratin, um einen Farbakzent zu setzen und die Frische zu betonen.
Du kannst auch die Ränder der Auflaufform vor dem Servieren leicht mit einem Küchentuch säubern, um einen sauberen und präsentablen Look zu erzielen. Die Textur des goldbraunen Käses, die zarten Spargelspitzen, die leicht aus der Béchamel hervorschauen, und die weichen Kartoffelscheiben sind bereits ein Fest für die Augen.
Passende Beilagen
Dieses Spargel Kartoffel Gratin ist ein vollwertiges Hauptgericht, das perfekt zu einem frischen grünen Salat passt. Ein leichtes Vinaigrette-Dressing, vielleicht mit Zitronensaft und feinem Olivenöl, unterstreicht die Aromen des Gratins, ohne zu dominieren. Für Fleischesser passt es hervorragend zu einem zarten Hähnchenbrustfilet, wie unserem Zitronen-Hähnchen vom Blech, oder zu einem leichten Fischgericht. Wenn du nach etwas für ein Abendessen der besonderen Art suchst, könnte eine cremige Hummerbisque als Vorspeise eine luxuriöse Ergänzung sein.
Für besondere Anlässe
Dieses Gratin ist wie gemacht für den Ostertisch, ein festliches Muttertagsbrunch oder einfach, wenn du deine Lieben mit etwas Besonderem verwöhnen möchtest. Die saisonale Spargelzeit macht es zu einem willkommenen Gast auf jeder Frühlings- oder Sommerkarte. Es ist ein Gericht, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt und Erinnerungen an gemeinsame Mahlzeiten weckt, perfekt für Momente, in denen man zusammenkommt und das Leben feiert.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn vom köstlichen Spargel Kartoffel Gratin etwas übrig bleibt, ist das kein Grund zur Sorge. Lass die Reste vollständig auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du sie in eine luftdichte Aufbewahrungsbox gibst. Gut verschlossen hält sich das Gratin im Kühlschrank für etwa 2 bis 3 Tage. Achte darauf, dass die Aufbewahrungsbehälter sauber und trocken sind, um die Haltbarkeit zu maximieren.
Einfrieren
Das Einfrieren von Gratins ist grundsätzlich möglich, aber es verändert die Textur. Kartoffeln können beim Einfrieren und Auftauen etwas Wasser abgeben, was das Gericht etwas weicher macht. Wenn du es trotzdem einfrieren möchtest, lass das Gratin vollständig abkühlen, teile es in portionsgerechte Behälter und friere es fest verschlossen ein. Es ist dann für etwa 1 bis 2 Monate haltbar.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die Reste wieder auf Temperatur zu bringen und den Genuss neu zu erleben, gibt es mehrere Wege. Der Ofen ist oft die beste Methode, um die Knusprigkeit der Kruste zu erhalten. Heize den Ofen auf etwa 160–180°C vor und erwärme das Gratin, entweder direkt aus der Form oder in einem kleineren Auflaufförmchen, bis es durchgewärmt ist. Das dauert in der Regel 15–25 Minuten, je nach Menge.
Wer es schneller mag, kann auch die Mikrowelle nutzen. Hierbei kann die Kruste allerdings etwas leiden. Erwärme das Gratin in kurzen Intervallen und rühre es zwischendurch um, um eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Ein kleiner Schuss Milch oder Sahne vor dem Erwärmen kann die Cremigkeit wiederherstellen, falls nötig.
Häufig gestellte Fragen
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Ist dieses Spargel Kartoffel Gratin auch ohne Fleisch und Fisch geeignet?
Ja, absolut! Dieses Spargel Kartoffel Gratin ist von Natur aus ein vegetarisches Gericht. Die Kombination aus zartem Spargel, cremiger Béchamelsauce und herzhaften Kartoffeln ist so ausgewogen und geschmackvoll, dass Fleisch oder Fisch überhaupt nicht vermisst werden. Es ist ein vollwertiges Hauptgericht, das auch anspruchsvolle Gaumen überzeugt und eine wunderbare pflanzliche Option darstellt. Wenn du jedoch eine fleischige Komponente hinzufügen möchtest, passt es hervorragend zu einer Scheibe gebratenem Hähnchen oder einem leichten Fischfilet als Beilage. Es ist ein Gericht, das für sich allein steht, aber auch gut ergänzt werden kann.
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Wie erkenne ich, ob der Spargel gar ist, ohne ihn zu verkochen?
Das ist eine sehr wichtige Frage, denn Spargel verzeiht nur wenig! Der beste Weg, den Gargrad zu prüfen, ist mit einer kleinen Gabel oder einem Messer. Wenn du leicht in die dickste Stelle einer Spargelstange stechen kannst und sie kaum Widerstand leistet, ist sie perfekt. Sie sollte zart sein, aber noch einen leichten Biss haben. Vermeide es, den Spargel zu zerdrücken, das ist ein Zeichen dafür, dass er schon zu lange gekocht hat. Prüfe dies am besten, nachdem du die Alufolie entfernt hast, da die Hitze im Ofen weiter wirkt. Wenn die Kartoffeln ebenfalls gar sind (mit einer Gabel leicht zerdrückbar), aber der Spargel noch zu bissfest, kannst du ihn noch einige Minuten im Ofen lassen, aber wachsam bleiben!
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Kann ich auch grünen Spargel für dieses Gratin verwenden?
Ja, du kannst problemlos grünen Spargel verwenden! Grüne Spargel haben einen etwas intensiveren, leicht herberen Geschmack als weiße Spargel und eine etwas kürzere Garzeit. Bei der Zubereitung ist es wichtig, dass du den grünen Spargel nicht schälst, sondern nur die holzigen Enden abschneidest. Die Garzeit im Ofen könnte sich leicht verkürzen. Achte darauf, ihn gegen Ende der Backzeit zu prüfen. Der leicht bittere Unterton des grünen Spargels harmoniert wunderbar mit der cremigen Sauce und dem Käse und verleiht dem Gratin eine zusätzliche Geschmacksdimension. Du kannst auch eine Mischung aus weißem und grünem Spargel verwenden, um eine noch komplexere Aromenlandschaft zu schaffen.
Delikates Spargel-Kartoffel-Gratin
Feine Spargelstangen in köstlicher Béchamelsoße überbacken, ein vegetarischer Gaumenschmaus, der Sie mit jedem Bissen verzaubern wird.
- 1000 g Spargel (weiß)
- 600 g Kartoffeln
- Prise Salz
- 1 EL Olivenöl
- 70-100 g Käse (gerieben)
- 300 ml Milch (3,5% Fett)
- 300 ml Wasser
- 1 Zwiebel (rot)
- 40 g Butter
- 40 g Mehl (Typ 550)
- 50 g Käse (gerieben)
- 4 EL Kräuter (gehackt-Oregano, Majoran, Thymian, Petersilie)
- 1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)
- 1 TL Gemüsebrühe
- 1 Prise Muskat (frisch gerieben)
- Kochen
- 1Den Spargel schälen, waschen und zur Seite stellen.
- 2Die Kräuter waschen, verlesen und fein hacken.
- 3Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
- 4In einer Sauteuse (kleiner Topf) die Butter und die Zwiebel geben und anschwitzen. Das Mehl darüberstreuen und unterrühren.
- 5Milch und Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Kräuter und Gewürze zugeben und unterziehen.
- 6Wenn die Soße zu köcheln beginnt, den Käse zugeben und gut vermischen, dann noch unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze kurz aufkochen lassen und zur Seite stellen.
- 7Den Backofen auf 240°C Ober- und Unterhitze (Umluft 220°C) vorheizen.
- 8Die Kartoffeln schälen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die auf den Boden einer backofenfesten Form (26x26x6,5 cm) verteilen. Das Olivenöl und das Salz zugeben und vermischen.
- 9Den Spargel auf die Kartoffel legen.
- 10Die Béchamelsoße über dem Spargel verteilen, die Form mit Alufolie abdecken und circa 30 min in den vorgeheizten Backofen geben. Nach Ablauf der Zeit die Folie abnehmen, den Ofen auf 220°C herunterschalten und weitere 10 bis 15 min backen lassen. Zu den Zeiten siehe Notiz.
- 11Die Form aus dem Ofen nehmen, den Käse überstreuen und zurück in den Ofen geben. Das Gratin für weitere 15 bis 20 min überbacken.
- 12Den goldbraunen vegetarischen Auflauf mit großem Geschmack aus dem Ofen nehmen, anrichten und servieren.
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