Erdbeer-Tiramisu mit Mascarpone & Quark (ohne Ei) 🍓
Der Duft von reifen Erdbeeren steigt mir in die Nase, ein süßlicher Hauch, der mich sofort in den letzten Sommerurlaub versetzt. Es war dieser eine Nachmittag, als die Sonne auf der Terrasse schien und wir, von der Hitze ermüdet, ein Dessert brauchten, das erfrischt und glücklich macht. Ein Hauch von Zitrone, die Süße der Beeren und eine cremige Schwere – das war die Vision.
Dieses Erdbeer-Tiramisu war mehr als nur ein Nachtisch; es war ein Versprechen auf unbeschwerte Stunden und puren Genuss. Jedes Mal, wenn ich die Zutaten vorbereite, spüre ich diese gleiche Vorfreude – die Gewissheit, etwas Besonderes zu schaffen, das Herzen höherschlagen lässt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Sommerliche Frische: Stell dir vor, wie die zarte Süße von sonnengereiften Erdbeeren auf die leicht säuerliche Note von Zitrone trifft. Dieses Dessert ist ein einziger, erfrischender Sommermoment, der deine Geschmacksknospen tanzen lässt.
- Cremige Leichtigkeit: Die Mischung aus Mascarpone und Quark, verfeinert mit aufgeschlagener Sahne, erzeugt eine Textur, die so luftig ist, dass sie fast auf der Zunge zergeht. Es ist die perfekte Balance zwischen Sättigung und Leichtigkeit.
- Kleine und Große Gaumenfreuden: Ob mit einem Hauch von edlem Lillet für die Erwachsenen oder mit fruchtigem Orangensaft für die ganz Kleinen – dieses Tiramisu lässt sich spielend leicht an deine Lieben anpassen, ohne an Aroma zu verlieren.
- Zeitlose Eleganz ohne Stress: Kein aufwendiges Backen, kein Risiko mit rohen Eiern. Dieses Dessert ist dein unkomplizierter Held für jede Gelegenheit, der immer gelingt und beeindruckt.
- Ein Hauch von Provence: Die Idee, einen Schuss Lillet Rosé zu verwenden, verleiht dem Ganzen eine subtile, raffinierte Note, die an laue Sommerabende in Südfrankreich erinnert und das Dessert auf ein neues Niveau hebt.
Das brauchst du
Die Qualität deiner Zutaten ist der Schlüssel, um die volle Entfaltung der Aromen zu gewährleisten. Besonders bei so wenigen, aber essentiellen Komponenten wie den Erdbeeren achte ich darauf, dass sie prall, süß und frei von Druckstellen sind, damit sie ihre volle Fruchtigkeit entfalten. Der leichte Kräuterduft der Minze oder die Zitrusfrische der Zesten sind die i-Tüpfelchen, die das Gesamtbild abrunden.
- Frische Erdbeeren: Das Herzstück. Ihre natürliche Süße und leichte Säure sind unverzichtbar für den fruchtigen Charakter des Tiramisus.
- Mascarpone und Quark: Das cremige Duo, das für eine luftige und dennoch sämige Textur sorgt, die auf der Zunge zergeht.
- Löffelbiskuits: Sie saugen die Flüssigkeit auf und werden so zu einer herrlichen Basis, die das ganze Dessert zusammenhält.
- Lillet Rosé oder Orangensaft: Die Flüssigkeit zum Tränken der Biskuits, die für die nötige Feuchtigkeit und einen zusätzlichen Aromakick sorgt.
- Puderzucker, Vanilleextrakt und Zitronenabrieb: Die harmonischen Begleiter, die der Creme Süße, Tiefe und eine wunderbar frische Note verleihen.
Die genauen Mengenangaben findest du im Rezept weiter unten, wo alle Details übersichtlich aufbereitet sind.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Tiramisu, das italienische “zieh mich hoch”, ist ein Klassiker, der in vielen Wohnzimmern Einzug gehalten hat. Ursprünglich in den 1960er Jahren in Venetien entstanden, hat es seitdem eine weltweite Eroberungswelle gestartet. Seine Vielseitigkeit ist legendär, und jede Region, jede Familie hat ihre eigene, geheime Art, dieses Dessert zu kreieren.
Die Grundidee, Biscotti in Kaffee zu tauchen und mit einer cremigen Masse zu schichten, ist genial einfach und doch so wirkungsvoll. Die Kombination aus der Bitterkeit des Kaffees, der Süße der Creme und der Textur der Biskuits hat Generationen von Dessertliebhabern begeistert. Es ist ein Gericht, das sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe perfekt ist.
Meine eigene Interpretation, mit frischen Sommerfrüchten wie Erdbeeren, dem Twist durch Lillet und der Leichtigkeit durch Quark, ist eine Hommage an die Originalidee, aber mit einem modernen, sommerlichen Dreh. Es ist die Art von Gericht, die an lange Sonntagnachmittage erinnert, an denen die Familie zusammenkommt, und das Gefühl von Geborgenheit und Glück vermittelt. Dieses Erdbeer-Dessert ist eine Weiterentwicklung, die das Beste aus Tradition und saisonaler Inspiration vereint.
So bereitest du Erdbeer Tiramisu mit Mascarpone und Quark zu
Schritt 1: Die Essenz des Sommers einfangen
Der erste Schritt ist die Zubereitung der Erdbeeren, denn sie sind der Star jeder Schicht. Wenn du möchtest, dass dein Tiramisu eine unglaubliche Fruchtintensität bekommt, nutze frisch pürierte Erdbeeren. Achte darauf, dass sie wirklich reif und süß sind, damit sich die Aromen optimal entfalten können.
Ein kleiner Spritzer Zitronensaft ist hier kein Fehler, sondern gibt dem Ganzen eine zusätzliche Frische und hebt die Süße der Beeren noch mehr hervor. Das ist die Magie, die bei diesem Gericht den Unterschied macht, denn sie bereitet deine Sinne auf das vor, was kommt.
Optional kannst du einen Teil der Erdbeeren für dich behalten und sie in kleine Würfel schneiden. Diese kleinen Stückchen sorgen für eine wunderbare Textur im fertigen Dessert, und du wirst sie bei jedem Bissen spüren. Das ist das Geheimnis, das deinem Erdbeer-Tiramisu eine zusätzliche Dimension verleiht.
Schritt 2: Die Wolken für den Gaumen
Jetzt widmen wir uns der Creme, dem Flüstern des Genusses. Schlage die kalte Sahne mit dem Sahnesteif auf, bis sie herrlich steif ist. Dies ist entscheidend für die luftige Konsistenz, die dein Tiramisu so besonders macht. Die Schlagsahne ist es, die dem Ganzen seine Fülle und Cremigkeit verleiht, ohne es schwer zu machen.
In einer separaten Schüssel vereinigst du die Mascarpone, den Quark und den Puderzucker, bis eine glatte Masse entsteht. Der Zitronenabrieb und das Vanilleextrakt sind hier nicht nur Geschmacksträger, sondern verleihen der Creme eine subtile, aromatische Tiefe. Diese Kombination ist der Schlüssel zur perfekten Balance zwischen Süße und Frische.
Am Ende hebst du die steif geschlagene Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Masse. Das “vorsichtig” ist hier wichtig, denn so bewahrst du die Luftigkeit und sorgst für eine unglaublich leichte Textur, die auf der Zunge zergeht. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert und die Creme zu einem Traum wird.
Schritt 3: Die süße Taufe der Biskuits
Nun kommen die Löffelbiskuits ins Spiel, die bereit sind, die Aromen aufzusaugen. Mische den Lillet Rosé oder den Orangensaft mit dem Erdbeer- oder Himbeersirup. Diese Flüssigkeit ist es, die den Biskuits Leben einhaucht und sie herrlich saftig macht, ohne dass das Dessert matschig wird.
Tauche die Löffelbiskuits kurz in diese aromatische Flüssigkeit. Nur ein paar Sekunden sind genug; sie sollen sich vollsaugen, aber nicht zerfallen. Die perfekte Balance zu finden ist hier die Kunst, denn du möchtest, dass sie ihre Form behalten, aber dennoch zart und weich werden.
Tipp: Wenn du Orangensaft verwendest, lass den zusätzlichen Erdbeer- oder Himbeersirup weg, um die Aromen nicht zu überladen. Der Saft allein bringt schon genug Fruchtigkeit mit sich.
Schritt 4: Das Kunstwerk der Schichtung
Jetzt beginnt der kreative Teil, das Schichten, das dein Tiramisu zu einem visuellen Genuss macht. Beginne damit, die getränkten Löffelbiskuits dicht nebeneinander in deine ausgewählte Form oder Gläser zu legen. Achte darauf, dass keine Lücken entstehen, damit die Basis stabil ist.
Verteile nun etwa die Hälfte der luftigen Mascarpone-Creme gleichmäßig über die Biskuitschicht. Verdecke sie vollständig, sodass eine glatte, weiße Fläche entsteht. Es ist fast wie das Auftragen von Farbe auf eine Leinwand.
Darüber kommt nun die Hälfte des Erdbeerpürees, verteilt man auf der Creme. Wenn du gewürfelte Erdbeeren hast, verteile sie jetzt darüber. Dieser Schritt ist entscheidend für die fruchtige Komponente im Inneren des Tiramisus.
Nun wiederholst du den Vorgang: eine weitere Schicht getränkte Biskuits, die restliche Creme und zum Schluss das restliche Erdbeerpüree. Streiche die oberste Schicht glatt, damit sie den perfekten Abschluss des Kunstwerks bildet.
Achtung: Sei nicht zu großzügig beim Tränken der Biskuits, sonst wird das fertige Tiramisu zu wässrig. Ein kurzes Eintauchen genügt vollkommen.
Schritt 5: Die Ruhe vor dem Genuss
Das Warten gehört zum Prozess, denn die Kühlzeit ist essentiell, damit sich alle Aromen verbinden können. Stelle dein Erdbeer-Tiramisu für mindestens 2–4 Stunden in den Kühlschrank. Besser noch ist es, wenn es über Nacht ruhen kann.
Während dieser Zeit saugen die Biskuits die Flüssigkeiten auf, die Creme setzt sich und alle Aromen verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen. Das ist der Moment, in dem die magische Verwandlung stattfindet, die dein Dessert von gut zu absolut fantastisch macht.
Kurz vor dem Servieren holst du dein Meisterwerk aus dem Kühlschrank. Jetzt kommt der Feinschliff, die Dekoration, die es noch unwiderstehlicher macht. Frische Erdbeeren, ein paar zarte Minzblättchen oder feine Zitronenzesten – sie verleihen dem Tiramisu nicht nur optische Finesse, sondern auch einen zusätzlichen Frischekick.
Schritt 6: Der Moment der Wahrheit: Servieren und Genießen
Endlich ist es soweit! Nimm dein wunderschön dekoriertes Erdbeer-Tiramisu aus dem Kühlschrank. Die Farbenpracht der Erdbeeren, die Cremigkeit der oberen Schicht – es sieht aus, als wäre es direkt aus einem Gourmet-Magazin entsprungen.
Schneide oder löffle dein Tiramisu vorsichtig an. Die verschiedenen Schichten sollten klar erkennbar sein, ein bunter Beweis deiner Arbeit. Der erste Bissen ist oft der schönste, wenn die kühle Cremigkeit auf die fruchtige Süße trifft.
Dieses Dessert ist perfekt, um deine Lieben zu verwöhnen, Gäste zu beeindrucken oder dir einfach selbst eine Freude zu machen. Es ist ein Gericht, das jeden Tag ein bisschen festlicher macht und die pure Freude am Genuss in den Mittelpunkt rückt.
Pro-Tipp: Wenn du es ganz elegant magst, schichte dein Tiramisu in einzelnen Glasportionen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern erleichtert auch das Servieren, besonders bei größeren Runden.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viel Flüssigkeit für die Biskuits. Manche greifen zu großzügig zur Flasche und tränken die Biskuits zu lange. Das Ergebnis ist ein matschiges Tiramisu, bei dem die einzelnen Schichten ihre Struktur verlieren. Achte darauf, die Biskuits wirklich nur ganz kurz einzutauchen, damit sie die Flüssigkeit aufsaugen, aber nicht zerfallen.
Fehler 2: Die Creme wird nicht steif genug. Wenn die Sahne nicht richtig aufgeschlagen ist oder zu wenig Sahnesteif verwendet wird, tropft die Creme oder wird nicht luftig. Verwende kalte Sahne und Sahnesteif, und schlage die Sahne, bis sie feste Spitzen bildet. Geduld ist hier Gold wert.
Fehler 3: Keine ausreichende Kühlzeit. Ungeduldige Köche wollen ihr Tiramisu oft sofort anschneiden. Doch die Kühlzeit ist essenziell, damit sich die Aromen entwickeln und die Textur festigt. Plane mindestens 2-4 Stunden ein, besser ist es über Nacht. Das Ergebnis wird es dir danken.
Fehler 4: Minderwertige Erdbeeren. Wenn deine Erdbeeren wässrig und geschmacklos sind, wird auch dein Tiramisu darunter leiden. Nutze die beste Qualität, die du finden kannst, am besten saisonal und reif. Das ist die Grundlage für den vollen Fruchtgeschmack, der dieses Dessert so besonders macht.
Variationen für jeden Geschmack
Veganes Erdbeer-Tiramisu: Ersetze Mascarpone und Quark durch eine Mischung aus Seidentofu und veganem Frischkäse, und verwende Kokosmilch oder eine pflanzliche Schlagsahne. Die Löffelbiskuits können durch vegane Kekse oder zerbröselte Biskuitrolle ersetzt werden, die in Pflanzenmilch oder Fruchtsaft getränkt werden.
Low-Carb & zuckerfreie Variante: Verwende zuckerfreie Löffelbiskuits oder Mandeln als Basis. Für die Creme ersetze den Puderzucker durch ein zuckerfreies Süßungsmittel wie Erythrit oder Stevia und verwende Kokosmilch statt Sahne. Achte darauf, dass die Erdbeeren von Natur aus süß sind, um den Bedarf an zusätzlichem Süßungsmittel zu minimieren.
Festliches Erdbeer-Tiramisu mit Rosenwasser und Pistazien: Verleihe deinem Dessert einen Hauch von Luxus, indem du der Creme einen Teelöffel Rosenwasser hinzufügst und die oberste Schicht mit gehackten, gerösteten Pistazien bestreust. Dies verleiht dem Gericht eine blumige Note und einen angenehmen Crunch.
Profi-Tipps für Erdbeer Tiramisu mit Mascarpone und Quark
Die Wahl des Quarks: Verwende am besten einen Quark mit mindestens 20% Fettgehalt für eine cremigere Konsistenz. Magerquark funktioniert zwar auch, aber das Ergebnis wird etwas weniger sämig. Wenn du es ganz dekadent magst, könntest du auch einen Teil griechischen Joghurt für zusätzliche Cremigkeit verwenden.
Die Bedeutung des Zitronenabriebs: Der Abrieb einer Bio-Zitrone ist kein optionaler Zusatz, sondern ein Muss. Er gibt der Creme eine wunderbare Frische, die die Süße ausbalanciert und den Erdbeergeschmack hervorhebt. Achte darauf, nur die gelbe Schale abzureiben und das Weiße zu vermeiden, da es bitter schmecken kann.
Geduld bei der Kühlung ist alles: Das Tiramisu entwickelt seinen vollen Geschmackgeschmack am besten, wenn es über Nacht im Kühlschrank ruhen kann. Die Aromen haben Zeit, sich zu entfalten, und die Textur wird perfekt. Wenn du es eilig hast, sind mindestens 4 Stunden ratsam.
Experimentiere mit den Flüssigkeiten: Neben Lillet und Orangensaft kannst du auch Holunderblütensirup mit Wasser verdünnt, einen milden Beerensaft oder sogar einen Hauch Prosecco für eine erwachsene Variante verwenden. Jede Flüssigkeit bringt eine neue Nuance mit sich.
Der letzte Schliff: garniere dein Tiramisu nicht nur mit frischen Erdbeeren, sondern streue auch ein paar Mandelsplitter oder zerbröselte Amarettini für zusätzlichen Crunch darüber. Das macht optisch und geschmacklich einen riesigen Unterschied.
Servier-Ideen für Erdbeer Tiramisu mit Mascarpone und Quark
Anrichten & Dekoration
Die Präsentation ist die halbe Miete! Beginne mit einer makellosen oberen Schicht der Erdbeercreme. Verteile darauf die frischen Erdbeeren – du kannst sie halbieren, vierteln oder in feine Scheiben schneiden. Ein paar zarte Minzblätter sorgen für einen frischen grünen Akzent, während hauchdünne Zitronenzesten einen Hauch von Sonnenschein auf den Teller zaubern. Für einen eleganten Touch kannst du auch ein paar essbare Blüten wie Veilchen oder Kapuzinerkresse verwenden.
Wenn du das Tiramisu in Gläser geschichtet servierst, wird der Effekt noch verstärkt. Die einzelnen Schichten sind sichtbar und machen neugierig auf den ersten Löffel. Kleine Baisers oder sogar ein paar zerbröselte Amarettini können für zusätzliche Textur und einen süßen Biss sorgen.
Passende Beilagen
Dieses Erdbeer-Tiramisu ist ein eigenständiger Stern am Dessert-Himmel und benötigt eigentlich keine Beilagen. Wenn du jedoch ein mehrgängiges Menü planst, passt es hervorragend im Anschluss an ein leichtes Hähnchengericht oder einen frischen Salat. Ein leichtes Dessert wie dieses ergänzt herzhafte Speisen wunderbar, ohne zu beschweren.
Wer es noch fruchtiger mag, könnte eine kleine Kugel Vanilleeis oder ein Sorbet dazu reichen, aber das ist wirklich nur für die Liebhaber von Intensität. Ein starker italienischer Kaffee, vielleicht ein Espresso, rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab.
Für besondere Anlässe
Dieses Erdbeer-Tiramisu ist gemacht für besondere Anlässe. Stell dir vor, du servierst es beim Muttertagsbrunch, an Ostern oder bei einem sommerlichen Geburtstag. Es ist leicht genug, um nach einem üppigen Mahl noch Platz dafür zu finden, und seine frische Fruchtigkeit passt perfekt zu warmer Jahreszeit. Es ist auch das ideale Dessert für Gartenpartys oder gemütliche Grillabende, da es sich gut vorbereiten lässt und nicht viel Aufwand erfordert, wenn die Gäste da sind.
Für Hochzeiten oder Jubiläen kann es sogar als Basis für eine aufwendigere Torte dienen. Die Portionierung in kleinen Gläsern macht es zudem zu einer perfekten Ergänzung für Buffets oder als süßer Abschluss einer eleganteren Tafel.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten tatsächlich Reste deines köstlichen Erdbeer-Tiramisus übrig bleiben – was bei diesem Dessert eher selten vorkommt –, dann bewahre sie am besten in einer luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Oberfläche gut abgedeckt ist, um das Austrocknen der oberen Schichten zu verhindern. So bleibt es für mindestens 2–3 Tage frisch und schmeckt oft am zweiten Tag noch besser, da sich die Aromen weiter verbinden konnten.
Wenn du es in einzelnen Gläsern geschichtet hast, kannst du diese einfach mit Frischhaltefolie oder den passenden Deckeln verschließen. Das schützt nicht nur vor Austrocknung, sondern auch vor Fremdgerüchen im Kühlschrank. Die einzelnen Portionen erleichtern zudem das Entnehmen.
Einfrieren
Das Einfrieren von Tiramisu ist mit Vorsicht zu genießen. Während die Fruchtigkeit der Erdbeeren das Einfrieren relativ gut übersteht, kann die cremige Textur von Mascarpone und Quark beim Auftauen leicht leiden. Es kann sein, dass die Creme etwas flüssiger wird und die Konsistenz nicht mehr ganz so stabil ist wie frisch. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, wickle es gut in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Am besten gefriert sich das Tiramisu in seinen einzelnen Portionsgläsern, da sich diese leicht auftauen lassen. Lass es dann langsam im Kühlschrank auftauen. Verzichte darauf, es bei Raumtemperatur aufzutauen, das kann die Textur negativ beeinflussen. Sei auf eine etwas andere Konsistenz gefasst.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Dieses Erdbeer-Tiramisu ist ein Dessert, das seine beste Form gekühlt genießt. Ein Aufwärmen im klassischen Sinne ist hier nicht vorgesehen und würde die zarte Cremigkeit zerstören. Wenn das Tiramisu nur leicht gekühlt ist und du es lieber zimmerwarm magst, kannst du es einfach für etwa 15–20 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen. Achte aber darauf, dass die Biskuits nicht zu weich werden und die Creme zu schmelzen beginnt.
Für den Fall, dass du gefrorenes Tiramisu auftauen musst, ist es ratsam, diesen Prozess langsam und schonend im Kühlschrank durchzuführen. Ein überstürztes Auftauen kann die empfindliche Textur, die dieses Dessert so auszeichnet, unwiederbringlich schädigen. Vertraue auf die Geduld, sie zahlt sich aus.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange ist das Erdbeer-Tiramisu haltbar und wie lagere ich Reste am besten?
Im Kühlschrank, gut abgedeckt, hält sich dein Erdbeer-Tiramisu mindestens 2 bis 3 Tage. Tatsächlich wird es mit jedem Tag besser, da die Aromen tiefer eindringen und die Löffelbiskuits noch weicher werden. Idealerweise lagerst du es in einem luftdichten Behälter, um zu verhindern, dass es fremde Gerüche annimmt oder austrocknet. Wenn du es in einzelnen Gläsern serviert hast, kannst du diese einfach mit Frischhaltefolie abdecken. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung und extreme Temperaturen, um die Frische zu maximieren.
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Kann ich das Tiramisu auch ohne Alkohol zubereiten, und wie ersetze ich den Lillet?
Absolut! Mein Erdbeer-Tiramisu ist von Natur aus sehr wandelbar. Wenn du den Alkohol weglassen möchtest, ist Orangensaft eine wunderbare Alternative, die sich gut mit den Erdbeeren verträgt und den Biskuits eine angenehme Fruchtsüße verleiht. Auch ein leichter Apfelsaft, ein milder Früchtetee (wie Hagebutte oder Rooibos) oder sogar frisch aufgebrühter und abgekühlter Kaffee sind Optionen. Wenn du die Süße erhältst, die der Lillet durch den Sirup mitbringt, passt auch Zitronenlimonade sehr gut. Die alkoholfreie Variante ist perfekt für Kinder und alle, die keinen Alkohol mögen.
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Welche anderen Früchte eignen sich außer Erdbeeren für dieses Rezept?
Die gute Nachricht ist: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt! Himbeeren sind ein klassischer Partner und passen hervorragend zur Mascarpone-Quark-Creme. Mango-Püree verleiht dem Dessert eine tropische Note, während Pfirsiche oder Aprikosen eine sommerliche Wärme mitbringen. Auch Beerenmischungen sind eine tolle Option, die für eine bunte Vielfalt sorgt. Achte bei wässrigeren Früchten darauf, eventuell die Flüssigkeitsmenge beim Tränken der Biskuits etwas anzupassen. Sogar eine Mischung aus verschiedenen Früchten, wie Zitrone-Orange oder Himbeer-Johannisbeere, kann sehr spannend sein und dem Dessert eine ganz neue Dimension verleihen, die du dann auch auf anderen süßen Kreationen findest.
Erdbeer-Tiramisu mit Mascarpone & Quark (ohne Ei)
Cremig, fruchtig und erfrischend: Mein Erdbeer-Tiramisu mit Mascarpone, Quark und einem Hauch Zitrone. Ein Rezept ohne rohes Ei und ohne Backen. Ob mit einem Schuss Lillet für Erwachsene oder fruchtigem Orangensaft als alkoholfreie Variante – dieses Dessert lieben einfach alle!
- 250 g Mascarpone
- 250 g Quark (20 % Fett oder Magerquark)
- 60-70 g Puderzucker (nach Geschmack)
- 1 TL Vanilleextrakt
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone
- 200 g Schlagsahne
- 1 Pckg. Sahnesteif
- 500 g frische Erdbeeren
- 2 EL Erdbeer- oder Himbeersirup
- 1 Spritzer Zitronensaft
- ca. 150 g Löffelbiskuits
- ca. 100 ml Lillet Rosé oder Orangensaft
- 2 EL Erdbeer- oder Himbeersirup (bei Verwendung von Orangensaft weglassen)
- Optional zum Garnieren: einige Erdbeeren, Minzblättchen und Zitronenzesten (alternativ etwas Kakao)
- Kochen
- 1Erdbeeren vorbereiten: Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft und dem Erdbeer- oder Himbeersirup pürieren. Nach Belieben einen Teil der Erdbeeren nicht pürieren und in kleine Würfel schneiden (zum Schichten).
- 2Creme herstellen: Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. In einer separaten Schüssel Mascarpone, Quark, Puderzucker, Zitronenabrieb und Vanille glatt rühren. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
- 3Biskuits tränken: Lillet (oder Orangensaft) mit dem Erdbeer- oder Himbeersirup mischen. Die Löffelbiskuits kurz in dieser Mischung tauchen, sodass sie sich leicht vollsaugen, aber nicht zerfallen.
- 4Schichten: Eine Auflaufform (ca. 20x20 cm) zuerst mit den getränkten Löffelbiskuits auslegen. Darauf etwa die Hälfte der Creme verteilen. Anschließend etwa die Hälfte des Erdbeerpürees und ggf. die gewürfelten Erdbeeren darauf geben. Mit der restlichen Creme und dem restlichen Erdbeerpüree abschließen.
- 5Kühlen & Dekorieren: Das Tiramisu mindestens 2–4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren, Minzblättchen und Zitronenzesten garnieren.
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