Veganer Rhabarberkuchen

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Es ist dieser eine Duft, der mich unweigerlich in die sonnigen Tage meiner Kindheit zurückversetzt: der säuerlich-süße Geruch von Rhabarber, vermischt mit dem warmen Aroma von gebackener Butter und Vanille.

Es ist mehr als nur ein Kuchen; es ist eine Zeitreise, ein flüchtiger Moment der reinsten, unverfälschten Freude, eingefangen in einem Teig, der so einfach und doch so tiefgründig ist.

Einfacher veganer Rhabarberkuchen

Einfacher veganer Rhabarberkuchen

Leckeres Rezept für veganen Rhabarberkuchen mit einem einfachen Rührteig. Schön saftig und schnell gemacht.

4.8 from 567 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 60 Minuten
Total Time 1 Stunde 20 Minuten
Servings 12 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:280 kcal By:ELENA
Servings
  • 450 g Rhabarber
  • 300 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 12 g Backpulver (am besten Weinsteinbackpulver) (4 TL)
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver (37 g)
  • 2 Päckchen Vanillezucker (2 x
  • 8 g)
  • 150 g vegane Butter (Zimmertemperatur, weich)
  • 150 ml vegane Kochsahne oder Cuisine (Hafersahne oder Soja Cuisine)
  • Optional: Backaroma Butter-Vanille, Puderzucker zum Bestreuen
  • Backen
  1. 1Springform (26 cm) mit veganer Butter einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. 2450 g Rhabarber in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm breit).
  3. 3Backofen vorheizen auf 200 °C (Ober-Unterhitze).
  4. 4In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillepuddingpulver, Vanillezucker und Salz gut vermischen.
  5. 5Vegane Butter und vegane Kochsahne (und optional Backaroma) zufügen.
  6. 6Mit dem Handmixer kurz durchmixen, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange mixen.
  7. 7Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, verteilen und glatt streichen.
  8. 8Die Rhabarberstücke auf dem Teig verteilen und vorsichtig etwas in den Teig drücken.
  9. 9Im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene 60 Minuten backen (200 °C Ober-Unterhitze). Falls der Kuchen zu dunkel wird, mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
  10. 10Den Kuchen in der Form vollständig auskühlen lassen.
  11. 11Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 50 g
Protein 3.2 g
Fat 10.5 g
Saturated Fat 2.9 g
Sugar 25.6 g
Cholesterol 0 mg

Keywords: Rhabarberkuchen, vegan, einfach, schnell, Kuchen, Rührteig, Backen, Dessert

Der Rhabarber muss für Kuchen nicht unbedingt geschält werden, besonders bei jungem, frischem Rhabarber. Für eine schöne rote Farbe wird er nicht geschält. Als pflanzliche Sahne eignet sich vegane Sahne zum Kochen wie Hafer Cuisine, Soja Cuisine oder Reis Cuisine. Butter-Vanille Aroma von Dr. Oetker ist vegan. Variationen: Einen Teil des Mehls durch gemahlene Nüsse oder Mandeln ersetzen, Zimt hinzufügen oder Mandelaroma verwenden. Wenn Sie es weniger süß mögen, reichen 200 g Zucker.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Frühling auf dem Teller: Sobald die Rhabarbersaison im April beginnt, spüre ich eine kindliche Vorfreude. Dieser Kuchen fängt die Essenz dieser besonderen Zeit ein, die leicht säuerliche Frische des Talks und die warme Umarmung eines selbstgebackenen Genusses.
  • Unkomplizierte Freude: Kein stundenlanges Schnippeln und Rühren, sondern ein schnelles Aufeinandertreffen von Zutaten, das zu einem Ergebnis führt, das alle Erwartungen übertrifft. Er ist der Beweis, dass wahre Köstlichkeiten keine komplizierten Wege gehen müssen.
  • Eine süß-säuerliche Symphonie: Die dezente Säure des Rhabarbers tanzt auf der Zunge und wird perfekt ausbalanciert durch die sanfte Süße eines einfachen Rührteigs. Diese Harmonie macht ihn unwiderstehlich und sorgt dafür, dass kein Krümel übrigbleibt.
  • Vielseitige Natürlichkeit: Ob als Nachmittagskuchen, zum Kaffee oder als leichtes Dessert – dieser Rhabarberkuchen passt sich jeder Gelegenheit an. Seine pure, unverfälschte Aromatik wird stets begeistert aufgenommen.

Das brauchst du

Bei diesem Kuchen ist es die Qualität der einfachen Zutaten, die den Unterschied ausmacht. Frischer Rhabarber, der noch nach Sonne schmeckt, cremige vegane Butter und ein gutes Mehl sind die Eckpfeiler dieses wunderbaren Rezepts.

  • Rhabarber: Seine charakteristische Säure ist das Herzstück dieses Kuchens. Achte auf knackige, nicht zu faserige Stangen für das beste Geschmackserlebnis.
  • Vegane Butter: Sie sorgt für die zarte Textur und den vollen Geschmack des Teigs. Eine gute pflanzliche Margarine mit hohem Fettanteil ist hier die beste Wahl.
  • Pflanzliche Sahne: Leicht und cremig, bindet sie den Teig und verleiht ihm eine angenehme Saftigkeit. Hafer- oder Sojacuisine sind hierfür hervorragend geeignet.
  • Mehl und Zucker: Die Grundlagen des Teigs, die für seine Struktur und Süße sorgen.
  • Vanillepuddingpulver und Vanillezucker: Sie verleihen dem Kuchen eine warme, vanillige Note, die wunderbar mit der Säure des Rhabarbers harmoniert.

Die genauen Mengenangaben für all diese treuen Begleiter deines Backabenteuers findest du natürlich im Bereich der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarber, dieser oft unterschätzte Gemüse-Obst-Hybrid, hat seine Wurzeln tief in der asiatischen Volksmedizin, wo seine Stangen bereits vor Jahrhunderten für heilende Zwecke genutzt wurden. Erst im 18. Jahrhundert fand er seinen Weg nach Europa und begann, die Herzen der Kuchenbäcker im Sturm zu erobern.

Entstanden ist er im Grunde in den Gärten und Küchen unserer Großeltern, wo die Rhabarberernte im Spätfrühling und Frühsommer nicht nur frische, sondern auch leicht säuerliche Akzente in den Speiseplan brachte. Die deutsche Küche hat ihn besonders ins Herz geschlossen, wo er als Apfelmus-Ersatz oder eben als aromatischer Kuchenbelag seinen festen Platz fand.

Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, einfach und doch raffiniert zu sein. Es ist die ehrliche Handwerkskunst, die wenigen, gut ausgewählten Zutaten und das Wissen, dass man mit wenigen Schritten etwas Besonderes schaffen kann, das über Generationen hinweg Freude bereitet.

So bereitest du veganer rhabarberkuchen rezept zu

Schritt 1: Die Bühne bereiten – Die Vorfreude steigt

Bevor wir überhaupt den Teig anrühren, ist es wichtig, die Bühne für unser Meisterwerk zu bereiten. Nimm deine Springform zur Hand, eine, die eine gute Größe hat und dir treue Dienste leistet, idealerweise mit einem Durchmesser von 26 cm. Fette sie sorgfältig mit veganer Butter ein, sodass wirklich keine Stelle trocken bleibt.

Nun kommt eine kleine, aber feine Krönung: Lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Dieses kleine Detail verhindert nicht nur ein Anhaften, sondern erleichtert das spätere Herauslösen des Kuchens enorm, sodass er unbeschädigt auf deiner Kuchenplatte landet. Gleichzeitig kannst du schon mal deinen Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen, und zwar exakt mit Ober- und Unterhitze, denn das ist entscheidend für die spätere Bräunung.

Während der Ofen seine Betriebstemperatur erreicht, wende dich dem Star des Kuchens zu: dem Rhabarber. Wasche die Stangen gründlich und schneide sie in mundgerechte Stücke. Denk daran, nicht zu klein, sonst zerfallen sie zu sehr, aber auch nicht zu groß, damit sie gut durchbacken.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du junge, zarte Rhabarberstangen erwischt hast, ist das Schälen absolut optional. Die Haut gibt ihm eine wunderschöne rote Farbe und eine leicht herbe Note, die ich sehr mag. Bei älteren Stangen kann es aber sinnvoll sein, die faserige Haut abzuziehen.

Schritt 2: Die trockenen Säulen des Geschmacks – Das Fundament legen

Nun ist es an der Zeit, das trockene Rückgrat unseres Kuchens zu erschaffen. Schnapp dir eine ausreichend große Rührschüssel und gib alle trockenen Zutaten hinein. Das sind 300 Gramm Mehl – hier kannst du wählen: Weizenmehl Type 550 für eine klassische Textur, Type 405 für eine etwas feinere Konsistenz oder sogar Dinkelmehl Type 630, wenn du eine leicht nussige Note bevorzugst.

Dazu kommen 250 Gramm Zucker, die für die notwendige Süße sorgen, und 12 Gramm Backpulver, das etwa vier Teelöffeln entspricht. Dieses sorgt für den nötigen Auftrieb, damit der Kuchen schön locker wird. Nicht fehlen dürfen natürlich eine Packung Vanillepuddingpulver (37 Gramm) und zwei Päckchen Vanillezucker (jeweils 8 Gramm) – sie verfeinern den Teig mit ihrer unaufdringlichen, aber unverzichtbaren Vanillenote.

Ein Viertel Teelöffel Salz (etwa 2 Gramm) rundet das Ganze ab. Salz mag in süßem Gebäck seltsam klingen, aber es hebt und intensiviert die anderen Aromen und vermeidet, dass der Kuchen nur süß schmeckt.

Der entscheidende Moment: Nimm nun einen Schneebesen oder einen Löffel und verrühre diese trockenen Zutaten gründlich miteinander. Es ist wichtig, dass alles gleichmäßig verteilt ist, damit das Backpulver überall wirken kann und keine Klümpchen im fertigen Teig entstehen.

Schritt 3: Die feuchte Umarmung – Die Magie der Verbindung

Jetzt wird es cremig! Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen. Hier brauchen wir 150 Gramm vegane Butter, die Raumtemperatur erreicht hat. Sie sollte weich sein, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbinden kann. Wenn du frische Butter aus dem Kühlschrank nimmst, kann der Teig schnell zäh werden.

Dazu gesellen sich 150 Milliliter pflanzliche Kochsahne. Hafersahne oder eine Soja Cuisine funktionieren hier wunderbar und verleihen dem Kuchen seine typische Saftigkeit. Falls du dich entscheidest, das optionale Backaroma zu verwenden, wie zum Beispiel Butter-Vanille-Aroma, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, es mit hinzuzugeben.

Ein nützlicher Hinweis: Achte bei der pflanzlichen Kochsahne darauf, ein Produkt zu wählen, das sich gut zum Kochen eignet. Diese sind oft etwas fetthaltiger und stabiler im Geschmack, was für Backwaren ideal ist. Produkte, die extra als “Cuisine” ausgewiesen sind, sind meist eine gute Wahl.

Greife nun zu deinem elektrischen Handmixer. Schlage diese Zutaten nur kurz! Das ist ein weiterer entscheidender Punkt. Wenn du den Teig zu lange mixt, kann das Gluten im Mehl zu stark arbeiten, und der Kuchen wird später gummiartig und fest, anstatt locker und saftig.

Achtung: Weniger ist hier mehr. Nur so lange mixen, bis gerade eben eine homogene Masse entstanden ist. Du siehst, wie die Zutaten sich umschlingen und zu einem wunderbaren, sämigen Teig verschmelzen.

Schritt 4: Das Zusammenspiel – Teig und Frucht vereinen sich

Nun ist es soweit: Der Teig, der die Basis für unseren köstlichen Kuchen bilden wird, darf in seine Form. Gieße ihn vorsichtig in die vorbereitete Springform. Verwende einen Löffel oder Spatel, um den Teig gleichmäßig zu verteilen und die Oberfläche glatt zu streichen. Achte darauf, bis zum Rand zu kommen, damit überall die gleiche Menge Teig vorhanden ist.

Jetzt ist der Moment, dem Rhabarber seinen großen Auftritt zu geben. Verteile die vorbereiteten Rhabarberstücke gleichmäßig auf der Oberfläche des Teigs. Du kannst sie entweder einfach darauflegen oder, wie ich es gerne tue, sie ganz sanft leicht in den Teig hineindrücken. Das sorgt dafür, dass sie während des Backens nicht zu sehr “schwimmen” und besser im Kuchen gehalten werden.

Dieser Schritt ist visuell schon ein Genuss. Die leuchtend roten oder rosa Rhabarberstücke bilden einen reizvollen Kontrast zu dem hellen Teig. Es ist der Moment, in dem die Vorfreude auf den fertigen Kuchen noch einmal deutlich steigt.

Der Gedanke dahinter: Das leichte Eindrücken des Rhabarbers sorgt dafür, dass er während des Backens besser mit dem Teig verbunden bleibt. So vermeidest du, dass die einzelnen Stücke herausfallen, wenn du den Kuchen später anschneidest.

Schritt 5: Der Höhepunkt – Backen und Auskühlen lassen

Es ist Backzeit! Stelle die gefüllte Springform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Platziere sie auf der unteren Schiene, dort wo die Hitze am stärksten und gleichmäßigsten ist. Die Temperatur beträgt weiterhin 200 Grad Celsius mit Ober- und Unterhitze.

Nun braucht der Kuchen Geduld. Er wird etwa 60 Minuten backen. Diese Zeit ist wichtig, damit der Rhabarber weich wird und der Teig vollständig durchgart. Während des Backens duftet es herrlich in der Küche, ein süßlich-säuerlicher Duft, der alle Blicke auf sich zieht.

Ein wichtiger Hinweis: Jeder Ofen ist anders. Behalte den Kuchen in den letzten 10-15 Minuten des Backens gut im Auge. Sollte er zu schnell dunkel werden, kannst du ihn locker mit einem Stück Alufolie abdecken. Das schützt die Oberfläche vor dem Verbrennen, während das Innere weiter durchbacken kann.

Der beste Test, ob der Kuchen fertig ist, ist die Stäbchenprobe. Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er perfekt durchgebacken. Nach dem Backen ist es unerlässlich, den Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen zu lassen. Das ist entscheidend, damit er sich leichter aus der Form lösen lässt und nicht zerbricht.

Die Kunst des Abkühlens: Lass den Kuchen nach dem Herausnehmen aus dem Ofen unbedingt vollständig in der Springform auskühlen. Das gestattet ihm, sich zu setzen und seine Struktur zu stabilisieren. Erst wenn er komplett kalt ist, kannst du ihn vorsichtig aus der Form lösen.

Schritt 6: Die Vollendung – Servieren und Genießen

Nun ist dein Meisterwerk bereit, die Geschmacksknospen zu erfreuen! Dein veganer Rhabarberkuchen ist schon pur ein Genuss. Du kannst ihn so servieren, wie er ist, mit seiner natürlichen Schönheit und dem unwiderstehlichen Duft.

Für einen kleinen Extra-Kick, der besonders auf Instagram gut aussieht, bestreue ihn nach dem vollständigen Auskühlen mit etwas Puderzucker. Das verleiht ihm eine herbstliche Schneelandschaft und macht ihn noch einladender. Ein feines Sieb hilft dabei, eine gleichmäßige und zarte Schicht zu erzeugen.

Der ultimative Tipp für den Genuss: Dieser Kuchen schmeckt fantastisch mit einer Klecks veganer Schlagsahne. Die leichte Creme bildet einen wunderbaren Kontrast zur säuerlichen Frucht und dem süßen Teig. Wenn du es etwas fruchtiger magst, passt auch eine Kugel cremiges veganes Vanilleeis hervorragend dazu. Lass es dir schmecken!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Rhabarber ist zu wässrig und zerfällt

Das passiert oft, wenn man den Rhabarber zu klein schneidet oder ihn zu lange verarbeitet. Ein kleiner Trick: Wenn dein Rhabarber sehr saftig ist, kannst du die geschnittenen Stücke vor dem Einfügen in den Teig kurz in einer Schüssel mit einem Esslöffel Zucker bestreuen und zehn Minuten ziehen lassen. Dadurch wird etwas Flüssigkeit entzogen.

Fehler 2: Der Kuchen ist zu trocken und krümelig

Das kann an zu kurzer Backzeit oder einer zu geringen Menge an feuchten Zutaten liegen. Achte darauf, die vegane Butter und die pflanzliche Sahne nicht zu knapp zu bemessen. Auch kann ein zu langes Überbacken die Feuchtigkeit entziehen. Behalte den Kuchen im Auge und nutze die Stäbchenprobe.

Fehler 3: Die Oberfläche wird zu schnell dunkel

Das ist ein Klassiker bei vielen Kuchen, besonders mit fruchtigen Auflagen. Mein Rat: Wenn du merkst, dass die Oberseite des Kuchens schon gut gebräunt ist, aber das Innere noch nicht fertig, decke ihn locker mit einem Stück Alufolie oder Backpapier ab. So kann er fertig backen, ohne zu verbrennen.

Variationen für jeden Geschmack

Die Nussige Variante

Für diejenigen, die es gerne etwas gehaltvoller und nussiger mögen, empfehle ich, einen Teil des Mehls zu ersetzen. Tausche etwa 75 Gramm des Weizen- oder Dinkelmehls gegen die gleiche Menge gemahlene Mandeln oder Haselnüsse aus. Diese verleihen dem Kuchen eine wunderbare Tiefe und eine leicht rustikale Note, die perfekt zum Rhabarber passt.

Der Gewürz-Rhabarber-Traum

Wenn du es liebst, wenn sich Aromen gegenseitig ergänzen, dann füge dem Teig einen halben Teelöffel gemahlenen Zimt hinzu. Der Zimt harmoniert traumhaft mit der säuerlichen Frucht und bringt eine wohlige Wärme in den Kuchen. Alternativ könnte auch ein Hauch von Kardamom oder Ingwer für eine spannende Wendung sorgen.

Die Streusel-Verführung

Für alle Liebhaber von knusprigen Elementen ist eine Streusel-Variante eine hervorragende Idee. Bereite einen einfachen Streuselteig aus Mehl, Zucker und kalter veganer Butter zu, wälfele ihn über den Rhabarber und backe den Kuchen dann, bis die Streusel goldbraun und knusprig sind. Das gibt dem Kuchen eine zusätzliche Dimension von Textur und Geschmack.

Profi-Tipps für veganer rhabarberkuchen rezept

Das Geheimnis der Aromen-Intensivierung: Wenn du die Rhabarberstücke vor dem Belegen des Kuchens mit einem Teelöffel Zucker und, wenn gewünscht, einer Prise Zimt kurz vermischst und ziehen lässt, intensiviert das die fruchtige Note und macht sie gleichzeitig ein wenig gefälliger für den Gaumen.

Die perfekte Teigkonsistenz: Achte darauf, dass deine vegane Butter wirklich weich ist, aber nicht geschmolzen. Sie sollte sich wie eine dicke Creme anfühlen. Ist sie zu kalt, verbindet sie sich schlecht; ist sie zu heiß, kann der Teig zäh werden.

Das Backen auf der richtigen Schiene: Platziere den Kuchen immer auf der unteren Schiene des Backofens, wenn du Ober- und Unterhitze verwendest. Dies sorgt dafür, dass der Boden gut durchbäckt und die Hitze gleichmäßig aufsteigt, ohne die empfindliche Frucht zu früh zu verbrennen.

Die Kunst des perfekten Auskühlens: Auch wenn es schwerfällt, lass den Kuchen wirklich vollständig in der Form auskühlen. Er setzt sich dabei und wird stabiler. Ein warmer Kuchen lässt sich nur schwer schneiden und zerfällt leicht.

Servier-Ideen für veganer rhabarberkuchen rezept

Anrichten & Dekoration

Nachdem dein Rhabarberkuchen vollständig ausgekühlt ist, ist er bereit für seine Krönung. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker verleiht ihm eine dezente Eleganz, die an Raureif erinnert. Nutze hierfür am besten ein feines Sieb, um eine gleichmäßige, filigrane Schicht zu erzielen. Für einen frischen Akzent kannst du auch ein, zwei Minzblätter als Garnitur hinzufügen, deren grüne Farbe einen schönen Kontrast zum Rosa des Rhabarbers und dem hellen Teig bildet.

Passende Beilagen

Dieser vegane Rhabarberkuchen ist so vielfältig, dass er sich wunderbar mit einer cremigen veganen Schlagsahne kombinieren lässt. Ihre leichte Süße und die samtige Textur sind die perfekte Ergänzung zur säuerlichen Frucht. Eine Kugel veganes Vanilleeis, schmelzend über einem warmen Stück Kuchen, ist ebenfalls ein Klassiker, der niemals enttäuscht.

Wenn du etwas Lubrikantes möchtest, dann denk an unser Rezept für einfache deutsche Pfannkuchen. Eine dünne Schicht Rhabarberkonfitüre darauf und fertig!

Für besondere Anlässe

Dieser Kuchen ist ein Sonnenschein auf dem Tisch und passt somit perfekt zu Frühlings- und Sommerfesten. Ob beim Osterbrunch, an einem gemütlichen Nachmittag mit Freunden oder als Dessert für ein leichtes Abendessen nach einem sonnigen Tag. Er ist ein Dessert, das Freude bringt und die Saison feiert.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal ein Stück vom veganen Rhabarberkuchen übrig bleibt, der unvermeidliche Fall für Liebhaber! Bewahre ihn am besten in einem luftdichten Behälter auf, um ihn vor Austrocknung zu schützen. So bleibt er bei Raumtemperatur für ein bis zwei Tage frisch und saftig.

Einfrieren

Ja, dieser Kuchen lässt sich auch wunderbar einfrieren, sollte einmal eine größere Menge entstanden sein. Wickle die gut abgekühlten Kuchenstücke fest in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Box. So hält er sich für etwa zwei bis drei Monate, bereit, wenn dich jederzeit die Lust auf diesen süß-säuerlichen Genuss packt.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um eingefrorene oder im Kühlschrank gelagerte Reste wieder aufzuwärmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Für ein schnelles Erwärmen eignet sich der Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 120°C) für etwa 10-15 Minuten. Alternativ kannst du den Kuchen auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, beachte aber, dass er dann an Knusprigkeit verlieren kann. Am besten schmeckt er aber, wenn er wieder Raumtemperatur erreicht hat, gerne bei diesen Temperaturen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Muss man Rhabarber vor dem Kuchenbacken schälen?

    Das Schälen von Rhabarber ist nicht zwingend notwendig, besonders bei jungem und frischem Rhabarber. Die dünne Schale enthält wertvolle Ballaststoffe und gibt dem Kuchen eine schöne rote Farbe. Wenn du jedoch sehr faserige Stangen hast oder eine weichere Konsistenz bevorzugst, kannst du die äußeren, faserigen Stränge vorsichtig abziehen. Schneide den Rhabarber anschließend in etwa 1-2 cm breite Stücke, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten.

  2. Welche pflanzliche Sahne eignet sich am besten für diesen Kuchen?

    Für diesen veganen Rhabarberkuchen eignen sich verschiedene pflanzliche Kochsaucen oder “Cuisines” hervorragend. Hafer Cuisine, Soja Cuisine, Reis Cuisine oder auch Kokos Cuisine (für eine leicht exotische Note) sind gute Optionen. Wähle ein Produkt, das sich zum Kochen eignet, da diese oft stabiler sind und einen guten Fettgehalt für die Textur des Kuchens mitbringen. Achte darauf, die Menge entsprechend zu dosieren; 150 ml sind hier ideal.

  3. Warum sollte der Kuchen mit Ober-/Unterhitze und nicht mit Umluft gebacken werden?

    Die Wahl der richtigen Heizart ist entscheidend für das Gelingen dieses Kuchens. Ober- und Unterhitze bei 200°C auf der unteren Schiene sorgt für eine gleichmäßige Bräunung von unten und oben und lässt den Teig gut durchbacken, ohne die empfindlichen Rhabarberstücke zu verbrennen. Umluft (Heißluft) hingegen trocknet die Oberfläche schneller aus und kann dazu führen, dass der Rhabarber zu dunkel wird, bevor der Kuchen innen gar ist. Daher ist die klassische Ober- und Unterhitze hier die sicherere und bessere Wahl.

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