Veganer Erdbeerkuchen – mit luftigem Biskuitboden | Die besten Backrezepte mit Gelinggarantie

Veganer Erdbeerkuchen

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen – es gibt kaum etwas, das mehr Heimatgefühle weckt. Für mich riecht er nach endlosen Sommernachmittagen bei meiner Großmutter, deren Küche immer bis unter die Decke mit Wohlgerüchen gefüllt war. Damals war dieser Kuchen ein fester Bestandteil jeder Familienfeier, ein leuchtendes Herzstück auf dem oft gedeckten Tisch.

Heute, viele Jahre später, hat sich die Welt verändert, aber die Erinnerung an diesen Kuchen bleibt lebendig. Er ist mehr als nur ein Dessert; er ist ein Stück Kindheit, eingefangen in süßen, fruchtigen Aromen. Dieser vegane Erdbeerkuchen ist mein Versuch, diese Magie neu zu erschaffen, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.

Veganer Erdbeerkuchen mit luftigem Biskuitboden

Veganer Erdbeerkuchen mit luftigem Biskuitboden

Auch ohne Ei und tierische Produkte kannst du diesen superfluffigen veganen Erdbeerkuchen mit Pudding backen. Den luftigen Biskuitboden wirst du lieben!

4.8 from 347 reviews
Prep Time 40 Min.
Cook Time 24 Min.
Total Time 1 Std. 34 Min.
Servings 12 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:300 kcal By:ELENA
Servings
  • 220 g Mehl (Type 405)
  • 170 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 ml Sonnenblumenöl
  • 250 ml Mineralwasser (mit viel Kohlensäure)
  • etwas Sonnenblumenöl & Mehl für die Form
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver (vegan)
  • 2 EL Zucker
  • 400 ml Sojamilch (Vanillegeschmack)
  • Optional 1 Pck. klarer Tortenguss (vegan)
  • 1 EL Zucker
  • Backen
  1. 1Ofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Für den Boden trockene Zutaten mischen. Öl und Wasser hinzufügen und mit dem Schneebesen kurz vermischen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Obstbodenform (Ø 26 cm) mit etwas Öl einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. 2Teig direkt nach dem Zusammenrühren in die Form gießen und im vorgeheizten Ofen ca. 20-24 Min. backen. In der Form ca. 10 Min. abkühlen lassen, dann aus der Form auf eine Tortenplatte stürzen und vollständig abkühlen lassen.
  3. 3Für den Belag Erdbeeren waschen, Grün entfernen und halbieren, in Scheiben schneiden oder einfach so belassen. Für den Pudding Vanillepuddingpulver mit Zucker mischen. Sojamilch in einen Topf geben, 2 Esslöffel davon abnehmen und in einer Schüssel mit der Vanillepuddingpulver-Zuckermischung verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  4. 4Sojamilch zum Kochen bringen, Pudding-Mischung einrühren und alles unter Rühren kurz aufkochen und 1-2 Min. köcheln lassen. Pudding dann direkt auf den Biskuitboden gießen. Erdbeeren direkt im Anschluss auf die Puddingschicht setzen.
  5. 5Optional: Tortenguss mit Wasser und Zucker nach Packungsanleitung zubereiten und direkt auf dem Kuchen verteilen.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 45g
Protein 4g
Fat 12g
Saturated Fat 1.5g
Fiber 3g
Sugar 35g
Sodium 200mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Kuchen, Obstkuchen, Picknick, Frühling, Erdbeer-Rezepte, Vegan, Biskuit

Falls du keine Obstbodenform hast, kannst du diesen Biskuit auch in einer eingefetteten Springform backen. Je nach Größe der Springform kann die Backzeit variieren. Setze dann um den ausgekühlten Tortenboden einfach einen Tortenring, bevor du den Pudding auf den Boden gießt.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unwiderstehlicher Duft: Schon beim Backen verströmt dieser Kuchen einen betörenden Duft von süßen Erdbeeren und leicht geröstetem Biskuit, der hungrig macht.
  • Leichtigkeit pur: Der Biskuitboden ist überraschend luftig und federleicht, fast so, als würde er auf der Zunge zergehen.
  • Frische Explosion: Die saftigen Erdbeeren bilden einen wunderbaren Kontrast zum süßen Pudding und dem zarten Kuchenboden.
  • Einfach und doch besonders: Mit wenigen Handgriffen zauberst du einen Kuchen, der auf jeder Tafel Eindruck hinterlässt, ohne stundenlange Vorbereitung.
  • Vegan Genuss: Erlebe den klassischen Erdbeerkuchen in seiner veganen Form, voller Geschmack und ohne jegliche tierischen Produkte.

Das brauchst du

Bei diesem Kuchen ist die Qualität der Zutaten entscheidend für das Endergebnis, besonders wenn es um die Basis geht. Ein gutes Mehl, frische Erdbeeren und ein aromatisches Vanillepuddingpulver bilden das Fundament für diesen Genuss. Vertraue auf die Kraft guter, einfacher Produkte, die dein Backwerk auf das nächste Level heben.

  • Mehl (Type 405): Sorgt für die feine, zarte Textur des Biskuitbodens, der auch ohne Ei perfekt gelingt.
  • Zucker: Für die notwendige Süße im Biskuit und im Pudding, der für das cremige Mundgefühl sorgt.
  • Backpulver: Der kleine Helfer, der für die nötige Lockerheit im Teig sorgt, damit er herrlich aufgeht.
  • Vanillezucker: Verleiht dem Teig und dem Pudding eine subtile, aber unverwechselbare Vanillenote.
  • Salz: Eine Prise Salz hebt die süßen Aromen und balanciert den Geschmack aus.
  • Sonnenblumenöl: Eine neutrale Fettquelle, die den Biskuit wunderbar saftig macht.
  • Mineralwasser mit viel Kohlensäure: Dieses ist der geheime Star für einen unfassbar fluffigen Biskuit, der ohne Ei auskommt.
  • Erdbeeren: Frische, reife Erdbeeren sind das Herzstück und sorgen für fruchtig-frische Akzente.
  • Veganes Vanillepuddingpulver: Dient als cremige Schicht, die die süße Fruchtsüße perfekt einfängt.
  • Sojamilch (Vanillegeschmack): Bildet die flüssige Basis für den Pudding und steuert eine zarte Vanillearomatik bei.
  • Klarer Tortenguss (vegan, optional): Verleiht dem Kuchen einen schönen Glanz und schützt die Erdbeeren vor dem Austrocknen.

Die genauen Mengenangaben findest du natürlich in der Rezeptkarte weiter unten im Artikel.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Ursprung dieses Kuchens liegt tief in der klassischen deutschen Backkunst, wo Früchtekuchen mit luftigen Böden seit Generationen eine feste Tradition bilden. Ursprünglich oft mit Butter und Eiern zubereitet, repräsentierte er für viele Familien eine süße Auszeit am Sonntagnachmittag.

Doch die Zeit bringt Veränderung, und so wurde auch der klassische Erdbeerkuchen neu interpretiert. Die Idee, einen ebenso leichten und luftigen Biskuit ganz ohne tierische Produkte zu kreieren, war eine spannende Herausforderung. Es ging darum, die Essenz des Originals zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen.

Heute ist dieser vegane Erdbeerkuchen ein Beweis dafür, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Er ist zeitlos, weil er Menschen zusammenbringt und unvergessliche Momente schafft, unabhängig von ihren Ernährungsweisen. Dieser Kuchen symbolisiert Freude und Gemeinschaft, wie es nur wenige einfache Gerichte vermögen.

So bereitest du Veganer Erdbeerkuchen zu

Schritt 1: Die trockene Basis legen – Der Anfang von etwas Schönem

Zuerst nehmen wir uns die trockenen Zutaten für den Biskuitboden vor. In einer geräumigen Schüssel vermischst du sorgfältig das Mehl, den Zucker, das Backpulver, den Vanillezucker und eine Prise Salz. Es ist wie ein kleines Ritual, das den Grundstein für die Leichtigkeit des Kuchens legt. Achte darauf, dass alles gut vermischt ist, damit wir später eine gleichmäßige Verteilung aller Zutaten haben.

Dennekläre, warum jede Zutat hier wichtig ist, um die spätere Struktur zu beeinflussen. Das Mehl liefert das Grundgerüst, der Zucker spendet nicht nur Süße, sondern auch eine gewisse Struktur, während das Backpulver als Triebmittel fungiert. Die Prise Salz darf nicht unterschätzt werden; sie hebt die süßen und fruchtigen Aromen auf eine neue Ebene und verhindert, dass der Kuchen einseitig süß schmeckt.

Schritt 2: Der geschmeidige Teig – Wenn Magie beginnt

Nun ist es an der Zeit, die flüssigen Komponenten hinzuzufügen, um den Teig zu vollenden. Gib das Sonnenblumenöl und das prickelnde Mineralwasser zu den trockenen Zutaten. Hier ist die Besonderheit: Mit einem Schneebesen verrührst du alles nur kurz, gerade so lange, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Kein übermäßiges Rühren ist hier das Geheimnis für einen fluffigen Teig.

Das Mineralwasser mit Kohlensäure ist hier der absolute Star, denn die Kohlensäure unterstützt die Lockerheit des Teiges und macht den Biskuit wunderbar luftig, ganz ohne Eier. Das Öl sorgt für die notwendige Feuchtigkeit und Saftigkeit, die den Kuchen auch nach dem Abkühlen noch wunderbar macht. Dieser Moment, wenn sich die Zutaten verbinden und ein glatter, aber dennoch luftiger Teig entsteht, ist faszinierend.

Schritt 3: Die Form vorbereiten – Platz für den Aufstieg

Bevor der Teig seine Reise in den Ofen antritt, bereiten wir seine “Wohnung” vor. Nimm eine Obstbodenform mit einem Durchmesser von etwa 26 cm. Fette sie sorgfältig mit etwas Sonnenblumenöl ein und bestäube sie anschließend mit Mehl. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass der Kuchen nach dem Backen nicht an der Form kleben bleibt und sich später leicht löst.

Viele vergessen diesen Schritt oder machen ihn nicht sorgfältig genug. Eine gut vorbereitete Form ist essenziell, damit der Kuchen seinen perfekten Auftritt auf der Tortenplatte hat. Der lockere Biskuitboden soll sich nach dem Backen frei entfalten können und nicht mit der Form kämpfen müssen, wenn es um das Herauslösen geht. Es ist ein kleiner Schritt, der aber einen großen Unterschied macht.

Schritt 4: Goldbraun backen – Die Verwandlung im Ofen

Jetzt ist der Teig bereit für den Ofen. Heize ihn auf 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) oder 160 Grad Celsius (Umluft) vor. Gieße den Teig direkt nach dem Rühren in die vorbereitete Obstbodenform. Streiche ihn kurz glatt und schiebe ihn dann in den vorgeheizten Ofen. Backe ihn für etwa 20 bis 24 Minuten.

Jeder Ofen ist anders, also behalte den Kuchen im Auge. Wenn du einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens steckst und er sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen fertig. Lass ihn anschließend etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn vorsichtig auf eine Tortenplatte stürzt. Hier ist Geduld gefragt, denn der Kuchen muss vollständig auskühlen, bevor die nächste Schicht darauf kommt. Dieses langsame Abkühlen verhindert, dass der noch warme Kuchen bricht oder reißt.

Tipp: Wenn du keine klassische Obstbodenform zur Hand hast, kannst du diesen Teig auch bedenkenlos in einer Springform (ca. 26 cm Durchmesser) backen. Die Backzeit kann hier leicht variieren, halte also gut Ausschau. Nach dem Abkühlen wird dann einfach ein Tortenring um den Boden gelegt.

Schritt 5: Der fruchtige Belag – Frische trifft Cremigkeit

Während der Boden langsam abkühlt, widmen wir uns dem Belag und bereiten die Erdbeeren vor. Wasche die Erdbeeren gründlich, entferne das Grün und schneide sie je nach Wunsch. Du kannst sie halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden – ganz wie es dir am besten gefällt. Achte darauf, dass die Erdbeeren nicht zu groß geschnitten sind, damit sie gut auf dem Kuchen verteilt werden können.

Anschließend beginnen wir mit der Zubereitung des Pudings. In einer kleinen Schüssel verrührst du das vegane Vanillepuddingpulver mit 2 Esslöffeln Zucker. Nimm etwa 4 Esslöffel von der Sojamilch ab und gib sie zu dieser Mischung. Rühre alles gut durch, bis eine glatte Masse ohne Klümpchen entsteht. Dies ist entscheidend, damit der Pudding später schön cremig wird und keine unerwünschten Klümpchen aufweist.

Die restliche Sojamilch gibst du in einen Topf und bringst sie zum Kochen. Sobald die Sojamilch kocht, nimmst du den Topf vom Herd und rührst die Pudding-Zucker-Mischung schnell ein. Stelle den Topf zurück auf den Herd und bringe alles unter ständigem Rühren kurz zum Kochen. Lass es für ein bis zwei Minuten köcheln, damit der Pudding richtig andickt. Der Duft von warmer Vanille erfüllt nun die Küche und verspricht süßen Genuss.

Der frisch gekochte Pudding wird nun sofort auf den vollständig ausgekühlten Biskuitboden gegossen und glatt gestrichen. Sei hier schnell, denn der Pudding beginnt recht zügig fest zu werden. Setze die vorbereiteten Erdbeeren direkt anschließend auf die noch warme Puddingoberfläche. Drücke sie leicht an, damit sie nicht verrutschen. Dies ist der Moment, in dem der Kuchen anfängt, sein volles Potenzial zu entfalten.

Achtung: Die Erdbeeren sollten nicht zu früh auf den Pudding gelegt werden, da sie sonst zu viel Flüssigkeit abgeben könnten und der Kuchen matschig wird. Kurz nach dem Pudding ist der perfekte Zeitpunkt.

Schritt 6: Der Glanzpunkt – Optional, aber wirkungsvoll

Wenn du deinem veganen Erdbeerkuchen einen Hauch von Eleganz und zusätzlichen Schutz verleihen möchtest, kannst du optional einen klaren Tortenguss zubereiten. Folge hierfür einfach der Anleitung auf der Packung, meistens wird der Tortenguss mit etwas Wasser und einem Esslöffel Zucker angerührt. Achte darauf, dass der Tortenguss vegan ist, da es auch nicht-vegane Varianten gibt.

Sobald der Tortenguss fertig zubereitet ist – er wird meistens kurz aufgekocht – verteile ihn vorsichtig über die Erdbeeren. Mit einem Pinsel oder Löffel verstreichst du ihn gleichmäßig, sodass alle Früchte bedeckt sind. Dieser Schritt verleiht dem Kuchen nicht nur einen wunderschönen Glanz, sondern sorgt auch dafür, dass die Erdbeeren frisch bleiben und der Kuchen länger haltbar ist. Der Kuchen ergibt übrigens etwa 12 köstliche Stücke.

Lasse den Kuchen nun vollständig abkühlen, am besten für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank, damit der Pudding und der Tortenguss fest werden können. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die perfekte Konsistenz zu erzielen. Ohne ausreichende Kühlzeit kann es passieren, dass der Kuchen beim Anschneiden auseinanderfällt, was zwar geschmacklich kein Problem darstellt, aber optisch nicht so ansprechend ist.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu langes Rühren des Teigs. Viele Hobbybäcker rühren den Teig für den Biskuit zu lange, weil sie Angst vor Klümpchen haben. Das führt dazu, dass sich das Gluten im Mehl zu stark entwickelt und der Kuchen zäh wird, anstatt luftig zu bleiben. Merke dir: Kurz und knapp ist hier die Devise, das Mineralwasser macht den Rest.

Fehler 2: Der Kuchen wird zu dunkel oder verbrennt. Das passiert oft, wenn der Ofen nicht richtig vorgeheizt ist oder die Temperatur zu hoch eingestellt wurde. Der vegane Biskuit braucht seine Zeit, um langsam und gleichmäßig zu garen. Stelle sicher, dass du die richtige Temperatur wählst und behalte den Kuchen im Auge, besonders in den letzten Minuten der Backzeit. Eine leichte Bräune ist gewünscht, aber eine verbrannte Kruste nicht.

Fehler 3: Der Pudding wird klumpig. Das Hauptproblem hier ist meist die falsche Zubereitung der Pudding-Mischung. Wenn du das Puddingpulver und den Zucker nicht zuerst mit einem Teil der kalten Sojamilch anrührst, bevor du es in die heiße Milch gibst, entstehen leicht Klümpchen. Nimm dir die paar Minuten Zeit, es lohnt sich für einen seidig-glatten Pudding.

Fehler 4: Der Kuchen ist zu schnell angeschnitten. Ungeduld ist der größte Feind des perfekten Kuchens. Wenn der vegane Erdbeerkuchen nicht ausreichend abgekühlt ist, kann er leicht zerfallen. Der Pudding braucht Zeit zum Festwerden, und ein zu früher Schnitt führt oft zu einem chaotischen Ergebnis. Gib dem Kuchen die nötige Zeit, sich zu setzen, und du wirst mit einem stabileren und schöneren Kuchen belohnt.

Variationen für jeden Geschmack

Fruchtige Vielfalt: Statt nur Erdbeeren kannst du auch andere Beeren wie Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren verwenden. Kombiniere sie nach Lust und Laune für einen bunten und abwechslungsreichen Erdbeerkuchen. Ein paar Himbeeren und Blaubeeren geben dem Kuchen eine zusätzliche fruchtige Komplexität.

Zitronige Frische: Verleihe dem Biskuitboden eine erfrischende Note, indem du etwas Zitronenabrieb zum Teig gibst. Auch ein Spritzer Zitronensaft im Pudding oder Tortenguss kann eine wunderbare säuerliche Komponente hinzufügen, die perfekt zu den süßen Erdbeeren passt. Dies ist ideal für wärmere Tage.

Festlicher Genuss: Für besondere Anlässe kannst du den Kuchen mit etwas geschlagener Kokoscreme oder einer veganen Vanille-Buttercreme garnieren, bevor du die Erdbeeren darauf verteilst. Ein paar gehackte Pistazien oder Mandelsplitter am Rand sorgen für zusätzlichen Crunch und eine elegante Optik. Dies verwandelt den einfachen Kuchen in ein wahres Festmahl.

Profi-Tipps für Veganer Erdbeerkuchen

Qualität bei den Erdbeeren: Wähle reife und aromatische Erdbeeren. Der Geschmack kommt bei diesem einfachen Kuchen stark zur Geltung, also investiere in gute Früchte. Saisonale Erdbeeren sind oft am besten.

Kohlensäure ist Trumpf: Verwende wirklich Mineralwasser mit viel Kohlensäure. Je mehr Bläschen, desto luftiger wird dein Biskuit. Manche schwören darauf, das Wasser erst kurz vor dem Mischen aus der Flasche zu nehmen, um sicherzugehen, dass die Kohlensäure erhalten bleibt.

Geduld beim Abkühlen: Eine der wichtigsten, aber oft übersehensten Regeln in der Küche. Lass den Kuchen wirklich vollständig auskühlen, bevor du mit dem Belegen beginnst. Ein warmer Boden kann den Pudding schmelzen lassen und den Kuchen instabil machen. Geduld wird hier reich belohnt.

Die richtige Form: Eine Obstbodenform ist ideal, da sie das typische Aussehen verleiht. Doch wie erwähnt, ist eine Springform eine gute Alternative. Ein Tortenring gibt dem Ganzen zusätzlichen Halt und eine schöne Form.

Frische Kräuter als Deko: Ein paar frische Minzblätter garnieren den Kuchen nicht nur optisch, sondern bringen auch eine zarte, erfrischende Note, die wunderbar zu den Erdbeeren passt. Probiere es aus, es ist mehr als nur Dekoration.

Servier-Ideen für Veganer Erdbeerkuchen

Anrichten & Dekoration

Der vegane Erdbeerkuchen besticht durch seine Schlichtheit und die leuchtende Farbe der Erdbeeren. Serviere ihn auf einer schönen Tortenplatte, eventuell mit einem kleinen Kranz aus frischen Minzblättern oder einem Hauch Puderzucker, der wie Schnee auf den roten Früchten liegt. Wenn du einen Tortenguss verwendet hast, glänzen die Erdbeeren wunderbar.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen ist ein Genuss für sich, aber perfekt ergänzt wird er durch eine Kugel veganes Vanilleeis oder einen Klecks vegane Schlagsahne. Auch ein leicht säuerlicher Joghurt, vielleicht ein veganer Skyr, bietet einen schönen Kontrast zur Süße des Kuchens. Probier dazu auch mal ein Glas eisgekühlten Weißwein oder einen frischen Erdbeer-Limonade, die gut zu einem sommerlichen Anlass passen.

Für besondere Anlässe

Dieser vegane Erdbeerkuchen ist der ideale Begleiter für Picknicks im Park, Geburtstagsfeiern, Gartenpartys oder einfach, wenn du deinen Liebsten eine süße Freude machen möchtest. Seine Leichtigkeit und der fruchtige Geschmack machen ihn zu einem unkomplizierten Highlight auf jedem Buffet und zu jeder Jahreszeit, in der Erdbeeren Saison haben. Er passt auch wunderbar zu einem festlichen Brunch.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Bewahre deinen veganen Erdbeerkuchen am besten im Kühlschrank auf, besonders wenn du ihn mit Pudding und Tortenguss gemacht hast. Decke ihn gut ab, entweder mit Frischhaltefolie oder in einem luftdichten Behälter. So bleibt er saftig und die Erdbeeren lange frisch. Er hält sich so gut 2-3 Tage.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Kuchens ist möglich, allerdings mit Einschränkungen. Der Biskuitboden selbst friert gut ein. Jeglicher Pudding oder Tortenguss kann jedoch beim Auftauen seine Konsistenz verändern und wässrig werden. Am besten frierst du nur den ausgekühlten Biskuitboden separat ein und belegst ihn frisch mit Pudding und Erdbeeren nach dem Auftauen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du den Kuchen erwärmen möchtest, was bei Pudding eher nicht empfohlen wird, um die Textur zu erhalten, dann tu dies nur vorsichtig. Am besten ist es, den Kuchen bei Raumtemperatur aufzutauen, falls er aus dem Kühlschrank kommt. Starkes Erhitzen sollte vermieden werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt Sojamilch auch eine andere Pflanzenmilch verwenden?

    Ja, das ist absolut möglich. Du kannst statt Sojamilch auch Mandelmilch, Hafermilch oder Reisdrink verwenden. Achte darauf, dass die Milch möglichst neutral im Geschmack ist, damit sie den Erdbeergeschmack nicht überdeckt. Milch mit starkem Eigenaroma, wie z.B. Kokosmilch, könnte den Gesamtgeschmack verändern.

  2. Mein Biskuitboden ist nach dem Abkühlen etwas hart geworden. Was kann ich tun?

    Das liegt oft daran, dass der Teig zu lange gerührt wurde oder das Mineralwasser nicht genügend Kohlensäure hatte. Ein Tipp, um einen etwas härteren Boden wieder aufzulockern: Tränke ihn leicht mit etwas Fruchtsirup oder einer Mischung aus Wasser und etwas Zucker, bevor du den Pudding darauf gibst. Das macht ihn wieder saftiger, aber sei sparsam, damit er nicht zu nass wird.

  3. Wie lange hält sich der Kuchen, wenn er nicht eingekühlt wird?

    Wenn du den Kuchen (ohne Tortenguss) bei Raumtemperatur aufbewahrst und er komplett durchgekühlt ist, hält er sich an einem kühlen Ort, wie z.B. in einer Speisekammer oder einem kühlen Zimmer, meist nur einen Tag. Sobald die Erdbeeren angeschnitten sind und der Pudding darauf ist, ist eine Kühlung unerlässlich, um anfällige Lebensmittel wie Erdbeeren zu schützen und die Haltbarkeit zu verlängern. Im Kühlschrank ist er daher definitiv die bessere Wahl.

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