Spargel-Rucola-Salat

Der Duft von frisch gemähten Wiesen und ein leises Summen von Bienen – so stelle ich mir den perfekten Frühling vor. Doch mein liebster Frühlingsmoment hat einen ganz anderen, viel subtileren Duft: den von zartem weißen Spargel, der sich langsam in einer leichten Vinaigrette entfaltet. Es ist ein Aroma, das Erinnerungen weckt, an jene Tage, als die Sonne noch zögerlich war und die Natur gerade begann, sich aus ihrem Winterschlaf zu erheben.

Dieses Gericht ist mehr als nur ein Salat; es ist eine Ode an die Jahreszeit, eine zarte Mischung aus Süße und dezenter Herbheit, die die Sinne belebt und gleichzeitig unendlich beruhigt. Es ist der Geschmack des Lebens, das nach einer langen Ruhepause wiedererwacht.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Luxus: Die subtile Süße von frischen Erdbeeren trifft auf die feine Note der Vanille in der Vinaigrette und verleiht diesem Salat eine unerwartete Eleganz, die selbst einfache Anlässe veredelt.
  • Das Knacken der Frische: Wenn du in die dünn geschnittenen rohen Spargelstangen beißt, spürst du ein sanftes Knacken, das die pure Frische und die leichte, erdige Note perfekt unterstreicht und im Mund zergeht.
  • Die Umarmung der Aromen: Die Kombination aus würzigem Rucola, süßen Erdbeeren und dem zarten Spargel, umhüllt von einer leichten, aber geschmacksintensiven Vinaigrette, kreiert ein harmonisches Zusammenspiel, das auf der Zunge tanzt.
  • Ein Fest für die Augen: Die leuchtenden Farben des Spargels, der Erdbeeren und des grünen Rucolas ergeben ein visuelles Meisterwerk auf dem Teller, das Appetit macht, noch bevor du zum ersten Bissen greifst.
  • Überraschende Leichtigkeit: Obwohl voller Geschmack und Raffinesse, ist dieser Salat unglaublich leicht und bekömmlich, perfekt für warme Tage oder als fruchtig-frische Abrundung eines Menüs.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist das Fundament für diesen außergewöhnlichen Salat. Ich achte besonders darauf, dass der Spargel frisch gestochen ist, seine Spitzen fest geschlossen und die Oberfläche glatt glänzt – ein Zeichen für seine Jugend und Süße. Ebenso wichtig sind sonnengereifte Erdbeeren, deren Duft schon beim Kauf verlockt, und ein Rucola, der knackig und frei von welken Blättern ist. Gute Grundprodukte machen den Unterschied zwischen einem einfachen Salat und einem kulinarischen Erlebnis.

  • Weißer Spargel: Die heimische Königin des Frühlings, zart und leicht süßlich, bildet das Herzstück des Salats. Seine feine Textur kommt roh am besten zur Geltung.
  • Frische Erdbeeren: Sie bringen eine leuchtende Farbe und eine natürliche Süße, die die leichte Bitterkeit des Rucolas und die erdige Note des Spargels wunderbar ergänzt.
  • Rucola: Mit seinem pfeffrigen, leicht nussigen Geschmack setzt er einen spannenden Kontrast und sorgt für die nötige Frische und Tiefe im Salat.
  • Vanilleschote: Ein unerwarteter, aber genialer Twist in der Vinaigrette. Sie verleiht dem Dressing eine warme, leicht süße Nuance, die den Spargel und die Erdbeeren auf subtile Weise veredelt.
  • Gute Olivenöl und weißer Balsamico: Die Basis für eine harmonische Vinaigrette, die die Aromen zusammenbringt, ohne sie zu überdecken.
  • Honig: Eine Prise Süße, die die natürliche Süße der Erdbeeren und die Vanille in der Vinaigrette hervorhebt und für eine sanfte Balance sorgt.

Die genauen Mengenangaben findest du später im detaillierten Rezeptteil.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Spargel, oft als das „königliche Gemüse“ bezeichnet, hat eine lange und stolze Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Bereits die alten Ägypter, Griechen und Römer schätzten seine zarte Textur und seine gesundheitlichen Vorteile. Er wurde nicht nur als Delikatesse gegessen, sondern auch als Heilmittel eingesetzt, ein Zeichen seiner besonderen Stellung in der damaligen Gesellschaft.

Über die Jahrhunderte hinweg hat sich Spargel in den Küchen Europas etabliert, besonders in Deutschland und Frankreich. Früher war er ein saisonales Luxusgut, das hauptsächlich den Wohlhabenden vorbehalten war. Erst mit der Verbesserung der Anbaumethoden und der Entwicklung von Gewächshäusern wurde er für breitere Schichten zugänglich, verlor aber nie seinen Status als Frühlingsbote und delicate Köstlichkeit.

Hier ist es die Kombination – die Frische des Spargels, die Süße der Erdbeeren und das Pikante des Rucolas – die dieses Gericht zu einem zeitlosen Klassiker macht, der die Seele des Frühlings einfängt. Es ist eine moderne Interpretation traditioneller Aromen, die Erinnerungen weckt und gleichzeitig neue Geschmackserlebnisse schafft, ein perfektes Beispiel dafür, wie altbekannte Zutaten immer wieder neu und aufregend kombiniert werden können.

So bereitest du Spargel Rucola Salat zu

Schritt 1: Das Herz der Vinaigrette – der süße Fond

Wir beginnen mit einer kleinen, aber entscheidenden Magie, die den ganzen Salat zusammenhalten wird. Nimm dir eine leere, saubere Pfanne. Halbiere die Vanilleschote sorgfältig mit einem scharfen Messer längs. Mit der Messerspitze kratzt du nun das wertvolle, aromatische Mark heraus – das sind die kleinen schwarzen Körnchen, die so wunderbar duften. Gib sowohl das Mark als auch die ausgekratzte Schote in einen kleinen Topf. Füge den Honig hinzu, der für eine sanfte Süße sorgt und die Aromen schön umspielt. Gieße dann die klassische Gemüsebrühe dazu, die eine gute Basis bildet, aber nicht zu dominant ist.

Bringe diese Mischung nun sanft zum Kochen. Sobald sie einmal sprudelt, nimm den Topf sofort vom Herd. Leg den Deckel auf und lass alles für mindestens 10 Minuten in Ruhe ziehen. Diese Zeit ist entscheidend, damit sich die Vanille komplett entfalten und ihr volles Aroma an die Brühe abgeben kann. Stell dir vor, wie die süßen, warmen Düfte aufsteigen – das ist die Vorbereitung auf das, was noch kommt.

Schritt 2: Die Vorbereitung des weißen Goldes

Während die Vinaigrette ihre Aromen entfaltet, widmen wir uns dem Spargel. Achte darauf, dass du wirklich dicke, schöne Stangen hast – sie lassen sich besser verarbeiten und sehen später im Salat hervorragend aus. Spüle den Spargel unter fließendem kaltem Wasser ab; das entfernt jeglichen Dreck und weckt ihn aus seiner Ruhe. Nun kommt der wichtige Schritt: das Schälen. Nimm einen Sparschäler und schäle jede Spargelstange sorgfältig von kurz unter dem Kopf bis zum Ende. Die Schale ist holzig und würde im rohen Salat stören. Sei großzügig beim Entfernen der holzigen Enden – auch diese gehören nicht in den Salat.

Sobald alle Stangen geschält sind, kommt ein weiterer Trick für die Textur. Schneide die Spitzen des Spargels ab, etwa 2-3 cm unterhalb des Kopfes. Diese Spitzen sind perfekt zum Garnieren und behalten ihre Form und Schönheit. Die restlichen Spargelstangen schneidest du nun sehr schräg in hauchdünne Scheiben. Je dünner, desto besser – das ist wichtig, damit sie im rohen Zustand zart genug sind und sich gut mit der Vinaigrette verbinden.

Schritt 3: Die Seele der Vinaigrette wird geformt

Jetzt ist es Zeit, die angegossene Vanillebrühe zu vollenden. Nimm die Vanilleschote aus dem Sud heraus – sie hat ihre Arbeit getan und kann entsorgt werden. Stelle sicher, dass die Brühe eine angenehme Temperatur hat, nicht mehr kochend heiß, aber noch warm genug, um die Aromen zu intensivieren. Gib diesen aromatischen Vanillesud nun in eine mittelgroße Schüssel. Presse die Orange aus und füge 2 Esslöffel des frischen Orangensaftes hinzu. Der frische Saft bringt eine wunderbare Säure und Fruchtigkeit, die perfekt mit der Vanille harmoniert.

Gib nun den weißen Balsamicoessig hinzu – er ist sanfter als rotweinessig und passt besser zu den feinen Aromen. Würze das Ganze mit einer guten Prise Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Fülle die Schüssel mit 3 Esslöffeln gutem Olivenöl. Jetzt schlägst du alles mit einem Schneebesen kräftig auf. Ziel ist es, eine leicht emulgierte Vinaigrette zu erhalten, bei der sich Öl und Essig gut verbinden. Je länger und kräftiger du schlägst, desto feiner wird die Konsistenz.

Schritt 4: Die Marinade – wo Geschmack wächst

Nun kommt der entscheidende Schritt, der den Spargel von roh zu einem kulinarischen Erlebnis macht: das Marinieren. Gib die hauchdünn geschnittenen Spargelscheiben direkt in die vorbereitete Vinaigrette-Schüssel. Achte darauf, dass alle Scheiben gut mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Mische alles vorsichtig durch, sodass jede einzelne Spargelscheibe etwas von dem herrlichen Vanille-Orangen-Dressing abbekommt. Dies ist wie ein sanftes Bad für den Spargel, das ihm Zeit gibt, die Aromen aufzunehmen und dabei seine zarte Konsistenz behält.

Decke die Schüssel nun gut ab, zum Beispiel mit Frischhaltefolie oder einem passenden Deckel. Stelle sie für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Diese Zeit ist entscheidend. Sie erlaubt dem Spargel, auf natürliche Weise weicher zu werden und die Aromen der Vinaigrette tief in sich aufzunehmen. Währenddessen kannst du dich um die anderen Komponenten kümmern, aber vergiss nicht, den Spargel langsam Raumtemperatur annehmen zu lassen, kurz bevor er serviert wird. Dies verstärkt sein Aroma und seine Textur.

Schritt 5: Die Vorbereitung der Frühlingsboten

Nun wenden wir uns den anderen frischen Elementen zu, die diesem Salat Farbe und Süße verleihen. Nimm den Rucola und lege ihn in eine Salatschleuder oder eine große Schüssel mit kaltem Wasser. Spüle ihn gründlich, um jeglichen Sand oder Erde zu entfernen, die sich zwischen den Blättern verstecken könnten. Schleudere ihn dann so trocken wie möglich, damit die Vinaigrette später nicht verwässert. Achte darauf, die dickeren Stiele zu entfernen, falls vorhanden, und nur die zarten Blätter zu verwenden. Der Rucola bringt die nötige pfeffrige Schärfe, die einen tollen Kontrast zur Süße bildet.

Wasche die Erdbeeren sehr vorsichtig in einer Schüssel mit Wasser. Da sie empfindlich sind, solltest du sie nicht unter fließendem Wasser abreieben. Tupfe sie anschließend sanft mit Küchenpapier trocken. Nun putze sie, das heißt, entferne das grüne Grünzeug. Je nach Größe halbieren oder vierteln wir die Erdbeeren. Größere Exemplare sehen halbiert toll aus, kleinere können gerne ganz bleiben. Sie sind die süßen Juwelen dieses Salats und bringen eine fruchtige Frische.

Schritt 6: Das Finale – Anrichten und Genießen

Etwa 10 Minuten, bevor du diesen wunderbaren Salat servieren möchtest, nimm den marinierten Spargel aus dem Kühlschrank. Lass ihn langsam auf Raumtemperatur kommen. Das ist ein wichtiger Schritt, damit sich die Aromen voll entfalten können. Jetzt ist es an der Zeit, die vorbereiteten Erdbeeren und den trockengeschleuderten Rucola vorsichtig unter den Spargel zu heben. Mische alles behutsam, damit die empfindlichen Erdbeeren nicht zerdrückt werden und der Rucola seine Frische behält. Das Dressing, das sich inzwischen angesammelt hat, sollte nun wie eine leichte, glänzende Glasur wirken.

Richte den Salat auf einer schönen Servierplatte an oder verteile ihn auf einzelne Teller. Garantiere, dass jeder Bissen eine perfekte Kombination aus Spargel, Erdbeeren und Rucola enthält. Garniere den Salat mit den beiseitegestellten Spargelspitzen, die jetzt wie kleine grüne Kronen aussehen. Dieses Gericht ist ein Fest für die Sinne und ein Beweis dafür, wie einfach und doch elegant Frühlingsküche sein kann.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Spargel überkochen. Viele denken, Spargel muss gekocht werden. Doch die wahre Magie dieses Rezepts liegt im rohen Spargel. Wenn du ihn kochst, verlierst du die knackige Textur und einen Teil der feinen Aromen. Achte darauf, dass du den Spargel nur jung und frisch verwendest und ihn dünn genug schneidest, damit er roh zart ist.

Fehler 2: Eine zu dominante Vinaigrette. Manchmal wollen wir zu viel Geschmack in die Vinaigrette packen. Hier aber ist weniger mehr. Die subtile Süße der Vanille, die frische Säure der Orange und die milde Schärfe von Balsamico und Pfeffer reichen völlig aus. Eine zu säurehaltige oder zu ölige Vinaigrette kann die zarten Aromen des Spargels und der Erdbeeren überdecken.

Fehler 3: Den Salat zu spät zubereiten. Dieser Salat lebt von seiner Frische. Wenn er zu lange steht, werden Rucola und Erdbeeren welk, und die gesamte Textur leidet. Bereite die Spargelmarinade und die Vinaigrette ruhig vor, aber füge Rucola und Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren hinzu. So bleibt alles knackig und appetitlich.

Fehler 4: Die Vanille vergessen. Die Vanilleschote mag wie eine ungewöhnliche Zutat in einer Vinaigrette erscheinen, ist aber hier der absolute Schlüssel zum Erfolg. Sie verleiht dem Dressing eine warme, leicht süßliche Nuance, die eine unglaubliche Tiefe erzeugt und die anderen Zutaten auf eine Weise verbindet, die du so noch nie geschmeckt hast. Sei mutig und integriere sie.

Variationen für jeden Geschmack

Die mediterrane Variante: Tausche den weißen Balsamico gegen einen guten Qualität-Rotweinessig und füge fein gehackte Minze sowie etwas Zitronenschale zur Vinaigrette hinzu. Anstelle von Erdbeeren kannst du auch sonnengereifte Kirschtomaten verwenden, die du halbierst. Das Ergebnis ist ein noch herzhafterer, aromatischer Salat, der perfekt zu gegrilltem Fisch oder Lamm passt.

Die vegetarische Power-Variante: Für eine sättigendere Mahlzeit kannst du dem Salat geröstete Pinienkerne oder gehackte Mandeln hinzufügen. Eine weitere Idee ist, den Rucola mit einem Teil jungem Spinat zu mischen und vielleicht ein paar dünne Scheiben einer milden Ziegenfrischkäse-Rolle darüber zu bröckeln. Das verleiht dem Gericht eine cremige Textur und zusätzliche Proteine.

Die vegane Frühlingsfrische: Halte dich an die Grundrezeptur, aber achte darauf, dass dein Honig vegan ist oder ersetze ihn durch Agavendicksaft oder Ahornsirup. Anstelle von Gemüsebrühe kannst du auch eine gute vegane Gemüsebrühe oder sogar ein wenig weißen oder grünen Spargelsaft verwenden, falls du ihn bei der Zubereitung übrig hast. Dies ist im Grunde bereits ein sehr pflanzenbasiertes Gericht, das nur geringfügige Anpassungen benötigt.

Profi-Tipps für Spargel Rucola Salat

Spargelwahl vom Feinsten: Wähle für dieses Gericht möglichst weißen Spargel mit geschlossenen Knospen. Grüne Spargel haben oft einen stärkeren Eigengeschmack, der hier weniger gut zur Geltung kommt. Dünne Stangen sind einfacher zu schneiden, aber dickere Stangen haben oft mehr Substanz und sehen auch optisch ansprechender aus, wenn sie sorgfältig dekoriert werden.

Das Geheimnis der perfekten Marinierzeit: Der Spargel sollte mindestens eine Stunde, besser aber 90 Minuten marinieren. Längere Zeit macht ihn zarter, zu lange aber kann ihn matschig machen. Das Ziel ist eine leichte Bissfestigkeit, die dennoch die Süße und Frische bewahrt.

Die Kunst des Schneidens: Schneide den Spargel extrem dünn und schräg. Ein scharfes Messer ist hier unerlässlich. Du kannst auch einen Mandolinen-Hobel (vorsichtig!) verwenden, um gleichmäßige, hauchdünne Scheiben zu erzielen, die sich fantastisch mit dem Dressing verbinden.

Erdbeeren – nicht zu früh! Füge die Erdbeeren wirklich erst ganz zum Schluss hinzu. Ihr süßer Saft entwickelt sich am besten, wenn sie kurz vor dem Servieren mit dem Dressing in Berührung kommen, und sie behalten ihre Form und ihr intensives Aroma.

Ein Hauch von Frische – die Krönung: Bestreue den fertigen Salat mit ein paar Blättern frischer Minze oder Zitronenmelisse. Das verleiht dem Gericht eine zusätzliche, belebende Dimension und passt wunderbar zur Süße der Erdbeeren und der Vanille.

Servier-Ideen für Spargel Rucola Salat

Anrichten & Dekoration

Richte den Salat auf gekühlten Tellern an, damit er seine Frische länger behält. Achte darauf, die Spargelspitzen und halbierten Erdbeeren dekorativ auf dem Salat zu arrangieren. Ein paar wenige, gezielt platzierte Spargelspitzen auf dem Rand des Tellers können optisch sehr ansprechend wirken. Ein leichter Hauch von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer über dem fertigen Gericht rundet die Optik ab und betont die Aromen.

Passende Beilagen

Dieser Salat ist ein wunderbarer Begleiter zu sommerlichen Gerichten. Er passt hervorragend zu gebratenem Zitronenhähnchen oder leichteren Fischgerichten wie gebratenem Lachs. Auch zu rustikalen Pellkartoffeln mit Quark oder zu einem sommerlichen Picknick mit frischen Quiches macht er eine gute Figur. Für ein leichtes Mittagessen ist er pur schon ein Genuss.

Für besondere Anlässe

Dieser Spargel-Rucola-Salat ist die perfekte Vorspeise für ein Osterbrunch oder ein Muttertagsmenü. Seine Eleganz und die frischen Frühlingsaromen machen ihn zu einem besonderen Starter, der Vorfreude auf die kommenden Gänge weckt. Auch bei einem sommerlichen Grillfest, als leichte Ergänzung zu Fleisch und Gemüse, wird er sicherlich für Begeisterung sorgen. Seine Vielseitigkeit und sein leichter Charakter machen ihn zum idealen Gericht für festliche Tafeln.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Reste hast, bewahre diese am besten getrennt auf, falls noch nicht alles vermischt ist. Den marinierten Spargel kannst du gut in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern. Rucola und Erdbeeren sollten separat aufbewahrt werden, da sie schnell verderben. Idealerweise schützt du den marinierten Spargel vor direkter Sonneneinstrahlung, falls du ihn außerhalb des Kühlschranks serviert hast.

Einfrieren

Von diesem Salat sind, wie bei den meisten frischen Salaten, die einzelnen Komponenten nicht zum Einfrieren geeignet. Roher Spargel und Erdbeeren verändern ihre Konsistenz und ihr Aroma stark, wenn sie eingefroren und wieder aufgetaut werden. Daher ist es ratsam, den Salat immer frisch zuzubereiten und nur so viel, wie auch tatsächlich gegessen wird.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Dieser Salat wird kalt serviert und sollte nicht aufgewärmt werden. Wenn du Reste hast, kannst du prüfen, ob der marinierte Spargel noch gut ist. Füge dann kurz vor dem erneuten Servieren frisch gewaschenen Rucola und neue, frische Erdbeeren hinzu. Die Vinaigrette sollte eventuell nochmals leicht aufgefrischt werden, um das beste Geschmackserlebnis zu erzielen. Authentizität und Frische sind hier das A und O.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist roher Spargel wirklich gut bekömmlich oder sollte er lieber gekocht werden?

    Die Bekömmlichkeit von rohem Spargel mag für manche eine Überraschung sein, aber er ist tatsächlich sehr gut verdaulich, solange er frisch ist und vor allem dünn geschnitten wird. Die Zellstruktur des Spargels ist roh intakt und bietet eine leichte Textur, die kaum Ballaststoffe liefert, die schwer im Magen liegen könnten. Die für manche unverträgliche Asparaginsäure ist in rohem Spargel sogar in geringerer Konzentration vorhanden als in gekochtem. Wer jedoch empfindlich ist, kann den Spargel für 5 Minuten in leicht gesalzenem Wasser blanchieren und dann kalt abschrecken, bevor er in hauchdünne Scheiben geschnitten und mariniert wird. Die hauchdünne Scheibenform ist hier entscheidend für die leichte Verdaulichkeit.

  2. Wie wichtig ist die Qualität der Vanilleschote für dieses Rezept? Kann ich auch Vanilleextrakt verwenden?

    Die Qualität der Vanilleschote ist für dieses Gericht tatsächlich von großer Bedeutung. Die natürliche Vanille bringt eine warme, tiefe und komplexe Süße mit sich, die sich wunderbar mit den anderen Aromen verbindet. Vanilleextrakt kann eine Alternative sein, aber er liefert oft nicht die gleiche Nuance und Tiefe. Wenn du Extrakt verwendest, achte auf ein hochwertiges Produkt ohne künstliche Aromen. Gib nur eine sehr kleine Menge hinzu, da er konzentrierter ist und schnell zu dominant werden kann. Ein Spritzer Rum kann ebenfalls eine interessante tiefe Note hinzufügen, falls gewünscht.

  3. Kann ich diesen Salat zu jeder Jahreszeit zubereiten oder ist er wirklich nur für den Frühling gedacht?

    Dieser Salat ist eindeutig ein Frühlingsgericht und lebt von der Frische und Verfügbarkeit von Spargel und Erdbeeren zur Saison. Während man außerhalb der Saison Spargel und Erdbeeren importiert kaufen kann, erreichen sie oft nicht die gleiche Intensität an Geschmack und Frische. Für die beste Erfahrung empfehle ich, dieses Gericht im April, Mai und Juni zu genießen. Wenn du es unbedingt außerhalb der Saison zubereiten möchtest, wähle die bestmögliche Qualität, die du finden kannst, und sei dir bewusst, dass das Geschmackserlebnis anders sein wird. Es gibt aber auch andere wunderbare Salate für andere Jahreszeiten, probiere doch mal einen Fruchtigen Beerentart im Sommer oder einen wärmenden Salat im Herbst.

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Spargel-Rucola-Salat mit Erdbeeren und Vanille

Spargel-Rucola-Salat mit Erdbeeren und Vanille

Spargel-Rucola-Salat - Pikante Überraschung: das Königsgemüse und die roten Früchtchen auf einem Teller

4.9 from 7 reviews
Prep Time 45 min
Cook Time 0 min
Total Time 1 h 30 min
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:118 kcal By:ELENA
Servings
  • 5 EL klassische Gemüsebrühe
  • 600 g weißer Spargel (dicke Stangen)
  • 2 EL weißer Balsamessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Bund Rucola
  • 200 g Erdbeeren
  • Kochen
  1. 1Vanilleschote längs halbieren, das Mark herauskratzen und mit der Schote in einen Topf geben. Mit Honig und Gemüsebrühe aufkochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
  2. 2Inzwischen Spargel waschen, mit einem Sparschäler sorgfältig schälen und die holzigen Enden großzügig entfernen.
  3. 3Spargelspitzen abschneiden und in einer kleinen Schüssel beiseitestellen. Spargelstangen sehr schräg in sehr dünne Scheiben schneiden.
  4. 4Orangenhälfte auspressen und 2 EL Orangensaft in eine Schüssel geben. Mit Essig, Salz, Pfeffer und Öl verrühren.
  5. 5Vanilleschote aus dem Sud nehmen. Den Vanillesud zur Mischung in die Schüssel gießen und alles mit einem Schneebesen kräftig aufschlagen.
  6. 6Spargelscheiben untermischen und zugedeckt im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Inzwischen Rucola waschen, trocken schleudern und von den dicken Stielen befreien.
  7. 7Erdbeeren in einer Schüssel mit Wasser vorsichtig waschen, gut mit Küchenpapier trocken tupfen und putzen. Je nach Größe halbieren oder vierteln.
  8. 8Etwa 10 Minuten vor dem Servieren den Spargelsalat aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. Zum Schluss Rucola und Erdbeeren unterheben und mit den Spargelspitzen garnieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 8 g
Protein 3 g
Fat 8 g
Saturated Fat 1.2 g
Fiber 3 g
Sugar 10 g
Sodium 0 mg
Cholesterol 0 mg

Keywords: Spargel, Rucola, Erdbeeren, Vanille, Salat, leicht, vegetarisch, Vorspeise, Frühling, Sommer

Spargel ist äußerst freundlich zur Figur: Er hat kaum Kalorien, regt die Nierentätigkeit an – wirkt so entwässernd – und hilft dank Asparaginsäure beim Entschlacken. Außerdem enthält er Folsäure, die für die Blutbildung unverzichtbar ist. Toll: Durch die rohe Zubereitung gehen die vielen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente nicht im Kochwasser verloren.
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