Champignons wie vom Weihnachtsmarkt

Es ist dieser spezifische Geruch, der mich jedes Jahr aufs Neue verzaubert. Ein Hauch von gebräunter Butter und warmem Knoblauch, vermischt mit dem erdigen Aroma frischer Pilze – es ist der Duft des Weihnachtsmarktes, der mit jeder kleinen Pfanne, die an uns vorbeigetragen wird, die Vorfreude steigert. Schon als Kind drückte ich meine Nase an die Glasfronten der Buden, fasziniert von den dampfenden Mengen an Champignons, die mit einer cremigen Sauce übergossen wurden.

Für uns, eine Familie von Fünf, waren die Champignon-Buden auf dem Weihnachtsmarkt immer ein festes Ritual. Jedes Mal minimum zwei Portionen – eine davon die klassische Knoblauchsauce, die andere mild genug für die Kinder. Und doch, wenn die Weihnachtsmärkte ausbleiben oder die Lust auf diese Kirmes-Spezialität einfach überkommt, steht man vor der Frage: Wie bekommt man diesen Hauch von Magie zurück in die eigene Küche?

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Duft wie auf dem Jahrmarkt: Sobald die ersten Pilze in die heiße Pfanne gleiten, entfaltet sich ein Aroma, das sofort Erinnerungen weckt und die ganze Familie an den Herd lockt. Du wirst es riechen, bevor du es siehst – ein Versprechen von Gemütlichkeit und Gaumenfreude.
  • Einfachheit mit Wow-Effekt: Dieses Gericht ist kein komplizierter kulinarischer Marathon. Tatsächlich ist es erstaunlich unkompliziert, und doch liefert es einen Geschmack, der dich glauben lässt, du hättest gerade einen der besten Stände auf dem Weihnachtsmarkt besucht.
  • Das Gefühl der Nostalgie: Jeder Bissen ist eine kleine Zeitreise zurück in die glitzernde, duftende Atmosphäre festlicher Märkte. Du holst dir das Gefühl von Freude und unbeschwerter Genussmomente nach Hause, wann immer dir danach ist.
  • Flexibilität für jeden Gaumen: Ob du die klassische Knoblauchsauce liebst oder eine mildere Variante bevorzugst – dieses Rezept lässt sich mit ein paar Handgriffen an deine persönlichen Vorlieben anpassen, ohne den Zauber zu verlieren.

Das brauchst du

Die Wahl der richtigen Champignons ist der erste Schritt in Richtung Weihnachtsmarkt-Magie. Achte auf feste, frische Exemplare, die weder Druckstellen noch schleimige Oberflächen aufweisen. Billige Ware mag auf den ersten Blick verlocken, doch gerade bei solch einem Gericht, das auf wenige, aber dafür umso wichtigere Aromen setzt, macht die Qualität den Unterschied. Kleine bis mittelgroße Champignons sind oft die beste Wahl, da sie ein intensiveres Aroma haben und sich besser anbraten lassen, um ihre natürliche Feuchtigkeit zu entfalten. Du kannst hier auf die frischesten besorgen, die dein Gemüsehändler deines Vertrauens bereithält.

  • 300 g frische Champignons: Kleine bis mittelgroße Champignons sind ideal. Sie sollen fest sein und keine matschigen Stellen aufweisen.
  • 1 Zwiebel: Ein kleiner oder eine halbe mittelgroße Zwiebel sorgt für die süßliche Basis im Gericht.
  • 1 Knoblauchzehe: Für den typischen würzigen Kick.
  • Salz und Pfeffer: Selbstverständlich, um die Aromen zu verfeinern.
  • 1 EL gehackter Schnittlauch: Frische Kräuter sind das i-Tüpfelchen für den letzten Schliff.
  • 1 EL Butter: Sorgt für die nötige Cremigkeit und ein wunderbares Mundgefühl.
  • Olivenöl (zum Braten): Eine leichte, aber geschmacksintensive Fettquelle.
  • 200 g Creme Fraiche: Die Basis für die unwiderstehliche Knoblauchsauce.
  • 2 Knoblauchzehen für die Sauce: Intensive Knoblauchpower für die cremige Begleitung.
  • ½ TL Salz und Pfeffer für die Sauce: Zum perfekten Abschmecken der Creme.
  • 1 EL gehackter Schnittlauch für die Sauce: Frische Kräuter machen den Unterschied.

Die genauen Mengenangaben für die Zutaten findest du im detaillierten Rezept weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln dieser einfach-genialen Pilzpfanne reichen weit zurück in die Tradition des urbanen Markttreibens. Schon seit Jahrhunderten sind es die einfachen, aber unglaublich geschmacksintensiven Gerichte, die die Menschen auf Festen und Märkten begeistern. Die Champignonpfanne, wie wir sie heute kennen, ist ein kulinarisches Erbe, das sich über Generationen hinweg perfektioniert hat.

Ursprünglich als schnelle, nahrhafte Stärkung für die Händler und Besucher gedacht, hat sich die Zubereitung im Laufe der Zeit gewandelt. Früher vielleicht rustikaler und mit weniger Finesse, hat sie sich zu einem wahren Klassiker entwickelt, der auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen darf. Die Zugabe von Knoblauch und frischen Kräutern verleiht ihr den unverwechselbaren, leicht würzigen Charakter, der so unwiderstehlich ist.

Besonders in Mitteleuropa, wo die Liebe zu Pilzgerichten tief verwurzelt ist, hat sich dieses Gericht als ein fester Bestandteil der kalten Jahreszeit etabliert. Ein wunderbares Beispiel für die Küche der Jahrmärkte, die oft auf wenigen, aber perfektionierten Zutaten basiert und genau damit die Herzen und Mägen erobert.

So bereitest du Champignons wie vom Weihnachtsmarkt zu

Schritt 1: Die Geheimwaffe – die Sauce vorbereiten

Bevor auch nur ein Pilz die Pfanne berührt, bereiten wir die Seele des Gerichts vor: die cremige Knoblauchsauce. Hier ist es wichtig, dass sie ein wenig Zeit hat zu ziehen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Nimm dir dafür eine kleine Schüssel, schäle die zwei Knoblauchzehen und presse sie hinein. Du kannst sie auch sehr fein hacken, wenn du keinen Knoblauchpresse zur Hand hast.

Nun gibst du die Creme Fraiche und einen Teil des gehackten Schnittlauchs dazu. Rühre alles sorgfältig um, bis eine homogene Masse entsteht. Würze die Sauce nach deinem Geschmack mit Salz und Pfeffer. Achte darauf, dass sie nicht zu salzig wird, da die Champignons später noch mit Salz und Pfeffer gewürzt werden.

Tipp: Wenn du es besonders mild magst, kannst du auch nur eine Knoblauchzehe für die Sauce verwenden oder den Knoblauch ganz weglassen und stattdessen mehr frische Kräuter hinzufügen.

Schritt 2: Das Fundament legen – Pilze putzen und vorbereiten

Jetzt widmen wir uns den Stars des Gerichts: den Champignons. Das richtige Putzen ist hier entscheidend, um das beste Aroma und die perfekte Konsistenz zu erzielen. Benutze ein sauberes Küchenpapier, um die Pilze von anhaftender Erde zu befreien. Wasche sie am besten nicht unter fließendem Wasser ab, da sie sich sonst zu sehr vollsaugen und ihre Textur darunter leiden kann.

Schneide die untersten Enden des Stiels ein wenig ab. Das entfernt die hartnäckigsten Erdreste und sorgt für eine saubere Optik. Wenn du sehr große Champignons hast, kannst du diese halbieren oder vierteln, damit sie sich gleichmäßig in der Pfanne garen. Kleinere Exemplare kannst du ruhig im Ganzen belassen, das sieht auf dem Teller besonders ansprechend aus.

Achtung: Vermeide es, die Champignons zu waschen, da sie wie ein Schwamm wirken und zu viel Wasser aufnehmen, was das Anbraten erschwert und das Gericht wässrig machen kann.

Schritt 3: Die Aromen wecken – Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten

Die süßliche Basis und die würzige Tiefe des Gerichts werden durch sorgfältig vorbereitete Zwiebeln und Knoblauch geschaffen. Schäle die Zwiebel und die verbleibende Knoblauchzehe. Achte darauf, dass du die Zwiebel sehr fein würfelst – so verteilt sich ihr Aroma gleichmäßig in der Pfanne und sie wird schnell weich, ohne zu verbrennen.

Auch der Knoblauch sollte fein gehackt oder gepresst werden. Wenn du sehr empfindlich auf Knoblauch reagierst, kannst du auch hier etwas sparsamer agieren. Die feine Zerkleinerung sorgt dafür, dass der Knoblauch sein volles Aroma entfaltet, ohne dabei dominant zu werden.

Der entscheidende Tipp: Je feiner du die Zwiebeln und den Knoblauch schneidest, desto besser können sie ihre Aromen an die Pilze und das Bratfett abgeben und verschmelzen, ohne dass einzelne Stücke zu dominant hervorschmecken.

Schritt 4: Das erste Brutzeln – Champignons anbraten

Jetzt wird es heiß! Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Die Pfanne muss richtig heiß sein, bevor die Champignons hineingeben werden. Das ist der Schlüssel zu perfekt gebratenen Pilzen – sie sollen rösten und nicht kochen.

Gib die vorbereiteten Champignons in die heiße Pfanne. Achte darauf, dass die Pfanne nicht zu voll ist, sonst dämpfen die Pilze eher, anstatt zu braten. Sollte das der Fall sein, brate sie lieber in zwei Portionen an. Brate sie für etwa 5 Minuten kräftig an, ohne sie zu oft zu bewegen. Du wirst sehen, wie sie beginnen, leicht Farbe anzunehmen und ihre Feuchtigkeit abzugeben.

Was ich dabei gelernt habe: Geduld ist hier Gold wert. Lass die Pilze erstmal ihre Farbe entwickeln. Sie sollen nicht weich und matschig werden, sondern leichte Röstaromen entwickeln, die für den typischen Weihnachtsmarktgeschmack unerlässlich sind.

Schritt 5: Die Aromen vereinen – Verfeinerung in der Pfanne

Nachdem die Champignons ihre erste Bräunung erhalten haben, ist es Zeit, die Aromen zu intensivieren. Gib nun die gewürfelten Zwiebeln, den gehackten Knoblauch und die geplante Butter in die Pfanne zu den Pilzen. Die Butter sorgt für eine zusätzliche Cremigkeit und ein unvergleichliches Aroma, das die Pilze wunderbar umhüllt.

Brate alles zusammen für weitere 5 Minuten unter regelmäßigem Rühren an. Die Zwiebeln werden glasig und süßlich, der Knoblauch entfaltet sein volles Bouquet, und die Butter verleiht allem eine wunderbare Geschmeidigkeit. Die Pilze saugen die Aromen der Zwiebeln und des Knoblauchs auf und werden wunderbar zart.

Der Augenblick der Wahrheit: Achte darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter. Wenn die Pfanne zu heißt wird, reduziere die Hitze etwas und rühre kontinuierlich.

Schritt 6: Das Finale – Würzen und Abschmecken

Nun geht es ans Eingemachte: das Würzen. Würze die Champignons mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz. Beginne lieber mit etwas weniger Salz und schmecke am Ende noch einmal ab, denn die Knoblauchsauce wird ebenfalls gewürzt.

Nachdem die Pilze gut durchgewürzt sind, streue den restlichen gehackten Schnittlauch darüber. Rühre alles noch einmal kurz um, sodass sich der Schnittlauch gleichmäßig verteilt und sein frisches Aroma entfaltet. Der Schnittlauch verleiht dem Gericht eine leichte Frische und eine schöne grüne Farbe, die einen tollen Kontrast zur cremig-braunen Pilzmischung bildet.

Ein letzter Schliff: Das Auge isst mit! Der frische Schnittlauch macht das Gericht optisch ansprechender und verheißt die nächste kulinarische Offenbarung.

Schritt 7: Anrichten und Genießen

Es ist Zeit, deine selbstgemachte Weihnachtsmarkt-Delikatesse zu servieren. Gib die dampfenden Champignons auf einen Teller oder direkt in eine kleine Schüssel. Gib einen großzügigen Klecks der vorbereiteten Knoblauchsauce darüber und garniere das Ganze nach Belieben noch mit etwas zusätzlichem frischem Schnittlauch.

Wenn du die Variante ohne Knoblauch für die Kinder oder dich selbst vorbereitet hast, serviere diese einfach separat oder auch über den Pilzen, je nach Wunsch. Der Kontrast von warmen, würzigen Pilzen und der kühlen, cremigen Sauce ist einfach himmlisch und erinnert an die besten Momente auf dem Weihnachtsmarkt.

Perfekt für dich: Wenn du keinen Knoblauch magst, funktioniert auch eine einfache Kräutercreme mit Frischkäse oder Joghurt wunderbar. Wichtig ist die Cremigkeit und die frische Note.

Ein ehrlicher Tipp: Dieses Gericht schmeckt am besten, wenn es sofort serviert wird. Die Wärme der Pilze und die Frische der Sauce sind ein unschlagbares Duo, das man am besten heiß genießt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu viel Wasser in der Pfanne

Viele Hobbyköche waschen ihre Champignons unter fließendem Wasser ab, was dazu führt, dass sie sich vollsaugen. Das Ergebnis ist eine wässrige, matschige Pfanne anstelle von lecker angebratenen Pilzen mit Röstaromen. Versuche, deine Pilze immer mit einem trockenen Küchentuch abzubürsten oder abzurubbeln.

Fehler 2: Ungeduld beim Anbraten

Es ist verlockend, die Pilze sofort nach dem Hinzugeben zu bewegen. Doch gerade das einmalige, kräftige Anbraten ohne ständiges Rühren ist entscheidend für die Entwicklung von Röstaromen. Lass ihnen Zeit, eine schöne braune Farbe zu entwickeln, bevor du sie das erste Mal wendest.

Fehler 3: Überladene Pfanne

Wenn zu viele Pilze auf einmal in die Pfanne gegeben werden, dämpfen sie anstatt zu braten. Ihre Temperatur sinkt, und sie geben zu viel Wasser ab. Brate die Pilze lieber in zwei kleineren Portionen an, wenn deine Pfanne nicht groß genug ist. Das ist zwar ein kleiner Mehraufwand, lohnt sich aber geschmacklich enorm.

Fehler 4: Zu frühes Würzen

Salz entzieht den Champignons beim frühen Hinzufügen zusätzlich Wasser. Das kann den Anbraten erschweren und zu den bereits erwähnten wässrigen Ergebnissen führen. Würze die Pilze erst gegen Ende der Bratzeit, wenn sie bereits Farbe angenommen haben und ihre intensive Aromenentwicklung begonnen hat.

Variationen für jeden Geschmack

Neben der klassischen Knoblauchsauce gibt es unzählige Möglichkeiten, deine Pilzpfanne zu variieren und jedem Gaumen gerecht zu werden. Denke an die Vielfalt der Festtagsgerichte und passe deine Pilzpfanne entsprechend an.

Vegane Variante: Ersetze die Butter einfach durch Margarine oder Kokosöl, und statt Creme Fraiche kannst du eine vegane Sour Cream auf Basis von Cashewkernen oder Sojajoghurt verwenden. Mit frischen Kräutern und einer Prise Kala Namak (Schwarzsalz) für den eierähnlichen Geschmack wird das eine tolle vegane Alternative.

Feine Kräutervariante für Genießer: Wer es weniger intensiv mag, lässt den Knoblauch in der Sauce weg und setzt stattdessen auf eine üppige Mischung aus frischen Kräutern wie Petersilie, Dill, Schnittlauch und vielleicht sogar einem Hauch Kerbel. Ein Schuss Zitronensaft rundet das Ganze ab und sorgt für Frische.

Festliche Variante mit Verfeinerung: Für besondere Anlässe kannst du einen Schuss Weißwein zum Ablöschen der Pilze verwenden, nachdem sie angebraten sind. Lass den Wein kurz einkochen, bevor du die Butter und die Kräuter hinzufügst. Das verleiht dem Gericht eine zusätzliche Dimension und eine subtile Säure.

Profi-Tipps für Champignons wie vom Weihnachtsmarkt

Um das authentische Weihnachtsmarkt-Erlebnis perfekt nachzuahmen, hier ein paar Insider-Tipps, die du vielleicht noch nicht kennst. Es sind die kleinen Dinge, die oft den entscheidenden Unterschied machen und dein Gericht auf ein neues Level heben.

Trockenes Anbraten: Ein Geheimnis mancher Marktstände ist das anfängliche Trockenanbraten der Pilze. Das bedeutet, du gibst sie zunächst ohne Öl in die heiße Pfanne, damit sie ihre eigene Flüssigkeit abgeben und verdampfen lassen. Erst danach gibst du das Öl und die Butter hinzu. Das sorgt für eine intensivere Röstaromen und eine festere Konsistenz.

Die richtige Pilzsorte: Während weiße Champignons ein Klassiker sind, sind braune oder braune braune Champignons (Cremini) oft aromatischer und haben eine festere Textur, die beim Braten besser zur Geltung kommt. Probiere es aus!

Ein Hauch von Süße: Eine winzige Prise Zucker, die zusammen mit den Zwiebeln in die Pfanne gegeben wird, kann die natürliche Süße der Zwiebeln hervorheben und einen wunderbaren Kontrast zur erdigen Pilz- und Knoblauchnote bilden.

Die richtige Hitze: Hohe, aber kontrollierte Hitze ist entscheidend. Dein Herd sollte auf einer Stufe sein, die die Pfanne schnell heiß werden lässt, aber das Anbrennen der Zwiebeln und des Knoblauchs verhindert. Ein bisschen Experimentieren ist hier notwendig, um deinen perfekten Punkt zu finden.

Vorbereitung des Dipps: Wenn du viele Gäste erwartest, bereite die Knoblauchsauce schon 1-2 Stunden vorher zu. So kann sie im Kühlschrank gut durchziehen und die Aromen verfeinern sich noch weiter.

Servier-Ideen für Champignons wie vom Weihnachtsmarkt

Anrichten & Dekoration

Das Auge isst bekanntlich mit. Serviere die Champignons nicht einfach so. Gib sie in kleine, rustikale Schalen oder auf erwärmte Teller. Eine großzügige Portion der cremigen Knoblauchsauce darüber und ein paar frisch geschnittene Kräuter als Garnitur – ein bisschen Schnittlauch, Petersilie oder ein Hauch von Dill – machen optisch schon viel her. Für das ultimative Kirmes-Feeling kannst du sie auch in kleine Papiertüten oder Körbchen füllen.

Passende Beilagen

Echte Weihnachtsmarkt-Champignons sind oft schon ein Hauptgericht für sich. Aber sie harmonieren wunderbar mit herzhaften Beilagen. Einsteiger-freundlich sind beispielsweise knuspriges Baguette oder Fladenbrot, die perfekt sind, um die köstliche Sauce aufzutunken. Auch ein einfacher Kartoffelsalat oder Rosmarinkartoffeln passen hervorragend dazu.

Wenn du nach etwas Außergewöhnlichem suchst, probiere dazu doch einmal meine gebackenes Zitronenhähnchen, das eine leicht säuerliche Note mitbringt, die sich gut mit den erdigen Pilzen ergänzt. Oder wie wäre es mit einem einfach zubereiteten Pfannkuchen, der dann als süß-herzhafte Komponente dient?

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht ist perfekt für gemütliche Abende mit Freunden, Familienfeiern oder als Fingerfood-Option bei jeder Party. Es strahlt eine Wärme und Gemütlichkeit aus, die an kalten Tagen besonders willkommen ist. Serviere es als Vorspeise oder als leichtes Hauptgericht. Die einfache Zubereitung macht es auch zur idealen Option, wenn du spontan Gäste bekommst.

Man kann die Champignons auch als Teil eines größeren Menüs sehen, zum Beispiel als Auftakt vor einem deftigen Braten oder als Beilage zu hummerbisque, um eine herzhafte und eine feinere Note zu kombinieren.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten doch einmal Reste übrig bleiben, ist das kein Problem. Lasse die Champignons vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter füllst. Im Kühlschrank halten sie sich so für etwa 2–3 Tage frisch.

Die Knoblauchsauce sollte separat aufbewahrt werden, damit sie ihre Cremigkeit behält und nicht zu viel vom Pilzgeschmack annimmt. Sie ist im Kühlschrank ebenfalls für etwa 3 Tage haltbar.

Einfrieren

Das Einfrieren von cooked Champignons ist möglich, jedoch empfehlen wir es nur bedingt. Beim Auftauen können sie ihre Textur verlieren und etwas matschig werden. Solltest du es dennoch versuchen wollen, friere die Pilze und die Sauce am besten getrennt ein.

Die Knoblauchsauce lässt sich besser einfrieren als die Pilze selbst. Gib sie in einen geeigneten Behälter oder Gefrierbeutel und friere sie für bis zu 2 Monate ein. Vor dem Gebrauch langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Reste wieder aufzuwärmen, gib die Champignons in eine heiße Pfanne mit einem kleinen Schuss Olivenöl oder etwas Butter. Brate sie kurz an, bis sie wieder ihre gewohnte Konsistenz erreicht haben. Vorsicht, nicht zu lange erhitzen, sonst werden sie gummiartig. Die Knoblauchsauce kann separat in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmt oder ebenfalls kurz in der Pfanne mit den Pilzen vermischt werden.

Alternativ kannst du die aufgebratenen Reste auch für ein paar Minuten in der Mikrowelle erwärmen. Achte hierbei auf moderate Leistung und rühre zwischendurch um, damit alles gleichmäßig warm wird.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt frischer Champignons auch gefrorene verwenden?

    Gefrorene Champignons sind für dieses Rezept weniger gut geeignet. Sie geben beim Auftauen viel Wasser ab, was die Textur beeinträchtigen und das Anbraten erschweren kann. Wenn du dennoch gefrorene Champignons verwenden möchtest, lass sie gut abtropfen und trockne sie so gut wie möglich mit Küchenpapier, bevor du sie in die heiße Pfanne gibst. Es ist aber ratsam, frische Champignons zu bevorzugen, um das authentische Weihnachtsmarkt-Erlebnis zu erzielen.

  2. Ich mag keinen Knoblauch. Gibt es Alternativen für die Sauce?

    Absolut! Wenn du Knoblauch nicht magst oder verträgst, kannst du die Knoblauchsauce ganz einfach abwandeln. Eine cremige Alternative ist eine Sauce auf Basis von Frischkäse, das mit frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie und Dill verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird. Auch ein leichter Joghurt oder Skyr mit Kräutern bietet eine frische und leichtere Option. Wichtig ist, dass die Sauce eine angenehme Cremigkeit hat und die Pilze gut umspielt.

  3. Wie kann ich die Champignons noch intensiver im Geschmack machen?

    Um den Geschmack der Champignons noch zu intensivieren, kannst du einige Tricks anwenden. Wie bereits erwähnt, ist das anfängliche Trockenanbraten ohne Fett eine gute Methode. Außerdem kann das Ablöschen mit einem Schuss Weißwein oder einem guten Gemüsefond, nachdem die Pilze gut angebraten sind, zusätzliche Aromen hinzufügen. Auch die Verwendung von Pilzen wie Kräuterseitlinge oder Austernpilze kann dem Gericht eine neue Geschmacksnote verleihen. Ein kleiner Schuss Trüffelöl am Ende kann ebenfalls für einen unerwarteten Luxusmoment sorgen.

Champignons wie vom Weihnachtsmarkt

Champignons wie vom Weihnachtsmarkt

Geht es dir auch so, dass du an den großen Pfannen mit den duftenden Champignons auf dem Weihnachtsmarkt fast nie vorbeikommst? Für uns als 5-köpfige Familie müssen es immer mindestens 2 Portionen sein: eine mit der unvergleichlichen Knobisauce und eine für die Kids mit Kräuterdip. Neben Langos , Waffeln und Knobibaguette naschen wir dann reihum von allen Weihnachtsmarktleckereien. Was ist aber, wenn Weihnachtsmärkte wie in der Coronazeit ausfallen? Oder wenn du einfach so Lust auf Champignons wie von Weihnachtsmarkt und Kirmes hast? Dann kannst du sie auch ganz einfach zu Hause selber machen, wie ich dir in diesem Rezept zeigen werde. Aber noch ein wichtiger Tipp: So richtig gut und original schmeckt die dampfende Pilzpfanne erst nach einem Spaziergang an der kalten frischen Winterluft.

4.8 from 555 reviews
Prep Time 15 Min
Cook Time 15 Min
Total Time 30 Min
Servings 2 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 300 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Schnittlauch (gehackt)
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl (zum Braten)
  • 200 g Creme Fraiche
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Schnittlauch (gehackt)
  • Kochen
  1. 1Als erstes bereitest du die Knoblauchsoße zu, damit sie ein wenig durchziehen kann. Dazu schälst du die Knoblauchzehen und presst sie in eine kleine Rührschüssel. Füge Creme fraiche und den Schnittlauch hinzu, rühre gut um und schmecke die Creme mit Pfeffer und Salz ab.
  2. 2Putze nun die Champignons. Dafür reibst du sie mit einem Küchentuch ab. Waschen solltest du sie nicht. Schneide das untere Ende des Pilzstiels ein wenig ab.
  3. 3Schäle die Zwiebeln und den Knoblauch und schneide beides in feine Würfel.
  4. 4Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne. Wenn die Pfanne schön heiß ist, gibst du die Champignons hinein. Brate sie für 5 Minuten kräftig an.
  5. 5Füge jetzt den Knoblauch, die Zwiebeln und die Butter hinzu und brate alles für weitere 5 Minuten.
  6. 6Würze die Champignons mit Pfeffer und Salz. Streue nun den Schnittlauch darüber und rühre die Champignons um.
  7. 7Serviere die Champignons mit der Knoblauchcreme. Du magst keinen Knobi? Dann lasse ihn einfach weg und du hast einen leckeren Kräuterdip.
Man kann die Champignons sehr gut mit Fladenbrot oder Baguette essen. Als Getränk passt dazu ein Kinderpunsch.
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