Bärlauchpesto Rezept – einfach selber machen – Brotwein
Der Duft von frisch geerntetem Bärlauch – kaum etwas lässt mich so tief in die Seele des Frühlings eintauchen. Es ist ein erdiger, würziger Hauch, der an Knoblauch erinnert, aber doch so viel sanfter, so viel wilder ist. Dieses Aroma ist für mich der Inbegriff dieser kurzen, magischen Zeit, in der die Wälder zum Leben erwachen und die Natur ihre grünen Schätze preisgibt. Es weckt Erinnerungen an lange Spaziergänge, an das leise Rascheln der Blätter unter den Füßen und an das befriedigende Gefühl, etwas so Reines und Ursprüngliches direkt aus der Erde zu holen.
Wenn dieser Duft dann in meiner Küche wohnt, verbunden mit dem Glanz von gutem Olivenöl und dem würzigen Hauch von frisch geriebenem Parmesan, dann weiß ich, dass ein ganz besonderer Moment bevorsteht. Es ist die Vorfreude auf ein Gericht, das so einfach ist und doch so viel Freude bereitet, ein kulinarisches Meisterwerk, das die Essenz des Frühlings auf den Teller bringt.
Bärlauchpesto Rezept – einfach selber machen
Bärlauchpesto ist im Frühling mein Lieblingspesto. Frisch gesammelt oder am Markt gekauft ist das Kraut mit dem feinen Knoblauchgeschmack für kurze Zeit erhältlich. Das Rezept wird mit gutem Olivenöl, Parmesan und Nüssen oder Kernen gemacht. Perfekt ist Bärlauchpesto mit Spaghetti und Gnocchi. Wie jedes Pesto ist das Rezept einfach und man kann es schnell selber machen.
- 60 g Bärlauch (geputzt, ca. 100 g ungeputzt)
- 40 g Walnüsse, Mandeln, Pinienkerne, Haselnüsse oder Sonnenblumenkerne
- 40 g Parmesankäse
- 80 g Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Backen
- 1Den Bärlauch waschen, trockenschütteln und mit dem Küchenhandtuch trocknen. Stielenden abschneiden, angetrocknete Blätter aussortieren und grob hacken.
- 2Parmesankäse grob hacken. Nüsse / Kerne gegebenenfalls grob hacken.
- 3Zunächst Walnüsse, Mandeln, Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne mit Parmesan und einen Teil Bärlauch sowie etwas Olivenöl mit dem Pürierstab so lange zerkleinern bis alles relativ grob zerkleinert sind.
- 4Dann den restlichen Bärlauch zugeben und weiterpürieren bis ein feines Pesto entsteht.
- 5So viel weiters Olivenöl zugeben bis die gewünschten Konsistenz erreicht ist.
- 6Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 7In ein sauberes Glas füllen und mit Olivenöl bedecken.
Keywords: Bärlauch, Pesto
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von wilder Natur: Das Pesto fängt das unverwechselbare Aroma von frischem Bärlauch ein, das dich direkt in einen frühlingshaften Wald versetzt.
- Schnell und unkompliziert: In nur wenigen Minuten verwandelst du frische Zutaten in eine köstliche Sauce, die jedes Gericht aufwertet.
- Geschmackliche Tiefe: Die Kombination aus würzigem Bärlauch, nussigen Aromen und salzigem Parmesan sorgt für ein vielschichtiges Geschmackserlebnis.
- Maximale Vielseitigkeit: Ob zu Pasta, als Aufstrich oder zu Gegrilltem – dieses Pesto ist ein wahrer Alleskönner in deiner Küche.
- Ein Stück Frühling pur: Genieße die saisonale Frische und den intensiven Geschmack, der dir die schönsten Seiten des Frühlings auf den Tisch bringt.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier der Schlüssel zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Wenn du frischen Bärlauch ergatterst, der so intensiv duftet, dass er fast von allein auf den Tisch springt, hast du bereits die halbe Miete gewonnen. Achte auf ein gutes, fruchtiges Olivenöl – es ist das flüssige Gold, das die Aromen verbindet und dem Pesto seine samtige Textur verleiht. Guter Parmesan ist unerlässlich, um die notwendige Würze und Herzhaftigkeit beizusteuern. Die Wahl der Nüsse oder Kerne rundet das Ganze ab und verleiht dem Pesto eine angenehme Knusprigkeit.
- Bärlauch: Das Herzstück dieses Pestos, dessen milder Knoblauchgeschmack im Frühling eine ganz besondere Magie entfaltet.
- Nüsse/Kerne (z.B. Walnüsse, Mandeln, Pinienkerne): Sie sorgen für eine nussig-erdige Tiefe und eine wunderbare Textur, die sich im Mund entfaltet.
- Parmesankäse: Der würzige, salzige Fels in der Brandung, der allen anderen Aromen Halt gibt und sie perfekt abrundet.
- Gutes Olivenöl: Es ist der Träger der Aromen und verleiht dem Pesto seine cremige, verführerische Konsistenz.
- Salz und Pfeffer: Die feinen Akzente, die das gesamte Geschmacksprofil zum Strahlen bringen.
Die genauen Mengenangaben und eventuelle Anpassungen findest du detailliert in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels. Aber vertrau mir, die Magie liegt oft im Ausprobieren und Anpassen an deinen persönlichen Geschmack!
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Bärlauchpesto hat seine Wurzeln tief in der italienischen Pesto-Tradition, doch die Verwendung von Bärlauch verleiht ihm eine ganz eigene, frühlingshafte Identität. Während das klassische Pesto Genovese auf Basilikum setzt, erobert der wilde Bärlauch die Küchen, sobald die ersten zartgrünen Blätter aus dem Boden sprießen. Er ist ein Symbol für den Neubeginn nach dem Winter, ein kulinarischer Weckruf.
Ursprünglich in den feuchten, schattigen Wäldern Europas heimisch, wurde Bärlauch schon seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze geschätzt. Seine Verwandtschaft zu Schnittlauch und Knoblauch deutet auf seine geschmackliche Intensität hin, doch im Gegensatz zu seinem scharfen Cousin verführt Bärlauch mit einer milderen, aromatischeren Frische. Diese wilde Natur verbindet sich wunderbar mit der rustikalen Einfachheit eines gut gemachten Pestos.
Moderne Interpretationen spielen mit der klassischen Basis und erweitern das Aromenspektrum. Statt der traditionellen Pinienkerne kommen oft heimische Nüsse wie Walnüsse oder Haselnüsse zum Einsatz, die dem Pesto eine tiefere, erdige Note verleihen. So wird aus einem italienischen Klassiker ein typisch deutsches Frühlingsgericht, das die Verbundenheit mit der lokalen Natur zelebriert und zeigt, wie vielfältig die Küche sein kann, wenn man auf saisonale Schätze setzt.
Die zeitlose Faszination des Bärlauchs liegt in seiner Einfachheit und seiner intensiven, aber dennoch feinen Aromatik. Er benötigt kaum Schnickschnack, um zu glänzen. Ein gutes Olivenöl, etwas Käse und vielleicht ein paar ausgewählte Nüsse genügen, um sein volles Potenzial zu entfalten. Es ist ein Gericht, das uns daran erinnert, dass die besten Dinge oft die sind, die uns die Natur direkt schenkt und die wir mit minimalem Aufwand in wahre Gaumenfreuden verwandeln.
So bereitest du Bärlauchpesto Rezept einfach selber machen zu
Schritt 1: Die grüne Ernte vorbereiten
Bevor wir überhaupt an das Pürieren denken, steht das Sammeln und Säubern des Bärlauchs an. Wenn du das Glück hast, ihn selbst im Wald zu finden, sei behutsam und achte darauf, ihn nicht mit dem giftigen Maiglöckchen zu verwechseln – suche nach dem typischen Knoblauchgeruch und den einzelnen Blättern, nicht in Büscheln. Zu Hause angekommen, werden die Blätter vorsichtig gewaschen und gründlich abgetrocknet. Jeder Tropfen Wasser zu viel kann später die Haltbarkeit beeinflussen.
Weg mit den Stielenden, die oft bitter schmecken, und alle welken oder beschädigten Blätter aussortieren. Je nach Größe der Blätter kannst du sie nun grob hacken, um dem Mixer die Arbeit zu erleichtern. Dieser Schritt mag simpel erscheinen, doch ein sauberer, gut vorbereiteter Bärlauch ist die Grundlage für ein aromatisches und fehlerfreies Pesto. Es ist wie das Fundament eines Hauses – entscheidend für alles, was folgt.
Tipp: Wenn du Bärlauch gekaufst hast, achte auf knackige, leuchtend grüne Blätter, die noch nicht welk sind. Ein intensiver Geruch ist ein gutes Zeichen für Frische.
Schritt 2: Die Aroma-Basis schaffen – Nüsse und Käse tanzen
Nun kommen die Geschmacksgeber ins Spiel, die dem Bärlauch eine Bühne bereiten. Die ausgewählten Nüsse – seien es rustikale Walnüsse oder delikate Pinienkerne – werden zusammen mit einem guten Teil des Parmesankäses und vielleicht einem kleinen Teil des gehackten Bärlauchs in den Mixer oder die Küchenmaschine gegeben. Füge einen kleinen Schuss Olivenöl hinzu, gerade genug, um den Mixprozess zu starten.
Das Ziel ist hier, eine grobe Basis zu schaffen, die das Pesto später trägt. Du willst noch keine schlammige Masse, sondern eine texturierte Mischung, in der die einzelnen Aromen erkennbar bleiben. Denke an das Gefühl, wenn du mit dem Löffel durch die Masse gehst – es sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu trocken sein. Dieses Verhältnis ist entscheidend für die spätere Konsistenz.
Ein ehrlicher Tipp: Mit dem Parmesan nicht sparen! Ein guter Hartkäse bringt eine unglaubliche Tiefe mit sich, die ein Pesto unvergleichlich macht.
Schritt 3: Alles vereint sich – Der Pürierprozess
Jetzt ist es an der Zeit, den Großteil des Bärlauchs hinzuzufügen. Stelle dir vor, wie die tiefgrünen Blätter sich mit der nussig-käsigen Masse verbinden. Püriere alles weiter, bis sich ein feines, aber dennoch strukturvolles Pesto bildet. Du wirst merken, wie sich die Farbe intensiviert und ein verführerischer Duft deine Küche erfüllt. Es ist ein Moment, in dem die Zutaten zu einer Einheit verschmelzen.
Das Geheimnis der perfekten Konsistenz liegt im langsamen Zugeben des Olivenöls. Gib es nach und nach hinzu, während der Mixer läuft. Stoppe ihn immer wieder, um die Konsistenz zu prüfen und sicherzustellen, dass du nicht zu viel Öl auf einmal hinzufügst. Du möchtest ein samtiges, cremiges Pesto, das sich gut verteilen lässt, aber nicht schwimmt. Vertraue hier deinem Gefühl!
Achtung: Zu langes oder zu kräftiges Pürieren kann dazu führen, dass das Pesto bitter wird, da die Zellstruktur des Bärlauchs zu stark aufgebrochen wird und unerwünschte Stoffe freigesetzt werden.
Schritt 4: Die Nuancen – Abschmecken und Verfeinern
Das Pesto hat nun seine Grundform erreicht, aber es ist noch nicht ganz fertig. Jetzt kommt der wichtigste Schritt für den perfekten Geschmack: das Abschmecken. Nimm eine kleine Prise Salz und eine Prise frisch gemahlenen Pfeffers. Gehe hier sparsam vor, da sowohl der Parmesan als auch der Bärlauch bereits eine gewisse Würze mitbringen. Schmecke vorsichtig ab und füge bei Bedarf nach und nach mehr Würze hinzu.
Es ist ein Tanz auf dem Vulkan der Aromen. Jeder Löffel bestimmt die Reise des nächsten Gerichts. Du wirst merken, wie kleine Anpassungen einen großen Unterschied machen können. Lass das Pesto kurz ruhen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Erst dann wirst du das volle Potenzial dieses Frühlingswunders erkennen.
Der entscheidende Moment: Probiere das Pesto mit einer kleinen Menge Pasta, um die Balance der Aromen zu testen. Oft braucht es noch eine Prise Salz, um den Geschmack hervorzuheben.
Schritt 5: Das Finale – Abfüllen und Konservieren
Dein selbstgemachtes Bärlauchpesto ist nun bereit, die Welt zu erobern! Fülle es in ein oder mehrere saubere Gläser. Wenn du es noch nicht sofort verbrauchen möchtest, ist es wichtig, es richtig zu konservieren, damit sein frischer Geschmack erhalten bleibt. Gieße eine dünne Schicht Olivenöl darüber, bevor du den Deckel schließt.
Dieses Öl bildet eine schützende Barriere, die das Pesto vor Oxidation schützt und so dessen Haltbarkeit deutlich verlängert. Achte darauf, dass das Öl das gesamte Pesto bedeckt. Dann gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. So hast du noch einige Tage Freude an deinem frisch zubereiteten Frühlingsgenuss. Es ist ein kleines bisschen Frühling, das du dir immer wieder holen kannst.
Was ich dabei gelernt habe: Ein Tropfen Zitronensaft kann dem Pesto eine zusätzliche Frische verleihen, aber sei hier sehr zurückhaltend, um den Bärlauchgeschmack nicht zu überdecken.
Schritt 6: Die Perfektion – Mit Liebe und Geduld
Manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit und Hingabe, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Dieser Schritt ist vielleicht kein direkter Zubereitungsschritt mehr, aber er ist von unschätzbarem Wert. Lass geduldig das Pesto nach dem Abschmecken noch eine Weile ruhen. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen auf eine wunderbare Weise, und die Intensität des Bärlauchs wird abgerundet.
Wenn du es mit Pasta servierst, denk daran, etwas Nudelwasser aufzufangen und später zum Mischen zu verwenden. Die Stärke im Nudelwasser hilft, das Pesto cremig zu machen und besser an der Pasta haften zu lassen. Diese kleinen Details machen den Unterschied zwischen gut und absolut fantastisch aus. Es ist die Liebe zum Detail, die ein einfaches Gericht zu etwas Besonderem macht.
Profi-Geheimnis: Toast die Nüsse oder Kerne kurz in einer trockenen Pfanne an, bevor du sie dem Pesto hinzufügst. Das intensiviert ihr Aroma und bringt eine zusätzliche Geschmacksdimension.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Falscher Bärlauch oder zu viel davon. Stell dir vor, du hast aus Versehen Maiglöckchen gesammelt – ein Albtraum! Oder du verwendest zu viel Bärlauch im Verhältnis zu den anderen Zutaten, was zu einem aggressiven, beißenden Geschmack führt, der andere Aromen überdeckt. Immer genau prüfen und mit Bedacht dosieren.
Fehler 2: Zu langes oder zu intensives Pürieren. Das ist, als würdest du ein empfindliches Gemälde zu stark schrubben. Die feinen Aromen des Bärlauchs werden zu aggressiv freigesetzt, was zu einem bitteren Geschmack führt, der das gesamte Pesto ungenießbar macht. Lieber kurz und bündig pürieren und bei Bedarf nacharbeiten.
Fehler 3: Zu feuchte Zutaten oder zu wenig Öl. Das Pesto wird wässrig und verliert seinen typischen Geschmack. Achte darauf, den Bärlauch sehr gut abzutrocknen. Gib das Olivenöl schrittweise hinzu, um die gewünschte sämige Konsistenz zu erreichen, anstatt auf einmal alles hineinzuschütten.
Fehler 4: Das falsche Öl verwenden. Ein stark raffiniertes Sonnenblumenöl kann dem Pesto alle Frische nehmen. Greife zu einem hochwertigen, extra nativen Olivenöl mit fruchtigem Aroma. Es ist der Träger der Aromen und sollte selbst gut schmecken, um das Pesto zu bereichern, anstatt es zu überdecken.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Grundrezeptur ist nur der Anfang. Spiele mit den Zutaten und entdecke neue Geschmackswelten! Für eine vegane Variante tauschst du den Parmesan einfach gegen Hefeflocken oder einen veganen Hartkäse aus. Eine Prise Kurkuma verleiht dem Ganzen eine wunderbare Farbe und eine erdige Tiefe. Die Basis bleibt die gleiche, aber die Ausstrahlung verändert sich komplett.
Für ein sommerlich-leichtes Pesto, das auch wunderbar zu gegrilltem Fisch passt, ersetze einen Teil der Nüsse durch geröstete Sonnenblumenkerne. Füge eine Prise Zitronenschale hinzu, um eine helle, spritzige Note zu erzielen. Das Ergebnis ist ein Pesto, das wie ein Sommertag auf der Zunge zergeht und perfekt leichte Gerichte ergänzt.
Wenn es etwas Besonderes sein soll, experimentiere mit anderen Kräutern! Eine kleine Handvoll frische Minze verleiht dem Bärlauchpesto eine unerwartete Frische, die besonders gut zu Lammfleisch passt. Oder füge einen Hauch Rosmarin hinzu für ein mediterranes Flair. Die Möglichkeiten sind schier endlos und laden zum kreativen Experimentieren ein.
Profi-Tipps für Bärlauchpesto Rezept einfach selber machen
**Den Bärlauch blanchieren:** Für ein noch milderes Aroma und eine leuchtend grüne Farbe kannst du den Bärlauch kurz in kochendes Wasser tauchen und sofort in Eiswasser abschrecken. Das stoppt den Garprozess und erhält die satte Farbe. Dies ist besonders empfehlenswert, wenn du einen sehr intensiven Bärlauch hast.
**Zitronensaft für Frische:** Eine winzige Menge frisch gepresster Zitronensaft – wirklich nur ein paar Tropfen – kann den Geschmack aufhellen und eine angenehme Säure hinzufügen, die die anderen Aromen hervorhebt. Sei hierbei aber extrem sparsam, um den Bärlauch nicht zu überdecken.
**Die Wahl der Nüsse:** Unterschiedliche Nüsse bringen unterschiedliche Aromen. Walnüsse sind erdig und kräftig, Mandeln süßlich und Marzipan-ähnlich, Pinienkerne sind zart und buttrig, Haselnüsse nussig und aromatisch. Probiere dich durch und finde deine Lieblingskombination. Geröstete Nüsse sind noch intensiver!
**Kräuter-Twist:** Traue dich, andere Kräuter hinzuzufügen! Ein paar Blätter frische Petersilie oder ein Hauch Minze können dem Pesto eine ganz neue Dimension verleihen, ohne den Bärlauchgeschmack zu dominieren. Diese kleinen Ergänzungen machen dein Pesto einzigartig.
Servier-Ideen für Bärlauchpesto Rezept einfach selber machen
Anrichten & Dekoration
Das Pesto selbst ist schon ein Blickfang mit seiner leuchtend grünen Farbe. Serviere es in einer schönen kleinen Schale, vielleicht mit einem Blatt frischen Bärlauchs als Garnitur. Ein paar geröstete Nüsse oder frisch geriebener Parmesan obendrauf sind die perfekte Krönung. Wenn du es mit Pasta anrichtest, lasse etwas Pesto auf dem Teller nachziehen und garniere mit ein paar frischen Kräutern, die zum Gericht passen.
Passende Beilagen
Natürlich ist Pasta der Klassiker schlechthin. Ob Spaghetti, Tagliatelle oder Gnocchi – Bärlauchpesto umschmeichelt sie alle. Aber auch zu gegrilltem Hähnchen oder Fisch ist es eine hervorragende Sauce. Probiere es auf geröstetem Brot als Bruschetta-Variante oder als Dip zu Gemüse-Sticks. Es passt auch wunderbar zu exquisiten Meeresfrüchten.
Für besondere Anlässe
Für einen besonderen Anlass kannst du das Bärlauchpesto als raffinierten Begleiter zu einem zarten Stück Fleisch wie Rinderfilet servieren. Oder überrasche deine Gäste mit gefüllten Ravioli, bei denen das Pesto eine der Hauptrollen spielt. Auch als würzige Basis für ein Risotto im Frühling ist es eine exzellente Wahl und bringt eine frische Note auf den Tisch, die sich von klassischen Varianten abhebt. Hier findest du auch Inspiration für saftiges Hähnchen oder süße Verführungen, zu denen dieses Pesto eine spannende Ergänzung sein kann.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du Reste deines Bärlauchpestos hast, ist die Lagerung entscheidend für den vollen Genuss. Fülle das Pesto in ein luftdicht verschließbares Gefäß. Achte darauf, möglichst wenig Luft an das Pesto zu lassen. Wenn noch etwas Pesto übrig ist, fülle es in kleinere Portionen ab, damit du immer nur das entnimmst, was du gerade brauchst. Das reduziert die Anzahl der Öffnungs- und Schließvorgänge.
Einfrieren
Bärlauchpesto lässt sich wunderbar einfrieren und so die Frühlingssaison verlängern. Fülle es am besten in Eiswürfelbehälter oder kleine, gefriergeeignete Behälter. So kannst du jederzeit kleine Portionen entnehmen, je nach Bedarf. Lasse das Pesto vor dem Einfrieren vollständig abkühlen, um eine Rekristallisation von Eiskristallen zu vermeiden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Am besten taust du das Pesto langsam im Kühlschrank auf. Wenn es erstarrt ist, kannst du es bei Raumtemperatur weiter auftauen lassen. Gib nach dem Auftauen einen kleinen Schuss frisches Olivenöl hinzu und rühre es gut unter. Manchmal hilft auch ein kurzer Moment im Mixer, um die cremige Konsistenz wiederherzustellen. Der Geschmack bleibt so weitgehend erhalten.
Häufig gestellte Fragen
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Wie erkenne ich frischen Bärlauch und wie unterscheide ich ihn von giftigen Doppelgängern?
Das Erkennen von frischem Bärlauch ist entscheidend und erfordert etwas Übung. Bärlauch wächst typischerweise einzeln, nicht in dichten Büscheln, und hat einen charakteristischen, intensiven Knoblauchgeruch, der sich schon beim Zerreiben eines einzelnen Blattes entfaltet. Die Blätter sind glatt, lanzettlich und haben einen deutlichen Stiel, der sich vom Blatt trennt. Achte auf feuchte, schattige Standorte in Wäldern oder an Bachläufen. Verwechsle ihn nicht mit dem Maiglöckchen, dessen Blätter sich am Ende verdoppeln, keine Blattadern haben und dessen Blütezeit oft etwas früher oder später ist, und auch nicht mit der Herbstzeitlosen, welche viel breitere, fleischigere Blätter hat. Im Zweifel lieber auf Bärlauch aus gesicherter Quelle oder vom Markt zurückgreifen.
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Mein Bärlauchpesto schmeckt etwas bitter. Woran liegt das und wie kann ich es verhindern?
Eine leichte Bitterkeit im Bärlauchpesto kann verschiedene Ursachen haben. Eine häufige ist das Überpürieren oder die Verwendung zu stark verarbeiteter Pflanzenteile. Wenn die Blätter zu lange oder zu intensiv mit dem Pürierstab bearbeitet werden, können Stoffe freigesetzt werden, die für Bitterkeit sorgen. Achte darauf, den Bärlauch nur kurz zu pürieren und eher grob zu zerkleinern, besonders im ersten Schritt mit den Nüssen. Auch die Stielenden des Bärlauchs können bitter sein und sollten abgeschnitten werden. Manchmal kann auch das Öl eine Rolle spielen, wenn es nicht von bester Qualität ist. Eine Prise Zucker oder ein Spritzer Zitronensaft können eine milde Bitterkeit zwar kaschieren, aber die ursprüngliche Ursache ist oft die Überarbeitung der Kräuter.
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Wie lange ist Bärlauchpesto haltbar und gibt es Möglichkeiten, das Aroma länger zu bewahren?
Wenn du dein Bärlauchpesto im Kühlschrank lagerst und es von einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt ist, hält es sich in der Regel etwa eine Woche. Das Öl bildet eine schützende Barriere gegen Oxidation und Luft. Für eine längere Haltbarkeit ist das Einfrieren die beste Option. Fülle es portionsweise in Eiswürfelbehälter, so kannst du für jede Verwendung die passende Menge entnehmen. Das Aroma bleibt dabei erstaunlich gut erhalten. Einige schwören auch darauf, das Pesto in sehr saubere Gläser zu füllen, den oberen Rand mit Olivenöl zu versehen und dann vakuumierte Gläser fest zu verschließen. Dies kann die Haltbarkeit im Kühlschrank nochmal verlängern, birgt aber immer ein kleines Risiko, falls nicht absolut steril gearbeitet wird.
