Hvide asparges med brunet smør, dild og mandler

Der Duft liegt in der Luft, noch bevor man überhaupt den ersten Spargel sieht. Ein leicht nussiger, warmer Hauch von Butter, der sich langsam mit dem erdigen Aroma des Königsgemüses vermischt. Es ist dieser Geruch, der mich unweigerlich in meine Kindheit zurückversetzt, an jene späten Frühlingsnachmittage, an denen meine Großmutter mit geübten Händen den ersten frischen Spargel schälte.

Mehr als nur ein Gericht, ist es ein Versprechen. Ein Versprechen auf die leichtesten Tage des Jahres, auf die ersten warmen Sonnenstrahlen, die den Boden erwärmen und dieses wundervolle Gemüse hervorbringen. Es ist die pure Essenz des Frühlings auf einem Teller.

Weiße Spargel mit brauner Butter

Weiße Spargel mit brauner Butter

Weiße Spargel sind etwas vom Leckersten. Saison ist kurz, also genieße sie, solange sie da sind. Braune Butter ist auch super lecker, wenn weiße Spargel auf braune Butter treffen, wird alles zu einer höheren Einheit. Dieses Rezept für weiße Spargel mit brauner Butter ist relativ einfach zuzubereiten, hat aber einen großen Wow-Effekt, besonders wenn du essbare Blumen zur Dekoration bekommst. Serviere weiße Spargel für deine Familie oder Freunde an einem schönen Vor- oder Mittsommerabend.

4.8 from 452 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 35 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:110 kcal By:ELENA
Servings
  • 75 g Butter
  • 1/2 Liter Wasser
  • 1/2 TL grobes Salz
  • 300 g geschälte ganze weiße Spargel
  • 100 g Feta in Würfeln
  • 50 g grob gehackte, geröstete und blanchierte Mandeln
  • 1 dl Dillzweige
  • 1 dl Essbare Blumen, z.B. Hornveilchen
  • Kochen
  1. 1Braune ButterDie Butter in einen kleinen Topf geben und bei gleichmäßiger Hitze 3-4 Minuten schmelzen lassen – oder bis sie aufschäumt.Die Hitze auf schwach reduzieren und langsam goldbraun werden lassen, 12-14 Minuten, oder bis sie nach Brünne duftet, ohne anzubrennen – regelmäßig und vorsichtig den Boden des Topfes mit einem Holzspatel abkratzen, damit sich die Feststoffe nicht festbrennen.Wenn die Butter kurz vor dem Fertigwerden steht, achte darauf, dass sie nicht zu lange bräunt und anbrennt.Sobald die Butter fertig ist, sofort in eine Schüssel gießen, damit sie nicht weiter im Topf bräunt und anbrennt und nicht nur gebräunt wird.
  2. 2SpargelWasser mit Salz aufkochen. Spargel bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ca. 4 Minuten kochen.Das Wasser abgießen und den Spargel in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. 3Beim ServierenDen Käse mit einer Gabel zerdrücken.Den lauwarmen Spargel auf 4 Tellern anrichten und braune Butter darüber gießen (auch die braunen Feststoffe mitnehmen, sie schmecken am meisten).Mit zerbröseltem Käse und Mandeln bestreuen und mit Dill und Blumen garnieren.
Category:Dinner Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 0,6 g
Protein 3,2 g
Fat 10,7 g
Saturated Fat Nicht angegeben
Fiber 1,6 g
Sugar 0,6 g
Sodium Nicht angegeben
Cholesterol Nicht angegeben

Keywords: Spargel, weiße Spargel, braune Butter, Feta, Mandeln, Dill, essbare Blumen, Frühling, Dinner, Abendessen, Beilage

Tipps für das RezeptDu kannst die braune Butter im Voraus vorbereiten und vor dem Servieren schnell erwärmen.Wenn du größere Mengen braune Butter herstellst, ändern sich die Zubereitungszeiten – benutze Augen und Nase, um zu spüren, wann die braune Butter fertig ist.Du kannst auch grünen Spargel servieren. Er muss nicht geschält werden – und er sollte ohne Deckel ca. 2 Minuten kochen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Frühlingserwachen pur: Sobald der Spargel die Saison eröffnet, wird dieses Gericht zum Botschafter der aufblühenden Natur. Jeder Bissen ist ein kleiner Vorgeschmack auf die warme Jahreszeit.
  • Die Magie der braunen Butter: Das leichte Rösten der Butter verwandelt ein einfaches Fett in eine Geschmacksexplosion mit nussigen Untertönen, die dem feinen Spargel eine wunderbare Tiefe verleiht.
  • Einfachheit mit Wow-Effekt: Wenige, aber dafür umso edlere Zutaten führen zu einem Ergebnis, das auf jedem Tisch, sei es als Vorspeise oder leichtes Hauptgericht, beeindruckt.
  • Sensorische Reise: Der Kontrast zwischen der zarten Textur des Spargels und dem würzigen Crunch der Mandeln wird durch die cremige Käsenote und das Aroma des Dills abgerundet.

Das brauchst du

Bei so wenigen Zutaten zählt jede Einzelne. Die Frische des Spargels ist das A und O; vermeide Spargel, der bereits weiche Spitzen hat oder sich biegt wie ein Gummiband. Die Butter sollte eine gute Qualität haben, da sie hier die Hauptrolle spielt und ihr Röstaroma voll entfalten soll. Die kleinen Extras wie die Salatcreme, die Mandeln und der frische Dill sind keine bloßen Beigaben, sondern essenzielle Bausteine, die dem Gericht seine einzigartige Persönlichkeit verleihen.

  • Butter: Hochwertige Butter schmilzt nicht nur gleichmäßiger, sondern entwickelt beim Bräunen intensivere, nussige Aromen, die den Spargel auf ein neues Level heben.
  • Weiße Spargel: Nur frisch geschälte, knackige weiße Spargel haben die feine Süße und die perfekte Konsistenz, um von der braunen Butter umschmeichelt zu werden.
  • Salatost: Eine milde, cremige Salatoste runden den Geschmack ab und sorgt für eine angenehme Cremigkeit, ohne zu dominieren.
  • Geröstete Mandeln: Sie liefern den wichtigen texturiellen Kontrast und eine subtile, erdige Note, die das nussige Aroma der braunen Butter aufgreift.
  • Frischer Dill: Seine leichte Anisnote ist der perfekte Gegenpol zur Reichhaltigkeit der Butter und bringt eine feine Kräuterfrische ins Spiel.
  • Essbare Blüten: Sie sind der Tupfen auf dem i, verwandeln das Gericht in ein Kunstwerk und machen es zu einem unvergesslichen Erlebnis für Auge und Gaumen.

Die genauen Mengenangaben für dieses Frühlingswunder findest du in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Name “Spargel mit brauner Butter” klingt fast unspektakulär, doch er birgt eine tiefe Verbindung zu traditioneller Kochkunst. Schon seit Jahrhunderten schätzen Menschen in Europa die zarten Stangen des Spargels, der in Regionen wie dem badischen Bruchsal oder der bayerischen Hallertau kultiviert wird. Dabei war es lange Zeit eher ein unscheinbares Gemüse für den Adel, bevor es im 19. Jahrhundert auch für breitere Schichten zugänglich wurde.

Die braune Butter, auch “Beurre noisette” genannt, ist eine französische Veredelungstechnik, die einfache Zutaten in etwas Besonderes verwandelt. Sie besteht darin, Butter bei niedriger Hitze zu erhitzen, bis die Milchfeststoffe am Boden der Pfanne karamellisieren und der Butter ein reiches, nussiges Aroma verleihen. Diese Methode ist zeitlos und findet sich in unzähligen Klassikern der französischen Küche wieder.

Die Kombination aus dem feinen, leicht erdigen Spargel und der nussigen Wärme der braunen Butter ist eine perfekte Harmonie. Diese Kombination hat sich über Jahre hinweg bewährt, ohne an Faszination zu verlieren. Sie ist ein Beispiel dafür, wie simple, aber qualitativ hochwertige Zutaten und eine durchdachte Zubereitung ein Gericht schaffen, das fast meditativ im Genuss ist.

So bereitest du Weiße Spargel mit brauner Butter zu

Schritt 1: Die Butter verzaubern – Die Basis für den Geschmack

Alles beginnt mit der Butter. Nimm eine kleine, helle Pfanne oder einen Topf. Nicht zu groß, denn die Butter soll sich darin gut verteilen und wir wollen den Prozess gut beobachten können. Gib die 75 Gramm Butter hinein und lass sie bei mittlerer Hitze langsam schmelzen.

Du wirst sehen, wie sie zu sprudeln beginnt. Das ist das Wasser, das verdampft. Bleib geduldig dran! Die Kunst hier ist, die Butter goldgelb werden zu lassen, aber nicht zu braun. Wenn du kleine braune Pünktchen am Boden siehst und der Duft von leicht gerösteten Nüssen in der Luft liegt, weißt du, dass sie fast perfekt ist.

Das dauert etwa 12 bis 14 Minuten, aber verlass dich nicht nur auf die Zeit. Deine Nase und deine Augen sind die besten Indikatoren. Wenn die Butter beginnt, intensiv nussig zu duften und eine goldbraune Färbung annimmt, ist es Zeit zum Handeln. Sei wachsam, denn sie kann schnell von goldbraun zu verbrannt wechseln.

Achtung: Sobald die Butter die gewünschte Farbe und den Duft hat, nimm sie sofort vom Herd und gieße sie in eine hitzebeständige Schüssel. Sonst bräunt sie in der heißen Pfanne weiter und wird bitter.

Schritt 2: Der Spargel – Ein Hauch von Frühlingsfrische

Während die Butter abkühlt, widmen wir uns dem Spargel. Nimm die geschälten weißen Spargel zur Hand. Sie sollten schön knackig und frisch aussehen. Nun bringen wir einen halben Liter Wasser in einer weiteren sauberen Pfanne oder einem Topf zum Kochen.

Wenn das Wasser sprudelt, gibst du einen halben Teelöffel grobes Meersalz hinzu. Das Salz gibt dem Spargel nicht nur Geschmack, sondern hilft auch, seine Farbe zu intensivieren. Nun gib den Spargel vorsichtig in das kochende Salzwasser.

Lass den Spargel bei schwacher Hitze und mit einem Deckel nur etwa vier Minuten lang sanft garen. Er soll gar, aber noch bissfest sein. Wir wollen keinen matschigen Spargel, sondern einen, der noch einen leichten Widerstand bietet.

Tipp: Die genaue Kochzeit hängt von der Dicke des Spargels ab. Beginne lieber mit vier Minuten und teste dann. Im Zweifel lieber etwas zu kurz als zu lang kochen. So behält er seine feine Textur.

Schritt 3: Das Absieben – Reinheit für den Geschmack

Sobald die vier Minuten um sind, ist es Zeit, den Spargel aus dem Wasser zu nehmen. Gieße das Kochwasser vorsichtig ab, am besten über einem Sieb. Lass den Spargel im Sieb kurz abtropfen, damit keine überschüssige Flüssigkeit das feine Aroma der braunen Butter beeinträchtigt.

Dieser Schritt ist entscheidend, denn wir wollen, dass sich die braune Butter perfekt um jeden einzelnen Spargelstängel schmiegt und nicht vom restlichen Wasser verdünnt wird. Eine leichte Restfeuchte ist in Ordnung, aber Staunässe vermeiden wir lieber.

Die braune Butter hat nun eine wunderbare, fast honigfarbene Konsistenz. Ihr Geruch ist vollmundig und leicht nussig. Dies ist die Essenz, die wir über den Spargel gießen wollen, um ihn zu veredeln.

Schritt 4: Die Anrichtung – Ein Fest für die Sinne

Jetzt kommt der Moment, auf den wir gewartet haben: das Anrichten. Nimm vier Teller und verteile den abgetropften, noch warmen Spargel darauf. Ordne ihn so an, dass er appetitlich aussieht. Achte darauf, dass die Stangen nicht übereinander liegen.

Nun nimmst du die vorbereitete braune Butter. Gieße sie großzügig über den Spargel. Ganz wichtig: Vergiss nicht die kleinen braunen, karamellisierten Butterpartikel, die sich am Boden der Schüssel abgesetzt haben. Diese sind voller Geschmack und machen das Gericht erst komplett!

Tipp: Sei nicht sparsam mit der braunen Butter; sie ist das Herzstück dieses Gerichts. Die Wärme des Spargels nimmt den Geschmack der Butter wunderbar auf.

Schritt 5: Die Krönung – Textur und Frische

Um dem Spargel die ultimative Note zu verleihen, verteile nun die zerbröselte Salatoste über den angereichten Spargelstangen. Wenn du magst, kannst du sie mit einer Gabel leicht zerdrücken, sodass kleine cremige Kleckse entstehen.

Als Nächstes kommen die grob gehackten, gerösteten und enthäuteten Mandeln ins Spiel. Sie sorgen für den überraschenden Knusper-Effekt und bringen eine weitere schmackhafte Dimension. Streue sie gleichmäßig über alles.

Zum Schluss kommen die feinen Dildkvistchen und – wenn du sie hast – die essiblen Blüten. Der Dill bringt eine frische, kräutrige Note, die einen wunderbaren Kontrast zur nussigen Butter und dem käsigen Aroma bildet. Die Blüten sind nicht nur schön anzusehen, sondern machen das Gericht zu einem kleinen Kunstwerk, das die Eleganz des Frühlings in sich trägt.

Achtung: Füge die Blüten und den Dill erst ganz am Ende hinzu, damit ihre Frische und Farbe erhalten bleiben und das Gericht nicht überladen wirkt.

Schritt 6: Der Genuss – Einfach zurücklehnen

Serviere das Gericht sofort, solange der Spargel noch warm ist und die Aromen lebendig duften. Dieses Gericht braucht keine lange Einleitung oder viele Worte. Es spricht für sich selbst. Ein tiefer Atemzug, bevor du zum ersten Bissen ansetzt. Der Duft von Butter, Spargel und Kräutern ist ein Versprechen.

Der weiche, aber bissfeste Spargel schmilzt förmlich auf der Zunge. Die braune Butter umhüllt jeden Stängel mit ihrer unerwarteten Tiefe. Dann kommt der knackige Biss der Mandeln, gefolgt von der cremigen Textur der Salatoste, die die Aromen wunderbar verbindet. Und zum Schluss die frische Brise des Dills, die das Ganze perfekt abrundet.

Dieses Gericht ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wenige, aber dafür erstklassige Zutaten, kombiniert mit einer einfachen, aber liebevollen Zubereitung, ein kulinarisches Erlebnis schaffen, das in Erinnerung bleibt. Es ist ein Moment des puren Genusses, der zeigt, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Butter verbrennen

Die braune Butter ist das Herzstück, aber auch der kritischste Punkt. Wenn du zu schnell zu heiß brätst oder einfach nicht aufpasst, wird die Butter bitter statt nussig. Das ruiniert das ganze Gericht. Achte auf niedrige bis mittlere Hitze und werde langsam ungeduldig, wenn du merkst, dass es zu schnell geht. Beobachte die Farbe und rieche konstant daran.

Fehler 2: Den Spargel überkochen

Weißer Spargel ist empfindlich. Wenn er zu lange im Wasser liegt, wird er weich und verliert seine Textur. Statt eines angenehmen Bissens hast du Brei. Teste den Spargel lieber kurz vor Ablauf der Garzeit. Ein leichter Biss ist genau das, was wir wollen. Er soll noch einen Hauch von Widerstand bieten.

Fehler 3: Zu wenig braune Butter verwenden

Manche scheuen sich, die Butter großzügig zu verwenden, aus Angst, es sei zu fettig. Aber gerade die Menge macht hier den Unterschied. Die braune Butter ist die Hauptgeschmacksbringerin. Wenn du zu sparsam bist, schmeckt das Gericht flach. Trau dich, die Butter richtig zu genießen und großzügig über den Spargel zu träufeln.

Fehler 4: Die Textur ignorieren

Die Salatoste und die Mandeln sind nicht nur Dekoration, sondern liefern die nötige Textur. Nur Spargel und braune Butter kann auf Dauer etwas eintönig werden. Die cremige Salatoste bricht die Säure und die fettige Note der Butter, während die Mandeln für den entscheidenden Crunch sorgen. Fülle diese Komponenten nicht weg!

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze die Butter durch eine gute vegane Butteralternative, die zum Bräunen geeignet ist oder verwende hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl, das du leicht erwärmst, bis es duftet. Die Salatoste kannst du durch veganen Feta-Ersatz ersetzen, der ähnlich cremig ist. Statt Dill kannst du Petersilie oder Schnittlauch verwenden.

Festliche Variante mit Garnelen: Für eine Extraportion Luxus brate kurz ein paar frische Garnelen in etwas Knoblauch und der braunen Butter an, bevor du sie über den Spargel gibst. Ein Hauch Zitronensaft oder gehackte Kapern verfeinern das Gericht zusätzlich und machen es zu einem echten Highlight für besondere Anlässe.

Gegrillter Spargel mit Nussbutter: Wenn die Grillsaison eröffnet ist, kannst du den Spargel auch auf dem Grill zubereiten. Bestreiche ihn vorher leicht mit Öl. Die braune Butter dient dann als köstliches Topping nach dem Grillen. Ein paar geröstete Sonnenblumenkerne statt Mandeln geben eine interessante Note.

Profi-Tipps für Weiße Spargel mit brauner Butter

  • Die Butter vorausschauend zubereiten: Du kannst die braune Butter problemlos im Voraus zubereiten und in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren nur kurz erwärmen, bis sie wieder flüssig und warm ist.
  • Nicht nur auf die Farbe schauen: Der Duft ist der wichtigste Indikator für perfekt gebräunte Butter. Er sollte sich von “butterig” zu nussig-angenehm verändern. Rieche immer wieder daran.
  • Grüner Gegenpart: Wenn du die Möglichkeit hast, kombiniere weiße Spargelspitzen mit ein paar gekochten grünen Spargelspitzen für einen visuellen und geschmacklichen Kontrast. Grüner Spargel braucht nur etwa die Hälfte der Kochzeit.
  • Die Wahl der Pfanne: Eine helle Pfanne ist ideal, um die Farbe der braunen Butter gut erkennen zu können. Zu viel Hitze auf einmal lässt sie leicht zu schnell bräunen.
  • Salz-Spektrum nutzen: Verwende statt ganz normalem Kochsalz ein gutes Meersalz oder Fleur de Sel. Die Kristalle des groben Salzes können beim Kochen des Spargels auch eine leichte Reibefunktion haben und die Stärke lösen.

Servier-Ideen für Weiße Spargel mit brauner Butter

Anrichten & Dekoration

Die Schönheit dieses Gerichts liegt in seiner Einfachheit. Verteile die Spargelstangen elegant auf vorgewärmten Tellern. Beträufle sie großzügig mit der glänzenden, leicht schimmernden braunen Butter. Achte darauf, dass die braunen Schwebeteilchen der Butter mit übergehen, da sie das intensive Aroma enthalten. Kleine Kleckse zerbröselter Salatoste verteilen und die knusprigen Mandeln darüber streuen. Ein paar frische Dillzweige als grüne Akzente und, wenn vorhanden, einige bunte essible Blüten – vielleicht blaue Hornveilchen oder zarte Gänseblümchen – verwandeln den Teller in ein frühlingshaftes Meisterwerk. Weniger ist hier mehr: Jedes Element soll glänzen.

Passende Beilagen

Dieses Gericht ist an sich schon ein Genuss, besonders als Vorspeise. Wenn du es als leichtes Hauptessen servieren möchtest, empfehle ich dazu ein einfaches, aber geschmackvolles Gericht wie ein zartes Zitronenhähnchen oder eine Portion hausgemachter Gnocchi. Auch eine leichte Fischvariante, wie leicht gedünstetes Lachsfilet oder Zander, harmoniert wunderbar. Wer es vegetarischer mag, könnte eine kleine Portion herzhafte Pfannkuchen oder eine cremige Hummerbisque dazu reichen.

Für besondere Anlässe

Dies ist das ideale Gericht, um die Frühlingssaison zu begrüßen und Freunde oder Familie zu beeindrucken, ohne Stunden in der Küche zu verbringen. Stell dir vor: Ein gemütlicher Osterbrunch, ein elegantes Abendessen im Mai oder eine leichtfüßige Gartenparty. Die visuelle Anmutung durch die Blüten und die Komplexität des Geschmacks, die aus so wenigen Zutaten entsteht, macht es perfekt für Momente, in denen du etwas Besonderes servieren möchtest, das sowohl leicht als auch raffiniert ist. Es ist ein Tribut an die Saison und an hochwertiges Essen.

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Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du glücklicherweise noch Reste von diesem köstlichen Spargel hast, ist die Lagerung entscheidend. Bewahre den nicht gegessenen Spargel mit der braunen Butter und den restlichen Zutaten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Am besten verbrauche ihn innerhalb von 1-2 Tagen, da die frische Textur des Spargels mit der Zeit nachlässt und die braune Butter ihre volle Geschmacksintensität verliert.

Einfrieren

Generell rate ich vom Einfrieren von Spargel mit brauner Butter eher ab. Die zarte Textur des Spargels leidet beim Auftauen stark und wird matschig. Auch die braune Butter trennt sich oft unschön. Dieses Gericht ist am besten, wenn es frisch zubereitet und genossen wird. Wenn es absolut nicht anders geht, könntest du nur den Spargel blanchieren und separat einfrieren, aber der Zauber des Gerichts geht dabei verloren.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du Reste aufwärmen möchtest, vermeide die Mikrowelle, da sie den Spargel schnell gummiartig machen kann. Gib den Spargel samt brauner Butter in eine kleine Pfanne und erwärme ihn bei sehr geringer Hitze sanft. Achte darauf, dass er nicht kocht, sondern nur warm wird. Alternativ kannst du ihn kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 100°C) erwärmen. Füge die Mandeln und den Dill erst kurz vor dem Servieren wieder hinzu, um die Knusprigkeit und Frische zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch grünen Spargel anstelle von weißem verwenden?

    Ja, absolut! Grüner Spargel ist eine tolle Alternative. Er hat einen etwas kräftigeren, grasigeren Geschmack und muss nicht geschält werden. Die Kochzeit ist auch kürzer, oft reichen etwa 2-3 Minuten, je nach Dicke. Achte darauf, dass er bissfest bleibt. Die braune Butter passt auch hervorragend zu grünem Spargel. Wenn du beide Sorten kombinieren möchtest, gare den grünen Spargel separat oder gib ihn erst in den letzten Minuten mit zum weißen Spargel.

  2. Was mache ich, wenn die braune Butter zu schnell zu dunkel wird?

    Das Wichtigste ist, sofort zu handeln. Nimm die Pfanne sofort vom Herd und stelle sie auf eine kalte Platte. Du kannst die braune Butter auch sofort in eine kalte Schüssel gießen, um den Garprozess zu stoppen. Wenn sie schon stark verbrannt ist und bitter riecht, hilft leider nichts mehr, und du musst von vorne beginnen. Geduld und niedrige Hitze sind hier der Schlüssel. Wenn sie nur leicht zu dunkel ist, kann sie manchmal noch gerettet werden, indem man sie schnell abkühlt. Aber Vorsicht: Bitterkeit lässt sich nicht mehr ausgleichen.

  3. Sind essbare Blüten wirklich notwendig für das Gericht?

    Nein, essbare Blüten sind nicht zwingend notwendig, um das Gericht zuzubereiten, aber sie verleihen ihm eine wunderschöne optische Note und machen es zu einem echten Hingucker, besonders wenn du Gäste hast oder etwas Besonderes zaubern möchtest. Sie sind eher eine adäquate Dekoration, die das Frühlingserlebnis auf dem Teller abrundet. Wenn du keine bekommen kannst, ist das Gericht ohne Blüten genauso köstlich. Die Hauptakteure sind und bleiben der Spargel und die braune Butter.

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