Streuselkuchen mit Pudding vom Blech
Es war einer dieser späten Nachmittage im Herbst, als der Wind draußen ungestüm an den Fenstern rüttelte und die Kälte in jede Ecke kroch. Mein Blick schweifte über die graue Landschaft, und plötzlich war da dieser unbändige Drang nach etwas Süßem, nach einer Umarmung aus Geborgenheit und Wärme.
Dann blitzte es vor meinem inneren Auge auf: die leicht angerissene Einpackpapier-Seite aus Omas altem Kochbuch, die aufgeschlagene Seite mit dem unscheinbaren Titel “Streuselkuchen mit Pudding vom Blech”. Und der Duft – ein Hauch von Vanille, leicht karamellisierter Zucker und die warme Süße von frisch gebackenem Teig, der sich wie eine sanfte Welle durch die kleine Küche meiner Kindheit zog.
Streuselkuchen mit Pudding vom Blech
Leckerer Streuselkuchen mit Pudding vom Blech – ein Genuss für jeden Anlass! Dieser saftige Kuchen kombiniert cremigen Pudding mit knusprigen Streuseln und überzeugt durch seine einfache Zubereitung. Ob zum Kaffeeklatsch mit Freunden, als süßes Mitbringsel oder einfach zum Verwöhnen – dieser Klassiker wird Jung und Alt gleichermaßen begeistern. In nur wenigen Schritten zaubern Sie ein köstliches Blech voller Geschmack, das sich ideal für Feste eignet oder einfach als Nachmittagsleckerei serviert werden kann. Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie diesen unwiderstehlichen Kuchentraum!
- Für den Pudding: 700 ml Milch, 70 g Zucker, 2 Pck Vanillepuddingpulver, 1 Eigelb
- Für den Streuselteig: 200 g kalte Butter, 150 g Zucker, 1 Prise Salz, 380 g Mehl, 2 g Backpulver, 1 Ei
- Baking
- 1Milch, Zucker und Puddingpulver in einer Rührschüssel klümpchenfrei verrühren.
- 2Den Pudding in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen.
- 3Abgekühlten Pudding mit dem Eigelb vermengen.
- 4Für den Streuselteig Butter, Zucker, Salz, Mehl, Backpulver und Ei verkneten bis krümeliger Teig entsteht.
- 5Backform vorbereiten: Backrahmen auslegen und die Hälfte der Streusel auf den Boden geben.
- 6Restlichen Teig andrücken, Pudding gleichmäßig einfüllen und letzte Schicht Streusel darüber streuen.
- 7Bei 180 °C etwa 40 Minuten backen, abkühlen lassen und servieren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Duftversprechen: Sobald die warme Milch mit dem Puddingpulver und der Butter im Teig verschmilzt, entfaltet sich ein Aroma, das sofort Erinnerungen weckt und die Erwartung auf puren Genuss schürt.
- Textur Pur: Der Kontrast zwischen dem zarten, fast schon cremigen Boden, der saftigen Puddingfüllung und den herrlich knusprigen Streuseln ist eine Symphonie für die Sinne, die jeden Bissen zu einem Erlebnis macht.
- Soulfood für jeden Tag: Es ist nicht nur ein Kuchen, es ist ein Stück emotionaler Anker, der Trost spendet an grauen Tagen und Freude an sonnigen Nachmittagen – ein wahrer Seelenschmeichler.
- Erfolgserlebnis garantiert: Selbst wenn die Küchenerfahrung noch überschaubar ist, dieser Kuchen gelingt mit Leichtigkeit und schenkt dir das Gefühl, ein Meisterwerk geschaffen zu haben, das die Bewunderung aller auf sich zieht.
- Zeitlose Tradition: Dieses Rezept greift auf bewährte Klassiker zurück und vereint sie zu etwas Neuem, das sich perfekt in die heutige Zeit einfügt und doch den Charme vergangener Zeiten versprüht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten mag auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, doch gerade bei einem Kuchen wie diesem, der auf wenige, klare Aromen setzt, macht der Unterschied sich bemerkbar. Gute Butter, die nicht nach nichts schmeckt, frische Milch und ein Vanillepuddingpulver, das intensiv duftet – das sind die geheimen Waffen für einen Kuchen, der von Herzen kommt.
- Milch: Die Basis für die Cremigkeit des Puddings; eine Vollmilch sorgt für den reichhaltigsten Geschmack.
- Butter: Kalt für die Streusel, um eine mürbe Konsistenz zu gewährleisten, die beim Backen herrlich knusprig wird.
- Mehl: Das Rückgrat des Teigs und der Streusel; ein einfaches Weizenmehl Typ 405 ist hierfür ideal.
- Vanillepuddingpulver: Der Star der Füllung, der für die charakteristische Süße und Cremigkeit sorgt. Wähle eine Sorte, die dir geschmacklich zusagt.
- Zucker: Sorgt für die Süße, Karamellisierung der Streusel und hilft, die einzelnen Komponenten miteinander zu verbinden.
Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Streuselkuchen, in seiner Urform ein einfaches Gebäck aus Teig und süßer Krume, hat seine Wurzeln tief in der europäischen Backtradition. Bereits im Mittelalter kannten die Menschen die Freude an der Kombination von Getreide und Süße, oft in Verbindung mit Früchten oder Nüssen aus der heimischen Umgebung. Diese Idee, Teig mit einer süßen Decke zu veredeln, fand ihre Wege durch die Jahrhunderte und in die Küchen.
Die Variante mit Pudding auf dem Blech ist eine charmante Modernisierung, die dem ursprünglichen Gedanken eine zusätzliche Dimension von Cremigkeit und Fülle verleiht. Es ist die clevere Art, einen klassischen Kuchenboden mit einer unwiderstehlich weichen Füllung zu kombinieren, die wie eine warme Umarmung wirkt. Diese Anpassung spiegelt die Entwicklung des Backens wider: Techniken werden verfeinert, Zutaten neu kombiniert, um den Gaumen immer wieder aufs Neue zu überraschen.
Der Reiz dieses Kuchens liegt in seiner Einfachheit und doch seinem Potenzial zur Begeisterung. Er ist kein kompliziertes Kunstwerk, sondern ein bodenständiger Genuss, der mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Elementen überzeugt. Seine zeitlose Anziehungskraft speist sich aus der perfekten Balance zwischen knusprig und cremig, süß und leicht herb – ein Geschmackserlebnis, das Generationen verbindet und immer wieder aufs Neue Freude bereitet.
So bereitest du Streuselkuchen mit Pudding vom Blech zu
Schritt 1: Die Bühne für die Süße bereiten
Bevor die Magie des Backens beginnt, ist das sorgfältige Vorbereiten der Grundzutaten der Schlüssel zum Erfolg. Betrachte es als das stille Vorspiel vor dem großen Auftritt.
Hier beginnt alles mit der Milch, die Wärme ausstrahlt, während sie sanft im Topf erwärmt wird. Gib den Zucker hinzu, lass ihn sich auflösen und dann holst du das Puddingpulver dazu. Mit einem Schneebesen schlägst du alles so lange, bis sich keine Klümpchen mehr verstecken. Diese Vorgehensweise ist entscheidend, um eine seidig glatte Konsistenz zu erreichen, die später das Mundgefühl bestimmt.
Schritt 2: Dem Pudding Leben einhauchen
Nun kommt der Pudding selbst zum Kochen – ein magischer Prozess, bei dem sich die flüssige Basis in eine dickere, verführerische Masse verwandelt. Achte darauf, diesen Moment nicht zu überstürzen; Geduld ist hier angebracht.
Die aufwallende Masse wird stetig gerührt, um ihr das Risiko der Hautbildung zu nehmen und eine gleichmäßige Textur zu garantieren. Lass die Hitze kurz aufschäumen und nimm den Topf dann vom Herd, denn das Kochen selbst ist nur ein kurzer, intensiver Moment. Nun muss der Pudding erst einmal Ruhe finden und abkühlen, um seine feste Struktur zu entwickeln – stell ihn beiseite.
Tipp: Wenn du den Pudding beim Abkühlen gelegentlich umrührst, verhinderst du die Bildung einer Haut und sorgst für eine noch cremigere Konsistenz.
Schritt 3: Die geheime Zutat für Cremigkeit
Nachdem der Pudding seine erste Hitze verloren hat und nur noch lauwarm ist, ist es an der Zeit, ihm das Eigelb hinzuzufügen. Dieses kleine, goldene Wunder sorgt für eine Extraportion Reichhaltigkeit und eine samtige Textur, ohne den Geschmack zu dominieren.
Du vermischst das Eigelb mit dem Pudding, bis alles eine homogene, glatte Masse bildet. Dieser Schritt ist eine kleine Verfeinerung, die den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Pudding ausmacht. Es ist die Art von Detail, die zeigt, dass hier mit Liebe gebacken wird.
Schritt 4: Die Kunst der Streusel beginnt
Jetzt widmen wir uns dem Teig für die Streusel, dem Herzstück des Kuchens. Hier geht es um die richtige Mischung aus kühlen Zutaten und schnellem Arbeiten, damit die Streusel später schön knusprig werden.
In eine große Rührschüssel kommen nun die kalte Butter, der Zucker, eine Prise Salz, das Mehl und das Backpulver. Füge auch das Ei hinzu, und jetzt ist schnelles Arbeiten angesagt. Knete die Zutaten mit den Fingern oder dem Knethaken der Küchenmaschine, bis sich alles zu einem krümeligen Teig verbindet. Vermeide zu langes Kneten, denn das würde die Butter zu sehr erwärmen und die Streusel eher weich machen.
Achtung: Die Butter muss wirklich kalt sein! Das ist das Geheimnis für die typisch krümelige Textur der Streusel.
Schritt 5: Die perfekte Backform vorbereiten
Der richtige Rahmen für deinen Kuchen ist entscheidend, damit er Form und Struktur behält. Hierfür eignet sich ein verstellbarer Backrahmen, den du auf die passende Größe einstellst.
Du kleidest den Rahmen mit Backpapier aus. Wähle ein Papier, das sich gut an die Ecken anpasst, denn so vermeidest du, dass der Teig irgendwo anklebt. Diese sorgfältige Vorbereitung erspart dir später viel Arbeit und Frust beim Herausholen des Kuchens.
Schritt 6: Die erste Schicht Streusel legen – und beiseite stellen
Das ist ein kleiner Trick, der dem Kuchen eine besondere Note verleiht: Ein Teil der Streusel wird zuerst auf den Boden der Form gegeben. Dies schafft eine erste, krümelige Schicht, die eine wunderbare Textur und ein optisch ansprechendes Element zum unteren Ende des Kuchens beiträgt.
Nimm nun die Hälfte oder etwas mehr des krümeligen Teigs und verteile ihn gleichmäßig auf dem Boden deiner vorbereiteten Backform. Streiche die Streusel leicht an, aber forme keinen festen Boden. Was du jetzt nicht für den Boden brauchst, wird beiseitegestellt – es wird die krönende Haube für deinen Kuchen.
Schritt 7: Den Grundstein für die Füllung legen
Nun widmen wir uns dem restlichen Teig. Dieser wird nicht zu einer dünnen Kruste geformt, sondern dient als stabile Basis, die die köstliche Puddingfüllung sicher umschließt.
Du verteilst den verbliebenen Teig gleichmäßig in der Backform, über die erste angepresste Streuselschicht. Drücke ihn sanft aber bestimmt an, damit eine ebene Fläche entsteht, auf der sich der Pudding gut verteilen lässt. Achte darauf, dass der Rand eine leichte Erhöhung bildet, um ein Überlaufen der Füllung zu verhindern.
Schritt 8: Die cremige Füllung inszenieren
Jetzt ist es soweit: Der vorbereitete, leicht abgekühlte Pudding wird vorsichtig auf dem Teig verteilt. Dies ist der Moment, auf den alle gewartet haben – die süße, cremige Seele des Kuchens.
Gieße den Pudding gleichmäßig über die Teigbasis und streiche ihn mit einem Löffel oder einer Palette glatt. Ziel ist eine ebene Oberfläche, die später gleichmäßig mit den restlichen Streuseln bedeckt wird und beim Backen perfekt gart.
Schritt 9: Die Krönung folgt
Du hast die Streusel vorbereitet und die Puddingfüllung ist bereit – nun kommt die finale Schicht, die den Kuchen veredelt.
Verteile die beiseite gestellten Streusel gleichmäßig über die gesamte Fläche des Puddings. Achte darauf, dass die gesamte Fläche bedeckt ist, um eine durchgehende, knusprige Decke zu bilden, die beim Backen goldbraun wird und verführerisch duftet.
Schritt 10: Ab in den Ofen – das Backabenteuer beginnt
Der Kuchen ist nun bereit für seine Verwandlung. Die Hitze des Ofens wird die einzelnen Komponenten vereinen und ihn zu einem Meisterwerk machen.
Heize deinen Ofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Schiebe den vorbereiteten Kuchen auf die mittlere Schiene und lass ihn etwa 40 Minuten backen. Beobachte die Streusel – sie sollten goldbraun und knusprig werden.
Achtung: Jeder Ofen ist anders. Überprüfe ab Minute 35 die Bräunung der Streusel. Sollten sie zu schnell dunkel werden, kannst du den Kuchen lose mit Alufolie abdecken.
Schritt 11: Geduld ist eine Tugend – das Abkühlen genießen
Nach dem spannenden Backprozess ist es wichtig, dem Kuchen Ruhe zu gönnen. Direktes Anschneiden könnte dazu führen, dass die Füllung noch zu flüssig ist und der Kuchen auseinanderfällt.
Nimm den fertig gebackenen Kuchen vorsichtig aus dem Ofen und lass ihn vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Dies ermöglicht es dem Pudding, seine endgültige Konsistenz zu erreichen, und den Streuseln, richtig knusprig zu werden.
Schritt 12: Das große Finale – der erste Schnitt
Nun ist der Moment gekommen, die Früchte deiner Arbeit zu genießen. Das erste Anschneiden ist oft das schönste – es offenbart die saftige Füllung und die süßen Streusel.
Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben, um ihm einen letzten, eleganten Touch zu verleihen. Dann ist er bereit, serviert und genossen zu werden. Dieser Kuchen ist einladend, köstlich und immer ein Erfolg.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu warme Butter für die Streusel. Wenn die Butter zu weich ist, wird der Streuselteig eher klebrig und formt keine Krümel, sondern eine Art Teigschicht. Das entscheidende Merkmal für gute Streusel ist die Verwendung von kalter Butter, die du mit den Fingern oder einer Gabel zügig in Mehl und Zucker reibst, bis eine grobkörnige, krümelige Masse entsteht. Arbeite schnell, damit die Wärme deiner Hände die Butter nicht zu sehr erwärmt.
Fehler 2: Pudding zu flüssig oder zu dick. Die genaue Menge der Milch ist hier entscheidend. Wenn du zu viel Milch nimmst, bleibt der Pudding zu weich und kann beim Backen auslaufen. Zu wenig Milch macht ihn zu fest und er lässt sich schwer verteilen. Halte dich genau an die angegebene Menge (700 ml) und rühre das Puddingpulver wirklich klumpenfrei ein, bevor du es aufkochst.
Fehler 3: Kuchen wird zu trocken oder matschig. Ein zu langes Backen trocknet den Kuchen aus, besonders die Streusel können auf diese Weise verbrennen. Ein zu kurzes Backen hingegen führt dazu, dass die Füllung nicht fest wird und der Boden teigig bleibt. Behalte den Kuchen ab Minute 35 im Auge und teste mit einem Holzstäbchen die Garprobe: Wenn es sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig. Ein leichtes Wackeln der Puddingfüllung ist in Ordnung, sie festigt sich beim Abkühlen.
Fehler 4: Ungleichmäßige Streuselverteilung. Wenn manche Stellen mehr Streusel abbekommen als andere, ist das nicht nur optisch ungünstig, sondern beeinträchtigt auch das Mundgefühl. Versuche, die Streusel nach dem Beiseitelegen der ersten Hälfte gleichmäßig über die gesamte Fläche zu verteilen, damit du überall einen schönen Biss hast.
Variationen für jeden Geschmack
Fruchtige Frische: Gib eine Schicht leicht angedrückte, frische Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren unter den Pudding. Deren leichte Säure bildet einen wunderbaren Kontrast zur Süße und Cremigkeit des Pucakes und verleiht ihm eine herrlich fruchtige Note.
Schokoladentraum: Ersetze einen Teil des Puddingpulvers durch Kakaopulver (etwa 2 Esslöffel) oder verwende Schokoladenpuddingpulver für die Füllung. Die Kombination aus Schokolade und Streuseln ist ein Klassiker, der auf dem Blech eine neue Dimension erreicht.
Gebrannte Mandeln-Variante: Verfeinere die oberen Streusel mit gehackten, karamellisierten Mandeln oder einem Hauch von Zimt. Dies verleiht dem Kuchen eine winterliche Note und eine zusätzliche Knusprigkeit, die zum Kaffee oder Tee einfach perfekt passt.
Profi-Tipps für Streuselkuchen mit Pudding vom Blech
Präzision bei der Milchmenge: Es mag banal klingen, aber die exakte Messung der Milch für den Pudding ist entscheidend. Selbst 50 ml zu viel oder zu wenig können die Konsistenz erheblich beeinflussen.
Kalte Butter ist Trumpf, aber schnelle Hände sind auch wichtig: Die Streusel profitieren von kalter Butter. Wenn du den Teig mit den Händen knetest, arbeite zügig. Zu langes Kneten würde die Butter zu sehr erwärmen und die Streusel würden nicht richtig krümelig werden.
Puderzucker vor dem Servieren: Ein feines Sieb und guter Puderzucker sind die einfachsten Werkzeuge, um dem fertigen Kuchen einen professionellen, zarten Abschluss zu geben. Es ist das i-Tüpfelchen, das den Kuchen noch einladender macht.
Den Pudding “warten lassen”: Lass den Pudding wirklich gut abkühlen, bevor du ihn auf den Teig gibst. Ein zu warmer Pudding kann den Teig aufweichen und die Streusel darunter matschig machen.
Das Blech als Geheimwaffe: Die Zubereitung auf einem Blech hat den Vorteil, dass der Kuchen schneller und gleichmäßiger gart als in einer runden Form. Achte darauf, dass dein Blech oder deine Form ausreichend groß ist, damit die Schichten gut Platz finden.
Servier-Ideen für Streuselkuchen mit Pudding vom Blech
Anrichten & Dekoration
Streuselkuchen mit Pudding vom Blech entfaltet seinen Charme am besten, wenn er einfach, aber wirkungsvoll präsentiert wird. Ein leichter Dust aus Puderzucker, entweder gleichmäßig verteilt oder mit einer selbstgemachten Schablone (z. B. ein Blatt, ein Stern), verleiht dem Kuchen eine edle Note. Für einen rustikeren Look kannst du auch ein paar frisch geröstete Mandelsplitter oder ein paar kandierte Orangenzesten über die Streusel streuen, kurz bevor du ihn anschneidest.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen schreit nach Begleitung, die seine Aromen unterstreicht. Eine Kugel cremiges Vanilleeis, das langsam auf dem warmen Kuchen schmilzt, ist ein Klassiker, der nie enttäuscht. Alternativ passt eine leichte, selbstgemachte Schlagsahne, die dezent mit etwas Vanille aromatisiert ist, wunderbar. Für Liebhaber von Fruchtaromen ist eine hausgemachte Erdbeer- oder Himbeersauce, die dezent säuerlich ist, die perfekte Ergänzung zum süßen Kuchen.
Für besondere Anlässe
Ob ein gemütliches Kaffeetrinken mit der Familie an einem Sonntagnachmittag oder ein spontanes Treffen mit Freunden – dieser Kuchen ist immer passend. Er eignet sich hervorragend als süßer Abschluss eines gemeinsamen Mittagessens, wenn etwas Herzhaftes auf dem Tisch stand. Auch als Mitbringsel zu einer Einladung oder als Teil eines Kuchenbuffets bei Feiern glänzt er durch seine optische Attraktivität und seinen unwiderstehlichen Geschmack, der Jung und Alt begeistert.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal etwas vom köstlichen Streuselkuchen übrig bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend für den Genuss am nächsten Tag. Bewahre den Kuchen in einer gut schließenden Kuchenbox oder decke ihn fest mit Frischhaltefolie ab. So verhinderst du, dass er austrocknet oder Fremdgerüche annimmt. Idealerweise lagerst du ihn direkt im Kühlschrank, da die Puddingfüllung empfindlich auf Raumtemperatur reagiert.
Einfrieren
Die gute Nachricht: Streuselkuchen mit Pudding vom Blech lässt sich hervorragend einfrieren und bewahrt dabei erstaunlich gut seine Qualität. Schneide den Kuchen nach dem vollständigen Abkühlen in einzelne Stücke. Wickle jedes Stück einzeln fest in Frischhaltefolie ein und gib es dann zusätzlich in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose. So verpackt hält er sich problemlos für bis zu drei Monate im Tiefkühler.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um den eingefrorenen oder gekühlten Kuchen wieder in den vollen Genuss zu bringen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten gelingt das Aufwärmen im Ofen: Heize den Ofen auf etwa 160°C Ober-/Unterhitze vor und erwärme die Stücke für ca. 10-15 Minuten. Dies sorgt dafür, dass die Streusel wieder schön knusprig werden. Eine schnellere Variante ist die Mikrowelle: Erwärme die Stücke für etwa 30 Sekunden bei mittlerer Leistung. Für besonders knusprige Streusel kannst du ein Stück auch kurz in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange dauert es ungefähr, einen Streuselkuchen mit Pudding vom Blech zuzubereiten, inklusive Backzeit?
Die reine Vorbereitungszeit, also das Mischen des Teigs und Kochens des Puddings, dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Die Backzeit beträgt ungefähr 40 Minuten. Dazu kommt die Zeit zum vollständigen Abkühlen, die je nach Raumtemperatur ebenfalls 20-30 Minuten oder länger dauern kann, bis der Kuchen wirklich fest ist. Insgesamt solltest du also etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen, wenn du alle Schritte sorgfältig durchführst und dem Kuchen Zeit zum Abkühlen gibst.
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Kann ich neben dem Vanillepudding auch andere Puddingsorten verwenden, und wie beeinflusst das den Geschmack?
Absolut! Die Wahl der Puddingvariante hat einen direkten Einfluss auf den Geschmack des Kuchens. Schokoladenpudding eignet sich hervorragend und verleiht dem Kuchen eine intensive, schokoladige Note, die besonders gut zu den süßen Streuseln passt. Karamellpudding sorgt für eine tiefere, süßlich-herbe Aromatik, die dem Kuchen eine besondere Raffinesse verleiht. Auch Fruchtpuddinge wie Erdbeer oder Zitrone sind denkbar, müssen aber eventuell mit etwas weniger Zucker auskommen, da sie selbst schon süßer sind.
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Welche Möglichkeiten gibt es, den Teig für die Streusel statt mit Butter auch mit Margarine zuzubereiten, und was muss ich dabei beachten?
Ja, du kannst die Butter für die Streusel durch eine hochwertige pflanzliche Margarine ersetzen. Achte darauf, dass die Margarine eine feste Konsistenz hat und einen ähnlichen Fettgehalt wie Butter aufweist. Kalt verwenden ist hier ebenfalls das oberste Gebot. Der Geschmack kann sich leicht verändern, da Butter dem Teig eine charakteristische Note verleiht, aber mit einer guten Margarine erzielst du trotzdem ein köstliches und knuspriges Ergebnis. Es ist eine gute Option für eine vegane oder laktosefreie Variante des Kuchens.
