Vegane Spargelcremesuppe

Es war ein regnerischer Dienstagnachmittag, der Geruch von frisch geschnittenem Gras hing noch in der Luft, obwohl die Sonne sich längst versteckt hatte. Meine Großmutter stand am Herd, die Ärmel ihres geblümten Kittels hochgekrempelt, und rührte in einem Topf, aus dem ein himmlischer Duft aufstieg – der Duft von Spargel und Butter, wie man ihn nur selten riecht.

Dieser Moment hat sich tief in meine Erinnerung eingebrannt, so wie der Spargel in ihre cremige Suppe schmolz. Es ist diese Art von Wärme und Geborgenheit, die ich heute mit diesem Gericht verbinde, ein Versprechen auf leichte Tage und köstliche Genüsse. Heute teile ich dieses Geheimnis mit Ihnen, denn diese Spargelcremesuppe ist mehr als nur eine Mahlzeit; sie ist ein Gefühl.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Umhüllende Cremigkeit: Stell dir vor, wie die samtige Textur der Suppe über deine Zunge gleitet, fast wie eine sanfte Umarmung, die dich von innen wärmt.
  • Der Hauch von Frühling: Mit jedem Löffel spürst du die jugendliche Frische des Spargels, als würdest du einen warmen Frühlingsregen auf deiner Haut spüren.
  • Überraschende Leichtigkeit: Obwohl sie so reichhaltig und cremig ist, hinterlässt sie kein schweres Gefühl, sondern eine angenehme Sättigung und Zufriedenheit.
  • Aromatisches Meisterwerk: Die subtile Zitronennote und das Hauch von Muskat tanzen auf der Zunge und erwecken den Spargel zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis.

Das brauchst du

Bei der Spargelcremesuppe zählt die Qualität der Hauptzutat. Frischer, knackiger weißer Spargel ist das Herzstück dieses Gerichts; er muss von bester Güte sein, um seine feinen Aromen voll entfalten zu können. Seine zarte Süße und der fast erdige Unterton sind die Leinwand, auf der wir malen.

  • Weißer Spargel: Das Fundament des Geschmacks, der durch seine leichte Süße und sein zartes Aroma brilliert.
  • Vegane Butter: Verleiht der Suppe eine seidige Textur und eine wunderbare Reichhaltigkeit, ohne tierische Produkte.
  • Mehl: Dient als Bindemittel, um die Suppe geschmeidig und sämig zu machen, ohne sie zu beschweren.
  • Zitrone: Ein winziger Spritzer hebt die Aromen des Spargels und bringt eine erfrischende Brillanz ins Spiel.
  • Vegane Sahne: Vollendet die Cremigkeit und sorgt für ein luxuriöses Mundgefühl, das lange in Erinnerung bleibt.

Die genauen Mengen und Anleitungen findest du wie gewohnt weiter unten im Rezeptteil.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln der Spargelcremesuppe reichen weit zurück, ein kulinarisches Vermächtnis, das sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Ursprünglich war sie ein Gericht der Bauern und des einfachen Volkes, das die späte Ernte des Spargels feierte und die Fülle des Frühlings begrüßte. In vielen alten Kochbüchern findet man einfache Versionen, die oft nur aus Spargel, Brühe und einer Prise Salz bestanden.

Mit der Zeit und dem Aufkommen immer feinerer Küchen wurden Rezepte verfeinert, und Luxuszutaten wie Sahne und Butter fanden ihren Weg in die Schüsseln. Die Idee, den Spargel zu pürieren, kam wahrscheinlich auf, um auch die zarteren, weniger ansehnlichen Teile des Gemüses nutzen zu können und eine Suppe von einzigartiger Cremigkeit zu erzielen. Diese Entwicklung spiegelt den Wandel von einer reinen Nahrungsquelle zu einem kulinarischen Erlebnis wider, das alle Sinne anspricht.

Was Spargelcremesuppe heute so zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, sich anzupassen. Ob herzhaft mit einem Hauch von Speck, leicht und frisch mit Kräutern oder, wie in unserem Fall, vegan und federleicht – sie behält immer ihren charakteristischen Frühlingszauber. Sie ist ein kulinarisches Chamäleon, das sich jedem Anlass und jedem Geschmack anpasst.

So bereitest du veganspargelcremesuppe zu

Schritt 1: Die grüne Pracht vorbereiten

Dies ist der Moment, in dem wir den Spargel auf seine Reise schicken. Seine zarte grüne Hülle muss sanft geöffnet werden. Mit einem scharfen Schäler wird jede einzelne Faser freigelegt, bis das leuchtende Innere zum Vorschein kommt. Die holzigen Enden, die oft bitter und störend sind, werden gnadenlos abgeschnitten, um nur das Beste für unsere Suppe zu bewahren.

Dann kommt der Schnitt. Nicht zu grob, nicht zu fein. Etwa zwei Zentimeter breite Stücke sind ideal, damit sie später perfekt zart werden und sich gut pürieren lassen. Jede einzelne Spargelstange wird so zu einem kleinen, vielversprechenden Juwel, das bereit ist, seine Aromen zu entfalten.

Ein ehrlicher Tipp: Der Schäler muss wirklich scharf sein. Ein stumpfes Werkzeug verletzt den Spargel und macht einen Großteil der Arbeit mühsam. Wenn du unsicher bist, nimm dir einen Moment Zeit und richte ihn nach.

Schritt 2: Die Butter-Küsschen

Jetzt wird es magisch. In einem guten, schweren Topf – damit nichts anbrennt und die Wärme sich gleichmäßig verteilt – lassen wir die vegane Butter sanft schmelzen. Sie beginnt zu schäumen, ein Vorbote der kommenden Aromen. Das ist der Moment, in dem der Duft von Butter beginnt, sich im Raum auszubreiten und ein Gefühl der Vorfreude zu wecken.

Ein Löffel Zucker, eine Prise Salz und der frisch gepresste Saft einer halben Zitrone gesellen sich dazu. Dieses Trio ist der Schlüssel, um die natürliche Süße des Spargels zu unterstreichen und ihm eine aufregende Frische zu verleihen. Kurz umrühren, bis sich alles harmonisch verbindet.

Schritt 3: Die Spargelstücke umarmen

Nun kommen die vorbereiteten Spargelstücke in den nun duftenden Topf. Sie werden sanft darin gewendet, um sich mit der aromatischen Butter zu umhüllen. Zwei Minuten lang dürfen sie in dieser warmen, duftenden Mischung sanft andünsten. Es ist wie ein zarter Tanz, bei dem der Spargel beginnt, seine feinen Aromen freizugeben und sich auf die bevorstehende Verwandlung vorzubereiten.

Diese kurze Zeit ist entscheidend, denn sie bringt die Süße des Spargels hervor und bereitet ihn auf die weitere Zubereitung vor, ohne ihn zu garen. Es ist ein zarter Beginn, der die Grundlage für ein reiches Geschmackserlebnis bildet.

Schritt 4: Die Mehl-Umarmung

Jetzt ist es Zeit für eine leichtfüßige Umarmung. Das Mehl wird über die angedünsteten Spargelstücke gestreut. Es ist keine große Menge, nur genug, um eine leichte Kruste zu bilden und die Flüssigkeit, die wir gleich hinzufügen, zu binden. Gründlich umrüthren, damit sich das Mehl gleichmäßig verteilt und jede einzelne Spargelstück berührt.

Diese kleine “Mehlschicht” ist entscheidend für die spätere Cremigkeit der Suppe. Sie sorgt dafür, dass die Suppe nicht wässrig wird, sondern eine angenehme, sämige Konsistenz bekommt, die den Gaumen verwöhnt, ohne zu schwer zu sein. Es ist ein kleiner Trick, der den Unterschied macht.

Schritt 5: Die Wasser- Symphonie

Unter ständigem Rühren – dieses Detail ist wichtig, damit sich kein Klümpchen bildet – gießen wir nun das Wasser hinzu. Es ist, als würde eine Symphonie beginnen, bei der die einzelnen Aromen sich nun vereinen und entfalten können. Alles wird sanft aufkochen gelassen, ein Zeichen dafür, dass die Zutaten beginnen, miteinander zu arbeiten.

Nun wird die Hitze reduziert, und die Spargelstücke dürfen für etwa zehn Minuten sanft köcheln. Sie werden weich und zart, ihre Aromen steigen in die aufsteigenden Dämpfe. Immer wieder umrühren, damit nichts am Topfboden haften bleibt und die Suppe gleichmäßig gart. Dieses langsame Garen ist die Seele der Cremigkeit.

Achtung: Geduld ist hier gefragt. Zu schnelles Kochen kann die Textur beeinträchtigen. Lass dem Spargel Zeit, weich zu werden.

Schritt 6: Der Spargel-Schatz

Bevor wir die Magie des Pürierens beginnen, greifen wir zu einem Schaumlöffel. Es ist, als würden wir kleine Schätze aus dem Topf fischen. Einige der schönsten und am besten geformten Spargelspitzen werden vorsichtig entnommen und beiseite gestellt. Sie sind für uns bestimmt, um die fertige Suppe später zu krönen, ein visueller Beweis für die Frische und Qualität des Gerichts.

Diese kleinen, zarten Spitzen werden uns später daran erinnern, dass dies keine beliebige Suppe ist, sondern eine, die mit Sorgfalt und Bedacht zubereitet wurde. Sie sind die perfekten Garnituren, die dem Ganzen eine elegante Note verleihen.

Schritt 7: Die Verwandlung zum Samt

Jetzt kommt der Moment der Transformation. Der Stabmixer taucht in den Topf ein, und die restliche Suppe beginnt, sich zu einer cremigen Masse zu verwandeln. Das Geräusch des Mixers ist wie ein sanftes Murmeln, das ankündigt, dass sich das Wesen der Suppe wandelt. Wir pürieren so lange, bis eine seidig-glatte Konsistenz erreicht ist, frei von jeglichen Fasern, die stören könnten.

Sollten sich doch noch hartnäckige Fasern im Püree zeigen, was bei manchen Spargelsorten vorkommen kann, kein Problem. Dann kommt ein feines Sieb zum Einsatz. Wir passieren die Suppe noch einmal, um sicherzustellen, dass sie absolut glatt und geschmeidig ist. Das ist der Punkt, wo aus einfachen Zutaten pure Eleganz entsteht.

Ein entscheidender Tipp: Wenn du keinen Pürierstab hast, kannst du die Suppe auch in einen leistungsstarken Standmixer geben. Achte darauf, den Mixer nicht zu überfüllen und den heißen Inhalt vorsichtig zu pürieren, eventuell in mehreren Portionen.

Schritt 8: Der Sahne-Schmelz

Mit der perfekten cremigen Basis vor uns, ist es Zeit für den letzten Schliff. Die vegane Sahne wird nun vorsichtig in die warme, pürierte Suppe gegossen. Sie vermischt sich sanft mit dem Spargel, und die Suppe nimmt eine nochmals reichhaltigere, fast luxuriöse Farbe an. Es ist ein Moment des Innehaltens und des Genießens.

Nun wird abgeschmeckt. Salz und Pfeffer, die stillen Helden des Geschmacks, werden nach Belieben hinzugefügt. Ein Hauch von Muskatnuss, der dem Gericht eine warme, erdige Tiefe verleiht, darf nicht fehlen. Und vielleicht noch ein winziger Spritzer Zitronensaft, um die Aromen zu beleben und zum Tanzen zu bringen. Diese Feinabstimmung ist das, was eine gute Suppe zu einer außergewöhnlichen macht.

Was ich dabei gelernt habe: Das Abschmecken ist nicht nur ein letzter Schritt, sondern ein Dialog mit der Suppe. Hör auf deine Geschmacksknospen und passe die Gewürze an, bis sie perfekt sind.

Schritt 9: Das Finale Meisterwerk

Die Suppe, nun perfekt in ihrer cremigen Konsistenz und ihrem ausgewogenen Geschmack, wird in kleine, elegante Schälchen gefüllt. Jede Portion wird zu einer Kunstform auf dem Teller. Die beiseite gestellten Spargelspitzen, nun wieder aufgetaucht, werden sorgfältig darauf platziert, als wären es kleine grüne Kronen.

Ein feiner Schnittlauch, frisch und leuchtend, wird darüber gestreut. Diese kleinen grünen Pünktchen verleihen der Suppe nicht nur Farbe und Frische, sondern auch ein leicht zwiebeliges Aroma, das einen wunderbaren Kontrast zur süßen Cremigkeit bildet. Und so steht sie da, die vegane Spargelcremesuppe, bereit, ihre Essenz auf deiner Zunge zu entfalten.

Ein letzter Gedanke: Manchmal reichen wenige, aber perfekt gewählte Zutaten aus, um etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Dieser Spargel ist ein Beispiel dafür.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel wird nicht richtig geschält. Das passiert öfter, als man denkt. Wer den Spargel nur oberflächlich schält, holt sich unerwünschte Bitterkeit und eine faserige Textur ins Haus. Es ist, als würde man ein schönes Kleidungsstück nur halb bügeln – es fehlt einfach das Polierte. Schäl den Spargel gründlich, besonders bei älterem Grünzeug, um die Süsse und Zartheit zu maximieren.

Fehler 2: Zu viel Wasser auf einmal. Haben wir es nicht alle schon versucht, die Suppe zu “verdünnen”, weil sie zu dick schien? Das ist ein Trugschluss. Zu viel Wasser verwässert die Aromen und macht die Suppe seelenlos. Halte dich exakt an die Mengenangaben. Wenn die Suppe doch zu dick geraten ist, lieber noch einen kleinen Schuss vegane Sahne oder etwas Brühe nachgeben, statt Wasser.

Fehler 3: Das Pürieren wird unterschätzt. Nur kurz den Mixer anschalten und denken, das reicht. Falsch gedacht! Eine wirklich cremige Suppe braucht Zeit. Wenn der Spargel nicht fein genug püriert ist, hast du später kleine Stückchen und Fasern im Mund, die das schöne Gefühl stören. Nimm dir die Zeit, bis die Suppe tatsächlich samten ist, oder passiere sie zur Sicherheit durch ein Sieb.

Fehler 4: Die Gewürze werden ignoriert. Salz, Pfeffer und Muskat sind keine bloßen Füllstoffe; sie sind die Seele der Suppe. Wenn du sie am Ende vergisst oder zu zaghaft bist, schmeckt die Suppe flach und uninspiriert. Trau dich, die Suppe gut abzuschmecken. Der Hauch von Muskat ist hier besonders wichtig, um den Spargelgeschmack zu ergänzen und ihm Tiefe zu geben.

Variationen für jeden Geschmack

Die würzige Variante: Füge dem Spargel während des Köchelns eine kleine getrocknete Chilischote oder eine Prise Chiliflocken hinzu. Das verleiht der milden Suppe eine angenehm pikante Note, die überrascht und belebt. Ein Hauch von Schärfe, der den Spargelgeschmack wunderbar unterstreicht.

Die luxuriöse Variante: Anstelle von veganer Sahne kannst du auch eine cremige Cashew- oder Kokosmilch (die dicke, aus der Dose) verwenden. Das verleiht der Suppe eine noch reichhaltigere, tiefe Geschmacksnote und eine noch samtiger Textur. Perfekt für besondere Anlässe, wenn du alle beeindrucken möchtest.

Die Kräuterwiese: Experimentiere mit frischen Kräutern zum Schluss. Ein paar Blätter Estragon verleihen eine leicht anisartige Note, während ein Hauch von Basilikum eine mediterrane Frische bringt. Diese Kräuter werden erst ganz am Ende untergemischt, damit ihr Aroma nicht verloren geht.

Profi-Tipps für veganspargelcremesuppe

Das Geheimnis der Spargelauswahl: Wähle jungen, knackigen Spargel. Wenn die Spitzen noch fest verschlossen sind und die Stangen glatt aussehen, ist er perfekt. Älterer Spargel kann faseriger sein und einen stärkeren, fast bitteren Geschmack entwickeln. Junge Stangen brauchen auch weniger Kochzeit.

Die Kraft der Brühe: Anstelle von reinem Wasser kannst du auch eine gute Gemüsebrühe verwenden. Das intensiviert den grundlegenden Gemüsengeschmack und verleiht der Suppe mehr Tiefe. Achte aber darauf, dass die Brühe nicht zu salzig ist, um das Endprodukt nicht zu überwürzen.

Der richtige Zeitpunkt für die Sahne: Gib die vegane Sahne erst ganz am Ende hinzu und lasse die Suppe danach nicht mehr stark kochen. Zu langes Erhitzen kann dazu führen, dass die vegane Sahne gerinnt oder ihren cremigen Charakter verliert.

Die Kunst des Anrichtens: Verwende neben den Spargelspitzen auch feine Kräuter wie Dill oder Kerbel als Garnitur. Ein paar geröstete Mandelblättchen oder vegane Croutons können zusätzliche Textur und ein interessantes Bissgefühl hinzufügen.

Vermeide Über Lakewood: Wenn du unsicher beim Würzen bist, würze lieber schrittweise. Du kannst immer mehr Salz, Pfeffer oder Muskat hinzufügen, aber es ist fast unmöglich, zu viel herauszunehmen.

Servier-Ideen für veganspargelcremesuppe

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor, du servierst diese cremige, lindgrüne Suppe aus einer eleganten tiefen Schale. Die leuchtenden grünen Spargelspitzen thronen wie kleine Schmuckstücke an der Oberfläche, umgeben von einem feinen Teppich aus frisch geschnittenem Schnittlauch oder einem Hauch von Dill. Ein glänzender Tropfen veganes Olivenöl oder ein Klecks vegane Crème fraîche kann das Bild perfekt abrunden und die Cremigkeit visuell unterstreichen.

Passende Beilagen

Diese Suppe ist ein Traum als Auftakt zu einem feineren Fischgericht oder einem saftigen gebratenen Hähnchen. Sie passt aber auch wunderbar zu herzhaftem, frisch gebackenem Brot, wie einem rustikalen Sauerteigbaguette oder einem knusprigen Ciabatta. Ein leichter Beilagensalat mit einem leichten Vinaigrette rundet das Menü ab, ohne die Cremigkeit der Suppe zu überlagern.

Für besondere Anlässe

An einem kühlen Abend im Frühling, wenn der Spargel Hochsaison hat, ist diese Suppe der perfekte Anfang für ein festliches Ostermenü. Sie passt aber auch hervorragend zu einem romantischen Abendessen zu zweit, bei dem man sich Zeit für Genuss nehmen möchte. Auch als elegante Vorspeise für eine Feier, wie eine Taufe oder ein Jubiläum, hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Nachdem die köstliche Spargelcremesuppe genossen wurde, können Reste problemlos aufgehoben werden. Gieße die vollständig abgekühlte Suppe in einen luftdichten Behälter. So verhinderst du, dass sie im Kühlschrank andere Gerüche annimmt und ihre Frische behält. Sie hält sich dort gut verschlossen für etwa 2 bis 3 Tage.

Einfrieren

Für längere Lagerung eignet sich das Einfrieren wunderbar. Fülle die abgekühlte Suppe in geeignete Gefrierbehälter oder wiederverschließbare Beutel. Lasse dabei etwas Platz, da sich Flüssigkeiten beim Gefrieren ausdehnen. Beschrifte die Behälter unbedingt mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum, damit du den Überblick behältst. Im Gefrierschrank hält sich die Suppe bis zu 3 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die aufgetaute oder aufgewärmte Suppe wieder in ihren vollen Glanz zu versetzen, gibt es ein paar Tricks. In einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen, dabei gelegentlich umrühren, damit sie gleichmäßig durchwärmt und nichts anbrennt. Wenn die Suppe zu dick erscheint, kannst du sie mit einem kleinen Schuss veganer Sahne oder etwas warmer Gemüsebrühe wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Vermeide zu starkes Kochen nach dem Aufwärmen, um die cremige Textur zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was macht diese vegane Spargelcremesuppe eigentlich so besonders im Vergleich zu einer klassischen Version?

    Das Besondere liegt in der Tiefe und Reinheit des Geschmacks, die durch die vegane Zubereitung noch hervorgehoben wird. Ohne die potenziellen, manchmal dominanten Aromen von Sahne oder Butter ist der frische, zarte Eigengeschmack des Spargels umso deutlicher zu schmecken. Die leichte Süße durch Zucker und die Frische der Zitrone harmonieren perfekt mit der rein pflanzlichen Basis. Es ist eine Suppe, die zeigt, wie man ohne tierische Produkte einen luxuriösen und befriedigenden Geschmack kreieren kann, der auch Nicht-Veganer begeistert und oft erstaunt.

  2. Ich habe gehört, dass Spargel manchmal bitter schmecken kann. Wie stelle ich sicher, dass meine Suppe süß und nicht bitter wird?

    Die Bitterkeit im Spargel hängt oft vom Alter und der Sorte ab, aber auch davon, wie er zubereitet wird. Das Wichtigste ist, den Spargel gründlich zu schälen, insbesondere den unteren Teil der Stange, wo sich oft holzige Fasern mit höherer Bitterkeit konzentrieren. Auch die holzigen Enden sollten immer abgeschnitten werden. Die Zugabe einer Prise Zucker und eines Spritzers Zitronensaft während des Kochvorgangs helfen ebenfalls, die natürliche Süße des Spargels hervorzuheben und etwaige bittere Nuancen auszugleichen. Achte außerdem darauf, jungen, frischen Spargel zu verwenden.

  3. Kann ich diese vegane Spargelcremesuppe auch gut vorbereiten und am nächsten Tag essen? Oder schmeckt sie am besten frisch zubereitet?

    Diese vegane Spargelcremesuppe schmeckt frisch zubereitet am intensivsten, da die Aromen dann am lebendigsten sind. Allerdings lässt sie sich auch sehr gut vorbereiten. Du kannst sie problemlos am Vortag kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen, am besten schonend im Topf, kann es sein, dass das Aroma minimal weniger intensiv ist. Um die Cremigkeit wieder perfekt herzustellen, kannst du beim erneuten Erwärmen einen kleinen Schuss vegane Sahne oder einfach etwas warme Gemüsebrühe unterrühren. Die Konsistenz wird dadurch wieder wunderbar glatt. Das macht sie zu einer tollen Option für Meal Prep.

Vegane Spargelcremesuppe

Vegane Spargelcremesuppe

Entdecke die köstliche Welt der veganen Spargelcremesuppe! Dieses einfache Rezept vereint frischen Spargel mit einer cremigen Konsistenz, die selbst Nicht-Veganer begeistert. In nur 30 Minuten zauberst du eine aromatische Suppe, die perfekt als Vorspeise für festliche Anlässe oder als leichtes Mittagessen an warmen Tagen geeignet ist. Die Kombination aus Zitrone und Muskatnuss verleiht der Suppe ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Lass dich von diesem gesunden und leicht verdaulichen Gericht inspirieren! Autor: Laura Prep Time: 10 Minuten Cook Time: 20 Minuten Total Time: 2 hours 30 minutes Yield: Ca. 4 Portionen Category: Vorspeise Method: Kochen Cuisine: Vegan

4.8 from 673 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:189 kcal By:ELENA
Servings
  • 750 g weißer Spargel
  • 50 g vegane Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Mehl
  • 750 ml Wasser
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Muskat nach Geschmack
  • 150 ml vegane Sahne
  • Frischer Schnittlauch (klein geschnitten)
  • Kochen
  1. 1Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und in ca. 2 cm große Stücke schneiden.
  2. 2Vegane Butter in einem Topf erhitzen, Zucker, Salz und Zitronensaft hinzufügen.
  3. 3Spargelstücke dazugeben und 2 Minuten andünsten.
  4. 4Mit Mehl bestäuben, gut umrühren und dann das Wasser eingießen.
  5. 5Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Spargel weich ist.
  6. 6Einige Spargelspitzen entnehmen und beiseite stellen.
  7. 7Suppe mit einem Pürierstab cremig pürieren.
  8. 8Vegane Sahne hinzufügen und mit Gewürzen abschmecken.
  9. 9In Schälchen füllen und mit beiseite gestellten Spargelstücken sowie Schnittlauch garnieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 27g
Protein 4g
Fat 9g
Saturated Fat 3g
Fiber 2g
Sugar 3g
Sodium 280mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Spargelsuppe, vegan, vegetarisch, leicht, schnell, Cremesuppe, Vorspeise, Hauptgericht, Frühling

Die vegane Spargelcremesuppe kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Achte darauf, dass die Suppe vollständig abgekühlt ist, bevor du sie in den Kühlschrank stellst. So bleibt sie bis zu 3 Tage frisch. Du kannst die Suppe auch einfrieren. Fülle die Suppe in gefriergeeignete Behälter und lasse etwas Platz für die Ausdehnung beim Gefrieren. Beschrifte die Behälter mit Datum und Inhalt. Die Suppe hält sich bis zu 3 Monate im Gefrierschrank. Zum Aufwärmen: Ofen: Fülle die Suppe in eine ofenfeste Form und erhitze sie bei 180 Grad Celsius für ca. 20 Minuten. Mikrowelle: Gib die Suppe in eine mikrowellengeeignete Schüssel und erwärme sie in Intervallen von 1-2 Minuten, bis sie heiß ist. Rühre zwischendurch um. Herd: Erwärme die Suppe in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie gleichmäßig warm ist.
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