Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce – würzig, cremig & einfach lecker
Der Duft von bruzzelndem Knoblauch, süßer Kokosmilch und nussigem Erdnussöl – das ist für mich der Inbegriff von Heimweh nach Fernost. Es ist kein schlichtes Aroma, das nur kurzweilig die Nase kitzelt; es ist eine Symphonie, die sich langsam entfaltet und jede Ecke meiner kleinen Küche in ein Thai-Streetfood-Paradies verwandelt.
Ich erinnere mich noch genau, wie ich dieses Gericht zum ersten Mal selbst kreierte. Es war an einem regnerischen Herbstabend, gedämpftes Licht und der Wunsch nach etwas Aufmunterndem. Heraus kam nicht Perfektion, aber eine Entdeckung, die bis heute in meinen kulinarischen Herzen seinen festen Platz hat.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Blitzschnelle Gaumenfreude: Kaum hat man die Zutaten geschnippelt, schon duftet es verlockend aus der Pfanne. Dieses Gericht ist dein Retter, wenn der Magen knurrt und die Zeit rennt.
- Die Sauce, ein Gedicht: Cremige Erdnussbutter, die auf die zarte Süße von Kokosmilch trifft, abgerundet mit einem spritzigen Hauch von Limette – diese Sauce ist pure Magie, die jeden Bissen veredelt.
- Textur, die begeistert: Der knusprige Biss des goldbraunen Tofus, das knackige Gemüse und die herrlich zähen Reisnudeln – hier tanzen verschiedene Texturen in deinem Mund.
- Spielwiese für Genießer: Ob du es feuriger magst oder mild – dieses Rezept lässt sich an deine Laune und deinen Geschmack anpassen. Ein Gericht, das mit dir wächst.
- Ein Stück Thailand für Zuhause: Ohne stundenlange Anreise holst du dir authentische, aromatische Thai-Küche auf den Teller, die dich sofort in ferne Länder entführt.
Das brauchst du
Die Qualität der einzelnen Komponenten spielt hier eine entscheidende Rolle für das Endergebnis. Wenn du dir Zeit nimmst, gute Reisnudeln zu besorgen oder die frischesten Kräuter auszuwählen, dann wirst du am Ende die Frucht deiner Mühe auf dem Teller schmecken können.
- Reisnudeln: Wähle am besten breitere Reisnudeln, die eine schöne zähe Konsistenz entwickeln und die Sauce wunderbar aufnehmen.
- Frische Möhren und Paprika: Diese bilden das farbenfrohe Fundament und bringen den gewünschten knackigen Biss mit.
- Festen Tofu: Ohne diesen lässt sich kein echtes Pad Thai kreieren. Seine Fähigkeit, knusprig zu werden, ist legendär.
- Frühlingszwiebeln: Sie geben dem Gericht eine angenehme Schärfe und Frische, die alles perfekt abrundet.
- Knoblauch und Ingwer: Das unschlagbare Duo, das jeder guten asiatischen Küche ihren aromatischen Charakter verleiht.
- Hochwertige Erdnussbutter: Sie ist die Basis für unsere unwiderstehliche Sauce, achte auf eine natürliche Variante ohne unnötige Zusatzstoffe.
- Kokosmilch: Verleiht der Sauce ihre Cremigkeit und eine subtile exotische Süße.
- Sojasauce und Limettensaft: Sie sorgen für die salzige Tiefe und die erfrischende Säure, die im Gleichgewicht zueinander stehen.
Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der detaillierten Rezeptbeschreibung weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Pad Thai ist mehr als nur ein Nudelgericht; es ist ein kulinarisches Aushängeschild Thailands, das auf eine faszinierende Geschichte zurückblickt. Ursprünglich als Nationalgericht konzipiert, sollte es die thailändische Identität stärken und den Reiskonsum verringern.
Die Wurzeln des Gerichts reichen wohl bis ins 17. Jahrhundert zurück, als chinesische Händler nach Thailand kamen und ihre Kochtechniken mitbrachten. Die Anpassung an lokale Zutaten und Geschmäcker führte zu einer Entwicklung, die wir heute als Pad Thai kennen und lieben.
Fast jede Garküche in Bangkok hat ihre eigene, leicht abgewandelte Version dieses Klassikers. Die moderne Interpretation behält die Grundelemente bei – Reisnudeln, Ei, Tofu, Gemüse und die charakteristische süß-saure Tamarinden-Sauce – ergänzt sie aber oft mit neuen, kreativen Zutaten wie hier mit einer cremigen Erdnusssauce.
Was Pad Thai so zeitlos macht, ist seine Vielseitigkeit. Es ist ein Gericht, das sich perfekt an jede Situation anpassen lässt, vom schnellen Mittagessen bis zum gemütlichen Abendessen mit Freunden. Die Balance von Aromen und Texturen bleibt dabei stets im Fokus, ist aber Raum für persönliche Vorlieben.
So bereitest du Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce zu
Schritt 1: Die Nudeln – Die Seele des Gerichts
Die Basis für jedes gute Pad Thai bilden die Reisnudeln. Ihre Konsistenz ist entscheidend; sie sollten bissfest sein, aber nicht matschig. Koche sie niemals zu lange, sondern folge genau der Packungsanweisung. Wenn du sie nach dem Abgießen kurz mit einem Schuss Erdnussöl durchschwenkst, verhinderst du, dass sie später in der Pfanne zu einer einzigen Masse werden.
Die Wärme der noch heißen Nudeln hilft dabei, dass das Öl gut haftet und eine leichte Barriere bildet. Das ist der erste Trick für die perfekte Textur.
Ein hilfreicher Tipp: Wenn du die Nudeln lieber einweichst statt kochst, achte darauf, dass das Wasser wirklich heiß ist und die Nudeln nicht länger als empfohlen zieht. Zu viel Wasseraufnahme macht sie später weich.
Schritt 2: Vorbereitung ist die halbe Miete – Der Tofu-Moment
Bevor die Action in der Pfanne beginnen kann, muss alles vorbereitet sein. Schneide die Möhre und die Paprika in feine, gleichmäßige Streifen, damit sie gleichmäßig garen und einen schönen Biss behalten. Die Frühlingszwiebeln werden ebenfalls in feine Ringe geschnitten, um ihre Frische zu bewahren. Knoblauch und Ingwer müssen fein gehackt oder gerieben werden, wo sie ihre aromatische Kraft entfalten können.
Der Tofu ist hier der Star. Tupfe ihn mit Küchenpapier richtig trocken. Das ist extrem wichtig, damit er beim Braten eine schöne Kruste entwickeln kann und nicht eher eine gummiartige Textur annimmt. Würfle ihn dann in mundgerechte Stücke.
Achtung: Ein nasser Tofu wird in der Pfanne eher kochen als braten. Nimm dir die paar Sekunden, um ihn gut abzutupfen – es lohnt sich!
Schritt 3: Goldbrauner Tofu – Das Geheimnis des Knuspers
Erhitze nun das Erdnussöl in einer weiten Pfanne oder einem Wok bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib die Tofuwürfel hinein und lass sie in Ruhe braten, bis sie von allen Seiten eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und knusprig sind. Hab keine Angst, sie ruhig etwas Farbe nehmen zu lassen – das ist der Schlüssel zur Textur.
Sobald der Tofu perfekt ist, gib Knoblauch, Ingwer und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln hinzu. Brate sie nur kurz mit, bis sie duften, aber nicht verbrennen. Mit Sojasauce ablöschen bringt sofort Geschmack und löst die Röstaromen vom Pfannenboden. Das ist der Grundstein für unsere Würze.
Der entscheidende Moment: Zu früh oder zu lange gebratener Knoblauch wird bitter. Nur kurz mit den Röstaromen des Tofus verbinden lassen, dann ist er perfekt.
Schritt 4: Das knackige Gemüse – Frische gegen Hitze
Nun kommen die vorbereiteten Möhren- und Paprikastreifen in die Pfanne. Lass sie nur kurz anbraten – wir wollen, dass sie ihre knackige Frische behalten und nur leicht erwärmt werden. Sie sollen keine weichen Kochgemüse-Klumpen werden, sondern ein angenehmes Mundgefühl geben.
Diese kurze Hitzebehandlung ist wichtig, damit die Aromen sich entfalten, aber die Vitamine und der Biss erhalten bleiben. Die Farben werden intensiver und das Gericht beginnt visuell zu erstrahlen.
Gleichmäßigkeit siegt: Achte darauf, dass alle Gemüsestreifen etwa gleich groß sind. So garen sie zusammen und du vermeidest, dass einzelne Stücke schon matschig sind, während andere noch hart sind.
Schritt 5: Die Liaison – Nudeln treffen auf Pfanne
Jetzt ist es Zeit, die vorbereiteten Reisnudeln in die Pfanne zu geben und alles vorsichtig, aber gründlich zu vermengen. Ziel ist es, dass jede Nudel mit den Aromen des Tofus, des Gemüses und der Sauce in Berührung kommt. Das erfordert ein wenig Geschick, aber das Ergebnis lohnt sich.
Streue die Chiliflocken hinzu und schmecke das Gericht ab. Wenn du es schärfer magst, gib jetzt noch etwas mehr hinzu. Die Wärme des Gerichts setzt die Aromen der Chilis frei und sorgt für die letzte Würze.
Ein Gedanke zur Textur: Wenn die Nudeln anfangs etwas klebrig sind, keine Sorge. Durch das Mischen und die Hitze werden sie besser und nehmen die Saucen auf.
Schritt 6: Die Magie – Erdnusssauce-Zauberei
Während die Nudeln und das Gemüse in der Pfanne warm gehalten werden, widmen wir uns der Sauce. In einem kleinen Topf erwärmst du die Erdnussbutter, die cremige Kokosmilch, einen Hauch Agavendicksaft für die Süße und den Spritzer Limettensaft für die Frische. Erhitze alles langsam und rühre, bis eine glatte, cremige und duftende Sauce entsteht.
Die Konsistenz sollte nicht zu dick und nicht zu flüssig sein; sie sollte sich gut über die Nudeln verteilen lassen. Das langsame Erwärmen verhindert ein Anbrennen und lässt die Aromen sich bestens verbinden.
Die Balance ist entscheidend: Kostet die Sauce! Vielleicht brauchst du noch einen Tick mehr Süße, Säure oder sogar eine Prise Salz. Dein Gaumen ist der beste Richter.
Schritt 7: Das Finale – Anrichten mit Liebe
Schließlich wird die liebevoll zubereitete Erdnusssauce über das fertige Pad Thai gegossen. Verteile sie gleichmäßig, sodass jede Nudel, jedes Stück Tofu und jedes Gemüsebittchen von dieser cremigen Köstlichkeit umhüllt ist. Wenn du magst, bestreue das Ganze nun noch mit geröstetem Sesam – das gibt einen zusätzlichen Crunch und sieht wunderbar aus.
Serviere das Gericht sofort, solange es noch heiß ist und die Aromen am intensivsten sind. Das ist der Moment, auf den wir hingearbeitet haben – ein Fest für die Sinne.
Das Auge isst mit: Garniere das Gericht nicht nur mit Sesam. Ein paar frische Korianderblätter oder fein geschnittene Frühlingszwiebeln obenauf machen optisch und geschmacklich einen riesigen Unterschied.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der matschige Tofu – Viele vergessen, dass Tofu viel Wasser speichert. Wenn du ihn nicht gut abtrocknest, wird er beim Braten gedünstet statt knusprig. Nimm dir wirklich die Zeit, ihn mit Küchenpapier kräftig trocken zu tupfen. Das Ergebnis ist ein herrlich knuspriger Tofu, der jede Gabel bereichert.
Fehler 2: Übereifrige Nudeln – Reisnudeln sind empfindlich. Wenn du sie zu lange kochst oder einweichst, werden sie zu einem klebrigen Brei, der die Freude am Pad Thai trübt. Halte dich genau an die Packungsanleitung und schrecke sie nach dem Abgießen kurz mit kaltem Wasser ab, um den Kochvorgang zu stoppen.
Fehler 3: Die vernachlässigte Sauce – Die Erdnusssauce ist das Herzstück. Wenn sie zu klumpig oder zu flüssig ist, leidet das gesamte Gericht. Erwärme die Zutaten langsam und rühre kontinuierlich, bis eine seidige Konsistenz entsteht. Scheue dich nicht, die Sauce abzuschmecken und nach deinem Geschmack anzupassen, denn sie ist der Geschmacksträger.
Fehler 4: Zu viel Hitze, zu wenig Zeit – In der Hektik wird oft das Gemüse zu lange gebraten. Wir wollen knackiges Gemüse, keinen Brei. Gib es erst hinzu, wenn der Tofu fast fertig ist, und brate es nur kurz an, damit es bissfest bleibt. Geduld, auch bei hoher Hitze, zahlt sich aus.
Variationen für jeden Geschmack
Für die Fleischliebhaber: Wer Tofu nicht mag, kann ihn durch Hähnchenbrust oder Garnelen ersetzen. Brate das Fleisch oder die Garnelen scharf an, bevor du mit dem Gemüse beginnst, und würze sie vorher mit etwas Sojasauce und Pfeffer. Sie nehmen die Aromen der Pfanne perfekt auf und fügen sich nahtlos in das Gericht ein.
Die vegan-extreme Variante: Für eine rein pflanzliche Variante achtest du einfach darauf, eine vegane Sojasauce zu verwenden. Anstelle von eventuell im Original genutztem Ei (das wir hier sowieso weglassen) kannst du noch mehr knackiges Gemüse einbauen oder geröstete Kichererbsen für zusätzlichen Protein-Kick verwenden. Die Erdnuss-Kokos-Sauce ist von Natur aus vegan.
Für Naschkatzen Deluxe: Wenn du deinem Pad Thai einen Hauch Festlichkeit verleihen möchtest, würfele etwas Ananas und brate sie ganz kurz mit dem Gemüse an. Die süß-saure Fruchtigkeit harmoniert überraschend gut mit der Erdnusssauce und den pikanten Nudeln. Oder streue gehackte Erdnüsse und frischen Koriander wie Konfetti darüber zum Schluss.
Profi-Tipps für Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce
- Der Wok ist dein Freund: Wenn du die Möglichkeit hast, nutze einen Wok. Seine Form ermöglicht eine gleichmäßige Hitzeverteilung, was für schnelle, knackige Bratvorgänge unerlässlich ist.
- Reisnudeln richtig behandeln: Manche Nudelsorten benötigen nur ein kurzes Eintauchen in heißes Wasser. Lies die Packung genau! Wenn die Nudeln zu lange im heißem Wasser liegen, werden sie zu weich.
- Die Würze macht’s: Scheue dich nicht, am Ende noch einmal kräftig abzuschmecken. Ein Spritzer Limettensaft, ein Hauch Sojasauce oder ein paar Chiliflocken können das Gericht von gut zu fantastisch machen.
- Ei als Bindeglied: Traditionell wird bei Pad Thai oft ein Ei in die Pfanne geschlagen und unter die Nudeln gemischt, kurz bevor sie fertig sind. Das gibt eine zusätzliche reichhaltige Note. Probier es aus, wenn du dich an die klassische Variante wagen möchtest.
- Duftende Kräuter zum Schluss: Frischer Koriander oder Thai-Basilikum sind keine reine Deko. Ihre intensiven Aromen ergänzen die erdigen Noten perfekt und bringen Frische ins Spiel. Erst kurz vor dem Servieren darüber geben, damit sie nicht welk.
Servier-Ideen für Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce
Anrichten & Dekoration
Denke daran, dass das Auge mitisst. Richte das Tofu Pad Thai auf tiefen Tellern oder in stabilen Schüsseln an. Schichte die Nudeln locker auf und platziere die knusprigen Tofuwürfel und das bunte Gemüse darauf. Ein paar frische Frühlingszwiebelringe und geröstete Sesamsamen obendrauf wirken wie kleine Juwelen und sorgen für zusätzliche Textur und Aroma. Ein schöner Tupfer frisch gehackter Koriander verleiht dem Ganzen eine leuchtend grüne Note.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist bereits ein vollständiges Mahl für sich, aber wenn du es noch ergänzen möchtest, denk an leichte Beilagen, die den Geschmack nicht überlagern. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Dressing passt gut, um eine frische Komponente hinzuzufügen. Auch eingelegter Ingwer oder etwas scharfer Kimchi können eine interessante geschmackliche Ergänzung sein, die eine angenehme Säure und Schärfe mitbringt.
Wer es noch leichter mag, kann auch gedämpftes Gemüse wie Brokkoli separat servieren. Oder – wenn du experimentierfreudig bist – vielleicht eine kleine Schüssel mit exotischer Fruchtsalat oder leichte Desserts wie ein leichtes Kokos-Mango-Panna Cotta. Für diejenigen, die eine süßere Note bevorzugen, passen kleine Kekse oder eine leichte Fruchtsuppe.
Für besondere Anlässe
An Tagen, an denen du etwas Besonderes, aber dennoch Unkompliziertes auf den Tisch bringen möchtest, ist dieses Tofu Pad Thai perfekt. Es ist ein Gericht, das Gespräche anregt und zum Teilnehmen einlädt. Wenn du Gäste hast und ein bisschen mehr Zeit investieren kannst, ziehe in Betracht, die Sauce und den Tofu im Voraus zuzubereiten. So hast du am Abend selbst nur noch das schnelle Finale in der Pfanne zu bewältigen und mehr Zeit für deine Gäste.
Es ist auch ideal für gemütliche Familienessen oder ein romantisches Abendessen zu zweit. Die Aromen sind vertraut und doch aufregend, und die Möglichkeit, es individuell anzupassen, macht es für jeden zum Erfolgserlebnis. Es ist ein Gericht, das Wärme und Zufriedenheit vermittelt, ohne dabei überladen zu wirken.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Die Reste dieses köstlichen Tofu Pad Thai schmecken auch am nächsten Tag noch wunderbar. Lass das Gericht nach dem Kochen vollständig abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter packst. So vermeidest du, dass sich Kondenswasser bildet, was die Konsistenz beeinträchtigen könnte. Lagere den Behälter im Kühlschrank. Dort hält sich das Gericht für bis zu 2 Tage frisch.
Einfrieren
Für eine längere Lagerung kannst du das Tofu Pad Thai auch einfrieren. Es ist jedoch ratsam, die Nudeln separat von Tofu und Gemüse einzufrieren, da die Textur der Nudeln beim Auftauen leiden kann. Fülle die einzelnen Komponenten in geeignete Gefrierbeutel oder Behälter. Achte darauf, die Luft so gut wie möglich aus den Beuteln zu entfernen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Im Gefrierschrank ist das Gericht so für etwa 1-2 Monate haltbar.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist entscheidend, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Die beste Methode ist in der Pfanne: Gib die Reste in eine leicht geölte Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib einen kleinen Schuss Wasser, Gemüsebrühe oder sogar etwas Kokosmilch hinzu, um Feuchtigkeit zu bewahren und die Sauce wieder cremig zu machen. Rühre dabei ständig um, bis alles gut durchgewärmt ist. Wenn du die Nudeln separat eingefroren hast, wärme sie am besten separat in einem Topf mit etwas Wasser auf, bis sie wieder bissfest sind.
Auch in der Mikrowelle kannst du das Gericht erwärmen, allerdings besteht hier eine höhere Gefahr, dass die Nudeln trocken werden. Füge auch hier etwas Flüssigkeit hinzu und erhitze es in kurzen Intervallen, um es zwischendurch umrühren zu können. Das Ziel ist, dass das Gericht warm, aber nicht trocken oder überhitzt ist.
Häufig gestellte Fragen
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Frage: Kann ich dieses Tofu Pad Thai auch komplett vegan zubereiten? Ich möchte sichergehen, dass keine tierischen Produkte enthalten sind.
Antwort: Ja, absolut! Dieses Rezept ist von Grund auf vegan-freundlich gestaltet. Die Hauptzutaten wie Reisnudeln, Tofu, Gemüse, Erdnussbutter, Kokosmilch, Agavendicksaft und Limettensaft sind alle pflanzlich. Achte lediglich bei der Sojasauce darauf, dass sie keine zusätzlichen tierischen Inhaltsstoffe enthält – die meisten sind von Natur aus vegan, aber ein Blick auf die Zutatenliste schadet nie. Wenn du unsicher bist, verwende eine explizit als vegan gekennzeichnete Sojasauce. So steht dem rein pflanzlichen Genuss nichts mehr im Wege!
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Frage: Im Original Pad Thai ist oft Tamarindenpaste zu finden. Ist diese hier zwingend notwendig, oder reicht der Limettensaft aus?
Antwort: Du hast vollkommen recht, Tamarindenpaste ist traditionell ein wichtiger Bestandteil, um die süß-saure Note im Pad Thai zu erzielen. In diesem Rezept haben wir uns für eine einfachere, aber dennoch effektive Variante mit einem Spritzer Limettensaft entschieden. Der Limettensaft liefert die nötige Frische und Säure, um die Reichhaltigkeit der Erdnusssauce auszugleichen. Wenn du allerdings die authentischere, komplexere Säure von Tamarinde liebst, kannst du gerne mit ca. 1-2 Teelöffeln Tamarindenpaste beginnen, diese vorab in etwas heißem Wasser auflösen und zur Sauce geben. Sei hier vorsichtig und schmecke ab, da Tamarinde intensiv sein kann.
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Frage: Wie lange hält sich das zubereitete Tofu Pad Thai im Kühlschrank und wie kann ich es am besten aufbewahren, damit es nicht an Geschmack verliert?
Antwort: Frisch zubereitetes Tofu Pad Thai hält sich im Kühlschrank problemlos für 2 Tage. Die beste Aufbewahrungsmethode ist in einem luftdichten Behälter. So schützt du die Nudeln und das Gemüse vor Austrocknung und verhinderst, dass die Aromen verfliegen oder andere Gerüche aus dem Kühlschrank aufnehmen. Achte darauf, dass das Essen vollständig abgekühlt ist, bevor du es in den Behälter gibst. Dies verhindert die Bildung von Kondenswasser, was die Textur der Nudeln beeinträchtigen könnte. Beim Wiedererwärmen, sei es in der Pfanne oder Mikrowelle, füge am besten einen kleinen Schuss Wasser oder etwas zusätzliche Kokosmilch hinzu, um die Sauce wieder schön cremig zu machen und die Frische zu bewahren.
Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce
Dieses Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce kombiniert gebratene Reisnudeln, knackiges Gemüse und knusprigen Tofu mit einer unwiderstehlichen, cremigen Erdnusssauce – perfekt für ein schnelles und würziges Asia-Erlebnis zu Hause. Schon beim ersten Biss spürst du die harmonische Mischung aus süß, salzig und leicht scharf. Wenn du Lust auf ein unkompliziertes, proteinreiches Gericht hast, das sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige.
- Pad Thai Basis:
- 200 g Reisnudeln
- 1 Möhre, in feine Streifen geschnitten
- 1 Paprika, in Streifen
- 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 kleines Stück Ingwer, gerieben
- 200 g Tofu, trocken getupft und gewürfelt
- 2 EL Sojasauce
- 2 EL Erdnussöl
- 1 TL Chiliflocken
- Optional: Sesam zum Garnieren
- Erdnusssauce:
- 60 g Erdnussbutter
- 60 ml Kokosmilch
- 1 EL Agavendicksaft (oder Ahornsirup)
- Spritzer Limettensaft (~5 ml)
- Kochen
- 1Schritt 1 – Reisnudeln vorbereitenKoche die Reisnudeln nach Packungsanweisung oder weiche sie in heißem Wasser ein, bis sie bissfest sind. Abgießen und mit etwas Öl vermengen, damit sie nicht kleben.
- 2Schritt 2 – Gemüse & Tofu vorbereitenMöhre, Paprika und Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken. Tofu trocken tupfen und würfeln.
- 3Schritt 3 – Tofu anbratenIn einer Pfanne 2 EL Erdnussöl erhitzen. Tofu goldbraun und knusprig anbraten. Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Sojasauce ablöschen.
- 4Schritt 4 – Gemüse anbratenMöhren und Paprika zum Tofu geben und kurz dünsten, sodass sie bissfest bleiben.
- 5Schritt 5 – Nudeln hinzufügenDie vorgegarten Reisnudeln in die Pfanne geben. Alles gut vermengen und mit Chiliflocken abschmecken.
- 6Schritt 6 – Erdnusssauce zubereitenIn einem kleinen Topf Erdnussbutter, Kokosmilch, Agavendicksaft und Limettensaft erhitzen und glatt rühren.
- 7Schritt 7 – AnrichtenErdnusssauce über das Pad Thai geben, nach Belieben mit Sesam bestreuen und sofort servieren.
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