Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding – 5 Minuten Vorbereitungszeit – Franzelliikocht
Der Duft von gebräunter Butter, der sich langsam mit dem süßlichen Aroma von frischen Erdbeeren vermischt – kaum eine Erinnerung weckt so viele Glücksmomente in mir wie dieser. Es ist dieser Moment, wenn die warme Luft die ganze Küche erfüllt und die Vorfreude auf das Kommende spürbar wird, der diesen einfachen Blechkuchen zu einem wahren Schatz macht.
Es ist nicht nur die Kombination aus samtigem Pudding und fruchtiger Süße, sondern die Gewissheit, dass gleich ein Stück Kindheit auf dem Teller liegt, bereit, geteilt zu werden. Jeder Bissen ist eine kleine Reise zurück in sonnige Nachmittage und unbeschwerte Zeiten.
Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding
Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding ist ein leckerer und frischer Sommerklassiker, der mit einem fluffigen Biskuitboden, cremigem Vanillepudding und frischen, süßen Erdbeeren begeistert. Der Kuchen ist einfach zuzubereiten und eignet sich perfekt für Kaffee- oder Geburtstagsfeiern.
- 300 g weiche Butter
- 220 g Zucker
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 270 g Mehl
- 3 TL Weinstein-Backpulver
- 5 Eier
- 50 ml Milch
- etwas Butter zum Einfetten
- 2 kg Erdbeeren
- 2 Pck. Vanilliepuddingpulver
- 850 ml Milch
- 80 g Zucker
- 2 Pck. Tortengusspulver
- 2 EL Zucker
- Backen
- 1Heize den Backofen auf 180 Grad Celsius vor und fette das Backblech ein. Optional kannst du das Blech mit Backpapier auslegen.
- 2Rühre die weiche Butter mit dem Zucker, Bourbon-Vanillezucker und Salz schaumig.
- 3Füge nach und nach die Eier hinzu und rühre weiter, bis die Masse cremig wird.
- 4Vermische Mehl und Backpulver, siebe es und füge es abwechselnd mit der Milch in die Butter-Ei-Mischung. Rühre alles gut durch.
- 5Verteile den Teig gleichmäßig auf dem Blech und backe ihn für ca. 20-25 Minuten, bis der Boden goldgelb ist. Mache den Stäbchentest, um sicherzustellen, dass der Teig durchgebacken ist.
- 6Lasse den Kuchenboden vollständig abkühlen.
- 7Bereite in der Zwischenzeit den Vanillepudding zu: Erwärme die Milch und rühre das Puddingpulver mit Zucker in etwas kalter Milch glatt. Gieße die Mischung in die erhitzte Milch und koche sie unter ständigem Rühren auf.
- 8Fülle den abgekühlten Pudding in eine Schüssel und decke ihn mit Folie ab, damit er nicht austrocknet. Lasse ihn abkühlen.
- 9Wasche die Erdbeeren, tupfe sie trocken und schneide sie nach Belieben in Hälften oder Viertel.
- 10Verteile den abgekühlten Pudding gleichmäßig auf dem Biskuitboden und belege ihn mit den Erdbeeren.
- 11Bereite den Tortenguss nach Packungsanleitung zu und verteile ihn gleichmäßig über den Erdbeeren. Lasse den Guss fest werden.
Keywords: Erdbeerkuchen, Blechkuchen, Vanillepudding, Sommerkuchen, Fruchtkuchen, Vegetarisch
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühsommer: Sobald die ersten Erdbeeren reif sind, ruft dieser Kuchen förmlich nach dir und bringt die Leichtigkeit und Frische der Saison direkt auf deinen Kaffeetisch.
- Cremigkeit, die verzaubert: Die Vanillepudding-Schicht ist so zart und geschmeidig, dass sie wie eine warme Wolke auf der Zunge zergeht und einen perfekten Kontrast zur Süße der Früchte bildet.
- Das visuelle Gaudium: Ein glänzender Tortenguss, der die rubinroten Erdbeeren in Szene setzt, macht diesen Blechkuchen zu einem Augenschmaus, der jeden Betrachter sofort verführt.
- Die Nostalgie-Keule: Für viele ist dieser Kuchen eine direkte Verbindung zur Kindheit, ein Geschmackserlebnis, das Erinnerungen an Omas Küche oder ausgelassene Geburtstagsfeiern weckt.
- Flexible Eleganz: Egal ob spontaner Besuch oder geplante Kaffeerunde – dieser Kuchen ist dank seiner Zubereitung auf dem Blech schnell vorbereitet und dennoch ein echter Hingucker.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Kuchen das A und O. Wenn du gute, frische Erdbeeren erwischst und einen Vanillepudding verwendest, der nach echter Vanille schmeckt, wirst du den Unterschied in jedem Bissen schmecken können. Es sind oft die einfachen Dinge im Leben, die den größten Genuss bereiten, und hier gilt das ganz besonders.
- Weiche Butter: Sie ist die Basis für einen zarten, mürben Teig, der nicht trocken schmeckt, sondern wunderbar auf der Zunge zergeht.
- Reife Erdbeeren: Sie sind die Stars dieses Kuchens, ihre Süße und leichte Säure machen den Geschmack erst lebendig.
- Gutes Vanillepuddingpulver: Es bildet die cremige, verführerische Schicht, die den Erdbeeren Halt gibt und für das gewisse Etwas sorgt.
- Mehl: Die Grundlage für den Biskuit, das für die Struktur sorgt, aber keinesfalls schwer wirken darf.
- Eier: Sie binden die Zutaten und sorgen für die luftige Konsistenz, die einen guten Biskuit ausmacht.
Die genauen Mengenangaben für diese Komponenten findest du in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Erdbeerkuchen vom Blech, vor allem in seiner Variante mit Vanillepudding, ist ein Paradebeispiel für die deutsche Backtradition, die Funktionalität mit Genuss vereint. Ursprünglich als einfache Möglichkeit gedacht, die süßen Früchte des Sommers zu konservieren und für viele zugänglich zu machen, hat er sich schnell zu einem Favoriten auf jeder Kaffeetafel entwickelt.
Diese Art von Kuchen verkörpert eine Ära, in der der eigene Garten und die saisonale Ernte im Mittelpunkt standen. Die Zubereitung auf einem großen Backblech machte ihn ideal für Familienfeiern und Dorffeste, wo er in großen Mengen gebacken wurde, um alle Gäste glücklich zu machen.
Was diesen Kuchen so zeitlos macht, ist seine unkomplizierte Art: kein aufwendiges Schichten, keine komplizierten Techniken. Es ist das reine Glück, das in der Kombination aus fruchtiger Frische und cremiger Süße liegt, ein Geschmack, der Generationen verbindet und sich stetig weiterentwickelt hat, ohne seinen ursprünglichen Charme zu verlieren.
So bereitest du Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding zu
Schritt 1: Der flauschige Unterbau
Unsere Reise beginnt mit dem Fundament unseres Kuchens: dem Biskuitboden. Heizt den Ofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Nehmt ein großzügiges Backblech – ja, das mit den Maßen, auf dem wir gleich eine ganze Komposition erschaffen werden – und fettet es sorgfältig ein. Wenn ihr ganz sichergehen wollt, dass nichts kleben bleibt und sich jeder Schritt lohnt, legt es zusätzlich mit Backpapier aus.
Dieser erste Schritt mag einfach erscheinen, doch er bereitet die Bühne für alles, was folgt. Ein gut vorbereiteter Boden ist essenziell für die Gesamtstruktur und verhindert unangenehme Überraschungen, wenn es ans Stürzen oder Anschneiden geht.
Schritt 2: Die süße Verführung beginnt
Nun kommen wir zur Seele des Teiges. In einer großen Schüssel vermählt sich die weiche Butter mit dem Zucker, dem Bourbon-Vanillezucker und einer winzigen Prise Salz. Hier ist Geduld gefragt, denn es geht darum, diese Zutaten zu einer hellen, luftigen und cremigen Masse zu schlagen. Vertraut mir, die Zeit, die ihr hier investiert, zahlt sich im Endresultat aus.
Sobald diese Masse schön schaumig ist, fügen wir nach und nach die Eier hinzu. Jeweils eins nach dem anderen, und jedes Ei wird gründlich untergerührt, bevor das nächste folgt. Dies sorgt dafür, dass sich die Emulsion richtig entwickelt und der Teig die nötige Bindung und Cremigkeit erhält, die wir für unseren lockeren Boden brauchen.
Schritt 3: Das Geheimnis der Leichtigkeit
Jetzt ist es an der Zeit für die trockenen Zutaten. Mischt das Mehl mit dem Weinstein-Backpulver. Das Durchsieben des Mehls ist kein unnötiger Arbeitsschritt, sondern ein kleiner Trick, der dem Teig hilft, noch luftiger zu werden, da es Klümpchen vermeidet und dem Mehl Luft hinzufügt.
Gebt nun abwechselnd einen Teil des gesiebten Mehl-Backpulver-Gemisches und einen Schuss Milch zur Butter-Ei-Masse. Beginnt und endet mit dem Mehl. Rührt nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist. Übermäßiges Rühren kann den Teig zäh machen und die luftige Konsistenz zerstören, die wir uns so sehr wünschen.
Schritt 4: Goldbraun und Duftend
Breitet den Teig gleichmäßig auf eurem vorbereiteten Backblech aus. Nutzt einen Teigschaber oder Löffel, um eine ebene Oberfläche zu schaffen. Versucht, ihn relativ dünn zu verteilen, damit er gleichmäßig durchbackt und nicht zu dick und brotig wird.
Nun wandert das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backt den Teig für etwa 20 bis 25 Minuten. Die genaue Zeit kann je nach Ofen variieren, also behaltet ihn im Auge. Ein goldbrauner Rand und eine feste Oberfläche sind gute Zeichen. Der Stäbchentest ist euer bester Freund: Stecht mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er perfekt.
Tipp: Lasst den Biskuitboden vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor ihr ihn weiterverarbeitet. Ein warmer Boden ist empfindlich und zerbricht leichter.
Schritt 5: Die Samtige Vanille-Umarmung
Während der Biskuitboden in Ruhe auskühlt, widmen wir uns der cremigen Vanillepudding-Schicht. Wichtig ist hier: Wir verwenden kein fertiges Tortenpudding-Pulver, das wir nur mit Milch aufkochen, sondern eine Variante, die uns mehr Kontrolle über Konsistenz und Geschmack gibt. Nehmt den Puddingpulver-Mix, verrührt ihn in etwas kalter Milch glatt und erhitzt dann die restliche Milch auf dem Herd.
Wenn die Milch zu köcheln beginnt, gießt ihr die angerührte Puddingmasse unter ständigem Rühren hinein. Kocht alles kurz auf, bis der Pudding merklich andickt. Nehmt ihn dann vom Herd.
Achtung: Deckt den heißen Pudding sofort mit Frischhaltefolie ab. Die Folie sollte direkt auf der Oberfläche liegen, um die Bildung einer Haut zu verhindern. Lasst den Pudding dann bei Zimmertemperatur abkühlen. Das ist wichtig, damit er nicht zu fest oder zu flüssig wird, wenn er auf den Kuchen kommt.
Wenn der Biskuitboden komplett abgekühlt ist und der Pudding eine angenehme, streichfähige Konsistenz erreicht hat, verteilen wir den Pudding großzügig und gleichmäßig über dem Boden. Arbeitet euch von der Mitte nach außen, bis jede Ecke des Blechs bedeckt ist.
Schritt 6: Die Frischekrone der Erdbeeren
Jetzt kommen die Stars des Kuchens zum Einsatz: die Erdbeeren. Wascht die fruchtigen roten Schönheiten gründlich und tupft sie vorsichtig trocken. Dies ist wichtig, damit der Tortenguss später gut haftet. Je nach Größe und persönlicher Vorliebe könnt ihr die Erdbeeren halbieren oder, wenn sie schön klein sind, auch ganz lassen.
Ordnet die vorbereiteten Erdbeeren nun dicht an dicht auf der Vanillepudding-Schicht an. Lasst eurer Kreativität freien Lauf – ihr könnt ein Muster legen, sie wild verteilen oder sie sogar als Herz arrangieren. Wichtig ist nur, dass der Pudding gut bedeckt ist und die Früchte später sicher gehalten werden.
Schritt 7: Der glänzende Abschluss
Um die Erdbeeren perfekt zur Geltung zu bringen und ihnen eine glänzende, verführerische Oberfläche zu verleihen, bereiten wir den Tortenguss vor. Befolgt dabei genau die Anweisungen auf der Packung. Hier könnt ihr wählen, ob ihr eine rote oder eine klare Variante bevorzugt.
Während der Guss noch warm und flüssig ist, verteilt ihr ihn vorsichtig über den Erdbeeren. Arbeitet dabei zügig, aber gleichmäßig, damit sich eine schöne Schicht bildet und alle Früchte bedeckt sind. Nutzt einen Löffel, um den Guss zu verteilen und vermeidet es, zu stark zu rühren, damit die Erdbeeren nicht verrutschen.
Jetzt braucht der Kuchen seine Ruhe. Stellt ihn für mindestens eine Stunde, besser länger, in den Kühlschrank. Dies gibt dem Tortenguss die Möglichkeit, vollständig fest zu werden und dem gesamten Kuchen eine stabile Form zu geben.
Profi-Tipp: Die Zubereitung des Tortengusses kann variieren. Manche bevorzugen einen dickeren Guss, andere einen dünneren. Testet dies am besten vorher mit einer kleinen Menge, um eure perfekte Konsistenz zu finden.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Pudding ist zu flüssig. Das passiert meist, wenn der Pudding nicht lange genug gekocht wurde oder wenn er beim Abkühlen zu sehr gestört wurde. Achtet darauf, die Anweisungen genau zu befolgen und den Pudding nach dem Aufkochen gut abkühlen zu lassen, bis er eine streichfähige Konsistenz hat.
Fehler 2: Der Biskuitboden ist trocken oder hart. Das kann daran liegen, dass der Teig zu lange gebacken wurde oder zu viel Mehl verwendet wurde. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der Stäbchentest ist entscheidend, und verlasst euch nicht nur auf die Zeitangabe. Auch die richtige Mischung von Mehl und Backpulver spielt eine Rolle.
Fehler 3: Die Erdbeeren rutschen und der Guss ist ungleichmäßig verteilt. Das Hauptproblem ist hier oft, dass die Erdbeeren nicht gut auf dem Pudding “haften” oder der Guss zu warm ist. Stellt sicher, dass der Pudding vor dem Belegen der Erdbeeren eine gewisse Festigkeit hat und der Tortenguss nicht mehr kochend heiß ist, wenn er auf den Kuchen kommt.
Fehler 4: Der Kuchen zerfällt beim Anschneiden. Dies kann passieren, wenn der Kuchen nicht ausreichend im Kühlschrank fest werden konnte, oder wenn er zu früh angeschnitten wird. Geduld ist hier eine Tugend! Lasst den Kuchen genügend Zeit, sich zu stabilisieren, besonders wenn ihr ihn in saubere, gerade Stücke schneiden möchtet.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Verführung: Für eine pflanzliche Variante ersetzt du die Butter durch Margarine und die Eier durch eine Mischung aus Apfelmus oder geschroteten Leinsamen mit Wasser. Den Vanillepudding bereitest du einfach mit einer pflanzlichen Milch wie Hafer- oder Sojamilch zu. Der Geschmack ist überraschend nah am Original, und die Konsistenz bleibt hervorragend.
Fruchtexplosion mit Beerenmix: Warum sich nur auf Erdbeeren beschränken? Mische sie doch mit Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren. Diese Kombination bringt zusätzliche Säure und eine noch intensivere Fruchtigkeit in den Kuchen. Die verschiedenen Farben machen ihn auch optisch noch reizvoller.
Die festliche Variante mit Limette: Für einen besonderen Anlass kannst du dem Vanillepudding etwas Abrieb einer frischen Limette hinzufügen. Das gibt dem Kuchen eine wunderbare frische, leicht zitrusartige Note, die sich hervorragend mit der Süße der Erdbeeren ergänzt. Ein Hauch von Minze zum Garnieren rundet das Ganze ab.
Profi-Tipps für Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding
Saisonale Erdbeeren nutzen: Wenn möglich, greife zu regionalen und saisonalen Erdbeeren. Sie schmecken intensiver und haben die perfekte Süße und Konsistenz für diesen Kuchen. Der Unterschied zu Importware ist oft immens.
Pudding mit Vanilleschote verfeinern: Für ein noch intensiveres und authentischeres Vanillearoma, koche statt Vanillepuddingpulver eine selbstgemachte Vanillesauce. Kratze das Mark einer echten Vanilleschote aus und lass sie mit der Milch ziehen, bevor du die entsprechende Puddingstärke hinzugibst. Das ist ein kleiner Aufwand, der sich geschmacklich enorm auszahlt.
Den Tortenguss vorbereiten wie ein Profi: Wenn du einen sehr klaren und glänzenden Tortenguss möchtest, verwende ein Tortenguss-Pulver, das für kalte Zubereitung geeignet ist. Dieses wird meist mit etwas Fruchtsaft (z.B. Erdbeer- oder roter Johannisbeersaft) angerührt und vermischt sich perfekt mit dem restlichen Saft, der beim Auftauen der Früchte entstehen könnte.
Die richtige Lagerung ist entscheidend: Bewahre den Kuchen unbedingt im Kühlschrank auf. Der Pudding und die Früchte sind empfindlich, und der Guss muss fest werden. So bleibt der Kuchen frisch und behält seine Form.
Experimentiere mit der Süße: Die Süße des Kuchens lässt sich leicht anpassen. Wenn deine Erdbeeren sehr süß sind, reduziere die Zuckermenge im Pudding oder im Tortenguss. Umgekehrt kannst du bei säuerlichen Früchten etwas mehr Süße hinzufügen. Vertraue deinem Geschmack!
Servier-Ideen für Erdbeerkuchen vom Blech mit Vanillepudding
Anrichten & Dekoration
Das Anrichten dieses Kuchens ist fast schon so einfach wie seine Zubereitung. Schneidet ihn mit einem großen, scharfen Messer in rechteckige Stücke. Für eine extra Note könnt ihr die Oberfläche mit einem Tupfer frischer Schlagsahne und einem kleinen Minzblatt garnieren. Die leuchtenden Farben der Erdbeeren sprechen für sich und machen ihn auch pur zu einem Augenschmaus.
Passende Beilagen
Dieses Kuchenrezept harmoniert wunderbar mit einer frischen Tasse Kaffee oder einem kühlen Glas Eistee. Für ein ausgiebigeres Dessert kann man ihn auch mit einer Kugel hochwertigem Vanilleeis servieren. Wer es etwas leichter mag, greift zu einem Glas trockenen Weißwein oder einem fruchtigen Roséwein, der die Erdbeeraromen unterstreicht. An heißen Tagen passt auch ein erfrischender Minz-Limetten-Sprudel.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist ein idealer Kandidat für Gartenpartys, Geburtstagsfeiern im Sommer oder einfach nur für gemütliche Kaffeerunden mit der Familie und Freunden. Seine unkomplizierte Zubereitung und sein beliebter Geschmack machen ihn zu einer sicheren Wahl, wenn viele Gäste erwartet werden. Er ist auch ein perfektes Dessert nach einem Grillfest.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Bewahrt angeschnittene Reste des Erdbeerkuchens immer im Kühlschrank auf. Bedeckt ihn luftdicht, am besten in einer Kuchenbox oder mit Frischhaltefolie über der Schnittfläche. So trocknet er nicht aus und die Erdbeeren bleiben frisch.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Kuchens ist etwas knifflig, da die Textur von Pudding und frischen Früchten sich verändern kann. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, schneide den Kuchen in Portionen und friere ihn gut verpackt ein, idealerweise ohne die Dekoration, wenn diese empfindlich ist. Die beste Methode ist, den Biskuitboden mit Pudding und später abgezogenen Erdbeeren einzufrieren und den Tortenguss sowie die frischen Erdbeeren erst nach dem Auftauen hinzuzufügen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da der Kuchen gekühlt aufbewahrt werden sollte, ist ein Aufwärmen meist nicht nötig. Wenn du ihn aber servieren möchtest, hole ihn etwa 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, damit die Aromen sich entfalten können. Der Pudding wird durch das Kühlen fest, was für die Stabilität des Kuchens vorteilhaft ist.
Häufig gestellte Fragen
-
Wie kann ich den Biskuitboden für den Erdbeerkuchen besonders luftig bekommen, damit er nicht trocken wird?
Die Luftigkeit des Biskuitbodens hängt von mehreren Faktoren ab. Erstens ist die richtige Schlagschüssel-Technik entscheidend: Die Butter-Ei-Masse muss wirklich schaumig und hell geschlagen werden, hier zählt die Zeit. Zweitens ist das sorgfältige Sieben von Mehl und Backpulver wichtig, um Klümpchen zu vermeiden und das Mehl mit Luft anzureichern. Drittens: Nicht überrühren! Sobald Mehl und Milch hinzugefügt werden, nur so lange rühren, bis sich alles gerade eben verbunden hat. Ein weiterer Tipp, für den ich meiner Oma ewig dankbar bin: Nach dem Backen den Biskuitboden zwar auf dem Blech abkühlen lassen, aber sobald er handwarm ist, vorsichtig vom Blech lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dies verhindert, dass er durch die Restfeuchtigkeit auf dem heißen Blech feucht und klebrig wird. Wenn er zu lange im heißen Ofen bleibt, kann er ebenfalls austrocknen.
-
Kann ich den Vanillepudding selbst kochen oder muss ich Fertigpulver verwenden? Und wie sorge ich für die perfekte Konsistenz, damit er nicht zu fest oder zu flüssig wird?
Du kannst den Vanillepudding durchaus selbst kochen, was ich dir sogar sehr empfehle! Anstelle von fertigem Puddingpulver nimmst du einfach eine Mischung aus Speisestärke und etwas Zucker, und gibst entweder echte Vanille – das Mark einer Vanilleschote oder gutes flüssiges Vanilleextrakt – hinzu, um den Geschmack zu intensivieren. Die perfekte Konsistenz erzielst du, indem du dich strikt an die Mengenverhältnisse hältst, die du für selbstgemachten Pudding normalerweise verwenden würdest. Wichtig ist, dass du die Milch wirklich zum Kochen bringst, bevor du die angerührte Speisestärke-Mischung hineingießt. Lass den Pudding dann unter ständigem Rühren einige Minuten köcheln, bis er eindickt. Beim Abkühlen ist Geduld gefragt: Lass ihn bei Zimmertemperatur abkühlen und decke ihn dabei direkt mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet. Die Folie sollte die Oberfläche berühren. Wenn der Pudding noch zu warm ist und du ihn auf den Kuchen gibst, wird er flüssiger. Ist er zu kalt und fest, lässt er sich schwer verteilen. Finde den goldenen Mittelweg und teste die Konsistenz mit einem Löffel.
-
Wie verhindere ich, dass der Kuchen nach dem Kühlen matschig wird, oder dass die Erdbeeren zu viel Flüssigkeit abgeben und den Kuchen ruinieren?
Das ist ein häufiges Anliegen, besonders wenn man mit frischem Obst arbeitet. Bei den Erdbeeren ist es wichtig, dass sie vor der Verarbeitung auf dem Kuchen gut abgetropft und vor allem trocken getupft sind. Wenn sie noch nass vom Waschen sind, geben sie unnötig viel Flüssigkeit ab. Manche Hobbybäcker schwören darauf, die geschnittenen Erdbeeren kurz vor dem Belegen mit einer winzigen Menge Zucker und eventuell einem Spritzer Zitronensaft zu bestreuen und sie kurz ziehen zu lassen, um bereits einen Teil der Flüssigkeit zu “entlocken”. Nach dieser kurzen Zeit werden sie wieder abgetupft. Dies bindet auch den Saft etwas. Der Tortenguss spielt hier eine entscheidende Rolle: Er versiegelt die Erdbeeren und verhindert, dass sie ihre Flüssigkeit weiter abgeben und den Pudding auflockern. Achte darauf, dass der Tortenguss gut fest wird im Kühlschrank, bevor du den Kuchen anschneidest.
