Cremige Spargelsuppe aus Schalen

Spargelsuppe aus Schalen

Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee hing in den kühlen Morgenluft, während das erste zarte Licht des Tages durch die Jalousien fiel. Es war dieser Moment, kurz vor dem eigentlichen Aufbruch in den Tag, der mich seit jeher in seinen Bann zieht – ein stilles Innehalten, oft begleitet von Erinnerungen an Omas Küche.

Ihre Spargelsuppe war weit mehr als nur eine Mahlzeit; sie war ein Versprechen von Wärme und Geborgenheit, ein kulinarisches Echo der Frühlingstage, das selbst im tiefsten Winter noch die Seele wärmte. Und der Clou, den nur wenige kannten: Sie nutzte die scheinbar nutzlosen Spargelschalen, um daraus ein flüssiges Gold zu zaubern.

Cremige Spargelsuppe aus Schalen

Cremige Spargelsuppe aus Schalen

Spargelschalen übrig? Dann wirf sie nicht weg! Du kannst daraus eine wunderbare Spargelsuppe aus Schalen kochen! Wir zeigen, wie sie dir mit wenigen Zutaten und Schritten gelingt. Für dich gekocht von Michael in der eat.de-Probierküche.

4.8 from 452 reviews
Prep Time 5 min
Cook Time 35 min
Total Time 40 min
Servings 2 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:745 kcal By:ELENA
Servings
  • 1000 ml Wasser
  • 400 g Spargelschalen und Spargelreste
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 80 g Butter
  • 70 g Mehl
  • 200 g Sahne
  • Kresse zur Deko
  • Salz & Pfeffer
  • Backen
  1. 1Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Spargelschalen waschen und dazugeben. Die Hitze verringern, Zitronenscheiben, Zucker und Salz hinzufügen. Alles für 30 Minuten ziehen lassen. Danach den Fond durch ein Sieb gießen und beiseitestellen, um ihn abkühlen zu lassen.
  2. 2Nun die Butter im Topf auslassen, Mehl dazugeben und eine Mehlschwitze herstellen. Nach und nach den kalten Fond dazugeben und diesen auskochen lassen. Tipp: Falls die Spargelsuppe aus Schalen nicht ganz glatt ist und etwas Klumpen hat, dann mixe diese mit dem Pürierstab kurz durch.
  3. 3Zum Schluss die Spargelsuppe mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frischer Kresse servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 33g
Protein 6g
Fat 66g
Saturated Fat 0g
Fiber 0g
Sugar 0g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Spargel, Suppe, Vegetarisch, Einfach, Günstig

Als Einlage für die Spargelsuppe kannst du Spargelspitzen oder -stücke verwenden. Auch mit Räucherlachsstreifen verleihst du der Suppe eine köstliche Note!
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Wertschätzung des Unscheinbaren: Dieses Rezept verwandelt das, was sonst im Müll landet, in eine köstliche Delikatesse und weckt ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit auf dem Teller.
  • Intensiver Spargelgeschmack: Aus den Schalen destilliert sich ein konzentrierterer, erdigerer Spargelgeschmack, als es vielleicht bei reinem Spargelfleisch der Fall wäre.
  • Wärmende Gemütlichkeit: Es ist die Art von Suppe, die man an einem kühlen Abend oder als leichten Auftakt zu einem Festessen genießt, eine wahre Umarmung in flüssiger Form.
  • Ein Hauch von Nostalgie: Sie erinnert an Zeiten, in denen nichts verschwendet wurde und einfache Zutaten zu wahren Gaumenfreuden wurden.
  • Überraschende Raffinesse: Viele sind überrascht, wie viel Geschmack und Tiefe aus bloßen Spargelschalen gewonnen werden kann – ein Zeichen echter Kochkunst.

Das brauchst du

Die Wahl der richtigen Zutaten ist bei dieser Suppe das A und O, denn hier kann man das Potenzial der Spargelschalen maximal entfalten. Die Frische des Spargels, auch wenn wir nur die Schalen verwenden, ist entscheidend für den späteren Geschmack. Das Wissen, dass aus vermeintlichem Abfall etwas so Köstliches entstehen kann, ist eine wunderbare Motivation für jede kulinarische Reise.

  • Spargelschalen und -reste: Das Herzstück der Suppe. Achte darauf, dass sie vor allem von grünem oder weißem Spargel stammen und frisch sind.
  • Hochwertige Butter: Sie ist die Basis für die Mehlschwitze und verleiht der Suppe eine samtige Textur und ein reiches Aroma.
  • Frische Zitrone: Ein Hauch von Säure hebt den Spargelgeschmack und verhindert, dass die Suppe zu schwer wird. Die Schale davon gibt eine zusätzliche aromatische Tiefe.
  • Gutes Mehl: Für eine perfekte, klumpenfreie Mehlschwitze, die die Suppe bindet und veredelt.
  • Frisch gemahlener Pfeffer: Bringt eine angenehme Schärfe und rundet den Geschmack ab.

Die genauen Mengenangaben, die du für eine perfekte Spargelsuppe benötigst, findest du weiter unten in der Rezeptkarte, die für dich bereitsteht.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Idee, Spargel aufzubrauchen, ist keineswegs neu. Schon seit Jahrhunderten schätzen Kulturen den “königlichen Spargel”, und mit seinem Aufstieg zur beliebten Delikatesse in ganz Europa, insbesondere in Deutschland und Italien, entwickelte sich auch ein Bewusstsein für seine Wertschätzung. Man wollte nichts von diesem edlen Gemüse verschwenden.

Historisch gesehen war die spitz heraustretende Verschwendung vielerorts ein Ding der Vergangenheit. Man nutzte alles, was die Natur Gab. So wurden auch weniger ansehnliche Teile, wie die äußeren Schichten von Gemüse oder eben die Spargelschalen, zu einfachen, aber geschmackvollen Brühen oder Fonds verarbeitet. Diese Praxis war eine direkte Folge des Respekts vor der Ernte und der Notwendigkeit, Ressourcen klug einzusetzen.

Umwandlung von Spargelresten in eine delikate Suppe ist ein Beispiel für diese alte Weisheit. Während moderne Küchen oft auf Bequemlichkeit setzen, erinnert uns dieser Ansatz daran, dass wahre kulinarische Kunst oft in der Umwandlung des Alltäglichen liegt. Heute erlebt diese einfache Kunst des Kochens mit Resten, manchmal auch als “Zero Waste Cooking” bezeichnet, eine Renaissance und wird mit einem neuen Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Geschmack neu interpretiert. Dies ist eine Hommage an die Weisheit unserer Vorfahren.

So bereitest du Spargelsuppe aus Schalen zu

Schritt 1: Die Seele des Spargels extrahieren

Beginne damit, die Vorbereitung der Spargelschalen. Du wäschst sie gründlich, um sicherzustellen, dass keine Erde oder kleine Rückstände mehr vorhanden sind. Die Frische der Schalen ist entscheidend, denn sie sind dein Hauptaromaträger.

Nun gibst du die gewaschenen Spargelschalen in einen ausreichend großen Topf. Fülle diesen mit Wasser auf, gerade so viel, dass die Schalen gut bedeckt sind. Füge eine Bio-Zitrone hinzu, die du zuvor in Scheiben geschnitten hast. Die Zitrone ist hierbei nicht nur für die Frische gedacht, sondern setzt auch einen wunderbaren Akzent im Geschmack, der das erdige Aroma des Spargels verfeinert.

Eine Prise Zucker hilft, die natürlichen Aromen des Gemüses zu intensivieren, und Salz unterstreicht. Lass das Ganze aufkochen und dann für etwa 30 Minuten bei niedriger Hitze sanft köcheln. So entzieht sich der Spargel langsam seinen feinsten Aromen, die sich im Wasser verteilen und einen wunderbaren, tiefen Fond bilden. Dieser Schritt ist das Fundament deiner aromatischen Suppe, der ganze Geschmack konzentriert sich hier.

Danach gießt du die Flüssigkeit durch ein feines Sieb. Drücke die Schalen nicht aus, sondern lass die Flüssigkeit natürlich abtropfen. Diesen klare Fond, der nun intensiv nach Spargel duftet, stellst du beiseite und lässt ihn abkühlen. Dies ist dein flüssiges Gold, die Essenz des Spargels, das deiner Suppe ihren einzigartigen Charakter verleihen wird. Ein guter Fond ist die halbe Miete, und dieser hier ist voller Überraschungen.

Tipp: Wenn du den Fond besonders klar möchtest, kannst du ihn zusätzlich durch ein Seihtuch passieren.

Schritt 2: Die samtige Basis schaffen

In einem sauberen Topf lässt du nun die Butter bei mittlerer Hitze langsam schmelzen. Sie sollte nicht braun werden, sondern nur sanft zerlaufen und leicht aufschäumen. Dies ist der Moment, in dem die Butter ihre volle Cremigkeit entfaltet und bereit ist, ihre Magie auf die Mehlbasis zu übertragen.

Danach gibst du das Mehl hinzu und verrührst es sofort kräftig mit einem Schneebesen. Hier ist schnelles Handeln gefragt, damit du keine Klümpchen bekommst. Diesen Teig, die sogenannte Mehlschwitze, lässt du nun für ein bis zwei Minuten unter ständigem Rühren leicht anbräunen. Dieser Prozess, das „Ausrösten” des Mehls, entfernt den rohen Mehlgeschmack und verleiht der Suppe eine angenehme Nussigkeit, die den Spargelgeschmack wunderbar ergänzt.

Nun kommt der entscheidende und vielleicht etwas heikelste Schritt: Das langsame, schrittweise Einführen des kalten Spargelfonds in die heiße Mehlschwitze. Gib nur eine kleine Menge auf einmal hinzu und rühre dabei unermüdlich mit dem Schneebesen. Dies verhindert, dass sich Klümpchen bilden und sorgt für eine gleichmäßige Bindung. Sei geduldig und gib erst mehr Flüssigkeit hinzu, wenn die vorherige bereits vollständig eingearbeitet ist und die Masse beginnt, sich zu verdicken.

Dieses stetige Rühren und das schrittweise Hinzufügen der Flüssigkeit sind das Geheimnis einer perfekt gebundenen, samtigen Suppe, die keinerlei Klümpchen aufweist. Du wirst merken, wie die Masse langsam zu einer homogenen, cremigen Konsistenz wird. Das Ergebnis ist eine wunderbar glatte Basis, die bereit ist, den intensiven Spargelgeschmack aufzunehmen und zu tragen.

Achtung: Achte darauf, den kalten Fond langsam zur heißen Mehlschwitze zu geben. Ein plötzlicher Temperaturunterschied kann zur Klumpenbildung führen.

Falls sich doch kleine Klümpchen in deiner Suppe verstecken, ist noch nicht alle Hoffnung verloren! Hier kommt der Pürierstab ins Spiel. Nimm den Topf vom Herd und tauche den Stab vorsichtig ein. Nur ein bis zwei kurze Impulse reichen oft aus, um die Suppe wieder vollkommen glatt und cremig zu machen. Dies ist ein kleiner Trick, der deine Suppe retten kann, falls die Mehlschwitze nicht ganz perfekt gelungen ist.

Schritt 3: Die Vollendung – Cremigkeit und Würze

Nun, da deine Espargel Basis perfekt gebunden und glatt ist, ist es Zeit, sie zu verfeinern. Gib die Sahne hinzu und rühre sie unter, bis sie sich vollständig mit der Suppe verbunden hat. Die Sahne macht die Konsistenz noch samtiger und verleiht der Suppe eine luxuriöse Fülle, ohne den feinen Spargelgeschmack zu überdecken.

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: Das Abschmecken. Sei nicht schüchtern mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Probiere die Suppe und passe die Würze an deinen persönlichen Geschmack an. Vielleicht braucht sie noch einen Hauch mehr Salz, um die Aromen hervorzuheben, oder eine Prise Pfeffer für eine leichte Schärfe. Hier entscheidest du, wie deine perfekte Spargelsuppe schmecken soll.

Zum Schluss garnierst du die Spargelsuppe mit frischer Kresse. Die Kresse bringt nicht nur eine schöne grüne Farbe und eine leichte Frische, sondern auch eine zarte, leicht pfeffrige Note, die wunderbar mit dem Spargel harmoniert. Sie ist der letzte Schliff, der deine Suppe optisch und geschmacklich veredelt.

eat empfiehlt: Als Einlage für die Spargelsuppe kannst du Spargelspitzen oder -stücke verwenden, die du separat gekocht hast. Auch mit Räucherlachsstreifen verleihst du der Suppe eine köstliche Note!

Schritt 4: Die Aromen entfalten lassen

Nachdem du die Suppe abgeschlossen und abgeschmeckt hast, gib ihr noch einen Moment Zeit. Lass die Aromen sich richtig verbinden. Das bedeutet, die Suppe nochmals kurz auf dem Herd erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Hitze hilft den verschiedenen Geschmacksnuancen, sich zu umschlingen und zu einer harmonischen Einheit zu werden.

Währenddessen kannst du die Teller vorbereiten. Ein tiefer, warmer Teller ist ideal, um die Wärme der Suppe zu erhalten. Wenn du möchtest, kannst du den Tellerrand noch mit einem Tropfen Sahne verzieren oder eine kleine Blüte Kresse darauf platzieren, um den optischen Anreiz zu erhöhen.

Das Servieren dieser Suppe ist ein kleines Ritual. Der Duft allein weckt Erwartungen. Gieße die heiße Spargelsuppe vorsichtig in die vorbereiteten Teller. Achte darauf, dass die Kresse-Garnitur schön zur Geltung kommt.

Schritt 5: Der Moment des Genusses

Nun ist es soweit: Der erste Löffel. Nimm dir Zeit, die cremige Textur auf deiner Zunge zu spüren und das intensive, aber feine Spargelaroma zu kosten. Es ist ein Geschmack, der komplex ist und doch so einfach wirkt, ein Beweis dafür, dass aus scheinbar wenigen Zutaten Großes entstehen kann.

Genieße diese Spargelsuppe bewusst. Sie ist nicht nur Nahrung, sondern ein Erlebnis. Sie erzählt die Geschichte der Wertschätzung, der Kreativität und der einfachen Freude am Kochen. Lass dich von jedem Löffel in eine Welt entführen, in der Nachhaltigkeit und Geschmack Hand in Hand gehen.

Ein ehrlicher Tipp: Nimm dir wirklich Zeit, dieses Gericht zu genießen. Es ist ein Beweis dafür, dass Geduld und Sorgfalt beim Kochen die besten Ergebnisse liefern.

Schritt 6: Die Geschichte der Verwandlung

Wenn du diese Suppe kochst und den wunderbaren Geschmack genießt, denke daran, dass du eine kulinarische Tradition fortsetzt. Die Kunst, aus Resten etwas Neues und Köstliches zu schaffen, ist alt. Es ist ein Zeichen von Intelligenz und Ehrfurcht vor der Natur und ihren Gaben.

Manche sehen darin nur eine Möglichkeit, Kosten zu sparen. Doch es ist viel mehr als das. Es ist eine Haltung. Eine Wertschätzung. Ein Ausdruck von Kreativität, die nicht auf teure oder exotische Zutaten angewiesen ist, sondern das Potenzial im Bestehenden erkennt.

Deine Spargelsuppe aus Schalen ist damit nicht nur ein Gericht, sondern eine kleine Botschaft. Eine Botschaft, die sagt: Wir können achtsamer sein, wir können bewusster leben und wir können dabei außergewöhnlich gut essen. Und das ist doch eine herrliche Erkenntnis, oder?

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu kurze Kochzeit des Fonds. Wenn du die Spargelschalen nur sehr kurz köcheln lässt, werden die Aromen nicht ausreichend an das Wasser abgegeben. Dies führt zu einer wässrigen, geschmacksarmen Suppe. Gib ihnen die nötige Zeit, damit sich der Spargelgeschmack voll entfalten kann, mindestens 30 Minuten sind hier empfehlenswert.

Fehler 2: Eine klumpige Mehlschwitze. Wer die Mehlschwitze zu schnell oder nicht richtig mit dem kalten Fond verrührt, riskiert Klümpchen. Langsam vorgehen, ausreichend rühren und nur nach und nach die Flüssigkeit zugeben. Habe keine Angst, den Pürierstab im Notfall einzusetzen, er ist dein bester Freund.

Fehler 3: Fehlende Säure. Nur weil es eine Spargelsuppe ist, heißt das nicht, dass sie keine Säure vertragen kann. Die Zitrone ist absolut essentiell, um den Spargelgeschmack aufzuhellen und eine angenehme Frische zu erzielen. Ohne sie schmeckt die Suppe oft flach oder dumpf.

Fehler 4: Zu wenig Abschmecken. Scheue dich nicht, die Suppe am Ende gut abzuschmecken. Salz und Pfeffer sind keine Dekoration, sondern essenzielle Geschmacksverstärker. Nur durch bewusstes Probieren und Nachwürzen erreichst du die perfekte Balance und rundest den Geschmack ab, der aus den Spargelschalen kommt.

Variationen für jeden Geschmack

Veganes Spargel-Erlebnis: Für eine rein pflanzliche Variante ersetzt du die Butter durch ein gutes Pflanzenöl oder Margarine und die Sahne durch eine cremige Kokosmilch oder Hafercuisine. Die Basis der Suppe bleibt dieselbe, und die pflanzlichen Alternativen machen sie zu einem veganen Genuss.

Luxuriöse Variante mit Garnelen: Für einen festlicheren Anlass kannst du die Spargelsuppe mit pochierten oder angebratenen Garnelen verfeinern. Sie verleihen der Suppe eine maritime Note und eine zusätzliche Proteinquelle. Ein paar Zitronenzesten darüber gestreut heben das Aroma zusätzlich.

Herzhafte Variante mit Speck und Croutons: Wenn es etwas deftiger sein darf, brate etwas Speck knusprig an und verwende die Speckwürfel als Topping. Dazu passen selbstgemachte Croutons aus gutem Brot, die für eine angenehme Textur sorgen. Dies ist eine köstliche Ergänzung für Liebhaber herzhafter Aromen.

Profi-Tipps für Spargelsuppe aus Schalen

  • Verwende für die Brühe möglichst nur die Schalen und die äußeren Fasern. Die empfindlichen Spargelspitzen kannst du separat für die Einlage verwenden.
  • Ein Schuss Weißwein, der mit der Mehlschwitze mitkocht, verleiht der Suppe eine zusätzliche Tiefe und feine Säure.
  • Falls du den Spargelgeschmack noch intensiver möchtest, kannst du nach dem Kochen der Schalen kurz einige frische Spargelstücke im entstandenen Fond mitkochen lassen, bevor du den Fond weiterverarbeitest.
  • Die Zugabe von einem kleinen Stück Lauch oder einer halben Selleriestange beim Kochen der Schalen kann die aromatische Basis zusätzlich bereichern.
  • Lagere den Spargelfond gut gekühlt (oder eingefroren), er ist eine wunderbare Basis für viele andere Suppen oder Saucen.

Servier-Ideen für Spargelsuppe aus Schalen

Anrichten & Dekoration

Eine Spargelsuppe aus Schalen lebt von ihrer zarten Farbe und dem intensiven Aroma. Serviere sie in vorgewärmten tiefen Tellern. Garniere sie großzügig mit frischer Kresse, die einen schönen Farbkontrast bildet und eine leichte Schärfe mitbringt. Kleine Kräuterblättchen wie Dill oder Petersilie passen ebenfalls gut. Ein Klecks Sahne oder ein Löffel Crème fraîche in der Mitte sorgt für eine optische Aufwertung und zusätzliche Cremigkeit.

Passende Beilagen

Diese Suppe ist oft schon für sich allein ein Genuss, aber sie lädt auch zu raffinierten Begleitern ein. Frisches Baguette oder Ciabatta sind perfekt, um jeden Tropfen der köstlichen Suppe aufzunehmen. Ein leichtes pfannkuchen-ähnliches Gebäck oder ein knuspriges Kräuterbrot passen ebenfalls hervorragend. Für ein vollständiges Abendessen kann sie als Vorspeise für ein Menü mit einem leichten Zitronenhähnchen oder einem Beerenkuchen als Dessert dienen.

Für besondere Anlässe

Der elegante und doch bodenständige Charakter macht diese Spargelsuppe ideal für besondere Anlässe. Sie eignet sich perfekt als stilvolle Vorspeise für Ostern, Muttertag oder ein Frühlingsbrunch-Menü. Wenn du Gäste beeindrucken möchtest, serviere sie als Auftakt zu einem feierlichen Mahl, vielleicht zusammen mit einer leichten Hummerbisque oder einem Fischgericht. Ein Gericht, das sowohl klassisch als auch modern interpretiert werden kann.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Hast du zufällig Spargelsuppe aus Schalen übrig? Kein Problem! Lasse die Suppe nach dem Abkühlen vollständig auskühlen und fülle sie dann in luftdichte Behälter. Im Kühlschrank hält sie sich so gut verschlossen für etwa 2-3 Tage. Achte darauf, dass der Behälter sauber ist, um die Haltbarkeit zu maximieren.

Einfrieren

Du kannst die Spargelsuppe auch problemlos einfrieren und so für später aufbewahren. Gib die abgekühlte Suppe in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel. Fülle sie aber nicht bis zum Rand, da sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt. Gut beschriftet hält sie sich im Gefrierschrank bis zu 3 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Zum Aufwärmen die gefrorene Suppe über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Erwärme sie dann langsam und schonend im Topf bei mittlerer Hitze. Nicht kochen! Rühre dabei gelegentlich um. Wenn die Suppe etwas zu dick geworden ist, kannst du sie mit einem Schuss Milch, Sahne oder etwas Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Pürierstab kann hier auch helfen, die Cremigkeit wiederherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich wirklich nur die Spargelschalen verwenden, oder sollte noch etwas Spargelfleisch dabei sein?

    Du kannst und solltest sogar die Spargelschalen und die holzigen Enden mitverwenden! Das ist genau das Besondere an diesem Rezept: Es zeigt, wie man aus scheinbaren Resten etwas Wunderbares kreiert. Die Spargelschalen enthalten sehr viele Aromen, die sich beim Kochen lösen und einen intensiven Fond bilden. Wenn du noch ein paar dünnere Spargelreste hast, kannst du diese natürlich auch gerne mitköcheln lassen, aber der Fokus liegt auf den Schalen, um ihren Wert zu unterstreichen. Das eigentliche Spargelfleisch kannst du separat für die Einlage in der Suppe aufheben, um zusätzliche Textur und einen feineren Spargelgeschmack zu erzielen.

  2. Warum ist die Zitrone so wichtig? Schmeckt die Suppe dann nicht sauer?

    Die Zitrone ist ein entscheidender geschmacklicher Akzent, der den Hauptakteur – den Spargel – hervorhebt, anstatt ihn zu überdecken. Denk an einen Spritzer Zitrone auf Fisch oder Spargel, der die natürlichen Aromen intensiviert und ihnen eine angenehme Frische verleiht. In dieser Suppe sorgt die Zitrone dafür, dass der Spargelgeschmack nicht zu dumpf oder erdig wirkt. Die Menge ist so bemessen, dass sie subtil ist und nicht dominant sauer schmeckt. Sie balanciert die Süße und das erdige Aroma des Spargels aus und verleiht der Suppe eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz. Wenn du dennoch Bedenken hast, beginne mit weniger Zitronenscheiben und füge am Ende noch etwas Zitronensaft hinzu, bis der Geschmack für dich perfekt ist.

  3. Wie bekomme ich die Suppe wirklich samtig und ohne Klümpchen, wenn meine Mehlschwitze mal danebengeht?

    Hier gibt es gleich mehrere Strategien. Der erste und wichtigste Tipp ist präventiv: Arbeite zügig, wenn du die Mehlschwitze herstellst und gib den kalten Fond langsam und unter ständigem, kräftigem Rühren zur heißen Mehlschwitze hinzu. Das ist das A und O für eine glatte Textur. Wenn du dennoch Klümpchen siehst, ist der Zauberstab dein bester Freund! Nimm den Topf kurz vom Herd, tauche den Pürierstab ein und gib der Suppe nur ein paar kurze Pulse. Oft verschwinden die Klümpchen dadurch spurlos und du erhältst eine wunderbar samtige Konsistenz. Wenn du keinen Pürierstab hast, kannst du die Suppe vorsichtig durch ein feines Sieb passieren, aber das ist aufwendiger.

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