Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch-Extrakt für Genießer – dishgenuss.de

Der Duft von süßer Sahne, die sanft erwärmt wird und sich mit einem Hauch von Vanille vermischt, hat für mich etwas zutiefst Beruhigendes. Es ist ein Geruch, der Erinnerungen an Omas Küche weckt, an Momente, in denen die Zeit stillzustehen schien und das Einzige, was zählte, die Wärme und die Liebe waren, die in jeder Gabel dieses cremigen Desserts steckten.

Es war an einem der ersten kühlen Herbsttage, als die Blätter draußen in goldenen und roten Tönen leuchteten, dass meine Großmutter dieses Engelscreme Dessert mit Kirsch-Extrakt zum ersten Mal zubereitete. Die Art, wie sie die Zutaten mit einer selbstverständlichen Ruhe verband, die nur jahrelange Erfahrung mit sich bringt, und wie sie schließlich den tiefroten Kirsch-Extrakt einrührte, hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von himmlischer Leichtigkeit: Stell dir vor, du löffelst durch eine Wolke, die zart auf deiner Zunge zergeht. Diese Creme ist so luftig und leicht, dass sie fast schwerelos wirkt und doch eine tiefe, befriedigende Süße mitbringt.
  • Das Versprechen von intensiver Fruchtigkeit: Der Kirsch-Extrakt ist keine leise Note im Hintergrund, sondern ein kräftiges, fruchtiges Crescendo, das die Süße der Creme auf wunderbare Weise bricht und für eine angenehme Frische sorgt, die im Abgang belebt.
  • Ein kulinarisches Kompliment für jeden Anlass: Ob nach einem festlichen Dinner oder einfach nur als süßer Abschluss eines ruhigen Abends – dieses Dessert hat die Eleganz, um jeden Moment zu etwas Besonderem zu machen. Es ist ein Zeichen von Sorgfalt und Liebe zum Detail.
  • Die Magie des Einfachen: Du brauchst keine ausgefallenen Techniken oder exotischen Zutaten. Mit ein paar grundlegenden Dingen zauberst du ein Ergebnis, das dich und deine Gäste gleichermaßen beeindrucken wird, weil es zeigt, dass wahre Köstlichkeiten oft aus Einfachheit entstehen.
  • Ein Hauch von Nostalgie, neu interpretiert: Dieses Rezept fängt die Essenz klassischer Desserts ein und verleiht ihr durch die präzise Dosierung des Kirsch-Extrakts eine moderne, spannende Wendung. Es ist die Wärme von gestern mit der Raffinesse von heute.

Das brauchst du

Bei diesem Dessert ist die Qualität der Zutaten nicht nur eine Empfehlung, sondern ein Versprechen für das Endergebnis. Ich achte immer darauf, frische Eier zu verwenden, deren Eigelb eine tiefgelbe Farbe hat, denn das ist es, was der Creme ihre wunderbare satte Farbe und ihren zarten Charakter verleiht. Der Kirsch-Extrakt ist das Herzstück dieser Kreation; hier lohnt es sich, in ein gutes Produkt zu investieren, das den Geschmack intensiv und authentisch wiedergibt, ohne künstlich zu wirken.

  • Sahne: Sie ist das Fundament der Cremigkeit. Eine gute Schlagsahne mit mindestens 30% Fettgehalt sorgt für die perfekte Konsistenz, die sanft im Mund schmilzt.
  • Milch: Sie ergänzt die Sahne und hilft, die Creme leichter zu machen, damit sie nicht zu schwer oder mächtig wird.
  • Eigelb: Das Geheimnis für die samtige Textur und die goldene Farbe. Es ist die Emulsion des Eigelbs, die die Creme zusammenhält und ihr Reichtum verleiht.
  • Zucker: Nicht nur für die Süße, sondern auch entscheidend für die Textur. Er hilft, die Eigelbe aufzuschlagen und die Creme zu stabilisieren.
  • Vanillezucker: Ein leiser, aber wichtiger Begleiter, der die Aromen abrundet und Tiefe verleiht, ohne den Kirschgeschmack zu überlagern.
  • Speisestärke: Der kleine Helfer, der sicherstellt, dass die Creme die perfekte, leicht gebundene Konsistenz erhält, so dass sie schön in Gläser gefüllt werden kann.
  • Kirsch-Extrakt: Der Star des Desserts. Hier ist es wichtig, einen kräftigen, aromatischen Extrakt zu wählen, der die Süße ausgleicht und eine aufregende Fruchtigkeit hinzufügt.
  • Optionale frische Kirschen: Sie sind das i-Tüpfelchen, das dem Dessert nicht nur visuellen Reiz, sondern auch eine zusätzliche, frische Kirsch-Note verleiht.

Mengenangaben für die Zubereitung findest du in der detaillierten Anleitung weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln dieses Desserts reichen tief in die traditionelle europäische Patisserie, wo die Kunst, aus wenigen einfachen Zutaten etwas Außergewöhnliches zu erschaffen, hochgeschätzt wurde. In vielen Kulturen gibt es Variationen von sahnigen, aufgeschlagenen Cremes, oft gekocht oder gebacken, die als Basis für Süßspeisen dienten.

Was dieses Dessert besonders macht, ist die gezielte Verschmelzung zweier Welten: die beruhigende Weichheit einer klassischen Creme, die an Omas Sonntagsessen erinnert, und die lebendige, fast überschwängliche Fruchtigkeit des Kirsch-Extrakts, der eine überraschende Frische ins Spiel bringt. Es ist, als würde man ein vertrautes, warmes Gefühl mit einem aufregenden neuen Abenteuer verbinden.

Diese Kombination ist zeitlos, weil sie die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse nach Süße und Trost aufgreift und gleichzeitig eine subtile Komplexität bietet, die auch anspruchsvolle Gaumen begeistert. Es ist ein Dessert, das verbindet – Tradition und Moderne, Einfachheit und Raffinesse.

So bereitest du Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch Extrakt zu

Schritt 1: Die Basis schaffen – Wärmende Aromen entfalten

Beginne damit, die Sahne und die Milch in einem mittelgroßen Topf auf dem Herd zu erwärmen. Ich stelle die Hitze immer auf mittel ein, ein sanftes Lembes ist hier der Schlüssel. Wir wollen, dass sich die Aromen der Milch und Sahne langsam verbinden und sich die leichte Süße entfaltet, aber wir wollen auf keinen Fall, dass es kocht.

Die Milch und Sahne sollten dampfen, kurz bevor sie die Oberfläche zu blubbern beginnen. Das ist der perfekte Moment, um sie vom Herd zu nehmen. Achte darauf, während des gesamten Prozesses gelegentlich umzurühren, um ein Anbrennen am Topfboden zu verhindern. Das ist die schlafende Seele des Desserts, die wir nun sanft wecken.

Schritt 2: Die süße Verbindung – Eigelb und Zucker vereinen sich

Während die Milch-Sahne-Mischung behutsam erwärmt wird, widmen wir uns der Eigelbmischung. In einer separaten, sauberen Schüssel gibst du die Eigelbe, den Zucker und den Vanillezucker. Hier beginnt die Magie, die Textur zu erzeugen.

Mit einem Handmixer oder einem Schneebesen schlägst du die Zutaten kräftig auf. Du wirst sehen, wie die Mischung heller und heller wird, fast schon ins Gelbliche übergeht, und sämiger wird. Sie sollte eine dicke, bandartige Konsistenz annehmen, wenn du den Schneebesen langsam hochhebst. Das ist die Grundlage für die cremige Textur unserer Engelscreme.

Tipp: Wenn du feststellst, dass deine Eigelbmischung zu fest ist, kannst du einen kleinen Schuss der warmen Milch-Sahne-Mischung hinzufügen, um sie geschmeidiger zu machen, bevor du sie weiterverarbeitest.

Schritt 3: Die erste Begegnung – Sanfte Annährung der Temperaturen

Das ist ein entscheidender Schritt, damit dir die Eier nicht gerinnen. Nimm vorsichtig eine Kelle der warmen, aber nicht kochenden Sahne-Milch-Mischung und gib sie langsam unter ständigem Rühren zur Eigelb-Zucker-Mischung. Dieser Prozess wird Temperieren genannt.

Das langsame Hinzufügen und Rühren ist notwendig, um die Temperatur der Eigelbe allmählich zu erhöhen. Hätte man die heiße Flüssigkeit schlagartig dazu gegeben, würden sich die Proteine im Eigelb sofort zusammenziehen und Klümpchen bilden. Wir wollen eine glatte, samtige cremige Masse, keine Eierflocken.

Schritt 4: Die große Vereinigung – Alles kommt zusammen

Sobald die Eigelbmischung temperiert ist und sich gut mit der warmen Milch vermischt hat, gießt du diese nun leicht erwärmte Eigelbmischung zurück in den Topf, in dem sich die restliche Sahne-Milch-Mischung befindet. Gib nun auch die Speisestärke hinzu.

Sofort, noch bevor du den Topf wieder auf den Herd stellst, rührst du alles gründlich durch. Es ist wichtig, dass die Speisestärke sich gleichmäßig verteilt und keine Klümpchen bildet. Dieser Schritt bereitet die Mischung optimal darauf vor, beim Erhitzen zu verdicken.

Achtung: Achte darauf, dass die Speisestärke klümpchenfrei eingearbeitet ist. Kleine Klümpchen können sich später nur schwer auflösen und die Textur beeinträchtigen.

Schritt 5: Der Verdickungsprozess – Geduld und ständiges Rühren

Nun stellen wir den Topf wieder auf den Herd, diesmal auf niedrige bis mittlere Hitze. Ab jetzt musst du die Mischung ununterbrochen mit einem Schneebesen rühren. Es ist ein bisschen wie ein Tanz, das ständige Bewegen und Auflockern der Masse.

Du wirst merken, wie die Creme langsam, aber sicher beginnt, sich zu verdicken. Das dauert etwa 5 bis 7 Minuten, aber jede Minute ist wichtig. Die Masse sollte die Konsistenz von dickerer flüssiger Sahne erreichen, ähnlich wie eine dünne Puddingbasis. Sie sollte den Löffelrücken leicht überziehen.

Was ich dabei gelernt habe: Wenn du unsicher bist, ob die Creme schon dick genug ist, kannst du sie mal kurz auf den Löffel nehmen und mit dem Finger eine Linie ziehen. Wenn die Linie bestehen bleibt und sich nicht sofort schließt, ist die Creme perfekt gebunden.

Schritt 6: Der Moment der Transformation – Kirsche auf der Sahne

Sobald die Creme die gewünschte Dicke erreicht hat und den Löffelrücken gut überzieht, nimmst du den Topf sofort vom Herd. Jetzt kommt der magische Moment, der das Dessert von einer einfachen Creme zu etwas Besonderem macht.

Gib nun den Kirsch-Extrakt hinzu. Beginne mit der kleineren Menge und schmecke ab. Je nach Intensität deines Extrakts und deiner persönlichen Vorliebe kannst du mehr oder weniger verwenden. Rühre ihn gut unter, bis sich der kräftige, rote Farbton gleichmäßig verteilt hat. Der Duft, der jetzt aufsteigt, ist einfach unwiderstehlich.

Der entscheidende Moment: Taste dich langsam an die Menge des Kirsch-Extrakts heran. Weniger ist manchmal mehr, besonders wenn es um einen intensiven Geschmack geht. So stellst du sicher, dass die Fruchtigkeit die cremige Süße ergänzt, anstatt sie zu überdecken.

Schritt 7: Die Ruhe vor dem Genuss – Abkühlen lassen

Die heiße Creme soll nun langsam auf Raumtemperatur abkühlen. Das ist wichtig, bevor sie kalt gestellt wird. Lass den Topf einfach so stehen oder gib die Creme in eine flache Schüssel, um den Prozess zu beschleunigen. Wenn du die Creme zu heiß in die Kühltruhe stellst, kann sie sich trennen.

Während die Creme abkühlt, kannst du bereits die Dessertgläser vorbereiten, in denen das Endergebnis serviert werden soll. Das kann von klassischen Weingläsern über kleine Schälchen bis hin zu modernen Gläsern reichen – je nachdem, welchen Stil du bevorzugst.

Schritt 8: Die Vollendung – Bis zur Perfektion gekühlt

Sobald die Creme Zimmertemperatur erreicht hat, ist es Zeit, sie in die vorbereiteten Gläser zu füllen. Das geht am einfachsten mit einem Schöpflöffel oder, für eine besonders elegante Präsentation, mit einem Spritzbeutel.

Decke die gefüllten Gläser nun sorgfältig mit Frischhaltefolie ab. Achte darauf, dass die Folie die Oberfläche der Creme leicht berührt, um die Bildung einer Haut zu verhindern. Stelle die Gläser dann für mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank. Das ist die Zeit, in der die Aromen sich entfalten und die Creme ihre feste, verführerische Konsistenz erhält.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du Zeit hast, lass die Creme über Nacht im Kühlschrank. Dann sind die Aromen am intensiven und die Konsistenz ist perfekt. Das ist der Moment der Geduld, der sich am Ende mehr als auszahlt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu hohe Hitze beim Erwärmen der Milch-Sahne-Mischung. Wenn die Mischung zu heiß erwärmt wird oder gar kocht, kann das dazu führen, dass die Sahne gerinnt und die Creme eine unappetitliche Konsistenz bekommt. Halte die Hitze niedrig bis mittel und bleibe dabei.

Fehler 2: Das Eigelb gerinnt beim Temperieren. Dies passiert, wenn die warme Milch-Sahne-Mischung zu schnell zur Eigelbmischung gegeben wird. Langsames Rühren und schrittweises Hinzufügen sind hier der Schlüssel, um die Eier nicht zu stocken.

Fehler 3: Die Creme wird nicht richtig dick. Oft liegt das an zu wenig Rührzeit oder zu niedriger Hitze beim Eindicken. Folge den Anweisungen genau und rühre die Masse weiter, bis sie die angegebene sämige Konsistenz erreicht. Geduld ist hier eine Tugend.

Fehler 4: Zu viel oder zu wenig Kirsch-Extrakt. Der Extrakt ist entscheidend für den Geschmack. Beginne mit der empfohlenen Menge und schmecke vorsichtig ab. Zu viel kann bitter schmecken oder den subtilen Geschmack der Creme überdecken, zu wenig macht das Dessert geschmacklos.

Variationen für jeden Geschmack

Dieses Engelscreme Dessert ist die perfekte Leinwand für eigene Kreationen. Wenn du Lust auf eine rein pflanzliche Variante hast, kannst du die Sahne durch eine hochwertige Kokos- oder Sojasahne ersetzen. Das wird dem Dessert eine leicht nussige Note verleihen, die wunderbar mit dem Kirsch-Extrakt harmoniert. Manche verwenden auch Seidentofu als Ersatz für Eigelb und Speisestärke, das gibt der Creme eine besonders zarte Konsistenz.

Für diejenigen, die es noch erfrischender mögen, empfehle ich, den Kirsch-Extrakt durch frisch pürierte Kirschen und einen Schuss Kirschsaft zu ersetzen. Das verleiht dem Dessert eine noch natürlichere Fruchtigkeit und eine leicht stückige Textur. Oder wie wäre es mit einem Hauch von Mandelaroma statt Vanille? Das gibt eine ganz neue Dimension.

Profi-Tipps für Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch Extrakt

Wenn du ein wirklich perfektes Ergebnis erzielen möchtest, hier ein paar Kniffe, die den Unterschied machen. Verwende für die Basis hochwertige Produkte, das merkst du am Ende. Eine gute Sahne und ein intensiver, echter Kirsch-Extrakt sind die Grundpfeiler für diesen Geschmack.

Beim Kühlen ist es ratsam, die Creme nicht zu überkühlen. Sie sollte fest sein, aber nicht steinhart. Wenn du sie zu lange kühlst, kann sie an Aroma und Frische verlieren.

Probier mal, zusätzlich zum Kirsch-Extrakt ein paar Tropfen Kirschwasser oder einen Schuss Kirschlikör (für die Erwachsenen) kurz vor dem Servieren einzurühren. Das intensiviert das Aroma und gibt dem Ganzen eine besondere Tiefe.

Ein wirklich überraschender Trick: Wenn du die Creme in Gläser gefüllt hast und vor dem Servieren ein paar hauchdünne Scheiben einer sehr guten dunklen Schokolade darüber raspelst, schaffst du einen tollen Kontrast zwischen zarter Creme und knackiger Schokolade.

Nutze die Gelegenheit, um deine Kreativität beim Anrichten auszuleben! Mit ein paar frischen Kirschen, einem Klecks Sahne oder sogar einem kleinen Minzblatt wird aus diesem Dessert ein kleines Kunstwerk.

Servier-Ideen für Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch Extrakt

Anrichten & Dekoration

Das Auge isst mit! Ich mag es, die Engelscreme in eleganten, bauchigen Gläsern zu servieren, die die tiefrote Farbe des Kirsch-Extrakts gut zur Geltung bringen. Drapiere ein paar frische, glänzende Kirschen obenauf, deren Saft sich leicht mit der Creme vermischt. Ein kleines Blatt Minze oder ein essbare Blüte kann einen wunderbar frischen Kontrast setzen.

Für eine luxuriöse Optik streue ich gerne ein paar feine Schokoladenraspeln aus dunkler Schokolade darüber, die dezente Bitterkeit bricht die Süße und passt hervorragend zum Kirschgeschmack. Auch ein Hauch von gerösteten Mandelblättchen sorgt für eine schöne Textur und ein leicht nussiges Aroma.

Passende Beilagen

Obwohl dieses Dessert für sich allein schon ein Hochgenuss ist, lässt es sich wunderbar ergänzen. Ein zartes Pfannkuchen-Rezept, serviert als Begleitung auf einem separaten Teller, kann eine wunderbare Texturunterschied ausmachen und den cremigen Genuss erweitern. Oder stelle kleine Schalen mit knusprigen, selbstgemachten Cantuccini bereit, in die man nach Belieben dein Dessert dippen kann.

Eine weitere Idee ist, dieses Dessert als süßen Abschluss eines Menüs mit deftigeren Hauptspeisen zu servieren. Denk an ein klassisches Hummerbisque oder ein herzhaftes Zitronen-Hähnchen – die leichte, fruchtige Süße der Engelscreme rundet diese Aromen perfekt ab und sorgt für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis.

Für besondere Anlässe

Dieses Dessert ist wie gemacht für romantische Abendessen, Geburtstagsfeiern und Feiertage. Stell dir vor, wie du nach einem festlichen Mahl, vielleicht nach einem köstlichen gebackenen Zitronen-Hähnchen, kleine Gläser mit dieser verführerischen Engelscreme servierst. Es ist ein Dessert, das Eleganz und Liebe zum Detail ausstrahlt, ohne überwältigend zu sein.

Wenn du eine kleine Küchenparty planst, ist dieses Gericht perfekt, da du es größtenteils im Voraus zubereiten kannst. Die Gäste können dann beim Dessert einfach zugreifen, und du hast mehr Zeit, dich zu entspannen und den Abend zu genießen. Es ist ein Dessert, das Vorfreude weckt und garantiert für bewundernde Blicke sorgt.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Solltest du wider Erwarten Reste haben, ist das kein Problem. Decke die Gläser fest mit Frischhaltefolie ab, um zu verhindern, dass die Oberfläche austrocknet oder Fremdgerüche annimmt. Die Creme hält sich so im Kühlschrank hervorragend für etwa 2 bis 3 Tage.

Mein Tipp: Wenn du sie am nächsten Tag servierst, könntest du die Oberfläche mit einer hauchdünnen Schicht Fruchtsauce oder einigen frischen Beeren neu gestalten, um einen frischen Look zu erzielen.

Einfrieren

Das Einfrieren von Sahne-basierten Desserts ist immer ein kleines Risiko für die Textur. Die Creme kann nach dem Auftauen leicht an Festigkeit verlieren und eine etwas wässrigere Konsistenz annehmen.

Wenn du es dennoch versuchen möchtest, fülle die abgekühlte Creme in luftdichte Behälter. Lagere sie nicht länger als einen Monat, da die Qualität sonst leidet. Zum Auftauen die Behälter über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Dieses Dessert ist ein “Kaltgenuss” und sollte nicht aufgewärmt werden. Das Ziel ist die kühle, erfrischende Konsistenz. Falls du es aber doch erwärmen möchtest, zum Beispiel wenn du die Basis vorbereitet hast und sie dann noch mit dem Extrakt verfeinern möchtest, ist das nur bei der Zubereitung sinnvoll.

Nach dem vollständigen Abkühlen und Festwerden im Kühlschrank ist ein erneutes Erwärmen keine Option, da dies die zarte Struktur zerstören würde. Genieße es am besten direkt aus dem Kühlschrank, so wie es gedacht ist.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist es möglich, den Kirsch-Extrakt durch etwas anderes zu ersetzen, wenn ich ihn nicht finden kann?

    Ja, absolut! Wenn du keinen Kirsch-Extrakt zur Hand hast, kannst du stattdessen einen guten Kirschsaft verwenden. Nimm etwa dreimal so viel Saft wie Extrakt und reduziere ihn gegebenenfalls ein wenig auf dem Herd, um die Intensität zu erhöhen. Ein anderer Ansatz wäre, sehr aromatische Kirschen zu kaufen, diese zu pürieren und den Saft davon zu verwenden. Für einen intensiveren Geschmack kannst du auch ein paar Tropfen Bittermandelöl hinzufügen (vorsichtig dosieren!) oder einen Hauch von Himbeer- oder Johannisbeerpüree für eine andere Fruchtigkeit.

  2. Warum wird meine Creme nicht fest genug, obwohl ich sie lange genug gekühlt habe?

    Es gibt mehrere Gründe, warum die Creme möglicherweise nicht fest wird. Einer der häufigsten ist die zu geringe Menge an Stärke oder, dass die Stärke nicht richtig aktiviert wurde. Stelle sicher, dass du die Stärke gründlich in die kalte Mischung einrührst, bevor du sie erhitzt, und dass die Masse unter ständigem Rühren köchelt, bis sie eindickt. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Sahne nicht genug Fettgehalt hatte. Achte darauf, eine Sahne mit mindestens 30% Fett zu verwenden. Manchmal spielt auch die genaue Menge der Eigelbe eine Rolle; zu wenige Eigelbe liefern nicht genug Bindung. Wenn deine Creme nach diesen Tipps immer noch zu weich ist, liegt es vielleicht an zu viel Flüssigkeit – du könntest beim nächsten Mal etwas mehr Stärke oder weniger Milch/Sahne verwenden.

  3. Kann ich dieses Dessert auch für eine größere Gruppe zubereiten, ohne dass es zu viel Aufwand wird?

    Absolut! Dieses Dessert ist ideal, um es im Voraus zuzubereiten. Du kannst die gesamte Menge der Creme zubereiten und sie dann in kleinere Dessertgläser portionieren. Du kannst dies problemlos einen Tag im Voraus tun. Am Tag der Feier musst du dich dann nur noch um die Garnitur kümmern. Wenn du für eine sehr große Anzahl Gäste kochst, lohnt es sich, das Rezept zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Achte dann darauf, einen entsprechend großen Topf zu verwenden, damit die Creme gleichmäßig erhitzt und abkühlt.

Das magische an diesem Dessert ist seine Fähigkeit, gleichzeitig zart und doch intensiv zu sein. Die sanfte Süße der Engelscreme, die wie eine warme Umarmung wirkt, wird durch den Hauch von Kirsch-Extrakt belebt, der wie ein kleiner, aufregender Tanz auf der Zunge ist.

Ich hoffe, dieses Rezept weckt auch in dir die Leidenschaft für einfache, aber beeindruckende Süßspeisen und beschert dir Momente purer Gaumenfreude, so wie es mir und meiner Familie seit Generationen Freude bereitet.

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Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch-Extrakt für Genießer

Engelscreme Dessert Rezept mit Kirsch-Extrakt für Genießer

Ein himmlisches und luftiges Dessert, das zarte Creme mit intensivem Kirschgeschmack kombiniert. Perfekt für besondere Anlässe oder als süßer Genuss zwischendurch.

4.8 from 582 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 45 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:300 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Speisestärke
  • 2-3 EL Kirsch-Extrakt (je nach gewünschter Intensität)
  • Optional: 100 g frische oder eingelegte Kirschen zur Dekoration
  • Kochen
  1. 1In einem Topf Sahne und Milch erwärmen, bis sie kurz vor dem Kochen sind.
  2. 2Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. 3Eine Kelle warme Sahne-Milch-Mischung langsam zur Eigelbmischung geben, dabei ständig rühren.
  4. 4Die temperierte Eigelbmischung zurück in den Topf geben, Speisestärke hinzufügen und gut verrühren.
  5. 5Unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Mischung eindickt.
  6. 6Kirsch-Extrakt hinzufügen und gut vermischen.
  7. 7Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  8. 8In Dessertgläser füllen, abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 4g
Fat 20g
Saturated Fat 12g
Fiber 1g
Sugar 25g
Sodium 50mg
Cholesterol 200mg

Keywords: Dessert, Engelscreme, Kirsche, einfach, süß, cremig

Achten Sie darauf, die Sahne nicht zu lange zu schlagen, da sie sonst zu Butter werden kann. Der Kirsch-Extrakt sollte gut dosiert werden, um einen übermäßigen Kirschgeschmack zu vermeiden. Kann bis zu 1 Tag im Voraus zubereitet werden.
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