Ofenspargel mit Baerlauch Pesto – Einfaches Frühlingsrezept – Einfach Clever Kochen

Ofenspargel mit Baerlauch Pesto

Der Duft von gebräunter Butter, vermischt mit dem herben Aroma frisch gehackter Kräuter – kaum etwas kann mich so sehr in die Vergangenheit versetzen wie dieser Geruch. Es sind Erinnerungen an Sonntagnachmittage bei meiner Großmutter, an lange Winterabende, an Momente, in denen die Einfachheit des Kochens eine tiefe Wärme in die kalten Räume brachte. Dies ist keine bloße Erinnerung an ein Gericht, sondern an ein Gefühl von Heimat, von Geborgenheit, das sich auf der Zunge entfaltet.

Heute rede ich nicht über irgendein Gericht, sondern über eine Symphonie aus Frühlingsboten: Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto. Es ist die Art von Gericht, die schon beim Gedanken daran den Magen knurren lässt und die Vorfreude auf den ersten Bissen unerträglich macht. Dieses Gericht ist mehr als nur eine Kombination von Zutaten; es ist eine Geschichte, die sich in jedem Bissen entfaltet.

Ofenspargel mit Bärlauch Pesto – Das Frühlingshighlight

Ofenspargel mit Bärlauch Pesto – Das Frühlingshighlight

Ein einfaches, aber außergewöhnlich geschmackvolles Frühlingsgericht, das zarten, im Ofen gerösteten Spargel mit einem intensiven, frischen Bärlauch-Pesto kombiniert. Perfekt als leichtes Hauptgericht oder elegante Beilage.

4.8 from 673 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 25 Minuten
Total Time 40 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:280 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g weißer Spargel, geschält
  • 300 g grüner Spargel, holzige Enden entfernt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 80 g frischer Bärlauch
  • 40 g Parmesan, gerieben
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL Zitronensaft
  • 80 ml Olivenöl für das Pesto
  • Backen
  1. 1Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. 2Weißen Spargel gründlich schälen und die Enden abschneiden. Grünen Spargel waschen und nur die holzigen Enden entfernen.
  3. 3Spargel auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz sowie Pfeffer würzen.
  4. 4Den Spargel etwa 20–25 Minuten im Ofen rösten, bis er weich ist und leichte Röstaromen entwickelt.
  5. 5Währenddessen Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen.
  6. 6Bärlauch, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch und Zitronensaft in einen Mixer geben.
  7. 7Nach und nach Olivenöl hinzufügen und alles zu einem cremigen Pesto mixen.
  8. 8Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. 9Den fertigen Ofenspargel auf einer Servierplatte anrichten.
  10. 10Das Bärlauch-Pesto über den warmen Spargel geben oder separat servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 12g
Protein 8g
Fat 22g
Saturated Fat 5g
Fiber 4g
Sugar 4g
Sodium 320mg
Cholesterol 10mg

Keywords: Spargel, Bärlauch, Pesto, Ofenspargel, Frühlingsgericht, Vegetarisch, Backen

Frischer Spargel sorgt für das beste Aroma und eine zarte Konsistenz. Der Spargel sollte auf dem Blech nicht übereinander liegen, damit er gleichmäßig rösten kann. Für eine vegane Variante kann der Parmesan im Pesto durch Hefeflocken ersetzt werden. Das Bärlauch-Pesto lässt sich auch für Pasta oder als Brotaufstrich verwenden. Reste können bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Frühlingserwachen auf dem Teller: Sobald der Spargel im Ofen duftet und das Bärlauch-Pesto frisch gemixt ist, spürt man förmlich, wie der Frühling Einzug hält. Jedes Element schreit nach Sonne und frischer Luft.
  • Die Magie des Ofens: Anders als beim Kochen im Wasser behält der Spargel seine wertvollen Nährstoffe und entwickelt im Ofen eine bemerkenswerte Zartheit mit leicht karamellisierten Spitzen. Dies verleiht dem Gericht eine Tiefe, die man sonst schwer erreicht.
  • Bärlauch-Power: Dieses wilde Kraut bringt eine Intensität mit, die fast schon unwiderstehlich ist. Sein knoblauchartiger Charakter, gepaart mit einer subtilen Schärfe, verleiht dem milden Spargel den perfekten, aromatischen Begleiter.
  • Einfachheit, die beeindruckt: Trotz seiner Raffinesse ist dieses Gericht erstaunlich unkompliziert. Es ist der Beweis, dass kulinarische Höhepunkte oft keine komplizierte Choreografie benötigen, sondern nur die richtigen, ehrlichen Zutaten.
  • Ein Fest für die Sinne: Nicht nur der Geschmack, auch die leuchtende grüne Farbe des Pestos und die zarten Röstaromen des Spargels machen dieses Gericht zu einem visuellen und olfaktorischen Genuss, der lange in Erinnerung bleibt.

Das brauchst du

Wenn es um dieses Gericht geht, ist die Qualität der Zutaten der stille Star. Ein frecher Spargel, der knackig in der Hand liegt, und Bärlauch, der nach Wald und frischem Regen riecht – das sind die Fundamente, auf denen dieser Geschmack thront. Jede Komponente spielt ihre eigene Melodie, aber zusammen ergeben sie eine Harmonie, die einfach unschlagbar ist.

  • Weißer Spargel: Der König des Frühlings, dessen milde Süße im Ofen perfekt aufgeht und eine samtige Textur entwickelt.
  • Grüner Spargel: Er bringt eine leicht nussige Note und einen frischen Biss, der einen wunderbaren Kontrast zum weißen Spargel bildet und visuell die Komposition bereichert.
  • Gutes Olivenöl: Nicht nur zum Rösten, sondern auch für das Pesto. Es umhüllt den Spargel sanft und verbindet die Aromen im Pesto zu einem Ganzen.
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Die Grundpfeiler jeder guten Küche, die hier ihre diskrete, aber entscheidende Rolle spielen, um die natürlichen Aromen hervorzuheben.
  • Frischer Bärlauch: Das Herzstück des Pestos. Sein intensives, leicht scharfes Aroma ist unverkennbar und macht dieses Gericht zum Frühlingsboten schlechthin.
  • Parmesan: Verleiht dem Pesto eine würzige Tiefe und eine angenehme Salzigkeit, die perfekt mit dem Bärlauch harmoniert.
  • Pinienkerne: Geröstet bringen sie eine wunderbare, leicht süßliche Nussigkeit, die die Textur des Pestos verbessert und den Geschmack abrundet.
  • Zitronensaft: Ein Spritzer davon gibt dem Pesto die nötige Frische und bindet die Aromen auf der Zunge zur Perfektion.

Die genauen Mengenangaben, die den Weg für diesen Genuss ebnen, findest du im Rezept weiter unten, wo alle Details zur Zubereitung auf dich warten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln dieses Gerichts reichen zurück in die Zeit, als die Natur ihren Winterschlaf beendete und die ersten grünen Triebe aus der Erde sprossen. Ein klassisches Zusammenspiel, das die Essenz des Frühlings einfängt und die Vorfreude auf wärmere Tage weckt.

Spargel, dieses edle Gemüse, hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Schon die Römer schätzten seine zarten Stangen und entwickelten erste Anbaumethoden. Er war und ist ein Symbol für Frühling und Frische, ein Botschafter der erwachenden Natur. Dieses Gericht ehrt seine Herkunft, indem es seine Einfachheit und seinen reinen Geschmack in den Vordergrund stellt.

Bärlauch, die wilde Verwandte des Knoblauchs, verdankt seinen Namen seiner berüchtigten Eigenschaft, angeblich Bären nach dem Winterschlaf Kraft zu spenden. Er wächst in den Schatten der Wälder und bringt mit seinem intensiven Aroma eine wahre Explosion von Frische. Die Kombination von Spargel und Bärlauch ist ein Naturgesetz des Frühlings, ein Duo, das perfekt harmoniert und die Sinne belebt.

Die Zubereitung im Ofen ist eine moderne Wendung, die dennoch tief in der Tradition verwurzelt ist. Das langsame Garen verwandelt einfache Zutaten in ein aromatisches Meisterwerk. Es ist eine Hommage an die Art und Weise, wie Generationen vor uns mit wenigen, aber hochwertigen Mitteln zauberten – ein Gericht, das uns verbindet und uns an die einfachen Freuden des Lebens erinnert.

So bereitest du Ofenspargel mit Baerlauch Pesto zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Schlüssel zur Perfektion

Bevor der Zauber im Ofen beginnen kann, ist die sorgfältige Vorbereitung der Stars des Abends unerlässlich. Nimm dir Zeit für diesen ersten Schritt, denn er legt den Grundstein für alles, was folgt. Der weiße Spargel braucht eine sanfte Umarmung durch den Sparschäler – nur die äußere Haut wird vorsichtig abgetragen, bis das helle, knackige Innere zum Vorschein kommt. Das holzige Ende wird abgetrennt, denn nur das Zarte gehört auf den Teller.

Bei grünem Spargel ist es oft einfacher: Ein schneller Bruch genügt, um die zähen Enden zu identifizieren und zu entfernen. Wenn du merkst, dass die Stangen noch ein wenig zäh sind, kannst du sie auch hier sanft schälen, aber meist ist das nicht nötig. Dieser behutsame Umgang sorgt dafür, dass jede Spargelstange die Chance bekommt, ihre volle Zartheit zu entfalten.

Tipp: Presse eine Spargelstange zwischen den Fingern. Wenn sie leicht bricht, ist sie genau richtig.

Schritt 2: Die Aromen wecken – Mit Hitze und Öl

Der Ofen ist dein Freund, und jetzt wird er richtig heiß gemacht. Eine Temperatur von 200 Grad Celsius, Ober- und Unterhitze, ist der magische Punkt. Das ist heiß genug, um dem Spargel eine wunderschöne Röstaromen zu verleihen, aber nicht so heiß, dass er verbrennt. Stell dir vor, wie die Hitze die Aromen freisetzt und den Spargel innen wunderbar zart macht.

Lege die vorbereiteten Spargelstangen auf ein Backblech. Achte darauf, dass sie nicht zu dicht beieinander liegen, denn jede Stange soll ihre eigene kleine Sauna im Ofen bekommen. Jetzt kommt das Olivenöl ins Spiel – nicht zu wenig, denn es hilft beim Rösten, und nicht zu viel, damit der Spargel nicht fettig wird. Beträufle die Stangen großzügig, und lass das Öl sich wie eine schützende Schicht verteilen.

Tipp: Ein gut mit Backpapier ausgelegtes Blech erleichtert die Reinigung immens.

Schritt 3: Würze für die Reise – Salz und Pfeffer im Tanz

Bevor die Spargelstangen auf ihre Reise in die Hitze gehen, würzen wir sie mit Bedacht. Salz ist nicht nur ein Geschmacksverstärker, es holt auch die natürlichen Süße des Spargels hervor und lässt ihn auf der Zunge explodieren. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer bringt eine dezente, angenehme Schärfe, die den milden Charakter des Spargels wunderbar ergänzt. Verteile die Gewürze gleichmäßig über alle Stangen, sodass jede einzelne die Chance hat, diese geschmackliche Umarmung zu erfahren.

Dies ist der Moment, in dem die Magie beginnt. Stell dir vor, wie sich die Aromen verbinden: die erdige Note des Spargels, die fruchtige Tiefe des Olivenöls und die feine Würze von Salz und Pfeffer. Diese einfache Kombination ist das Fundament für den intensiven Geschmack, der dich später erwarten wird.

Achtung: Zuviel Salz kann den feinen Geschmack überdecken. Weniger ist hier oft mehr.

Schritt 4: Die Verwandlung im Ofen – Von zart zu aromatisch

Nun ist es Zeit, das Backblech in den vorgeheizten Ofen zu schieben. Hier kann der Spargel seine wahre Pracht entfalten. Die Garzeit variiert natürlich je nach Dicke der Stangen – denke an 20 bis 25 Minuten als Richtwert. Du wirst merken, wie die Spitzen leicht Farbe annehmen und die Stangen weich werden, aber dennoch einen leichten Biss bewahren. Das ist die Kunst des Ofens: ein perfektes Gleichgewicht zwischen Zartheit und Struktur.

Öffne die Ofentür zwischendurch und schau nach deinem Spargel. Sieh, wie er langsam die Farbe verändert, wie er beginnt, köstlich zu duften. Dieses Aroma, das sich in deiner Küche ausbreitet, ist eine Verheißung – die Vorankündigung eines kulinarischen Genusses, der bald auf deinem Teller landet.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du die Stangen während des Garens einmal wendest, erreichst du eine noch gleichmäßigere Bräunung.

Schritt 5: Das grüne Gold kreieren – Die Seele des Pestos

Während der Spargel langsam im Ofen seine Perfektion erreicht, widmen wir uns dem Herzstück des Gerichts: dem Bärlauch-Pesto. Zuerst die Stars des Pesto: der Bärlauch. Wasche die Blätter gründlich unter fließendem Wasser, um jeglichen Schmutz zu entfernen, und tupfe sie dann sorgfältig trocken. Ein paar Tropfen Wasser im Pesto würden die Konsistenz beeinträchtigen und den Geschmack verwässern.

Nun kommen alle frischen Zutaten in den Mixer oder die Küchenmaschine: die gereinigten Bärlauchblätter, die gerösteten Pinienkerne, der geriebene Parmesan, eine kleine, aber feine Knoblauchzehe und der erfrischende Spritzer Zitronensaft. Du wirst sehen, wie diese Zutaten, die für sich allein schon wunderbar sind, nun die Chance bekommen, zu etwas Neuem, Beeindruckendem zu verschmelzen.

Der entscheidende Moment: Achte darauf, dass der Bärlauch wirklich trocken ist, bevor er in den Mixer kommt.

Schritt 6: Die Emulsion – Olivenöl als Bindeglied

Jetzt beginnt die Magie der Emulsion. Füge das Olivenöl langsam hinzu, während der Mixer läuft. Stelle dir vor, wie das Öl die einzelnen Zutaten umschließt, sie miteinander verbindet und daraus eine seidige, cremige Textur entsteht. Beginne mit einer kleineren Menge und füge bei Bedarf mehr hinzu, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat – nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest, perfekt zum Verteilen.

Das Pesto sollte eine lebendige, leuchtend grüne Farbe haben. Wenn du denkst, es ist fertig, nimm einen Löffel und schmecke ab. Hier kommt der Moment der Wahrheit: Ist es salzig genug? Würzig genug? Frisch genug? Füge bei Bedarf noch etwas Salz, Pfeffer oder einen weiteren Tropfen Zitronensaft hinzu, bis es perfekt ist. Dieses Pesto ist nicht nur eine Beilage, es ist eine Geschmacksexplosion.

Was ich dabei gelernt habe: Manchmal braucht es ein wenig mehr Geduld, bis sich die Aromen richtig entfalten.

Schritt 7: Das Finale – Zusammenkunft der Aromen

Wenn der Spargel im Ofen goldbraun und zart ist, hol ihn vorsichtig heraus. Er duftet bereits unwiderstehlich. Nun nimm eine schöne Servierplatte und richte die Spargelstangen darauf an. Sie sehen schon so gut aus, dass man sie am liebsten sofort essen möchte. Aber die Krönung fehlt noch.

Verteile das frisch zubereitete Bärlauch-Pesto großzügig über den warmen Spargel. Die Wärme des Spargels wird die Aromen des Pestos noch intensiver freisetzen und sie miteinander verbinden. Alternativ kannst du das Pesto auch in einer kleinen Schale dazu reichen, damit jeder nach Belieben wählen kann, wie viel von diesem grünen Gold er auf seinem Spargel möchte. Das Zusammenspiel der warmen, zarten Spargelstangen und des würzigen, frischen Pestos ist einfach himmlisch.

Der ultimative Genuss: Serviere das Gericht sofort, damit die Aromen und Texturen in ihrer vollen Pracht genossen werden können.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu langer Stiel, zu kurze Garzeit. Wenn du den Spargel nicht richtig vorbereitest und zu viel holziges Ende dran lässt, wird der Spargel unten faserig bleiben, egal wie lange er im Ofen ist. Die Folge ist ein unbefriedigendes Kauerlebnis, das den Genuss trübt.

Fehler 2: Spargelberg im Ofen. Wenn du den Spargel zu dicht auf das Blech legst, kann er nicht richtig rösten. Stattdessen wird er eher gedünstet, und die wichtigen Röstaromen fehlen. Das Ergebnis ist blasser und weniger aromatisch.

Fehler 3: Verdurstetes Pesto. Das Bärlauch-Pesto muss nach dem Mixen immer noch einen leichten Glanz haben. Wenn es zu trocken ist, fehlen ihm die Geschmeidigkeit und die cremige Textur, die es so unwiderstehlich machen.

Fehler 4: Zu früh oder zu spät salzen. Wenn du den Spargel zu früh salzt, kann er Wasser ziehen und weich werden, bevor er rösten kann. Salze ihn kurz vor dem Einführen in den Ofen, damit die Aromen optimal zur Geltung kommen.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Frühlingswonne: Für eine rein pflanzliche Variante ersetzt du den Parmesan im Pesto ganz einfach durch Hefeflocken. Diese geben eine wunderbare käsige Note ohne tierische Produkte. Es ist erstaunlich, wie gut dieser kleine Tausch funktioniert und das Pesto dennoch seine Tiefe behält.

Feine Finesse mit Parmesan-Chips: Um dem Gericht eine extra Portion Textur und Geschmack zu verleihen, kannst du aus Parmesan kleine Chips backen. Einfach etwas geriebenen Parmesan in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und goldbraun backen. Diese knusprigen Einlagen sind ein wahrer Genuss zum Ofenspargel.

Mit mediterranem Twist: Füge dem Bärlauch-Pesto getrocknete Tomaten hinzu, die in Öl eingelegt waren. Ihre intensive Süße und Konzentration passt hervorragend zur Frische des Bärlauchs und verleiht dem Gericht eine zusätzliche Dimension, die an sonnige Tage erinnert.

Profi-Tipps für Ofenspargel mit Baerlauch Pesto

  • Achte beim Kauf des Spargels auf feste, geschlossene Spitzen. Sie sind ein Indikator für Frische und zarten Geschmack.
  • Wenn du grünen Spargel verwendest, kannst du die holzigen Enden abbrechen, anstatt sie abzuschneiden. Der Spargel bricht dort, wo er zart genug ist.
  • Röste die Pinienkerne für das Pesto kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie leicht duften. Das intensiviert ihr Aroma immens.
  • Stelle sicher, dass der Bärlauch vor der Verarbeitung zum Pesto wirklich gut trocken ist. Restfeuchtigkeit kann die Haltbarkeit beeinträchtigen und den Geschmack verändern.
  • Wenn du größeren Spargel hast, ist es ratsam, die Stangen auf dem Blech nebeneinander zu legen und sie dann zu wenden, damit sie gleichmäßig rösten können.

Servier-Ideen für Ofenspargel mit Baerlauch Pesto

Anrichten & Dekoration

Richte den Ofenspargel auf einer großen, flachen Platte an, sodass die einzelnen Stangen gut sichtbar sind. Das leuchtend grüne Bärlauch-Pesto kann entweder großzügig darüber verteilt werden, sodass es wie ein seidiger Schleier über dem Spargel liegt, oder es werden kunstvolle Kleckse und Streifen gezogen. Ein paar frische Bärlauchblätter oder essbare Blüten als Dekoration setzen gekonnte Akzente und machen das Gericht zum optischen Highlight.

Passende Beilagen

Für ein leichtes Frühlingsgericht passt frisches Baguette oder knuspriges Ciabatta hervorragend. Der Clou: Tauche die warmen Spargelstangen in das Bärlauch-Pesto und genieße sie dann mit einem Stück Brot, das die restlichen Aromen aufnimmt. Dazu passt auch ein luftiges Kartoffelpuffer-Rezept oder eine leichte Beerentarte als süßer Abschluss.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht ist perfekt für ein elegantes Osterfest oder ein frühlingshaftes Abendessen mit lieben Gästen. Auch als Teil eines vegetarischen Menüs, vielleicht neben einem aromatischen Hummersuppe oder einem saftigen Zitronenhähnchen, macht es eine exzellente Figur. Wenn du es etwas reichhaltiger magst, serviere es mit cremigen Gnocchi.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal etwas vom köstlichen Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto übrig bleibt, bewahrt man Reste am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Die ideale Lagerung sorgt dafür, dass die Frische und Textur des Spargels so gut wie möglich erhalten bleiben.

Einfrieren

Grundsätzlich ist das Einfrieren von Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto nicht ideal, da Spargel beim Auftauen schnell seine knackige Struktur verliert und matschig werden kann. Wenn es unbedingt sein muss, friere nur das Pesto ein, das aber an Intensität verlieren kann.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Die beste Methode, Reste aufzuwärmen, ist im Ofen bei etwa 160 Grad Celsius für wenige Minuten. So behält der Spargel seine Zartheit und die Röstaromen kommen wieder zur Geltung. Alternativ kann auch eine Pfanne genutzt werden, aber Vorsicht vor zu starker Hitze, die den Spargel matschig machen könnte.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange müssen die Spargelstangen im Ofen garen?

    Die genaue Garzeit für deinen Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto hängt stark von der Dicke der Spargelstangen ab. Als Faustregel gilt: dünnere Stangen brauchen etwa 15-20 Minuten, während dickere Stangen durchaus 20-25 Minuten im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze verbringen können. Ein guter Indikator ist, wenn der Spargel zart ist, aber beim Einstechen mit einer Gabel noch einen leichten Widerstand bietet. Vermeide es, ihn zu weich werden zu lassen, sonst verliert er seine angenehme Textur.

  2. Kann ich Ofenspargel mit Bärlauch-Pesto im Voraus zubereiten?

    Ja, das ist eine großartige Möglichkeit, Zeit zu sparen! Das Bärlauch-Pesto kannst du problemlos bis zu zwei Tage im Voraus zubereiten und luftdicht im Kühlschrank lagern. Der Spargel selbst wird am besten frisch zubereitet, da er im Ofen seine optimale Konsistenz entwickelt. Wenn du den Spargel vorbereiten möchtest, schäle ihn und lege ihn bis zur Zubereitung in kaltes Wasser, aber trockne ihn sehr gut ab, bevor er in den Ofen kommt.

  3. Was mache ich, wenn ich keinen frischen Bärlauch finde? Gibt es Alternativen für das Pesto?

    Das ist eine häufige Frage, besonders außerhalb der Saison! Wenn Bärlauch Mangelware ist, kannst du ihn teilweise oder ganz ersetzen. Eine sehr gute Alternative ist eine Mischung aus Petersilie und einem Hauch Knoblauch. Eine andere Option ist Rucola für eine leicht pfeffrige Note. Für den typisch-würzigen Charakter kannst du auch getrockneten Bärlauch verwenden, aber achte auf die Dosierung, da er intensiver ist. Die Kombination aus frischen Kräutern und etwas Knoblauch ist oft die beste Wahl, um dem Pesto Lebendigkeit zu verleihen. Mehr dazu findest du auch in unseren Rezepten für Abendessen.

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