Spargelcremesuppe aus Schalen
Der Duft von frisch gekochtem Spargel steigt mir in die Nase, und sofort bin ich wieder Kind. Es war Mitte Mai, die Tage wurden endlich länger, und meine Großmutter pflegte ihren Garten, als sei er ein königlicher Palast.
Sie hatte eine besondere Art, mit Lebensmitteln umzugehen: Nichts wurde verschwendet. Selbst die Schalen und holzigen Enden des Spargels, die für viele nur Abfall waren, bekamen bei ihr ein zweites Leben in Form dieser wunderbaren, cremigen Suppe.
Spargelcremesuppe aus Schalen
Diese Spargelcremesuppe aus Schalen ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Spargelreste sinnvoll zu verwerten. Mit ihrem feinen Aroma und ihrer samtigen Konsistenz ist sie perfekt für alle, die Spargel lieben. Gleichzeitig ist diese Suppe unglaublich einfach zuzubereiten und dabei überraschend raffiniert.
- 500 g weiser Spargel
- 60 g Butter
- 60 g Mehl
- 200 ml Sahne
- 1,5 L Wasser
- 2 TL Salz
- 1 TL Zucker
- Muskatnuss und Pfeffer
- 50 g Parmaschinken
- Petersilie
- Kochen
- 1Den Spargel waschen und mit einem Spargelschäler schälen.
- 2Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden.
- 31,5 Liter Wasser mit den Spargelschalen und den Abschnitten zum Kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen.
- 4In der Zwischenzeit den Spargel in 2cm lange Stücke schneiden.
- 5Spargelsud durch ein Sieb gießen und den Sud dabei auffangen. Wieder zurück in den Topf geben. (Schalen und Abschnitte können nun entsorgt werden.)
- 62TL Salz und 1 TL Zucker zum Spargelsud geben.
- 7Spargelsud wieder zum Kochen bringen und die Spargelstücke je nach Dicke ca. 12-14 Minuten weich kochen.
- 8Den Spargelsud mit dem Spargel wieder abgießen und auffangen.
- 9Gekochten Spargel in eine Schüssel geben.
- 10Butter in einem weiteren Topf schmelzen und das Mehl dazugeben.
- 11Spargelsud nach und nach in die Mehlschwitze rühren und anschließend 15 Minuten leicht köcheln lassen.
- 12In der Zwischenzeit die Petersilie hacken und den Parmaschinken in kleine Streifen schneiden.
- 13Sahne zur Spargelsuppe geben und nochmal aufkochen.
- 14Mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz abschmecken.
- 15Gekochten Spargel dazugeben und nochmal aufkochen lassen.
- 16Spargelcremesuppe mit dem Parmaschinken und der Petersilie servieren.
Keywords: Spargel, Suppe, Cremig, Vegetarisch (mit Anpassung), Frühling, Einfach, Nachhaltig
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Nachhaltiger Genuss: Du zauberst aus vermeintlichem Abfall ein Gericht, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch gut für die Umwelt ist. Es ist ein Beweis dafür, dass die besten Aromen oft dort verborgen liegen, wo man sie am wenigsten vermutet.
- Samtige Textur: Die Suppe erhält durch die gekochten Spargelstücke und die leichte Mehlschwitze eine unglaublich zarte und cremige Konsistenz. Jeder Löffel schmilzt förmlich auf der Zunge und entfaltet sein volles Spargelaroma.
- Intensives Spargelaroma: Indem wir die Schalen und Abschnitte auskochen, extrahieren wir das Herzstück des Spargelgeschmacks. Dieses tiefe, erdige Aroma ist reicher und komplexer, als es nur mit dem reinen Spargelfleisch möglich wäre.
- Elegante Einfachheit: Trotz ihrer raffinierten Tiefe ist diese Suppe erstaunlich unkompliziert zuzubereiten. Sie beweist, dass man keine komplizierten Techniken braucht, um ein Gericht zu kreieren, das auf jeder Tafel beeindruckt.
- Vielseitigkeit: Ob als feine Vorspeise oder als leichtes Hauptgericht, diese Suppe passt sich deinen Bedürfnissen an. Du kannst sie mit verschiedenen Toppings veredeln und so immer wieder neu interpretieren.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht besonders entscheidend, da wir auf wenige, aber dafür umso wirkungsvollere Aromen setzen. Die Spargelschalen entfalten ihr volles Potenzial nur, wenn der Spargel selbst von bester Güte war – frisch, knackig und voller Leben. Die Butter sollte gute Qualität haben, damit sie ihre nussigen Röstaromen entfalten kann, und die Sahne rundet das Ganze mit ihrer feinen Süße und Cremigkeit ab.
- Frischer weißer Spargel: Idealerweise als Grundlage für eine größere Mahlzeit, dessen Schalen und Abschnitte wir für diese Suppe “retten”. Je frischer der Spargel, desto intensiver das Aroma.
- Gute Butter: Sie bildet die Basis für die Mehlschwitze und verleiht der Suppe eine dezente, nussige Tiefe, die das Spargelaroma subtil unterstreicht.
- Sahne: Sorgt für die luxuriöse Cremigkeit und gleicht die erdigen Töne des Spargels aus, ohne ihn zu überdecken.
- Frische Petersilie und Parmaschinken: Für das Topping. Die würzige Schärfe des Schinkens und die frische Note der Petersilie bilden einen perfekten Kontrast zur samtigen Suppe.
- Muskatnuss: Ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss ist das unsichtbare Gewürz, das den Spargelgeschmack magisch hervorhebt und eine wohlige Wärme verströmt.
Die genauen Mengenangaben für deine Kochrunde findest du natürlich in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Idee, aus Spargelschalen eine Suppe zu kochen, ist kein moderner Trend der Nachhaltigkeit, sondern kehrt zurück zu alten Kochtraditionen. In vielen ländlichen Regionen Europas war es üblich, nothing but the best beiseite zu legen, um aus allem, was die Natur bot, das Beste zu machen.
Insbesondere in Gegenden, wo Spargel angebaut wurde und somit reichlich Schalen und Abschnitte anfielen, entwickelte sich die Spargelcremesuppe als eine Möglichkeit, den feinen Geschmack des Edelgemüses auch dann zu genießen, wenn der Spargel selbst nicht mehr für den direkten Verzehr geeignet war oder als wertvolle Beigabe für andere Gerichte diente.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, die Essenz des Spargels einzufangen. Es ist ein kulinarisches Erbe, das uns lehrt, die Fülle der Natur zu schätzen und aus scheinbar einfachen Dingen Außergewöhnliches zu schaffen. Der Prozess, den tiefen Geschmack aus den Schalen zu ziehen, ist eine Art von Kulinarik, die weit über bloßes Kochen hinausgeht – es ist ein Akt der Wertschätzung.
Die moderne Küche greift diese Idee wieder auf, verfeinert sie vielleicht mit einer Prise Kreativität, aber im Kern bleibt die Spargelcremesuppe aus Schalen ein Symbol für bewussten Genuss und die Kunst, aus allem etwas Kostbares zu machen.
So bereitest du Spargelcremesuppe aus Schalen zu
Schritt 1: Die Schatzkammer öffnen – Der Spargel vorbereiten
Um diese köstliche Suppe zu zaubern, brauchen wir zunächst die “Schätze” des Spargels. Nimm deinen frischen, weißen Spargel zur Hand. Wasche ihn gründlich, um sicherzustellen, dass keine Erde zurückbleibt, die den feinen Geschmack beeinträchtigen könnte.
Jetzt kommt das Schälen. Mit einem guten Spargelschäler entfernst du die äußere Schicht, beginnend knapp unterhalb des Kopfes bis zum holzigen Ende. Sei hier nicht zu sparsam; gerade die Schalen enthalten einen Großteil des intensivsten Spargelaromas, das wir extrahieren wollen.
Die holzigen Enden, die oft zäh und faserig sind, schneidest du großzügig ab. Sie würden der Suppe keinen geschmacklichen Mehrwert bringen und ihre Textur negativ beeinflussen. Sammle all diese Schalen und holzigen Abschnitte sorgfältig – sie sind die Grundlage für den Duft und Geschmack unserer Suppe.
Achtung: Wenn du grünen Spargel verwendest, musst du ihn nicht unbedingt schälen, aber auch hier die holzigen Enden großzügig entfernen. Die Schalen von grünem Spargel sind zarter und können ebenfalls ein wunderbares Aroma beisteuern.
Schritt 2: Das Fundament des Geschmacks – Aromen aus den Schalen ziehen
In einem großen Topf geben wir nun die gesammelten Spargelschalen und die holzigen Abschnitte. Dazu fügen wir 1,5 Liter Wasser hinzu. Das ist die Basis, auf der unser gesamtes Aromenerlebnis aufbauen wird.
Bringe diese Mischung zum Kochen und lass sie dann für etwa 15 Minuten sanft köcheln. Lass diese aromatische Brühe ihre Magie entfalten. Dies ist der Moment, in dem wir die Essenz des Spargels langsam aus den Schalen extrahieren. Der Duft, der sich jetzt in deiner Küche verbreitet, ist nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt.
Nach dieser Kochzeit gießt du die Brühe durch ein feines Sieb in eine separate Schüssel oder einen anderen Topf. Drücke die Schalen und Abschnitte leicht aus, um jedes bisschen kostbaren Saft herauszuholen. Die ausgekochten Schalen und holzigen Enden kannst du nun entsorgen – sie haben ihre Aufgabe erfüllt.
Jetzt erhält die gewonnene Spargelbrühe ihre erste Würze. Gib 2 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Zucker hinzu. Der Zucker mag zwar etwas überraschen, aber er hilft, die natürlichen Aromen des Spargels hervorzuheben und die leichte Bitterkeit auszugleichen.
Schritt 3: Der Spargel im Rampenlicht – Das Herz der Suppe garen
Während die Spargelbrühe vor sich hin köchelt, nehmen wir uns den eigentlichen Spargel vor. Schneide die schönen, weißen Spargelstangen in mundgerechte Stücke, etwa 2 Zentimeter lang. Diese Stücke werden wir später als Einlage in unserer cremigen Suppe genießen.
Gib die geschnittenen Spargelstücke zur siedenden Spargelbrühe. Die Kochzeit hängt von der Dicke der Spargelstangen ab, aber rechne mit etwa 12 bis 14 Minuten. Wir wollen, dass der Spargel weich, aber noch angenehm bissfest ist. Er soll nicht zerfallen, sondern Biss behalten, um eine schöne Textur in der fertigen Suppe zu bieten.
Wenn der Spargel gar ist, gieße ihn zusammen mit der Brühe erneut ab und fange beides wieder auf. Die gekochten Spargelstücke legst du zunächst beiseite, sie kommen später wieder in die Suppe. Die aufgefangene Flüssigkeit ist nun die konzentrierte, aromatisierte Spargelbrühe, bereit, zur cremigen Suppe verarbeitet zu werden.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn du eine besonders feine Spargelcremesuppe ohne Faserrückstände wünschst, nimmst du die gekochten Spargelstücke jetzt heraus und pürierst die Brühe selbst nochmals fein. Anschließend streichst du sie durch ein feines Sieb, bevor du sie zur Mehlschwitze gibst. Das ist optional, aber es sorgt für eine noch samtigere Konsistenz.
Schritt 4: Die samtige Umarmung – Die Mehlschwitze und die Cremigkeit
Nun widmen wir uns der cremigen Basis unserer Suppe. Nimm einen weiteren, sauberen Topf und lass darin 60 Gramm Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Achte darauf, dass die Butter nicht bräunt, sondern lediglich flüssig wird und leicht zu duften beginnt.
Sobald die Butter geschmolzen ist, gibst du die gleiche Menge Mehl, also 60 Gramm, hinzu. Verrühre Mehl und Butter zügig mit einem Schneebesen zu einer glatten Paste, der sogenannten Mehlschwitze. Lass diese für etwa 1–2 Minuten leicht bei milder Hitze “ablaufen”, ohne dass sie Farbe annimmt. Das ist wichtig, damit der Mehlgeschmack verschwindet.
Nun beginnst du, die aufgefangene, aromatisierte Spargelbrühe nach und nach mit dem Schneebesenein die Mehlschwitze einzurühren. Beginne mit einer kleinen Menge Brühe, rühre kräftig, bis eine homogene Masse entsteht, und gib dann erst mehr Brühe hinzu. Das verhindert Klumpenbildung und sorgt für eine gleichmäßige Bindung.
Sobald die gesamte Brühe eingearbeitet ist, lass die Suppenbasis für mindestens 15 Minuten sanft köcheln. Dieses langsame Köcheln ist entscheidend, damit die Mehlschwitze ihre Bindekraft voll entfalten kann und die Suppe ihre charakteristische cremige Konsistenz erhält.
Schritt 5: Das Finale – Verfeinern und vollenden
Während die Suppenbasis köchelt, kannst du dich dem letzten Schliff widmen. Zerhacke für das Topping frische Petersilie und schneide den Parmaschinken in kleine, appetitliche Streifen. Diese werden kurz vor dem Servieren hinzugefügt, um ihre Frische und ihr Aroma bestens zur Geltung zu bringen.
Wenn die Suppenbasis eingedickt ist, gibst du nun 200 Milliliter Sahne hinzu. Rühre sie gut unter und lass die Suppe nochmals kurz aufkochen. Die Sahne macht die Suppe wunderbar samtig und mildert die Aromen ab.
Nun ist der Moment zum Abschmecken gekommen. Würze die Suppe großzügig mit frisch geriebener Muskatnuss, frisch gemahlenem Pfeffer und nach Bedarf noch etwas Salz. Achte auf die Balance der Aromen. Die Muskatnuss ist hierbei dein bester Freund; sie hebt den Spargelgeschmack auf ein neues Niveau.
Zuletzt gibst du die beiseite gestellten, gekochten Spargelstücke wieder zur Suppe. Lass alles zusammen nochmals kurz aufkochen, damit sich die Aromen verbinden und die Spargelstücke erwärmen.
Tipp: Wenn du die Suppe für einen besonderen Anlass zubereitest, erwärme den Parmaschinken kurz in einer heißen Pfanne, bis er leicht knusprig ist. Das gibt dem Topping eine zusätzliche Dimension.
Schritt 6: Servieren und Genießen – Der Moment der Vollendung
Nimm die heiße Spargelcremesuppe aus den Topf und verteile sie in vorgewärmte Suppenteller. Die samtige Konsistenz sollte nun perfekt sein und das Spargelaroma verspricht bereits ein kulinarisches Erlebnis.
Bestreue jede Portion mit den vorbereiteten Parmaschinkenstreifen und frischer Petersilie. Die roten Streifen des Schinkens setzen einen schönen Farbakzent. Der Duft von Spargel, Muskat und der leicht salzige Hauch des Parmaschinkens bilden eine unwiderstehliche Kombination.
Serviere die Suppe sofort. Sie ist am besten, wenn sie heiß ist und die Aromen noch frisch und lebendig sind. Genieße diesen Moment der Einfachheit und des puren Geschmacks, der aus den scheinbar unwichtigsten Teilen des Spargels entstanden ist.
Profi-Tipp: Für eine vegane Variante ersetzt du Butter durch Pflanzenmargarine, Sahne durch eine hochwertige Kokosmilch (die nicht zu stark nach Kokos riecht, z.B. eine aus Thailand) oder eine Sojasahne und den Parmaschinken durch knusprig geröstete Mandelsplitter oder geröstete Brot-Croutons.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu grobe Spargelschalen/Abschnitte
Wenn du die Schalen und holzigen Enden nicht richtig von Erde befreist und vielleicht zu große Stücke verwendest, können diese später unangenehme Erdreste oder Fasern in deiner Suppe hinterlassen. Das beeinträchtigt nicht nur die Textur, sondern auch den reinen Spargelgeschmack, da sich die Erde mit anderen Aromen vermischt.
Fehler 2: Die Mehl-Butter-Mischung nicht richtig auskochen lassen
Wenn du die Mehlschwitze nicht lange genug bei milder Hitze köcheln lässt, bevor du die Flüssigkeit hinzugibst, kann die Suppe einen mehligen, teigigen Geschmack bekommen. Die Flüssigkeit bindet dann auch nicht richtig, und die Suppe wird nicht so cremig.
Fehler 3: Spargelstücke zu lange kochen
Wenn du die Spargelstücke in der Brühe zu lange kochst, werden sie matschig und verlieren ihre Textur. Sie zerfallen dann vielleicht beim Umrühren und machen die Suppe weniger ansprechend. Achte auf die richtige Bissfestigkeit.
Fehler 4: Zu sparsam mit dem Abschmecken sein
Spargelschalen können manchmal etwas bitter sein, das muss durch Salz, eine Prise Zucker und am wichtigsten durch Muskatnuss ausgeglichen werden. Wenn du am Ende zu zurückhaltend würzt, wirkt die Suppe flach und uninteressant. Sei mutig beim Abschmecken!
Variationen für jeden Geschmack
Diese Spargelcremesuppe ist eine wunderbare Leinwand für eigene Kreationen. Du kannst sie mühelos an deine Vorlieben anpassen, um immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu schaffen.
Eine besonders edle Variante entsteht, wenn du am Ende der Zubereitung fein gehackte Trüffel oder einen Hauch Trüffelöl unterrührst. Der erdige, intensive Geruch von Trüffel ergänzt das Spargelaroma auf eine luxuriöse Weise und macht die Suppe zu einem festlichen Gericht.
Für Liebhaber von Meeresfrüchten kannst du die Suppe mit ein paar gebratenen Garnelen oder Jakobsmuscheln garnieren. Die leichte Süße und das maritime Aroma der Meeresfrüchte harmonieren hervorragend mit der cremigen Spargelbasis. Serviere dazu vielleicht eine Hummerbiskuit-Note.
Wenn du es herzhafter magst, kannst du knusprig gebratene Speckwürfel oder geröstete geräucherte Mandeln als Topping verwenden. Auch geröstete Pilze, fein gewürfelt, bringen eine angenehme erdige Note und eine interessante Textur hinzu.
Profi-Tipps für Spargelcremesuppe aus Schalen
Aromatischer Sud: Um den Grundaroma-Sud noch intensiver zu gestalten, kannst du neben den Spargelschalen und Abschnitten auch eine kleine angeschmorte Zwiebelschale, einen Lorbeerblatt oder ein paar Pfefferkörner mitköcheln lassen. Das verleiht dem Sud eine zusätzliche Tiefe.
Feinheit durch Passieren: Wenn du eine absolut seidige Textur wünschst, solltest du die Brühe nach dem Kochen der Schalen und Spargelstücke unbedingt durch ein feines Sieb streichen. Manche schwören darauf, sie danach noch ein zweites Mal durch ein Passiertuch zu geben.
Cremigkeit optimieren: Anstelle von nur Sahne oder ergänzend dazu, kannst du einen Löffel Crème fraîche oder Schmand in die fertige Suppe rühren. Das sorgt für eine zusätzliche Komplexität und eine leicht säuerliche Note, die das Spargelaroma toll ergänzt.
Die richtige Spargelwahl: Wenn du extra Spargel kaufst, um die Schalen für die Suppe zu verwenden, wähle ruhig die etwas dünneren oder krummen Stangen. Sie sind oft genauso geschmacksintensiv und werden normalerweise im Handel günstiger angeboten.
Vorbereitung ist alles: Du kannst die Spargelschalen und Abschnitte sammeln und im Gefrierschrank aufbewahren, bis du genug für eine Suppe hast. So bist du nie auf gutes Spülen und schälen angewiesen, sondern kannst jederzeit auf eine reiche Aroma-Quelle zurückgreifen.
Servier-Ideen für Spargelcremesuppe aus Schalen
Anrichten & Dekoration
Das Auge isst mit! Wenn die Suppe in den Tellern ruht, sollte sie eine ansprechende, cremige Konsistenz aufweisen. Verziere sie mit den knusprigen Parmaschinkenstreifen, die wie kleine Kunstwerke darauf liegen, und bestreue sie großzügig mit frisch gehackter Petersilie. Ein paar Tropfen bestes Olivenöl oder ein Klecks geschlagene Sahne können das Bild abrunden.
Passende Beilagen
Diese Spargelcremesuppe eignet sich hervorragend als Vorspeise für ein Menü. Sie passt wunderbar zu einem leichten deftigen Pancake oder einem kleinen Salat mit einem Zitronen-Hähnchen. Ebenso gut schmeckt sie zu kleinen gebackenen Teilchen wie Blätterteig-Schnecken.
Für besondere Anlässe
An einem Ostersonntag, einem Muttertagsbrunch oder als Auftakt zu einem eleganten Abendessen macht diese Suppe eine ausgezeichnete Figur. Sie strahlt Frische und Raffinesse aus und ist ein Beweis dafür, dass man mit wenigen, aber gut ausgewählten Zutaten Großartiges erzielen kann. Sie ist ein kulinarisches Gedicht für jeden Frühlingstag.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte etwas von dieser köstlichen Suppe übrig bleiben, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Die Suppe hält sich dort gut für 2 bis maximal 3 Tage. Achte darauf, dass sie vollständig abkühlt, bevor du sie in den Kühlschrank stellst.
Einfrieren
Spargelcremesuppe lässt sich hervorragend einfrieren. Gib die abgekühlte Suppe in gefriergeeignete Behälter oder Beutel und lass etwas Platz zum Ausdehnen. So gelagert, ist sie für etwa 2 bis 3 Monate haltbar. Vor dem Einfrieren sollten allerdings die Parmaschinken-Streifen und die frische Petersilie separat aufbewahrt werden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Zum Aufwärmen die gefrorene Suppe am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Dann in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis sie heiß ist. Falls sie etwas zu dick geworden ist, kann man einen Schuss Milch oder Sahne einrühren. Die aufgetaute Suppe sollte dann rasch verzehrt werden. Achtung: Wenn du die Suppe eingefroren hast, solltest du Spargelstücke sowie Parmaschinken und Petersilie frisch hinzufügen, um die beste Konsistenz und Qualität zu erzielen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich wirklich nur die Schalen und Abschnitte verwenden? Was ist mit dem Rest des Spargels?
Ja, das ist die Idee hinter diesem Gericht! Theoretisch könntest du nur die Schalen und holzigen Enden verwenden, aber es ist üblich und empfehlenswert, auch einen Teil des Spargels selbst mitzukochen. Das gibt der Suppe mehr Substanz und einen direkteren Spargelgeschmack. In unserem Rezept haben wir extra Spargelstücke hinzugefügt, die dann als Einlage dienen. Die Schalen und Abschnitte sind dafür zuständig, den tiefen Aroma-Grundstock zu legen. Wenn du also sowieso Spargel für ein anderes Gericht zubereitest und nur die besten Stangen dafür nimmst, sind die Reste perfekt für diese Suppe.
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Meine Suppe ist zu dickflüssig/zu dünnflüssig geworden. Was kann ich tun?
Das ist eine häufige Herausforderung, aber leicht zu beheben. Wenn deine Suppe zu dick ist, kannst du sie einfach mit etwas mehr warmer Flüssigkeit verlängern – das kann Brühe, Milch oder Sahne sein. Langsam einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn die Suppe umgekehrt zu dünn geworden ist, gibt es mehrere Möglichkeiten: Du kannst sie länger einköcheln lassen, um die Flüssigkeit zu reduzieren. Eine andere Methode ist, eine kleine Menge Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anzurühren und diese nach und nach in die köchelnde Suppe einzurühren, bis sie bindet. Alternativ, wenn du Zeit hast, kannst du ein paar mehr Spargelstücke kochen, diese pürieren und dann unterrühren. Das erhöht die cremige Textur.
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Ich habe keine weißen Spargelschalen, nur grüne. Funktioniert das Rezept trotzdem?
Absolut! Grüne Spargelschalen und Abschnitte eignen sich ebenfalls hervorragend für diese Suppe. Sie haben einen etwas kräftigeren, grasigeren Geschmack als weiße Spargelschalen, der auch sehr reizvoll sein kann. Da grüner Spargel nicht geschält werden muss, schneidest du einfach die holzigen Enden ab und verwendest die restlichen Teile. Sei dir bewusst, dass die Farbe der Suppe dann eher grünlich statt weißlich-gelb ausfallen wird. Für alle, die Spargelgeschmack lieben, ist diese Variante mindestens genauso gut und eine wunderbare Möglichkeit, den Frühling auf den Tisch zu bringen.
