Gemüselasagne: Ein Unglaubliches Ultimatives Rezept für 5 begeisterte Esser – Feierabend Kochen
Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern schleicht sich durch die Wohnung, ein Versprechen von wohligem Genuss, das selbst die grauesten Novembertage erhellt. Es sind diese Gerüche, die mich direkt zurück in die Küche meiner Großmutter katapultieren, wo sie mit meisterhafter Hand und einem Lächeln im Gesicht etwas Magisches aus dem Ofen zauberte.
Heute Abend war es wieder soweit, ein Hauch dieser alten Zeiten gemischt mit meiner eigenen modernen Interpretation. Die Gemüselasagne, die gerade im Ofen ihren göttlichen Duft verströmt, ist mehr als nur ein Abendessen – sie ist eine Erinnerung, eine Umarmung und ein Beweis dafür, dass manche Dinge die Zeit überdauern.
Das brauchst du
Bei der Gemüselasagne ist es wie bei einem guten Freund: Die Qualität der Zutaten macht den Unterschied. Wenn du gute frische Produkte wählst, dann wird sich das auf jeder einzelnen Ebene des Gerichts widerspiegeln können.
- Lasagneplatten: Wähle am besten vollkornhaltige Varianten – sie bringen eine schöne nussige Tiefe mit und sind etwas gehaltvoller. Ihr Biss bleibt auch nach dem Backen perfekt erhalten.
- Frischer Spinat: Unverzichtbar für die Farbe und die leichte Erdigkeit, die das Gemüseangebot abrundet. Achte darauf, dass er wirklich frisch ist, dann entfaltet er sein bestes Aroma.
- Zucchini, Karotte, Aubergine, Paprika, Champignons: Diese Allianz des Gemüses bildet das Herzstück. Jede Sorte bringt ihre eigene Textur und Süße mit, die sich wunderbar ergänzen.
- Tomatensauce: Eine gute Basis ist alles. Ob selbstgemacht oder eine hochwertige aus dem Glas – sie sollte fruchtig und nicht zu wässrig sein.
- Ricotta-Käse: Er sorgt für eine herrlich cremige Schicht, die die würzigen Aromen des Gemüses wunderbar mildert.
- Mozzarella und Parmesan: Die Krönung, die für das unwiderstehliche Blubbern und die goldbraune Kruste sorgt.
- Olivenöl: Darf in keiner italienischen Küche fehlen. Er hilft, die Aromen des Gemüses zu entfalten.
- Getrocknete italienische Kräuter: Eine Prise Oregano und Basilikum sind das i-Tüpfelchen für den authentischen Geschmack.
- Salz und Pfeffer: Die stillen Helden, die die Aromen hervorheben.
Mengenangaben und die genaue Zubereitungsanleitung findest du natürlich weiter unten im Schritt-für-Schritt-Teil.
Das brauchst du
Die Gemüselasagne ist kein Rezept, das nur aus dem Lehrbuch kommt; sie ist ein kulinarisches Denkmal für die Landküche Italiens. Ihre Wurzeln reichen tief in die Tradition der „cucina povera” zurück, jener einfachen, aber dennoch unglaublich geschmackvollen Küche, die auf dem basiert, was die Erde hergibt.
Ursprünglich waren solche Schichtgerichte eher ein Weg, um überschüssiges Gemüse haltbar zu machen und zu einem sättigenden Mahl zu verarbeiten. Die Einführung von Pasta wie Lasagneblättern in diese Gerichte war dann eine evolutionäre Entwicklung, die die Einfachheit mit einer gewissen Eleganz verband. Es ist faszinierend zu sehen, wie Gerichte, die aus der Not geboren wurden, zu einem globalen Phänomen wurden.
Heute ist die Gemüselasagne eine Leinwand für Kreativität. Sie verzichtet oft auf Fleisch und zeigt stattdessen die Vielfalt und den Reichtum des Gemüses. Dabei bleibt sie dem Ursprung treu: ein Gericht, das wärmt, nährt und Menschen zusammenbringt. Ihre zeitlose Anziehungskraft liegt in ihrer Einfachheit und ihrer Fähigkeit, sich jedem Geschmack anzupassen. Sie ist ein Beweis dafür, dass einfache Zutaten und liebevolle Zubereitung zu wahrhaft unvergesslichen Geschmackserlebnissen führen können.
So bereitest du Gemüselasagne Rezept zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Das Fundament des Genusses
Bevor die Magie im Ofen beginnt, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Dies ist der Moment, in dem aus einzelnen Zutaten ein Team wird, das dann gemeinsam Höchstleistungen erbringen wird. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorzuheizen, ist wie das Startsignal für einen Marathonlauf – alles muss bereit sein, um loszulegen.
Dieser erste Schritt mag unspektakulär klingen, aber er ist entscheidend, damit die Lasagne später gleichmäßig garen kann. Ein überhitzter Ofen verbrennt die Oberseite, während die Mitte noch roh ist – das wollen wir nicht. Geduld zahlt sich aus, besonders in der Küche.
Schritt 2: Das Gemüse-Ballett – Aromen entfesseln
Jetzt wird es spannend. Erhitze das Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Das Öl sollte heiss genug sein, um das Gemüse sofort anzugrillen, aber nicht so heiss, dass es raucht. Gib nun die Zucchini, die Karotten, die Aubergine, die Paprika und die Champignons hinzu.
Sei nicht besorgt, wenn die Pfanne zunächst voll aussieht. Das Gemüse wird im Laufe der nächsten 5-7 Minuten zusammenfallen. Rühre es gelegentlich um, damit alle Seiten eine schöne Bräunung bekommen. Das Anbraten ist hier der Schlüssel – es karamellisiert die natürlichen Zucker im Gemüse und bringt eine tiefere, komplexere Geschmacksnote hervor, die mit bloßem Dünsten nicht erreicht werden kann. Es ist das Geheimnis, das dieser Gemüselasagne eine unglaubliche Tiefe verleiht und sie von einer einfachen Auflauf zu einem kulinarischen Erlebnis macht.
Wenn das Gemüse beginnt, zart zu werden und erste goldene Stellen zeigt, kommt der Spinat dazu. Er fällt fast sofort in sich zusammen, wenn er mit der Hitze in Berührung kommt. Rühre ihn kurz unter und lass ihn richtig zusammenfallen. Nun ist der Moment für die Würze: Salz, Pfeffer und die getrockneten italienischen Kräuter werden darüber gestreut und gut vermischt.
Tipp: Achte darauf, das Gemüse nicht zu zerdrücken, während du es anbrätst. Du möchtest, dass es noch etwas Biss hat, bevor es in die Lasagne kommt.
Schritt 3: Die Ricotta-Gala – Cremige Fülle
Während das Gemüse in der Pfanne ruht, widmen wir uns der cremigen Seele der Lasagne: der Ricotta-Füllung. Nimm eine mittelgroße Schüssel und gib den gesamten Ricotta hinein. Füge eine Tasse des geriebenen Mozzarellas und ein Viertel Tasse des Parmesan-Käses hinzu.
Vermische alles gründlich, bis eine homogene Masse entsteht. Du kannst hierfür einen Löffel oder sogar deine Hände (nachdem du sie gut gewaschen hast!) verwenden. Das Ziel ist eine gleichmässige Verteilung des Käses, der dem Ricotta eine zusätzliche Cremigkeit und einen Hauch von Würze verleiht. Diese Mischung ist wie ein weiches Kissen, das die würzigen Gemüseschichten auffängt und dem Gericht eine luxuriöse Textur verleiht, die man einfach lieben muss.
Achtung: Wenn du möchtest, kannst du hier auch noch eine fein gehackte Knoblauchzehe oder etwas Zitronenschale unterrühren, um der Füllung eine zusätzliche Frische zu verleihen.
Schritt 4: Das Schichten – Ein Kunstwerk entsteht
Jetzt beginnt das eigentliche Bauwerk der Lasagne. Nimm eine passende Auflaufform – eine tiefere ist ideal, damit das Ganze nicht überläuft. Beginne mit einer dünnen Schicht Tomatensauce auf dem Boden der Form. Das verhindert, dass die unterste Schicht Lasagneplatten anbrennt und verleiht bereits hier die ersten Geschmacksschichten.
Lege darauf drei Lasagneplatten nebeneinander, sodass sie den Boden bedecken. Achte darauf, dass sie sich leicht überlappen – das ist kein Problem für die spätere Konsistenz. Verteile nun die Hälfte der vorbereiteten Ricotta-Mischung gleichmässig über die Lasagneplatten. Streiche sie vorsichtig glatt, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Dies ist der weiche Kern, der die anderen Elemente zusammenhält.
Darauf folgt die Hälfte des angebratenen Gemüses. Verteile es gleichmässig, achte darauf, dass du auch die köstlichen Bratensäfte mit dabei hast. Jetzt kommt wieder eine Schicht Tomatensauce darüber, die das Gemüse bedeckt und die nächste Lasagneplatte vorbereitet. Wiederhole die Schritte: Drei weitere Lasagneplatten, die restliche Ricotta-Mischung, das verbleibende Gemüse und eine abschliessende Schicht Tomatensauce. Das Bauen der Schichten ist fast ein meditativer Prozess – man sieht, wie aus einfachen Zutaten etwas Komplexes und Wunderbares entsteht.
Tipp: Wenn du möchtest, kannst du hier schon eine dünne Schicht Käse über das Gemüse streuen, bevor die nächste Pastaschicht kommt. Das bindet die einzelnen Schichten noch besser.
Schritt 5: Die Krönung – Goldbrauner Genuss
Das Finale der Zubereitung: die Käseschicht. Bestreue die oberste Schicht Tomatensauce großzügig mit dem restlichen Mozzarella und dem geriebenen Parmesan. Achte darauf, dass der Käse gleichmäßig verteilt ist, um eine perfekte Kruste zu garantieren. Dies ist der Moment, auf den alle warten – die goldbraune, blubbernde Decke, die das Herzstück der Gemüselasagne bildet.
Decke die Auflaufform nun fest mit Aluminiumfolie ab. Diese Abdeckung ist wichtig, damit die Lasagne langsam und gleichmäßig von innen heraus garen kann, ohne dass die Oberseite zu schnell bräunt. Das schützt das Gemüse und die Pasta, damit sie ihre ideale Konsistenz erreichen. Stelle die Form in den vorgeheizten Ofen und lass sie für 30 Minuten backen. Die Hitze im Inneren verteilt sich nun optimal.
Nach diesen 30 Minuten nimmst du die Aluminiumfolie vorsichtig ab. Jetzt darf die Lasagne ihre volle Pracht entfalten. Die Käseschicht beginnt zu schmelzen und leicht zu bräunen. Stelle die Form zurück in den Ofen und backe sie weitere 15 Minuten, oder bis der Käse goldbraun und verführerisch blubbernd ist. Sieh zu, wie die Ränder anfangen, sich leicht vom Rand der Form zu lösen – das ist ein sicheres Zeichen, dass sie fertig ist.
Achtung: Die Form wird sehr heiss sein. Verwende immer Topflappen und stelle sie auf eine hitzebeständige Unterlage.
Schritt 6: Die Ruhephase – Geduld ist eine Tugend
Erinnere dich an Großmutters Worte: „Ein gutes Essen braucht seine Zeit, auch nach dem Kochen.” Sobald die Lasagne aus dem Ofen kommt, duftet sie unwiderstehlich nach einem Festmahl. Doch das ist nicht das Ende der Zubereitung, sondern eine wichtige Phase, die oft übersehen wird.
Lass die Lasagne nach dem Backen für mindestens 10 Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest. Dies ist entscheidend, damit sich die Schichten setzen und die Feuchtigkeit besser verteilt wird. Wenn du sie sofort anschneidest, läuft sie Gefahr, auseinanderzufallen und matschig zu werden. Die Wartezeit mag sich lang anfühlen, aber sie ist die kleine Mühe, die für eine perfekte Portion und eine bessere Textur sorgt. In dieser Zeit kann sich der Käse leicht festigen und die Aromen verbinden sich noch intensiver.
Tipp: Während die Lasagne ruht, könntest du in der Zwischenzeit einen frischen Salat zubereiten oder den Tisch decken.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viel Wasser im Gemüse – Wenn du dein Gemüse nur kochst statt anbrätst, behält es viel Wasser. Dieses Wasser verdünnt die Sauce und macht die Lasagne wässrig. Brate dein Gemüse lieber in Öl an, das verdunstet das Wasser und intensiviert den Geschmack.
Fehler 2: Ungleichmässig geschichtet – Manchmal sind wir zu ungeduldig und verteilen die Füllungen und das Gemüse nicht gleichmässig. Das Ergebnis sind dann trockene Ecken und überladene Stellen. Nimm dir die Zeit, jede Schicht sorgfältig aufzubauen, vom Boden bis zur Spitze.
Fehler 3: Zu früh angeschnitten – Wie schon erwähnt, ist die Ruhezeit nach dem Backen extrem wichtig. Ein sofortiges Aufschneiden führt oft zu einer auseinanderfallenden Masse, die wenig ansprechend aussieht. Hab Geduld, es lohnt sich für eine saubere Schnittkante und eine bessere Textur.
Fehler 4: Langweilige Tomatensauce – Die Tomatensauce ist das Rückgrat dieses Gerichts. Wenn sie fad schmeckt, wird die ganze Lasagne darunter leiden. Verwende eine gute Qualität oder würze deine eigene Sauce mit Kräutern, einem Hauch Knoblauch, einer Prise Zucker oder etwas Rotwein, um ihr Tiefe zu verleihen.
Variationen für jeden Geschmack
Die Gemüselasagne ist ein wahres Chamäleon in der Küche. Sie passt sich jedem Geschmack an und ist immer ein Hit.
Mediterranean Flair: Füge der Gemüsemischung noch schwarze Oliven, getrocknete Tomaten und ein paar Würfel Feta-Käse hinzu. Serviere sie mit einem Klecks griechischem Joghurt – ein Gedicht!
Asiatische Umarmung: Statt der italienischen Kräuter kannst du etwas Ingwer, ein wenig Sojasauce und eine Prise Chili in die Gemüsemischung geben. Serviere sie mit einer Erdnuss-Sauce – eine spannende, ungewöhnliche Variante.
Festtagsvariante: Eine Gourmet-Version könnte mit Trüffelöl, feinen Pilzen wie Pfifferlingen und einer cremigeren Béchamelsauce statt Ricotta zubereitet werden. Für besondere Anlässe passt auch ein Hauch von Saffran in die Sauce. Für eine besonders elegante Optik kannst du auch geräucherten Lachs in feinen Streifen in die Schichten integrieren. So wird aus einem einfachen Gericht ein echtes Fest.
Profi-Tipps für Gemüselasagne Rezept
Röste das Gemüse vorher an: Statt es nur anzubraten, könntest du das Gemüse auch für eine halbe Stunde bei 200°C im Ofen rösten. Das intensiviert die Aromen noch mehr und gibt eine wundervolle karamellisierte Note, die sich von der üblichen Zubereitung abhebt. Dies ist ein Schritt, der dem Gericht eine ganz neue Ebene an Geschmackstiefe verleiht und es wirklich von anderen Gemüselasagnen abhebt.
Selbstgemachte Tomatensauce: Auch wenn es zeitaufwendiger ist, eine selbstgemachte Tomatensauce verleiht der Lasagne eine unvergleichliche Geschmacksnote. Mit frischen Tomaten, Kräutern und einer Prise Liebe wird sie zum wahren Herzstück des Gerichts. Vergiss nicht, die Sauce gut einzukochen, damit sie die richtige Konsistenz hat.
Käsevariationen: Mische verschiedene Käsesorten! Neben Mozzarella und Parmesan lohnt es sich, auch Ziegenkäse, Provolone oder sogar ein Hauch von Gorgonzola einzusetzen. Jeder Käse bringt seine eigene Textur und sein eigenes Aroma mit ein, was die Lasagne noch komplexer macht.
Vorkochen und Durchziehen lassen: Bereite die Lasagne am besten einen Tag im Voraus zu. Die Aromen können über Nacht wunderbar durchziehen und die Konsistenz wird noch besser. Am nächsten Tag musst du sie nur noch aufwärmen – und sie schmeckt fast noch besser als frisch zubereitet. Es ist der Trick vieler Köche für Gerichte, die von der Reife profitieren.
Servier-Ideen für Gemüselasagne Rezept
Anrichten & Dekoration
Schneide die abgeruhte Gemüselasagne mit einem scharfen Messer in gleichmässige Portionen. Ein kleiner Tupfer frischer Ricotta oder ein Klecks Basilikum-Pesto auf jedem Stück kann visuell sehr reizvoll wirken und zusätzliche Frische signalisieren. Garniere jede Portion mit ein paar frischen Basilikumblättern oder einem Hauch Schnittlauch – die grünen Akzente machen das Gericht lebendig und appetitlich.
Passende Beilagen
Zu dieser reichhaltigen Gemüselasagne passt hervorragend ein leichter, knackiger Salat mit einem spritzigen Vinaigrette-Dressing. Ein einfacher grüner Salat mit Gurken und Tomaten ist perfekt, um die Aromen auszubalancieren. Auch knuspriges Baguette oder Ciabatta-Brot ist ideal, um die köstliche Sauce aufzunehmen und das Gericht abzurunden. Wer es deftiger mag, könnte eine kleine Portion German Pancake dazu reichen, um eine unerwartete Kombination aus herzhaft und süss zu schaffen.
Für besondere Anlässe
Diese Gemüselasagne ist ein fantastisches Gericht für gesellige Abendessen mit Freunden und Familie. Sie lässt sich gut vorbereiten, sodass du mehr Zeit für deine Gäste hast. Für ein italienisches Abendessen, eine Sommerparty oder ein gemütliches Sonntagsessen ist sie eine sichere Wahl, die immer gut ankommt. Sie ist auch eine exzellente Option für Vegetarier bei besonderen Anlässen, da sie so reichhaltig und zufriedenstellend ist, dass niemand Fleisch vermisst. Kombiniert mit einem [passenden Wein oder einer hummerbisquen] wird sie zum Highlight.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Die Reste der Gemüselasagne gehören zu den besten Dingen, die man im Kühlschrank haben kann. Lagere sie luftdicht verschlossen in einer geeigneten Aufbewahrungsbox. So bleiben sie im Kühlschrank für 3 bis 4 Tage frisch und behalten ihren Geschmack.
Einfrieren
Wenn du zu viel gekocht hast oder Reste für später einfrieren möchtest, ist das gar kein Problem. Lass die Lasagne vollständig abkühlen und verpacke sie portionsweise in gefriergeeigneten Behältern oder dicken Gefrierbeuteln. So kannst du sie problemlos für bis zu 3 Monate einfrieren. Übrig gebliebene Lasagne ist eine großartige Mahlzeit für spontane Kochabende oder wenn die Zeit mal wieder zu knapp ist.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die aufgetaute oder gekühlte Lasagne wieder aufzuwärmen, ist der Ofen die beste Wahl. Lege die Portionen in eine ofenfeste Form, decke sie ab und erwärme sie bei etwa 180°C für ungefähr 20-30 Minuten (je nach Grösse der Portion), bis sie durchgewärmt ist. Das langsame Erhitzen im Ofen sorgt dafür, dass sie ihre feine Textur behält und nicht austrocknet oder matschig wird. Eine Mikrowelle kann das Gericht leider oft austrocknen, daher ist der Ofen vorzuziehen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich die Gemüselasagne auch vegan zubereiten?
Absolut! Um die Gemüselasagne vegan zu gestalten, ersetze den Ricotta durch eine pflanzliche Alternative wie Cashew-Ricotta oder Soja-Joghurt-Basis. Anstelle von Mozzarella und Parmesan kannst du gut schmelzende vegane Käsesorten verwenden. Achte darauf, dass auch die Lasagneplatten vegan sind (oft sind sie das, aber es gibt Ausnahmen). So erhältst du ein vollwertiges, tierfreundliches Gericht.
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Wie lange hält sich die Gemüselasagne im Kühlschrank und wie lagere ich sie am besten?
Gekühlte Reste der Gemüselasagne sind gut 3 bis 4 Tage haltbar. Das Wichtigste ist eine luftdichte Verpackung. Verwende gut schliessende Kunststoffbehälter oder decke die Form mit Frischhaltefolie und anschliessend mit Aluminiumfolie ab. Das verhindert, dass die Lasagne Feuchtigkeit verliert oder unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt. Wenn du sie über Nacht im Kühlschrank hattest, ist sie am nächsten Tag oft noch besser, da sich die Aromen setzen konnten.
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Kann ich die Gemüselasagne vollständig im Voraus zubereiten, bevor ich sie backe?
Ja, das ist eine hervorragende Idee! Du kannst die Gemüselasagne komplett vorbereiten, also alle Schichten schichten und den Käse darüber verteilen, und sie dann ungewaschen für bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Nimm sie etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur erreicht. Das hilft, die Backzeit zu verkürzen und sorgt dafür, dass die Lasagne gleichmässiger durchgart. Für einen besonderen Anlass ist das eine perfekte Methode, um Stress zu reduzieren und Zeit zu sparen.
Wenn du länger vorausplanst, ist das Einfrieren vor dem Backen ebenfalls eine Option. Achte darauf, die unbaked Lasagne gut zu verpacken, um Gefrierbrand zu vermeiden, und taue sie dann langsam im Kühlschrank auf, bevor du sie im Ofen fertig backst. Oft muss man die Backzeit dann etwas verlängern.
Gemüselasagne: Ein Unglaubliches Ultimatives Rezept
Gemüselasagne ist nicht nur ein einfaches Rezept; es ist eine köstliche Umarmung aus Aromen und Texturen, die selbst die anspruchsvollsten Gaumen begeistern wird. Diese wunderbare Mischung aus frischem Gemüse, würziger Tomatensauce und schmelzendem Käse macht Gemüselasagne zu einem wahrhaft leckeren Gericht. Perfekt für Familienessen, Abendgesellschaften oder einfach für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa – die Gemüselasagne ist vergangenheitlose Küche, die für jeden geeignet ist. Die Kombination aus zartem Gemüse und herzhaften Käseschichten liefert nicht nur geschmacklich ein Erlebnis, sondern ist zudem gesund und nährstoffreich. Du wirst schnell feststellen, dass dieses Rezept sehr anpassungsfähig ist. Egal, welches Gemüse du bevorzugst oder gerade zur Hand hast, du kannst es ganz nach deinen Wünschen variiieren. Lass uns gemeinsam entdecken, warum du dieses fantastische Rezept ausprobieren solltest.
- 9 Lasagneplatten (vorzugsweise vollkorn)
- 2 Tassen frischer Spinat, grob gehackt
- 1 Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
- 1 Karotte, gerieben
- 1 kleine Aubergine, gewürfelt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 1 Tasse Champignons, in Scheiben geschnitten
- 3 Tassen Tomatensauce (selbstgemacht oder aus dem Glas)
- 400 g Ricotta-Käse
- 2 Tassen geriebener Mozzarella-Käse
- 1 Tasse geriebener Parmesan-Käse
- 2 Esslöffel Olivenöl
- 2 Teelöffel getrocknete italienische Kräuter (Oregano, Basilikum)
- 1 Teelöffel Salz
- Kochen
- 1Heize deinen Ofen auf 180°C vor.
- 2Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und füge die Zucchini, Karotte, Aubergine, Paprika und Champignons hinzu. Brate das Gemüse 5–7 Minuten lang an, bis es weich ist. Den Spinat unterrühren und sautieren, bis er zusammengefallen ist. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen.
- 3In einer Schüssel den Ricotta-Käse mit 1 Tasse Mozzarella und ¼ Tasse Parmesan vermengen. Gut mischen und beiseite stellen.
- 4In einer Auflaufform eine Schicht Tomatensauce auf den Boden geben. Lege 3 Lasagneplatten darauf und verteile die Hälfte der Ricotta-Mischung gleichmäßig. Füge die Hälfte des angebratenen Gemüses hinzu, gefolgt von einer weiteren Schicht Tomatensauce. Wiederhole diesen Schritt und beende mit einer Schicht Lasagneplatten und Tomatensauce.
- 5Bestreue die oberste Schicht mit der restlichen Mozzarella- und Parmesan-Streuwurst.
- 6Decke die Form mit Aluminiumfolie ab und backe die Lasagne 30 Minuten lang. Entferne die Folie und backe weitere 15 Minuten, bis der Käse goldbraun und blubbernd ist.
- 7Lass die Lasagne nach dem Backen 10 Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest.
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