Vanillepudding-Kuchen mit Rhabarber und Erdbeeren – Glutenfrei, Roh & Vegan « CreateRawVision
Der Duft von süßem, geschmolzenem Zucker und dem leicht herben Aroma von Rhabarber – das war mein Schlüsselmoment. Es schrie förmlich nach Sommer, nach warmen Nachmittagen im Garten meiner Großmutter, wo sie oft mit ihren handgeschriebenen Rezepten hantierte. Diesmal, so schien es mir, jonglierte sie mit etwas Neuem, etwas, das selbst mich als jungen Küchenentdecker neugierig machte.
Es war eine Kreation, die alle Sinne auf eine ganz besondere Reise schickte, ein Beweis dafür, dass wahre Magie oft im Unerwarteten liegt. Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein Dessert; er ist eine warme Umarmung, ein Stückchen Kindheitserinnerung, das auf der Zunge zergeht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Die süß-säuerliche Symphonie: Stell dir vor, wie der Hauch von Vanille auf die leichte, erfrischende Säure von Rhabarber trifft, umhüllt von der Süße saftiger Erdbeeren – eine Geschmacksexplosion, die dich dahin schmelzen lässt.
- Eine Textur, die verführt: Vom zartschmelzenden Vanillepudding bis zum feinen Kuchenboden, der sich unter jedem Bissen leicht anfühlt, bietet dieser Kuchen ein Erlebnis für alle Sinne, das dich immer wieder zurückkommen lässt.
- Visuell ein Hingucker: Mit seinen leuchtenden Farben und der ungewöhnlichen, aber eleganten Präsentation ist dieser Kuchen nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Fest für die Augen, das jede Tafel bereichert.
- Die Magie des Ungewöhnlichen: Ein Kuchen, der sich traut, anders zu sein. Eine kühne Kombination, die deine Gäste ins Staunen versetzen und Gespräche anregen wird, lange nachdem der letzte Bissen genossen wurde.
- Ein Hauch von Sommer, jederzeit: Auch wenn die frischen Erdbeeren und der Rhabarber ihre Hochsaison haben, bringt dieser Kuchen das Gefühl von Sommer auf deinen Teller, egal zu welcher Jahreszeit.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das Fundament, auf dem dieser kleine kulinarische Traum gebaut wird. Wenn du den Rhabarber in seiner puren, leicht säuerlichen Pracht erfahren möchtest und die Erdbeeren ihre volle saftige Süße entfalten sollen, wähle unbedingt Produkte, die mit Liebe und Sorgfalt gewachsen sind. Hochwertige Vanille macht den Unterschied zwischen einem guten und einem himmlischen Pudding; und ein guter Boden benötigt nur wenige, aber geschmackvolle Komponenten, um zu glänzen. Die Mengenangaben und spezifischen Details für jede Zutat findest du im Anschluss, doch achte im Vorfeld auf Frische und Herkunft – dein Gaumen wird es dir danken.
- Frischer Rhabarber: Seine markante Säure ist der Charaktergeber des Kuchens und bildet einen aufregenden Kontrast zur Süße.
- Reife Erdbeeren: Sie bringen nicht nur ihre natürliche Süße und Saftigkeit, sondern auch eine unwiderstehliche Farbe in die Komposition.
- Hochwertige Vanille: Ob als Extrakt oder frisch aus einer Schote, sie verleiht dem Pudding seine samtige Tiefe und sein unverwechselbares Aroma.
- Feine Mandeln/Nüsse: Für den Boden notwendig, um ihm Textur und einen nussigen Unterton zu geben, der die Fruchtigkeit unterstreicht.
- Süßungsmittel: Ob Kokosblütenzucker oder ein anderes bevorzugtes natürliches Süßungsmittel, es sorgt für die richtige Balance, ohne die natürlichen Aromen zu überlagern.
- Pflanzenmilch: Die Basis für den cremigen Vanillepudding, am besten eine neutrale Sorte, die den Hauptgeschmack nicht beeinträchtigt.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser Kuchen hat seine Wurzeln in einer Zeit, als einfache, aber geschmacksintensive Backwerke im Mittelpunkt standen. Rhabarber, eine gemüseartige Frucht, die oft wie Obst behandelt wird, ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der europäischen Küche, besonders in den kühleren Regionen Nordeuropas. Seine säuerliche Note machte ihn zur perfekten Ergänzung für süße Speisen, um eine angenehme Balance zu schaffen.
Die Idee, Rhabarber und Erdbeeren zu kombinieren, ist eine klassische Partnerschaft, die sich über Generationen bewährt hat und heute noch durch die Zugabe von cremigen Elementen wie einem Vanillepudding aufgewertet wird. Es ist diese Verbindung aus Tradition und einer Prise Innovation, die dem Gericht seine besondere Anziehungskraft verleiht.
Diese Kombination ist zeitlos, weil sie die Essenz der saisonsalen Früchte einfängt und sie in einem Format präsentiert, das sowohl tröstlich als auch elegant ist. Die Art und Weise, wie die Säure des Rhabarbers mit der Süße der Erdbeeren und der Sanftheit des Puddings interagiert, ist einfach unschlagbar und erinnert an die ehrliche, bodenständige Kochkunst unserer Vorfahren, die wussten, wie man mit einfachen Zutaten Großes zaubert.
So bereitest du Vanillepudding Kuchen Rhabarber Erdbeeren zu
Schritt 1: Das Fundament, das Halt gibt
Wir beginnen mit dem Boden, dem stillen Helden, der all die herrlichen Aromen tragen wird. Es geht darum, eine krümelige, aber dennoch bindende Basis zu schaffen, die einen dezenten nussigen Unterton mitbringt. Das Geheimnis liegt in der richtigen Balance der trockenen und feuchten Zutaten, damit der Boden später nicht zu hart wird, sondern eine angenehme, leicht nachgebende Textur behält. Hier formst du die erste Schicht dieses Meisterwerks.
Vergiss nicht, die Ränder deines Backwerks gut zu formen, damit der Pudding später nicht seitlich ausbricht. Eine gleichmäßige Dicke sorgt dafür, dass der Boden harmonisch mit dem Belag harmoniert. Wenn du den Teig gut in die Form drückst, entsteht eine stabile Grundlage, die das Gewicht des Puddings und der Früchte mühelos tragen kann.
Schritt 2: Die Basis des Vergnügens – Der Vanillepudding
Nun widmen wir uns dem cremigen Herzen des Kuchens: dem Vanillepudding. Hier ist Geduld gefragt, denn ein guter Pudding entwickelt seine volle Tiefe erst, wenn er sanft eingekocht wird, bis er eine seidige Konsistenz erreicht hat. Das langsame Erwärmen der Milch mit der Vanille erlaubt es den Aromen, sich voll zu entfalten und eine tiefe, beruhigende Süße zu entwickeln, die den Fruchtanteil wundervoll ergänzt. Achte darauf, immer wieder zu rühren, damit nichts anbrennt und eine glatte, klumpenfreie Masse entsteht.
Tipp: Wenn du eine besonders intensive Vanillenote wünschst, schneide eine Vanilleschote längs auf, kratze das Mark heraus und koche sowohl das Mark als auch die ausgekratzte Schote in der Milch mit. Vor dem Andicken die Schote einfach entfernen. Das ist ein kleiner Schritt, der einen riesigen Unterschied macht und deinem Pudding eine fast parfümierte Eleganz verleiht.
Die Konsistenz ist entscheidend. Der Pudding sollte dick genug sein, um auf dem Boden zu bleiben und die Früchte zu umschließen, aber nicht so fest, dass er gummiartig wird. Wenn du mit einem Löffel über den Boden des Topfes streichst und die Spur eine Weile sichtbar bleibt, hast du die perfekte Konsistenz erreicht. Dieses zarte Zartwerden, das fast unmerklich geschieht, ist der Moment, auf den wir warten.
Schritt 3: Die Fruchtige Verführung – Rhabarber und Erdbeeren werden vorbereitet
Jetzt kommen die Stars zum Einsatz: Rhabarber und Erdbeeren. Beide Früchte werden so vorbereitet, dass sie ihre jeweilige Säure und Süße behalten, aber dennoch weich genug sind, um sich harmonisch in den Pudding einzufügen. Der Rhabarber wird oft nur kurz mariniert oder angedünstet, um seine aggressive Säure zu mildern und seine Textur zu verfeinern. Die Erdbeeren werden, falls nötig, geschnitten, um eine gleichmäßige Verteilung im Kuchen zu gewährleisten.
Achtung: Überkoche den Rhabarber nicht zu sehr. Er sollte noch einen leichten Biss haben, um die Konsistenz des Kuchens spannend zu gestalten. Deine Aufgabe ist es, die pure Fruchtigkeit einzufangen, ohne sie zu überfordern. Der leichte Widerstand des Rhabarbers ist ein wichtiger Kontrast zur Cremigkeit des Puddings.
Wenn du die Früchte noch mit einem Hauch Süße und vielleicht etwas Zitronensaft marinierst, hebst du ihre natürlichen Aromen noch weiter hervor. Denke daran, dass die Süße hier nicht die Frucht überdecken soll, sondern sie nur sanft unterstützen muss. Ein leichter Hauch von Zitrone kann Wunder wirken, um die Aromen zu intensivieren und eine frische Note zu verleihen.
Schritt 4: Die Vereinigung der Aromen – Alles kommt zusammen
Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen: Die verschiedenen Komponenten werden vereint. Der noch warme, aber nicht mehr kochende Vanillepudding wird vorsichtig über den vorbereiteten Boden gegossen. Achte darauf, dass du den Pudding gleichmäßig verteilst, um eine ebene Fläche für die Früchte zu schaffen. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die Elemente beginnen, sich gegenseitig zu beeinflussen und zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen.
Anschließend werden die vorbereiteten Rhabarberstücke und Erdbeeren dekorativ auf und in den Pudding gesetzt. Manche bevorzugen es, sie einfach darüber zu streuen, andere legen sie kunstvoll in Mustern an. Was auch immer dein Stil ist, achte darauf, dass die Früchte gut verteilt sind, damit jeder Bissen eine ausgewogene Mischung aus allen Aromen bietet. Die Farben der Früchte sollten sich abwechseln und ein lebendiges Bild ergeben.
Ein ehrlicher Tipp: Drücke die Früchte sanft in den Pudding, damit sie beim Anschneiden nicht herausrutschen. Das sorgt für eine stabile und gleichzeitig optisch ansprechende Oberfläche. Wenn du möchtest, kannst du auch ein paar Früchte zusätzlich als Dekoration auf die Oberfläche legen, um den Eindruck von Frische zu verstärken.
Schritt 5: Die Magie des Abkühlens und Festwerdens
Nachdem alle Zutaten vereint sind, muss der Kuchen nun ruhen und sich setzen. Das Abkühlen ist ein kritischer Schritt, denn erst bei kühlen Temperaturen erreicht der Pudding seine endgültige, zarte Festigkeit und verbindet sich perfekt mit dem Boden und den Früchten. Dieser Prozess braucht Zeit, und es ist wichtig, dem Kuchen diese Ruhe zu gönnen, damit sich alle Aromen voll entfalten können. Dein Verlangen wird auf die Probe gestellt, aber das Warten lohnt sich.
Achtung: Vermeide es, den Kuchen im heißen Zustand anzuschneiden. Dies würde dazu führen, dass der Pudding sich verflüssigt und der Boden unter der Last nachgibt. Geduld ist hier eine Tugend, die sich in jedem einzelnen Stück auszahlt. Stell dir vor, wie sich die Aromen im Inneren dieses Kuchens intensivieren, während er langsam abkühlt.
Ideal ist es, den Kuchen erst im Kühlschrank vollständig durchkühlen zu lassen, mindestens für einige Stunden, besser über Nacht. So wird sichergestellt, dass alle Schichten fest miteinander verbunden sind und beim Servieren ein sauberes, ansprechendes Ergebnis erzielt wird. Die langsame Abkühlung ist wie ein Reifeprozess, der die Komplexität des Geschmacks noch steigert.
Schritt 6: Das Finale – Anschnitt und Genuss
Endlich ist es soweit! Mit einem scharfen Messer wird der Kuchen vorsichtig angeschnitten. Achte darauf, dass die Klinge sauber bleibt, denn das erleichtert das Schneiden und sorgt für perfekt definierte Stücke. Jeder Schnitt sollte die sorgfältige Arbeit widerspiegeln, vom festen Boden über den cremigen Pudding bis zu den leuchtenden Fruchtstücken. Dies ist der Moment, in dem die visuellen Eindrücke durch das erste Kosten bestätigt werden.
Das Geräusch des Messers, das sanft durch die zarte Masse gleitet, ist Musik in den Ohren jedes Hobbykochs. Das erste Stück, das aus der Form genommen wird, ist oft das schönste, ein Beweis für die eigene Kreativität und das gelungene Zusammenspiel der Zutaten. Es ist ein Moment des Stolzes, der mit jedem Bissen gefeiert wird.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn dir die Klinge nach jedem Schnitt in heißem Wasser abspülst und trocknest, erzielst du besonders saubere Schnitte. Das sieht nicht nur professionell aus, sondern verhindert auch, dass klebrige Reste am Messer haften bleiben. So ist jedes Stück ein kleines Kunstwerk für sich.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Pudding wird klumpig. Das passiert oft, wenn die Stärke nicht richtig in der kalten Flüssigkeit angerührt wird, bevor sie erhitzt wird. Oder wenn die Hitze zu hoch ist und der Pudding zu schnell andickt. Nimm dir Zeit, die Stärke und die Flüssigkeit erst klumpenfrei zu verraten und erwärme die Masse dann bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren.
Fehler 2: Der Boden ist zu hart oder bröselig. Dies liegt häufig an zu wenig Feuchtigkeit im Teig oder daran, dass der Teig zu lange geknetet wurde, was das Gluten aktiviert und den Boden zäh macht. Achte auf die richtige Menge Fett und Flüssigkeit und verarbeite den Teig nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Ein sanftes Andrücken ist oft besser als kneten.
Fehler 3: Der Rhabarber ist zu sauer oder zu wässrig. Manche Rhabarbersorten sind von Natur aus saurer. Wenn du den Rhabarber zu lange kochst, gibt er zu viel Wasser ab. Blanchiere den Rhabarber kurz, um ihn etwas zu zähmen, und schütte überschüssiges Wasser ab, bevor du ihn zum Pudding gibst. Ein kleiner Schuss natürliches Süßungsmittel kann die Säure abfangen.
Fehler 4: Der Kuchen verliert an Form beim Anschneiden. Wenn der Kuchen nicht ausreichend gekühlt wurde, bricht der Pudding leicht auseinander. Auch die falsche Handhabung des Messers kann hier eine Rolle spielen. Gib dem Kuchen die Zeit, die er im Kühlschrank braucht, um fest zu werden, und verwende ein scharfes, leicht angefeuchtetes Messer für saubere Schnitte.
Variationen für jeden Geschmack
Wenn du diesen Kuchen gerne vegan zubereiten möchtest, ersetze die tierischen Produkte durch pflanzliche Alternativen. Für den Boden eignen sich Nussmehle hervorragend, und als Puddingbasis kannst du Kokosmilch oder eine andere cremige Pflanzenmilch verwenden, angedickt mit Maisstärke oder Agar-Agar. Die Früchte bleiben natürlich, um die Frische zu bewahren.
Für eine festlichere Variante könntest du den Pudding mit einem Hauch von Zitronenabrieb oder einem Schuss Rum verfeinern. Als Dekoration eignen sich geröstete Mandelblättchen, ein paar frische Minzblätter oder sogar essbare Blüten. Diese kleinen Akzente machen den Kuchen zu einem wahren Augenschmaus, perfekt für besondere Anlässe.
Wenn du es etwas leichter magst, kannst du den Anteil an Süßungsmitteln reduzieren und eventuell einen Teil der Früchte roh verwenden, um den frischesten Geschmack zu bewahren. Eine leichte Vanillecreme statt eines dicken Puddings könnte die Kalorienzahl ebenfalls reduzieren, ohne den Genuss zu schmälern.
Profi-Tipps für Vanillepudding Kuchen Rhabarber Erdbeeren
Sous-vide für den perfekten Pudding: Wenn du die Möglichkeit hast, gare den Pudding im Wasserbad bei niedriger Temperatur. Das sorgt für eine unschlagbar seidige Konsistenz und verhindert das Anbrennen. Es ist ein Prozess, der vielleicht etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber das Ergebnis ist es allemal wert.
Die richtige Fruchtkombination: Experimentiere mit den Mengenverhältnissen von Rhabarber und Erdbeeren. Manche mögen es säuerlicher, andere süßer. Ein gutes Verhältnis ist oft 2 Teile Rhabarber zu 1 Teil Erdbeeren, aber das ist reine Geschmackssache.
Gebackener Boden für extra Knusprigkeit: Anstatt den Boden nur anzudrücken, kannst du ihn auch kurz vorbacken. So erhältst du eine knusprere Kruste, die einen schönen Kontrast zum weichen Pudding bildet. Achte darauf, ihn nicht zu dunkel werden zu lassen, damit er nicht bitter wird.
Aromatisches Topping: Besprenkle den fertigen Kuchen vor dem Servieren mit etwas Rhabarbersirup oder bestreue ihn mit einer Prise gerösteter Kokosraspeln. Diese kleinen Extras verleihen dem Kuchen nicht nur eine zusätzliche Geschmacksebene, sondern auch eine optische Raffinesse.
Kalter Pudding für schnelles Andicken: Wenn du es eilig hast, kannst du den Pudding auch aus geschmolzenen rohen Früchten statt gekochter verwenden. Das Andicken kann dann schneller gehen, doch achte darauf, die Konsistenz genau zu beobachten, damit die Textur nicht leidet.
Servier-Ideen für Vanillepudding Kuchen Rhabarber Erdbeeren
Anrichten & Dekoration
Jedes Stück dieses Kuchens ist ein kleines Kunstwerk für sich. Richte die Stücke auf schlichten, weißen Tellern an, um die leuchtenden Farben der Früchte und die zarte Cremigkeit des Puddings hervorzuheben. Eine einzelne frische Minzspitze oder ein zartes Blatt Zitronenmelisse kann einen frischen Akzent setzen und die Aromen subtil unterstreichen. Wenn du möchtest, kannst du auch noch ein paar frische Erdbeerscheiben oder kleine Rhabarberstücke seitlich anlegen, um den Frische-Effekt zu verstärken.
Passende Beilagen
Obwohl dieser Kuchen für sich allein schon ein Genuss ist, entfaltet er mit einer leichten Zitronenmelissen-Soße oder einem Klecks frisch aufgeschlagener Kokoscreme eine noch größere Wirkung. Auch ein leicht süßer Beerenkompott, das nicht zu dominant ist, kann die fruchtigen Noten ergänzen. Für Liebhaber von cremigen Texturen könnte ein Löffel cremiger Joghurt eine köstliche Ergänzung sein.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist wie geschaffen für den sonntäglichen Kaffeetisch, ein Picknick im Park oder als Krönung eines Geburtstagsessens. Seine Eleganz und sein besonderer Geschmack machen ihn zu einem idealen Dessert für festliche Anlässe, bei denen du deine Gäste mit etwas Außergewöhnlichem überraschen möchtest. Stell dir vor, wie er auf einer elegant gedeckten Tafel vor einem festlichen Hauptgang steht – ein perfekter süßer Abschluss.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Alle Reste dieses Kuchens sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Decke den Kuchen oder die einzelnen Stücke luftdicht ab, entweder mit Frischhaltefolie, Alufolie oder in einer passenden Kuchenbox. So verhinderst du, dass er austrocknet und Fremdgerüche annimmt. Die Haltbarkeit beträgt im Kühlschrank in der Regel 2-3 Tage.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Kuchens ist möglich, aber mit Einschränkungen verbunden. Der Pudding und der Boden können die Textur verändern, wenn sie einmal aufgetaut sind. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, schneide den Kuchen in einzelne Portionen und friere diese gut verpackt ein. Am besten als ungebackene oder leicht gebackene Bodenmasse vorab einfrieren, dann den Pudding und die Früchte erst nach dem Auftauen aufbringen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist bei diesem Kuchen nicht unbedingt nötig, da er gekühlt am besten schmeckt. Wenn du ihn dennoch leicht erwärmen möchtest, tue dies sehr behutsam im Ofen bei niedriger Temperatur oder in der Mikrowelle auf niedrigster Stufe. Achte darauf, die Oberfläche nicht zu überhitzen, da der Pudding sonst flüssig werden kann. Oft reicht es, die Stücke kurz bei Raumtemperatur stehen zu lassen, um die ideale Serviertemperatur zu erreichen.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich auch gefrorenen Rhabarber für diesen Kuchen verwenden?
Ja, gefrorener Rhabarber ist eine ausgezeichnete Alternative, besonders außerhalb der Saison. Du solltest ihn jedoch nicht auftauen lassen, bevor du ihn verarbeitest. Verarbeite ihn direkt gefroren, was bedeutet, dass er eventuell etwas länger gart oder du die Garzeit leicht verlängern musst. Achte darauf, dass du das überschüssige Wasser, das beim Auftauen entsteht, gut abgießt, da gefrorener Rhabarber oft mehr Flüssigkeit abgibt. Die Säure bleibt erhalten, und die Textur wird ähnlich sein, vielleicht sogar etwas weicher, was die Süße des Puddings gut ergänzt.
-
Was kann ich tun, wenn mein Vanillepudding zu dünn geworden ist?
Wenn dein Vanillepudding trotz aller Bemühungen zu dünn geblieben ist, gibt es noch einige Rettungsmöglichkeiten. Du kannst versuchen, ihn vorsichtig bei niedriger Hitze weiter einzukochen, dabei ständig rühren, um Anbrennen zu verhindern. Eine weitere Option ist, eine kleine Menge Maisstärke oder Pfeilwurzstärke mit etwas kaltem Wasser anzurühren und diese Mischung langsam unter den Pudding zu rühren und ihn kurz aufkochen zu lassen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Achte darauf, dass du nicht zu viel Stärke auf einmal hinzufügst, sonst wird der Pudding gummiartig. Kleine Mengen sind hier der Schlüssel.
-
Wie lange ist der Kuchen ungekühlt haltbar, wenn ich ihn mitnehme?
Da der Kuchen einen frischen Vanillepudding und Früchte enthält, ist er ungekühlt nur sehr begrenzt haltbar. An einem kühlen Ort und wenn es nicht zu warm ist, könnte er vielleicht 1-2 Stunden durchhalten, besonders wenn er gut gekühlt ist, bevor du ihn aus dem Kühlschrank nimmst. Für längere Ausflüge oder wenn die Temperaturen steigen, ist es ratsam, eine Kühltasche mit Kühlakkus zu verwenden, um den Kuchen frisch und sicher zu transportieren. Im Zweifelsfall lieber auf Nummer sicher gehen und die Kühlkette nicht unterbrechen, um die Frische und Sicherheit zu gewährleisten.
Pinnen Sie dieses Rezept für später!
Entdecke mehr köstliche Rezepte auf Abendessen und Nachspeisen.
Vanillepudding-Kuchen mit Rhabarber und Erdbeeren – Glutenfrei, Roh & Vegan
Ein köstlicher Kuchenboden, randvoll gefüllt mit Vanillepudding, mariniertem Rhabarber und Erdbeeren. Die perfekte Kombination aus süßem Pudding und leicht säuerlichem Rhabarber.
- Teig für den Kuchenboden
- Vanillepudding
- Marinierter Rhabarber
- Erdbeeren
- Kochen
- 1Bereiten Sie den Teig für den Kuchenboden vor.
- 2Backen Sie den Kuchenboden.
- 3Bereiten Sie den Vanillepudding zu.
- 4Marinieren Sie den Rhabarber.
- 5Schneiden Sie die Erdbeeren.
- 6Füllen Sie den Kuchenboden mit Vanillepudding.
- 7Garnieren Sie den Pudding mit mariniertem Rhabarber und Erdbeeren.
- 8Kühlen Sie den Kuchen vor dem Servieren.
Keywords: Rhabarber, Erdbeere, Vanillepudding, Kuchen, Glutenfrei, Rohkost, Vegan
