Spargelsalat grüner und weißer Spargel
Der Geruch von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas trifft mich so direkt wie diese ersten Aromen, die sich in der Küche ausbreiten und die Vorfreude steigern. Es waren genau diese Gerüche, die meine Kindheit prägten, besonders während der lauen Frühlingsabende, wenn die Spargelsaison ihren zarten Höhepunkt erreichte.
Heute möchte ich euch mitnehmen auf eine kulinarische Reise, die weit über ein einfaches Rezept hinausgeht. Es ist die Geschichte eines Frühlingsgefühls, eingefangen in einem eleganten Salat, der die Sonne auf unseren Tellern tanzen lässt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Frühlingserwachen auf dem Teller: Dieses Gericht ist die Quintessenz des Frühlings – knackig, frisch und von einer Leichtigkeit, die durch nichts übertroffen wird.
- Unwiderstehlicher Duft: Sobald die Pfanne heiß wird, füllt sich die ganze Küche mit einem Aroma, das alle aus ihren Zimmern lockt. Die Kombination aus Spargel und Zitrusnoten ist einfach unwiderstehlich.
- Perfekte Balance: Das süß-säuerliche Dressing, verfeinert mit rosa Pfeffer, umspielt die zarten Spargelspitzen und schafft ein harmonisches Geschmackserlebnis, das auf der Zunge zergeht.
- Schnell auf dem Tisch: In nur 30 Minuten zauberst du eine Vorspeise, die selbst Gourmets beeindruckt und deinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
- Vielseitiger Genuss: Ob als leichte Vorspeise, Beilage zum Brunch oder festliches Hauptgericht – dieser Spargelsalat passt sich jedem Anlass an und glänzt dabei immer.
Das brauchst du
Für diesen Spargelsalat ist die Qualität der Zutaten entscheidend, denn die Aromen sind so klar und rein, dass jede einzelne Komponente glänzen muss. Frischer, knackiger Spargel, der noch nach seiner vollen Ernte duftet, ist hier das A und O. Ebenso wichtig ist ein gutes Olivenöl, das eine fruchtige Tiefe beisteuert, und eine saftige Bio-Zitrone, deren Schale und Saft die Frische bringen, die wir uns wünschen.
- Grüner Spargel: Er bringt eine leichte Herbe und einen tollen Biss in den Salat, was für die Textur unerlässlich ist.
- Weißer Spargel: Sein mildes Aroma und seine zartere Textur sorgen für eine wunderbare Ausgewogenheit und machen den Salat cremiger.
- Zitrone (Bio): Die säuerliche Frische der Zitrone ist das Herzstück des Dressings und hebt die Aromen des Spargels hervor.
- Braunrohrzucker: Er liefert eine subtile Süße und eine leicht karamellige Note, die die Säure der Zitrone wunderbar ausbalanciert.
- Olivenöl (extra vergine): Ein gutes Olivenöl ist die Basis für eine harmonische Emulsion und verleiht dem Dressing eine samtige Konsistenz.
- Rosa Pfefferkörner: Nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch eine dezente, fruchtig-würzige Ergänzung, die dem Salat das gewisse Etwas verleiht.
- Dijon-Senf: Er hilft, das Dressing zu emulgieren und fügt eine leichte würzige Komponente hinzu, die den Geschmack abrundet.
Die genauen Mengenangaben findest du, wie üblich, weiter unten in den Rezeptdetails.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Spargel hat eine lange und ehrwürdige Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Schon die alten Römer schätzten ihn als Delikatesse und bauten ihn in ihren Gärten an. Er galt als königliches Gemüse, und seine Anbauweise war ein gut gehütetes Geheimnis.
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Spargel in vielen Kulturen etabliert, doch nirgends hat er einen so hohen Stellenwert wie in Deutschland, wo er liebevoll als „essbares Elfenbein“ oder „Gemüse des Jahres“ gefeiert wird. Die traditionelle Spargelzeit ist tief in unserem kulinarischen Kalender verankert und wird jedes Jahr sehnsüchtig erwartet, wenn die ersten zarten Stangen aus der Erde sprießen.
Dieser Salat ist eine Hommage an diese Tradition, modern interpretiert. Er greift die klassischen Aromen auf und verpackt sie in ein leichtes, frisches Gericht, das die Eleganz und Reinheit des Frühlings widerspiegelt. Die Kombination aus grünem und weißem Spargel ist dabei kein Zufall, sondern ein bewusst gewähltes Zusammenspiel, das sowohl optisch als auch geschmacklich begeistert und die Vielfalt dieses wunderbaren Gemüses zelebriert.
So bereitest du Spargelsalat grüner und weißer Spargel zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Die Seele des Salats
Das Geheimnis eines perfekten Spargelsalats beginnt lange bevor der erste Schnitt an den Stangen gemacht wird: Es ist die sorgfältige Vorbereitung. Weißen Spargel musst du mit einem Sparschäler rundherum schälen, beginnend kurz unterhalb der Spitze bis zum Ende. Den grünen Spargel hingegen schält man nur im unteren Drittel, da seine Haut zarter ist und weniger entfernt werden muss. Ein guter Tipp ist, die holzigen Enden abzubrechen; sie zeigen dir instinktiv, wo das zarte Gemüse beginnt und das grobe Ende aufhört.
Die zarten Spitzen sind visuell die Stars, daher lasse ich sie gerne etwa drei Zentimeter lang und ganz. Der Rest des Spargels wird schräg in feine Scheiben geschnitten. Dieses schräge Schneiden erhöht die Oberfläche und ermöglicht es dem Dressing, besser in das Gemüse einzudringen, was zu einem intensiveren Geschmackserlebnis führt. Denk daran, dass die Art, wie du schneidest, die Textur und die Art, wie die Aromen aufgenommen werden, maßgeblich beeinflusst.
Tipp: Wenn du unsicher bist, wie man Spargel richtig schält, hilft dir ein Blick auf Wikipedia oder ein kurzes Video, um die Technik zu perfektionieren. Die Geduld bei diesem Schritt zahlt sich aus.
Schritt 2: Das Garen – Sanftheit mit Biss
Nun widmen wir uns dem Gargrad. Gib die vorbereiteten Spargelstücke in einen Kochtopf. Hier ist es wichtig, dass sie nicht nur gegart, sondern auch sanft gewürzt werden. Eine Prise Salz, frisch gemahlener Pfeffer, etwas Cayennepfeffer für eine subtile Schärfe, eine kleine Prise Zucker für die Süße und frisch geriebene Muskatnuss, die eine warme, erdige Note hinzufügt. Das ist die Grundlage für den Geschmack.
Füge einen Esslöffel Olivenöl und etwa vier Esslöffel Wasser hinzu. Das hilft, eine gleichmäßige Dampfgarung zu erreichen. Bei hoher Hitze kurz aufkochen lassen und dann die Temperatur reduzieren, damit der Spargel sanft weitergart. Etwa acht Minuten sind in der Regel ausreichend, um ihn auf den Punkt zu bringen: Er sollte noch Biss haben, nicht matschig werden.
Achtung: Zu lange Kochzeit ist der häufigste Fehler bei Spargel. Er verliert so nicht nur seine Textur, sondern auch einen Großteil seines feinen Aromas. Probieren ist hier der Schlüssel.
Schritt 3: Das Dressing – Die Seele des Frühlings tanzt
Während der Spargel abkühlt, widmen wir uns dem Herzstück, das dieses Gericht zum Leben erweckt: dem Dressing. Nimm eine halbe, ausgepresste Bio-Zitrone. Achte darauf, dass sie schön saftig ist. Gib den Zitronensaft in eine Schüssel. Hier gehört auch der braune Rohrzucker hinein – er verleiht dem Dressing eine tiefere, karamellige Süße im Vergleich zu weißem Zucker. Füge eine halbe Teelöffel Salz und drei Prisen Pfeffer hinzu.
Nun kommt der Dijon-Senf ins Spiel. Er ist nicht nur für den leicht würzigen Kick zuständig, sondern spielt eine entscheidende Rolle bei der Emulsion des Dressings. Verrühre alle Zutaten im Zitronensaft gründlich, bis sich Salz und Zucker vollständig aufgelöst haben. Dies ist der Moment, in dem sich die Aromen zu verbinden beginnen und die Basis für das spätere Meisterwerk schaffen.
Der Clou: Braunrohrzucker statt weißem Zucker bringt eine unglaubliche Tiefe in das Zitrusdressing, die es von anderen abhebt.
Schritt 4: Die Emulsion – Ein Hauch von Haute Cuisine
Jetzt wird das Dressing zu einer feinen Marinade, die den Spargel umhüllen wird. Nimm das Olivenöl und gieße es in einem dünnen, stetigen Strahl in die Zitronen-Senf-Mischung. Hier ist Geduld gefragt. Schlage die Mischung mit einem Schneebesen kräftig auf. Du wirst sehen, wie sich die Flüssigkeiten verbinden, zu einer leichten, cremigen Emulsion werden. Dieser Prozess, die Emulsion, verleiht dem Dressing seine samtige Konsistenz.
Wenn du es noch einfacher und schneller möchtest, kannst du auch einen Stabmixer verwenden. Das Ergebnis ist ein perfekt gebundenes Dressing, das bereit ist, seine Magie auf den Spargel zu übertragen. Die Konsistenz sollte nicht zu dick, aber auch nicht wässrig sein – sie soll den Spargel umhüllen, ohne ihn zu ertränken. Dies ist ein entscheidender Schritt für das finale Geschmackserlebnis.
Tipp: Die Qualität des Olivenöls macht hier einen riesigen Unterschied. Wähle ein gutes natives Olivenöl extra, das fruchtig und nicht zu bitter ist.
Schritt 5: Das Marinieren – Aromen verbinden sich
Nun ist der Spargel bereit, die Aromen aufzunehmen. Gib die lauwarmen Spargelstücke in eine flache Schüssel. Lauwarm ist hier das Schlüsselwort. In dieser Phase ist der Spargel am aufnahmefähigsten für die Marinade. Gieße das vorbereitete Dressing über den Spargel. Lasse alles für etwa zehn Minuten ziehen.
Diese kurze Zeitspanne ist entscheidend, damit sich die süß-saure Note des Dressings perfekt mit der leichten Herbe des Spargels verbindet. Probiere den Salat danach und schmecke ihn nach Belieben ab. Füge eventuell noch etwas Salz, Pfeffer oder Cayennepfeffer hinzu. Der Salat sollte einen ausgewogenen, frischen und leicht würzigen Geschmack haben, der dich an einen perfekten Frühlingstag erinnert.
Der entscheidende Moment: Wenn der Spargel leicht warm ist und das Dressing aufnimmt, entfalten sich die Aromen am besten. Es ist wie ein erster Kuss zwischen zwei Liebenden.
Schritt 6: Das Anrichten – Ein Fest für die Augen
Jetzt ist es Zeit, den Spargelsalat zu präsentieren. Wenn du ihn direkt in der Schüssel servieren möchtest, streue jetzt die rosa Pfefferkörner dekorativ darüber. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern bringen auch eine angenehme, fruchtige Schärfe. Alternativ kannst du den Salat lauwarm oder auch kalt auf tiefen Tellern anrichten. Das gibt dem Ganzen eine sehr elegante Note, die sich perfekt für ein besonderes Abendessen eignet.
Dekoriere die angerichteten Teller zusätzlich mit den rosa Pfefferkörnern. Das intensive Rot der Körner bildet einen wunderschönen Kontrast zum Grün des Spargels. Für eine zusätzliche Frische und Kräuternote kannst du auch noch etwas frischen Kerbel oder jungen Bärlauch darüber streuen. Dies verleiht dem Gericht eine zusätzliche Dimension und macht es noch appetitlicher.
Ein visueller Genuss: Die Kombination von Farben und Texturen macht diesen Spargelsalat nicht nur zu einer Köstlichkeit für den Gaumen, sondern auch zu einem wahren Fest für die Augen. Denke an den berühmten Pinterest-Style, wenn du anrichtest.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Spargel übergaren. Das ist wohl der häufigste Fehler bei der Zubereitung von Spargel. Wenn er zu lange kocht, wird er matschig und verliert seinen Biss und sein feines Aroma. Achte genau auf die Garzeit von etwa acht Minuten und probiere zwischendurch. Er sollte noch leichten Widerstand bieten, wenn du hineinbeißt. Ein zu weicher Spargel vermittelt einfach kein befriedigendes Essgefühl.
Fehler 2: Das Dressing direkt auf kalten Spargel geben. Wie bereits erwähnt, nimmt lauwarmer Spargel die Marinade viel besser auf. Wenn der Spargel komplett ausgekühlt ist, können die Aromen nicht mehr so tief eindringen. Das Ergebnis ist ein weniger intensiver Geschmack. Gib dir die kleine Mühe, den Spargel nach dem Blanchieren abtropfen zu lassen und dann lauwarm mit dem Dressing zu vermengen. Das ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
Fehler 3: Spargel nur von einer Sorte verwenden. Zwar schmeckt der Salat auch mit nur grünem oder nur weißem Spargel gut, doch die Kombination ist es, die ihn besonders macht. Grüner Spargel bringt Struktur und eine leichte Bitterkeit, weißer Spargel die zarte Milde. Beide zusammen ergeben ein harmonisches und geschmacklich vielschichtiges Gesamtbild, das man nicht missen möchte.
Fehler 4: Zu wenig Würze im Dressing. Das Dressing ist das Herzstück des Salats. Scheue dich nicht, es ordentlich abzuschmecken. Die Balance zwischen Süße, Säure und Würze ist entscheidend. Wenn der Spargel sehr frisch ist, braucht er vielleicht etwas mehr Salz oder eine zusätzliche Prise Cayennepfeffer, um sein volles Potenzial zu entfalten. Sei mutig beim Abschmecken!
Variationen für jeden Geschmack
Veganes Frühlingserwachen: Für eine komplett vegane Variante tausche den Dijon-Senf durch eine vegane Senfsorte und verwende statt Olivenöl ein neutraleres Pflanzenöl, falls du den Eigengeschmack des Olivenöls nicht im Dressing haben möchtest. Achte auf eine gute Qualität des Öls. Der Rest des Rezepts bleibt identisch und begeistert auch ohne tierische Produkte.
Mit frischem Protein: Um diesen Spargelsalat zu einem vollwertigen Hauptgericht zu machen, kannst du ihn wunderbar mit gebratenen Garnelen, zarten Hähnchenbruststreifen oder geräuchertem Lachs ergänzen. Die Kombination aus frischem Spargel und einem guten Protein ist eine köstliche Mahlzeit, die sich perfekt für einen leichten Abend eignet. Vielleicht passt mein Rezept für eine leichte Hummerbisque als Vorspeise dazu?
Festlich mit Erdbeeren: Für einen besonderen Twist kannst du dem Salat frische Erdbeerscheiben hinzufügen. Die Süße der Erdbeeren harmoniert wunderbar mit der Säure des Dressings und der Leichtigkeit des Spargels. Diese Kombination ist ein echter Frühlingsgenuss und bringt eine süße Komponente ins Spiel, die besonders gut zu Ostern passt. Füge eventuell noch ein paar leichte Kräuter wie Minze hinzu, um die Frische zu unterstreichen.
Profi-Tipps für Spargelsalat grüner und weißer Spargel
Die Bedeutung der Spargelspitzen: Die zarten Spitzen des Spargels sind nicht nur dekorativ, sondern auch geschmacklich am intensivsten. Behandle sie mit größtem Respekt und gar nicht erst zu lange, damit sie ihren Biss behalten. Wenn du sie ganz lässt, setzen sie einen wunderbaren Akzent im Salat.
Die Kunst der Emulsion: Ein gut emulgiertes Dressing ist der Schlüssel. Es sorgt dafür, dass sich die Zutaten perfekt verbinden und das Dressing den Spargel gleichmäßig umhüllt. Das langsame Einrühren des Öls, während du ununterbrochen rührst, ist hierbei entscheidend. Kein Aufwand ist zu groß für dieses zarte Zusammenspiel.
Geschmackstiefe durch feinen Zucker: Anstatt einfachen weißen Zucker zu verwenden, greife zu braunem Rohrzucker. Er verleiht dem Dressing eine subtile Karamellnote, die komplexer ist und dem Salat eine unerwartete Tiefe verleiht, die süße und die Säure auf eine neue Ebene hebt.
Rosa Pfeffer – Mehr als nur Deko: Rosa Pfeffer ist mehr als nur eine optische Ergänzung. Seine leichte, fruchtige Schärfe und sein blumiges Aroma sind eine wunderbare Ergänzung zum Spargel und dem Zitronendressing. Wenn du keinen rosa Pfeffer zur Hand hast, kannst du auch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer verwenden oder fein gehackten Schnittlauch für eine frische Kräuternote.
Vorbereitung ist alles: Du kannst den Spargel bereits am Vortag garen und das Dressing separat aufbewahren. Kurz vor dem Servieren alles vermengen und ziehen lassen. So sparst du am Tag selbst Zeit und hast dennoch ein frisches Gericht. Allerdings ist frisch immer am besten!
Servier-Ideen für Spargelsalat grüner und weißer Spargel
Anrichten & Dekoration
Stelle dir einen tiefen, weißen Teller vor. Platziere den Spargelsalat in der Mitte, leicht aufgetürmt. Die grünen und weißen Spargelscheiben bilden ein lebendiges Muster, durchzogen von den leuchtenden rosa Pfefferkörnern. Ein paar frische Kerbelblätter oder zarte Bärlauchtriebe, strategisch platziert, setzen grüne Akzente und verleihen dem Gericht eine zusätzliche Dimension von Frische. Das Ganze wirkt leicht und elegant, wie ein Frühlingsbild, das auf dem Teller erblüht.
Passende Beilagen
Dieser Spargelsalat eignet sich hervorragend als leichte Vorspeise, kann aber auch als Beilage zu vielen Gerichten glänzen. Gut passen dazu zarte Fischfilets, gegrillte Hähnchenbrust oder auch ein klassisches Wiener Schnitzel, um einen frischen Kontrast zu den deftigeren Aromen zu schaffen. Wer es vegetarischer mag, kann ihn mit meinem Rezept für dünne Pfannkuchen oder einer zitronigen Hähnchenvariante kombinieren.
Für besondere Anlässe
Dieser Spargelsalat ist wie gemacht für festliche Anlässe wie den Ostersonntag, einen eleganten Brunch an einem sonnigen Frühlingsmorgen oder ein leichtes Abendessen auf der Terrasse. Seine Raffinesse und die frischen Aromen machen ihn zu einem perfekten Starter für ein mehrgängiges Menü, das die Eleganz und Leichtigkeit der Spargelsaison feiert. Er ist eine willkommene Abwechslung zu schwereren Gerichten und bringt die Sonne auf jeden Tisch.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn wider Erwarten Spargelsalat übrig bleibt, bewahre ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass das Dressing den Spargel gut bedeckt. So trocknet er nicht aus und behält seine Frische. Am besten schmeckt er jedoch frisch, daher ist es ratsam, nur die Menge zuzubereiten, die du auch verzehren möchtest.
Einfrieren
Leider ist das Einfrieren von Spargelsalat nicht empfehlenswert. Die Textur des Spargels würde durch den Gefrierprozess stark leiden und nach dem Auftauen matschig werden. Auch das Dressing würde seine Konsistenz verlieren. Dieser Salat lebt von seiner frischen, knackigen Beschaffenheit, die durch das Einfrieren verloren geht.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Obwohl das Einfrieren keine Option ist, kannst du übrig gebliebenen Spargelsalat sanft wieder auf Zimmertemperatur bringen, damit er wieder seinen vollen Geschmack entfalten kann. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Rühre ihn kurz durch, um das Dressing wieder zu verteilen. Direkte Wärmezufuhr würde die Textur des Spargels negativ beeinflussen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich Spargelsalat auch komplett kalt servieren, oder ist lauwarm wirklich so wichtig?
Obwohl lauwarmer Spargel die Marinade besser aufnimmt und dadurch intensiver schmeckt, ist kalt servierter Spargelsalat keineswegs ein Verzicht. Viele bevorzugen sogar die erfrischende Kälte, besonders an warmen Tagen. Der Hauptunterschied liegt in der Aromaintensität. Wenn du ihn kalt servierst, lass die einzelnen Komponenten gut durchziehen, damit sich der Geschmack trotzdem verbinden kann. Wichtiger ist, dass der Spargel nicht übergart ist, denn das macht ihn auch kalt ungenießbar.
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Welche Art von Zitronen ist am besten für das Dressing geeignet?
Für dieses Dressing empfehle ich unbedingt Bio-Zitronen. Der Grund ist einfach: Wir verwenden nicht nur den Saft, sondern auch die Schale für extra Aroma, und bei konventionellen Zitronen könnten Pestizidrückstände anhaften. Achte darauf, die Schale gründlich zu waschen, bevor du sie abreibst oder fein hackst. Die Säure und das frische Aroma einer guten Bio-Zitrone sind unersetzlich für die Ausgewogenheit des Dressings und heben den Spargel perfekt hervor.
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Mein Dressing emulgiert nicht richtig, was mache ich falsch?
Wenn dein Dressing nicht emulgiert, können mehrere Gründe vorliegen. Erstens: Die Zutaten müssen die richtige Temperatur haben. Das Öl sollte nicht eiskalt sein, aber auch nicht heiß. Zweitens: Die Menge und die Art des Emulgators spielen eine Rolle. Dijon-Senf hilft wunderbar, aber achte auf eine gute Dispergierung. Drittens: Die Technik. Wenn du das Öl langsam und kontinuierlich einrührst, während du kräftig schlägst (mit einem Schneebesen oder Mixer), verbinden sich die Bestandteile besser. Wenn es gar nicht gelingen will, versuche es mit einem kleinen Schuss mehr Senf oder gib ein paar Tropfen Wasser hinzu, während du weiter schlägst. Eine zu hohe Öltemperatur kann ebenfalls das Emulgieren verhindern.
Spargelsalat aus grünem und weißem Spargel mit Zitronen-Dressing
Spargelsalat aus grünem und weißem Spargel ist die elegante Frühjahrsvorspeise mit Zitronen-Dressing und rosa Pfeffer. Lauwarm mariniert nimmt der Spargel die Marinade besser auf als kalt serviert.
- 250 g grüner Spargel
- 250 g weißer Spargel
- Ursalz
- Pfeffer
- Cayennepfeffer
- Muskat
- brauner Rohrohrzucker
- 1 EL Olivenöl
- 1 Stück Bio-Zitrone
- 20 g braunen Rohrzucker
- 1/2 TL Ursalz
- 3 Prisen Pfeffer
- 1 TL Dijon-Senf
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL rosa Pfefferkörner
- Kochen
- 1Spargel vorbereiten: Weißen Spargel schälen, grünen Spargel ab der Mitte schälen. Beide Sorten schräg in feine Scheiben schneiden, zarte Spitzen ca. 3 cm lang lassen.
- 2Spargel garen: Spargelstücke mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zucker und Muskat würzen. 1 EL Olivenöl und 4 EL Wasser hinzufügen. Aufkochen und ca. 8 Minuten bissfest garen. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.
- 3Dressing zubereiten: Zitrone auspressen. Zitronensaft mit Zucker, Salz, Pfeffer und Dijon-Senf verrühren, bis sich die Zutaten aufgelöst haben.
- 4Marinade fertigstellen: Olivenöl unter ständigem Rühren in den Zitronensaft einarbeiten, bis ein Dressing entsteht.
- 5Spargelsalat marinieren: Lauwarmen Spargel mit dem Dressing marinieren und 10 Minuten ziehen lassen. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
- 6Spargelsalat anrichten: Mit rosa Pfefferkörnern bestreuen und nach Belieben mit Kerbel oder Bärlauch garnieren.
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