Tiefgekühlte Früchte am Stiel – Rezept
Der Geruch von reifer Kiwi und spritziger Orange, eingefangen in einem Eis am Stiel – das ist für mich der Inbegriff von Sommer. Es weckt in mir die Erinnerung an endlose Nachmittage, an denen die Hitze des Tages fast unerträglich wurde und nur eine kühle Erfrischung Abhilfe schaffen konnte. Es war nicht irgendein Eis, sondern ein selbstgemachtes, das bei jedem Anblick ein kleines Lächeln auf die Lippen zauberte.
Dieses Gefühl von unbeschwerter Freude und einfacher Glückseligkeit, das an heißen Tagen unter dem strahlenden Himmel aufkam, möchte ich mit diesem Rezept teilen. Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein kleines Stückchen Erinnerung, das man sich jederzeit wieder auf der Zunge zergehen lassen kann.
Tiefgekühlte Früchte am Stiel
Ein natürliches Sorbetrezept aus exotischer Kiwi und gesunden Orangen, das ganz ohne Zucker ein erfrischendes Sommerdessert ergibt.
- 4 Stk Kiwis
- 3 EL Honig
- 1 TL Olivenöl
- 4 Stk Orangen
- Gefrieren
- 1Eine Kiwi schälen und in Scheiben schneiden und beiseite stellen.
- 2Die restlichen Kiwis schälen und klein schneiden. Zusammen mit dem Honig mithilfe des Stabmixers fein pürieren. Danach das Olivenöl einrühren.
- 3Die Orangen halbieren und den Saft gründlich auspressen und zu den Kiwis rühren.
- 4Nun die Kiwischeiben und die Fruchtmasse in Glacebehältern mit Stiel füllen und am besten über Nacht in den Tiefkühler geben.
- 5Die Behälter am nächsten Tag kurz unter heisses Wasser halten, herausnehmen und servieren.
Keywords: Sorbet, Kiwi, Orange, Eis, Dessert, Sommer, Geschenk
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Pure Fruchtigkeit: Hier schmeckt man wirklich die Frucht. Die natürliche Süße von Honig und die tropische Note von Kiwi treffen auf die spritzige Frische von Orangen – ein unschlagbares Trio.
- Blitzschnell vorbereitet: Nur wenige Handgriffe sind nötig, um die Früchte vorzubereiten. Danach übernimmt der Tiefkühler die Magie, während du dich entspannen kannst.
- Zuckerfrei und gesund: Dieses Eis ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch für den Körper. Ohne raffinierten Zucker, dafür voller Vitamine und natürlicher Aromen.
- Kinderleichte Zubereitung: Selbst wenn du noch nie ein Eis selbst gemacht hast, wirst du dieses Rezept lieben. Es ist so unkompliziert, dass selbst kleine Köche mithelfen können und stolz auf ihr Werk sind.
- Flexibel und erfrischend: Ob als schneller Snack für zwischendurch, als leichter Nachtisch oder als bunte Überraschung auf jeder Party – diese Eis am Stiel passen immer.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das A und O. Gerade weil wir auf zusätzlichen Zucker verzichten, ist es wichtig, dass die Kiwis und Orangen ihr vollstes Aroma entfalten können. Suche nach Früchten, die voller Saft sind, die duften und sich leicht weich anfühlen – das sind die wahren Geschmacksträger in diesem gefrorenen Genuss.
- Kiwis: Sie sind die Starfrucht dieses Rezepts und bringen eine herrlich exotische, leicht säuerliche Note mit, die eine wunderbare Balance zur Süße bildet.
- Honig: Als natürliches Süßungsmittel verleiht er dem Eis nicht nur Süße, sondern auch eine angenehme Konsistenz und Tiefe im Geschmack. Er ist milder als Zucker und lässt die Fruchtaromen besser durchscheinen.
- Olivenöl: Ein kleiner Geheimtipp! Ein winziger Schuss gutes Olivenöl macht das Eis cremiger und hindert die Eiskristalle daran, zu groß zu werden. Es verleiht eine unglaubliche Geschmeidigkeit.
- Orangen: Ihr frischer, zitrischer Saft sorgt für die nötige Säure und das prickelnde Mundgefühl. Er rundet die Süße der Kiwi ab und macht das Eis unwiderstehlich erfrischend.
Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptübersicht, die du dann wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende des Artikels findest.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Eis am Stiel, wie wir es heute kennen, hat seine Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, als einfache Rezepturen aus gefrorenen Früchten und Wasser entstanden. Diese frühen Kreationen waren oft reine Erfrischungen für heiße Tage, oft von Straßenverkäufern angeboten. Die Idee, Früchte einzufrieren, ist jedoch weitaus älter und lässt sich bis zu den alten Römern zurückverfolgen, die Schnee und Eis mit Früchten und Honig mischten.
Mit der Erfindung von Gefrierfächern und modernen Produktionstechniken entwickelte sich Eis am Stiel zu einem globalen Phänomen. Was einst ein simples Vergnügen war, wurde zu einer riesigen Industrie mit unzähligen Geschmacksvariationen. Doch die wahre Magie liegt oft in den einfachen, hausgemachten Versionen, die die ursprüngliche Idee der puren Fruchtigkeit bewahrt haben.
Dieser spezielle Ansatz mit Kiwi und Orange, der auf zugesetzten Zucker verzichtet und stattdessen auf die natürliche Süße von Früchten und Honig setzt, verkörpert die Rückbesinnung auf authentische Geschmackserlebnisse. Es ist ein kleines Stück kulinarischer Geschichte neu interpretiert, das die Einfachheit des ursprünglichen Eis am Stiel mit modernen Gesundheitsaspekten verbindet.
Diese Art der Zubereitung ist eine Hommage an die Zeit, als Lebensmittel noch nach ihrem eigenen Aroma schmecken durften. Der Zauber liegt in der Konzentration auf das Wesentliche: frische Früchte, die durch natürliche Süße und die richtige Technik zu einem besonderen Genuss werden. Die [Wikipedia-Link für Sorbet-Herstellung](https://de.wikipedia.org/wiki/Sorbet) erklärt, wie wichtig die Balance der Zutaten für die Textur ist.
So bereitest du tiefgekühlte Früchte am Stiel zu
Schritt 1: Die Vorbereitung für den Frischekick
Bevor wir überhaupt an das Pürieren denken, ist es wichtig, die Früchte richtig vorzubereiten. Die Kiwis sind die erste Aufgabe. Einige davon – gerade mal vier Stück – werden wir für später beiseitelegen, in schöne Scheiben geschnitten. Das ist der erste dekorative Clou, der später für eine tolle Optik sorgt. Sie erinnern an kleine Smaragde, die später im Eis stecken werden.
Diese Scheiben sind nicht nur für die Optik da, sondern auch für die Textur. Wenn sie im gefrorenen Zustand auf der Zunge zergehen, bieten sie einen kleinen Biss, der das eisige Erlebnis bereichert. Stell dir vor, wie diese kleinen Grün-Gold-Stücke im fertigen Eis schimmern.
Schritt 2: Die magische Fruchttransformation
Jetzt widmen wir uns dem Großteil der Kiwis. Mit einem scharfen Messer werden sie geschält und anschließend klein geschnitten. Das erleichtert später das Pürieren und sorgt für eine gleichmäßige Masse. Ein kleiner Tipp am Rande: Je reifer die Kiwi ist, desto süßer und leichter lässt sie sich verarbeiten.
Sind die Kiwis vorbereitet, kommen sie zusammen mit dem Honig in ein hohes Gefäß. Hier kommt dein Stabmixer ins Spiel. Nun heißt es: mixen, bis eine feine, samtige Masse entsteht. Es soll keine Klümpchen mehr geben, nur eine glatte, intensive Fruchtcreme. Diesen Schritt kannst du dir wie eine kleine Verwandlung vorstellen, bei der die feste Frucht zu flüssigem Genuss wird.
Was ich dabei gelernt habe: Achte darauf, dass der Stabmixer wirklich gut arbeitet. Eine glatte Konsistenz ist entscheidend für die spätere Textur des Eises. Wenn du merkst, dass es zäh wird, kannst du einen winzigen Schuss Wasser oder sogar einen Hauch von dem Orangensaft dazugeben, den wir später verwenden werden.
Schritt 3: Der unverzichtbare Frische-Schub
Nun kommen die Orangen ins Spiel. Sie müssen ausgepresst werden, und zwar gründlich. Nimm dir Zeit dafür, damit du möglichst viel Saftgewinnst. Der frische Saft der Orangen ist essenziell, um der süßen Kiwi die nötige Spritzigkeit zu verleihen. Er ist quasi der Gegenpart, der das Ganze perfekt ausbalanciert.
Press den Saft direkt in das Gefäß, in dem sich die pürierte Kiwi-Honig-Masse befindet. Rühre alles gut durch, bis sich Saft und Fruchtpüree vollständig verbunden haben. Die Farbe wird nun heller und leicht rosafarben, wenn du eine rote Kiwi verwendest, oder ein frisches Grün-Gelb bei der grünen Variante. Der Duft allein ist schon belebend.
Schritt 4: Die geheime Zutat für Cremigkeit
Hier kommt ein kleiner Trick ins Spiel, der den Unterschied ausmacht: ein Teelöffel gutes Olivenöl. Ja, du hast richtig gelesen! Ein Hauch von Olivenöl mag überraschend klingen, aber es ist ein absolutes Geheimnis für ein cremiges, nicht zu hartes Eis. Es hilft, Eiskristalle zu minimieren und gibt dem Eis eine geschmeidige Textur, die man sonst nur von teuren Eissorten kennt.
Rühre das Olivenöl gut unter die Fruchtmasse. Es löst sich zunächst vielleicht nicht ganz perfekt auf, aber keine Sorge. Beim Gefrieren verteilt es sich und sorgt später für die gewünschte Geschmeidigkeit. Vertrau mir, diesen kleinen Schritt nicht zu überspringen!
Schritt 5: Die Füllung des Glücks
Jetzt ist es an der Zeit, die Früchte am Stiel zu formen. Nimm deine vorbereiteten “Glacebehälter” – das können normale Becher, Eisformen oder auch kleine Gläser sein. Wenn du normale Becher verwendest, sind kleine Plastikbecher ideal, da sie sich später leicht aufschneiden lassen, um das Eis herauszunehmen. Verteile nun abwechselnd die beiseitegestellten Kiwischeiben und die flüssige Fruchtmasse in den Behältern.
Fülle die Behälter nicht randvoll, lass etwas Platz, denn die Masse wird sich beim Gefrieren leicht ausdehnen. Setze vorsichtig die Holzstiele ein. Wenn du Stiele in einer flüssigen Masse platzierst, können sie leicht verrutschen. Ein guter Tipp ist, die Mitte des Stieles etwa in die Flüssigkeit zu tauchen und ihn dann aufrecht stehen zu lassen. Eventuell kannst du die Stiele auch mit einem kleinen Klebeband fixieren, wenn du ganz sicher gehen willst.
Der entscheidende Moment: Wenn du spezielle Eisformen hast, folge hier den Anweisungen des Herstellers. Für Becher-Varianten ist diese Methode perfekt, um ein individuelles Eis zu kreieren.
Schritt 6: Tiefkühl-Magie über Nacht
Nun beginnt die Geduldsprobe – und die wichtigste Phase für die Textur. Die gefüllten Behälter werden vorsichtig in den Tiefkühler gestellt. Idealerweise lässt du sie dort über Nacht ruhen. Diese lange Gefrierzeit ist entscheidend, damit die Masse vollständig durchfriert und sich die Aromen optimal verbinden können.
Das langsame Gefrieren verhindert, dass sich zu große Eiskristalle bilden, was das Eis hart und spröde machen würde. Über Nacht hat die Masse genug Zeit, zu einer festen, aber dennoch angenehm-weichen Konsistenz zu erstarren. Stell dir vor, wie die Früchte und der Honig langsam zu einem einzigen, kühlen Genuss verschmelzen.
Tipp: Wenn du es eilig hast, kannst du auch mindestens 4-6 Stunden einplanen, aber die Nacht ist die Garantie für das beste Ergebnis. Achte darauf, dass der Tiefkühler nicht zu überfüllt ist, damit die Kälte gut zirkulieren kann.
Schritt 7: Das Finale – der Moment des Genusses
Der Moment ist gekommen! Nimm die Behälter aus dem Tiefkühler. Wenn du normale Becher verwendet hast, ist die einfachste Methode, den Becher für einige Sekunden unter warmes, fließendes Wasser zu halten. Das erwärmt die Außenschicht leicht und löst das Eis vom Behälter. Vorsichtig kannst du nun das Eis aus dem Becher ziehen.
Wenn du spezielle Eisformen hast, folge den dortigen Anweisungen. Oftmals muss man die Form kurz umdrehen oder in warmes Wasser tauchen. Ziehe das Eis vorsichtig am Stiel heraus und bewundere dein selbstgemachtes Meisterwerk. Der erste Anblick ist oft schon ein kleiner Triumph.
Achtung: Nicht zu lange unter warmem Wasser halten, sonst schmilzt dein Eis zu schnell! Ziel ist nur, das Anhaften am Behälter zu lösen.
Schritt 8: Servieren und Genießen
Jetzt kannst du deine tiefgekühlten Früchte am Stiel genießen! Sie sind sofort servierfertig. Die frische, kühle Explosion von Kiwi und Orange ist perfekt für heiße Tage oder wenn du einfach Lust auf etwas Gesundes und Leckeres hast. Serviere sie auf einem Teller, vielleicht mit einem kleinen Blatt Minze garniert, oder direkt in die Hand. Das Lächeln, das sie hervorrufen, ist unbezahlbar.
Du wirst feststellen, dass der Geschmack so rein und unverfälscht ist. Kein künstliches Aroma, keine übermäßige Süße – nur die reine Frucht, die sich von ihrer besten Seite zeigt. Dieses Eis ist ein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Früchte sind nicht reif genug
Wenn deine Kiwis oder Orangen noch nicht voll ausgereift sind, fehlt ihnen die natürliche Süße und das Aroma. Das führt zu einem wässrigen, wenig geschmacksintensiven Eis. Achte beim Einkauf wirklich auf reife Früchte, die leicht nachgeben, wenn du sie sanft drückst. Eine unreife Frucht ist wie ein ungeschriebenes Buch – sie hat Potenzial, aber noch keine Geschichte zu erzählen.
Fehler 2: Zu viel oder zu wenig Honig
Die richtige Süße ist entscheidend. Zu wenig Honig macht das Eis sauer oder fade, zu viel macht es klebrig und überdeckt die Fruchtaromen. Beginne lieber mit der angegebenen Menge und probiere die Masse, bevor du sie einfrierst. Du kannst immer noch etwas nachsüßen. Honig ist auch wichtig, denn er hilft, die Kristallbildung zu hemmen und macht das Eis geschmeidiger.
Fehler 3: Das Eis wird zu hart und eisig
Das passiert oft, wenn die Masse zu schnell gefriert oder kein Fett (wie das Olivenöl) oder der richtige Anteil an gelöstem Zucker (hier der Honig) fehlt. Das langsame Gefrieren über Nacht ist hier entscheidend. Das kleine bisschen Olivenöl hilft enorm, die Bildung großer Eiskristalle zu verhindern und gibt dem Eis eine angenehmere, fast cremige Textur.
Fehler 4: Falsche Behälter und Stiele
Wenn du die Eisformen oder Behälter nicht richtig vorbereitest, kann das Entnehmen eine Tortur werden. Das kurze Eintauchen in warmes Wasser ist hier der Schlüssel. Auch die Wahl der Stiele ist wichtig. Wenn sie dünn sind oder nicht richtig in der Masse platziert werden, können sie leicht herausrutschen. Verwende lieber etwas stabilere Holzstiele, die gut in der Hand liegen.
Variationen für jeden Geschmack
Die tropische Verlockung: Mango-Passionsfrucht-Variante
Ersetze die Kiwis durch reife Mango und die Orangen durch den Saft von Passionsfrüchten. Kombiniere süße Mango mit der intensiv-säuerlichen Note der Passionsfrucht für ein exotisches Geschmackserlebnis. Die goldene Farbe von Mango und die dunklen Kerne der Passionsfrucht machen dieses Eis am Stiel auch optisch zu einem Hingucker. Ein Hauch Kokosmilch verleiht zusätzliche Cremigkeit.
Beeren-Zauber für Naschkatzen
Eine Mischung aus gefrorenen Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren ist eine Klassik für Eis am Stiel. Püriere die Beeren mit einem Löffel Honig und einem Spritzer Zitronensaft. Die intensive Farbe und der süß-säuerliche Geschmack von Beeren sind unwiderstehlich. Wenn du magst, kannst du kleine Beeren ganz lassen und sie in die Masse einrühren, bevor du sie füllst.
Grüner Genuss für Gesundheitsbewusste: Avocado-Limetten-Cocktail
Für eine überraschend cremige und dennoch leichte Variante kannst du reife Avocado mit dem Saft von frischen Limetten und einem Hauch Honig pürieren. Das Olivenöl kann hier auch gut ersetzt oder ergänzt werden. Die Avocado sorgt für eine unglaublich samtige Textur, während die Limette für die nötige Frische sorgt. Das Ergebnis ist ein hellgrünes, luxuriös wirkendes Eis, das kaum jemand als Avocado erraten würde.
Profi-Tipps für tiefgekühlte Früchte am Stiel
Stiele richtig positionieren: Nachdem du die Masse in die Formen gefüllt hast, die Stiele einstecken und die Form für etwa 30-60 Minuten in den Tiefkühler stellen. Sobald die Masse leicht angefroren ist, bleiben die Stiele senkrecht stehen und verrutschen nicht mehr beim vollständigen Gefrieren.
Die Rolle des Zuckers (oder Honigs): Honig oder ein anderer flüssiger Zucker erfüllt eine wichtige Funktion: Er senkt den Gefrierpunkt der Flüssigkeit. Dies führt dazu, dass das Eis weniger hart wird und sich eine weichere, cremigerere Textur bildet. Wenn du komplett ohne Zucker auskommst, kann das Eis schnell zu eisig werden.
Nicht zu stark aufkochen: Bei einigen Eisrezepturen muss man eine Sirupbasis kochen. Hier ist das aber nicht nötig! Wir wollen die frischen Fruchtaromen erhalten, daher ist ein einfaches Pürieren und Mischen die beste Methode. Zu langes Erhitzen zerstört die feinen Aromen.
Kombination mit Joghurt: Für eine noch cremigere Konsistenz und einen leicht säuerlichen Touch kannst du einen Teil des Fruchtpürees mit etwas griechischem Joghurt oder Kokosjoghurt vermischen, bevor du es in die Formen füllst. Das verleiht dem Eis eine zusätzliche Dimension.
Testen, testen, testen: Bevor du alles einfrierst, ist es ratsam, eine kleine Menge der Fruchtmasse zu probieren. Die Süße von Obst kann je nach Saison und Reifegrad variieren. Schmecke die Masse ab und passe Honig oder Säure (Orangensaft/Zitronensaft) nach deinem persönlichen Geschmack an.
Servier-Ideen für tiefgekühlte Früchte am Stiel
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor, wie ein leuchtend grünes Kiwi-Orange-Eis auf einem schlichten weißen Teller liegt, vielleicht garniert mit einem winzigen Minzblatt oder einer hauchdünnen Scheibe getrockneter Orange. Die natürliche Form des Eises am Stiel ist oft schon Dekoration genug. Für einen besonderen Touch kannst du den Teller mit einem leichten Zuckerguss oder geschmolzener Schokolade verzieren, die dann beim Anbeißen des Eises leicht knackt. Auch ein paar frische Beeren, die neben dem Eis liegen, sorgen für Farbe und Frische.
Passende Beilagen
Diese Eis am Stiel sind oft schon ein vollständiges Dessert. Wenn du es aber etwas ausgiebiger gestalten möchtest, passen sie wunderbar zu leichten Kuchen wie einem [saftigen Zitronenkuchen](https://hkcry.com/baked-lemon-chicken/) oder einem cremigen [selbstgemachten deutschen Pfannkuchen](https://hkcry.com/german-pancake-recipe/). Auch ein frischer Obstsalat, der die Aromen der Jahreszeit aufgreift, ist eine tolle Ergänzung. Ein Klecks Schlagsahne oder Kokoscreme kann dem Ganzen noch eine luxuriöse Note verleihen.
Für besondere Anlässe
Dieses Eis ist perfekt für Geburtstage, Gartenpartys oder einfach sommerliche Treffen mit Freunden. Stell dir vor, wie Kinderaugen leuchten, wenn sie diese bunten, gesunden Eis am Stiel bekommen. Sie sind auch eine ideale Erfrischung nach einem Grillfest oder als leichter Abschluss eines mehrgängigen Menüs. Für eine elegante Kaffeetafel kann eine kleine Variante dienen, die auf einem Fingerfood-Tablett präsentiert wird.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Falls du es schaffst, Reste zu haben, ist die Lagerung entscheidend für die Qualität. Wenn du ein Eis aus einer Form genommen hast und etwas übrig ist, wickle es am besten fest in Frischhaltefolie ein oder gib es in einen luftdichten Gefrierbeutel. Je weniger Luft an das Eis gelangt, desto besser bleibt es vor Gefrierbrand geschützt.
Einfrieren
Diese Eis am Stiel lassen sich problemlos für mehrere Wochen bis Monate einfrieren. Der Schlüssel ist, sie vollständig durchgefroren und gut verpackt zu lagern. Wenn du sie in wiederverwendbaren Silikonformen zubereitet hast, kannst du sie auch direkt darin im Tiefkühler aufbewahren, solange die Formen gut verschlossen sind, um Gefrierbrand zu vermeiden. Achte darauf, dass die Stiele nicht abbrechen könnten.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Diese Eis am Stiel sind dafür gemacht, sofort aus dem Tiefkühler genossen zu werden. Ein „Aufwärmen” im Sinne von Erhitzen ist hier nicht vorgesehen und würde die Textur zerstören. Wenn sie allerdings zu hart gefroren sind oder du sie kurz angezogen hast, kannst du die Behälter wie unter Schritt 7 beschrieben, ganz kurz unter warmes Wasser halten, um sie leichter aus der Form zu lösen. Sie sollten dann eine angenehme, nicht zu harte Konsistenz haben.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch andere Früchte außer Kiwi und Orange verwenden?
Absolut! Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Du kannst fast jede Frucht verwenden, die dir schmeckt. Beliebte Alternativen sind Erdbeeren, Himbeeren, Mango, Pfirsiche oder sogar Ananas. Achte darauf, dass die Früchte reif und saftig sind. Bei sehr trockenen Früchten kann es helfen, einen kleinen Schuss Wasser oder Orangensaft hinzuzugeben, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Vielleicht möchtest du auch eine Mischung aus verschiedenen Beeren probieren, die sich wunderbar mit einem Hauch Zitrone kombinieren lassen, um ihre Säure hervorzuheben.
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Mein Eis ist nach dem Einfrieren sehr hart geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das ist ärgerlich, aber ein häufiges Problem, das meist auf zwei Ursachen zurückzuführen ist. Erstens, das langsame Einfrieren. Wenn das Eis zu schnell gefriert, bilden sich große Eiskristalle, die es hart machen. Über Nacht im Tiefkühler ist hier die beste Lösung. Zweitens, die richtige Balance der Zutaten. Eine zu geringe Menge an Süßungsmittel (wie Honig) oder Fett (wie das kleine bisschen Olivenöl) kann ebenfalls dazu führen, dass das Eis zu eisig wird. Der Honig senkt den Gefrierpunkt, und das Olivenöl sorgt für eine geschmeidigere Textur. Probiere, beim nächsten Mal etwas mehr Honig zu verwenden oder den Schuss Olivenöl nicht wegzulassen.
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Ich habe keine speziellen Eisformen. Wie kann ich die Eis am Stiel trotzdem gut zubereiten?
Das ist gar kein Problem! Du kannst ganz einfach kleine Joghurtbecher, Pappbecher oder auch Gläser verwenden. Fülle die Fruchtmasse hinein, stecke einen Holzstiel hinein (der Tipp, die Masse erst leicht anfrieren zu lassen, bevor du den Stiel einsteckst, ist hier besonders hilfreich!) und lass alles gefrieren. Zum Entnehmen hältst du den Becher kurz unter warmes Wasser. Wenn du Einweg-Pappbecher nutzt, kannst du den Rand einfach aufreißen und das Eis herausziehen. Für mehrere Portionen kannst du auch Eiswürfelformen mit größeren Würfeln verwenden und dort kleine Stiele hineinstecken.
