Grüner Spargel Salat mit Erdbeeren und Quinoa
Der Duft von frisch gekochtem Quinoa, der sich sanft mit der erdigen Note von grünem Spargel vermischt, ist für mich wie eine warme Decke an einem kühlen Frühlingstag. Er erinnert mich an die Momente, als meine Großmutter im Garten werkelte und ich als kleines Kind staunend zusah, wie die Natur ihr bestes gab.
Es ist dieser Hauch von Frische, die lebendige Farbe und das Versprechen eines leichten, doch sättigenden Genusses, das diesen grünen Spargel Salat mit Erdbeeren und Quinoa zu einem meiner absoluten Lieblinge macht, wenn die Tage wieder länger werden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Fest für die Sinne: Schon beim Zubereiten strömt ein unwiderstehliches Aroma durch die Küche, das Neugier weckt und die Vorfreude auf den ersten Bissen steigert.
- Farbenspiel auf dem Teller: Das satte Grün des Spargels, das leuchtende Rot der Erdbeeren und das körnige Braun der Quinoa ergeben ein visuell ansprechendes Gericht, das jede Mahlzeit aufwertet.
- Leichtigkeit und Sättigung: Perfekt ausbalanciert, liefert dieser Salat die nötige Energie, ohne zu beschweren – ideal für leichtes Mittagessen oder als stilvolle Vorspeise.
- Ein Hauch von Frühling: Die Kombination aus Spargel und Erdbeeren fängt die Essenz der Saison ein und bringt ein Stück frische Natur auf deinen Tisch.
- Schnell auf dem Tisch: Trotz seines raffinierten Aussehens ist dieser Salat erstaunlich schnell zubereitet, sodass du mehr Zeit zum Genießen und weniger Zeit in der Küche hast.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier der Schlüssel zum ganz besonderen Geschmackserlebnis. Wenn du hochwertigen grünen Spargel wählst, spürst du den Unterschied in jedem Bissen – er ist zarter, aromatischer und bringt seine volle Süße zur Geltung. Ähnlich verhält es sich mit den Erdbeeren: Süße, reife Früchte machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Salat.
- Grüner Spargel: Seine leicht herbe, aber doch süßliche Note bildet das aromatische Rückgrat des Salats und bringt eine angenehme Frische.
- Erdbeeren: Sie steuern eine fruchtige Süße und eine zarte Säure bei, die wunderbar mit dem Spargel harmoniert und dem Gericht eine sommerliche Leichtigkeit verleiht.
- Quinoa: Dieses Pseudogetreide liefert eine angenehme Textur und eine sättigende Basis, an der sich die anderen Aromen perfekt entfalten können. Es ist zudem eine hervorragende Proteinquelle für vegetarische Hauptgerichte.
- Babyspinat: Mit seiner milden, leicht nussigen Note ergänzt er die Hauptzutaten und fügt eine weitere Ebene an Frische und Nährstoffen hinzu.
- Feta: Sein salzig-würziger Charakter bildet einen köstlichen Kontrast zur Süße der Erdbeeren und der Leichtigkeit des Spargels.
- Olivenöl: Ein gutes natives Olivenöl extra ist die Basis für jedes Dressing und verleiht ihm eine fruchtige Tiefe.
- Weißweinessig: Bringt eine angenehme Säure mit, die die Aromen bündelt und für Balance im Dressing sorgt.
- Honig oder Ahornsirup: Eine kleine Menge Süße rundet das Dressing ab und harmoniert perfekt mit den fruchtigen Komponenten.
Die genauen Mengenangaben findest du im detaillierten Rezept weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die kulinarische Welt ist ein faszinierendes Mosaik aus Traditionen und Innovationen. Gerichte, die wir heute lieben, haben oft eine lange Reise hinter sich, durchzogen von kulturellen Einflüssen und persönlichen Anpassungen. So auch dieser grüne Spargel Salat, dessen Wurzeln tief in der mediterranen Küche und der südamerikanischen Getreidekultur liegen und doch eine moderne, leichte Wendung erfahren hat.
Spargel, insbesondere der grüne, galt schon in der Antike als Delikatesse und Heilmittel. Die Römer sammelten ihn wild und kultivierten ihn später, und die Tradition setzte sich über das Mittelalter bis in die Neuzeit fort. Sein leicht bitterer, doch süßlicher Geschmack hat über Jahrhunderte hinweg Feinschmecker begeistert.
Quinoa hingegen stammt aus den Anden Südamerikas, wo es seit Tausenden von Jahren ein Grundnahrungsmittel ist. Erst in den letzten Jahrzehnten hat es seinen Weg in westliche Küchen gefunden und wird für seine ernährungsphysiologischen Vorteile und seine Vielseitigkeit geschätzt. Die Kombination dieser beiden traditionellen Zutaten mit der süßen Frucht der Erdbeere, ein Symbol für den Sommer, ist eine relativ moderne, aber geniale Idee.
Was diesen Salat zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen. Er ist ein perfektes Beispiel dafür, wie bewährte Zutaten neu interpretiert werden können, um den sich wandelnden Geschmacksvorlieben gerecht zu werden. Es ist ein Gericht, das die Einfachheit der Natur zelebriert und uns daran erinnert, wie gut und nahrhaft Essen sein kann, wenn es mit Bedacht und Sorgfalt zubereitet wird. Man könnte sagen, es ist ein Gericht, das die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlägt, indem es bewährte Aromen in einem frischen, modernen Gewand präsentiert.
So bereitest du grüner spargel salat mit erdbeeren und quinoa zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Die Basis legen
Bevor die eigentliche Magie beginnt, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Nimm dir einen Moment Zeit, um deinen Arbeitsplatz zu organisieren und alle Zutaten bereit zu legen. Das bringt Ruhe in den Kochprozess und vermeidet Hektik.
Wir beginnen mit dem Spargel. Das Grün des Spargels ist von Natur aus zarter als bei seinem weißen Pendant und benötigt daher weniger Kochzeit. Das ist ein entscheidender Vorteil für die schnelle Zubereitung. Halte die Spargelstangen in den Händen und knacke sie sanft an den Stellen, wo sie von Natur aus brechen. So trennst du das holzige Ende ab, ohne unnötig viel vom wertvollen Grün zu verlieren.
Dann schneide den grünen Spargel in etwa gleich große Stücke, ungefähr drei bis fünf Zentimeter lang. Achte darauf, dass die Spargelköpfe intakt bleiben, denn sie sind oft die schönsten und saftigsten Teile. Das gleichmäßige Schneiden sorgt dafür, dass alle Teile beim Kochen die gleiche Garzeit haben und der Salat am Ende harmonisch schmeckt.
Schritt 2: Den Spargel garen – Schonend und Nährstoffreich
Die Art, wie wir den Spargel zubereiten, hat einen enormen Einfluss auf sein Aroma und seinen Nährstoffgehalt. Für diesen Salat wähle ich fast immer die Methode des schonenden Dämpfens. Das ist die Königsklasse, um die knackige Textur und die leuchtend grüne Farbe zu erhalten.
Fülle einen Topf mit etwa einem Zentimeter Wasser und bringe es zum Kochen. Platziere einen Dämpfeinsatz darüber, so dass das Wasser den Einsatz nicht berührt. Gib nun die vorbereiteten Spargelstücke in den Dämpfeinsatz. Bedecke den Topf mit einem Deckel und lass den Spargel für etwa 4 bis 6 Minuten dämpfen. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Stangen ab – sie sollten zart, aber noch bissfest sein.
Tipp: Wenn du keinen Dämpfeinsatz hast, kannst du den Spargel auch mit sehr wenig Wasser in einem Topf kochen und die Hitze reduzieren, bis das Wasser fast verdunstet ist. Das Ziel ist, den Spargel nicht zu ertränken, sondern ihn sanft zu garen, damit er seinen intensiven Geschmack behält. Wenn du es ganz eilig hast, kannst du den Spargel auch in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, bis er bissfest ist. Das gibt eine leicht geröstete Note, die ebenfalls köstlich ist.
Schritt 3: Das Quinoa-Geheimnis – Die sättigende Grundlage
Quinoa ist mehr als nur ein Getreideersatz; es ist ein kleines Kraftpaket voller Nährstoffe und liefert eine wunderbare, leicht nussige Textur, die perfekt mit den anderen Aromen harmoniert. Die richtige Zubereitung ist entscheidend, damit es nicht matschig wird, sondern locker und körnig bleibt.
Wasche die Quinoa vor dem Kochen gründlich unter fließendem kaltem Wasser in einem feinen Sieb. Das entfernt Saponine, die eine leicht bittere Note haben können und den Geschmack beeinträchtigen. Gib anschließend die gewaschene Quinoa in einen Topf. Das übliche Verhältnis ist eins zu zwei, also eine Tasse Quinoa zu zwei Tassen Wasser oder Gemüsebrühe.
Bringe die Flüssigkeit mit der Quinoa zum Kochen. Sobald es kocht, reduziere die Hitze auf die niedrigste Stufe, lege einen Teelöffel Salz hinzu, decke den Topf fest ab und lass die Quinoa etwa 15 Minuten köcheln. Nach dieser Zeit nimm den Topf vom Herd und lass die Quinoa weitere 5 Minuten nachquellen, immer noch zugedeckt. Das ist der Schlüssel zu perfekt gekochter Quinoa: Sie gart zu Ende, nimmt die restliche Feuchtigkeit auf und wird schön locker.
Achtung: Überkoche die Quinoa nicht! Wenn das Wasser zu schnell verdampft, kann sie anbrennen oder matschig werden. Geduld ist hier die Devise. Sobald die Quinoa gar ist, lockere sie vorsichtig mit einer Gabel auf. Der Duft, der dann aufsteigt, ist warm und einladend.
Schritt 4: Die Erdbeeren und der Spinat – Frische-Kick und Farbe
Nun kommen die fruchtigen und grünen Helden ins Spiel, die dem Salat seine lebendige Ausstrahlung und seine frische Süße verleihen. Erdbeeren und Babyspinat sind die Stars, die das Gericht auf das nächste Level heben und für eine sommerliche Leichtigkeit sorgen.
Wasche die Erdbeeren vorsichtig unter kaltem Wasser. Achte darauf, dass sie nicht zu lange liegen, da sie sonst schnell matschig werden. Tupfe sie sanft mit Küchenpapier trocken. Entferne die grünen Kelchblätter und schneide die Erdbeeren dann je nach Größe in Hälften oder Viertel. Kleinere Erdbeeren sehen oft schöner aus, wenn sie nur halbiert werden, während größere Früchte auch in Viertel geschnitten werden können, um eine gute Verteilung im Salat zu gewährleisten.
Der Babyspinat sollte ebenfalls vor der Verwendung gewaschen und gut trocken geschleudert werden. Mit einem Salat-Zentrifuge gelingt das am besten, oder du tupfst ihn vorsichtig mit einem sauberen Küchentuch ab. Wenn du keinen Babyspinat findest, kannst du auch jungen Spinat verwenden, aber achte darauf, dass die Blätter zart und nicht zu faserig sind. Die sanfte Frische des Spinats ist ein wunderbarer Kontrast zur süßen Erdbeere und dem leichten Spargel.
Schritt 5: Das Dressing anrühren – Die Symphonie der Aromen
Das Dressing ist das Bindeglied, das alle Aromen des Salats zusammenführt und ihm Tiefe und Charakter verleiht. Für diesen grünen Spargel Salat mit Erdbeeren wähle ich ein Dressing, das leicht süßlich und erfrischend ist und die natürlichen Aromen der Hauptzutaten unterstreicht, anstatt sie zu überdecken.
Nimm ein kleines Schraubglas. Gib das hochwertige native Olivenöl hinein – seine fruchtige Note ist unverzichtbar. Füge den Weißweinessig hinzu, der für die nötige Säure sorgt. Nun kommt der Clou: Ein Teelöffel Honig oder Ahornsirup. Der Honig bringt eine blumige Süße mit, während der Ahornsirup eine leicht herbe Karamellnote hat. Wähle, was dir besser gefällt! Eine Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer runden das Dressing ab. Das Salz hebt die Süße hervor, und der Pfeffer gibt eine dezente Schärfe.
Schließe das Glas fest und schüttle es kräftig. Das ist die einfachste und effektivste Methode, um eine Emulsion zu erzeugen, bei der sich Öl und Essig optimal verbinden. Achte darauf, dass alle Zutaten gut vermischt sind. Stelle das Dressing bis zur Verwendung beiseite.
Schritt 6: Alles zusammenführen – Das Finale Kunstwerk
Jetzt ist der Moment gekommen, an dem sich die einzelnen Komponenten zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Dieser Schritt ist nicht nur das Zusammenfügen, sondern auch das subtile Einarbeiten, damit jeder Bissen diese wunderbare Mischung aus Aromen und Texturen bietet.
Gib den gekochten und aufgelockerten Quinoa in eine große Salatschüssel. Füge den gedämpften oder gebratenen grünen Spargel hinzu. Gib nun die vorbereiteten Erdbeerhälften oder -viertel und die gewaschenen Babyspinatblätter hinzu. Die leuchtenden Farben sind bereits ein Genuss für das Auge.
Nun nimmst du den Feta. Brösel ihn locker mit den Fingern über die anderen Zutaten. Versuche, ihn nicht zu fein zu zerteilen, damit du noch kleine, würzige Stücke hast, die einen wunderbaren Kontrast bilden. Das Zerbröseln per Hand ist oft besser als das Schneiden, da es eine ungleichmäßigere und damit interessantere Textur erzeugt.
Tipp: Achte darauf, die Zutaten nicht zu stark zu vermischen, bevor du das Dressing hinzufügst. Dies vermeidet, dass der Spinat welk wird oder die Erdbeeren zerdrückt werden.
Schritt 7: Das Dressing unterheben – Der letzte Schliff
Das Dressing ist wie der letzte Pinselstrich auf einem Gemälde – es verleiht dem Ganzen Leben und verbindet alle Elemente. Hier ist es wichtig, mit Bedacht vorzugehen, damit kein Element überladen wird.
Nimm das vorbereitete Dressing aus dem Schraubglas. Gieße es gleichmäßig über die Zutaten in der Salatschüssel. Beginne nun, alles sanft unterzuheben. Verwende dazu am besten zwei große Löffel oder deine sauberen Hände, um die Zutaten vorsichtig zu vermengen. Ziel ist es, dass jedes Stück Spargel, jede Erdbeere und jede Quinoa-Körner leicht mit dem Dressing überzogen ist, ohne dass die zarten Erdbeeren oder der Spinat zerquetscht werden.
Schmecke den Salat abschließend ab. Vielleicht benötigst du noch eine winzige Prise Salz oder einen Hauch mehr Pfeffer, um die Aromen perfekt abzurunden. Sei hier vorsichtig und dosiere nach Gefühl. Der Salat sollte frisch und leicht säuerlich sein, mit einer angenehmen Süße und herb-würzigen Noten.
Warte auf den richtigen Moment: Idealerweise servierst du den Salat kurz nach dem Anmachen, wenn der Spargel noch leicht warm oder lauwarm ist und der Spinat frisch und knackig. Das ist der absolute Genussmoment.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Überkochtes Spargel-Desaster – Viele Hobbyköche neigen dazu, den grünen Spargel zu lange zu kochen, in der Annahme, er müsse weicher sein. Das Ergebnis ist ein matschiger, farbloser Spargel, bei dem die feinen Aromen verloren gehen. Halte dich an die kurze Garzeit von 4-6 Minuten beim Dämpfen oder Braten, bis er gerade eben bissfest ist. Er gart beim Vermischen mit den anderen Zutaten noch leicht nach.
Fehler 2: Die Quinoa-Klebrigkeit – Ein weiteres häufiges Problem ist der Koch von Quinoa, die anschließend zu einer klebrigen, breiigen Masse wird. Dies liegt oft am fehlenden Waschen der Quinoa vor dem Kochen oder daran, dass zu viel Wasser verwendet wird. Das gründliche Abspülen vorab entfernt Bitterstoffe und macht die Körner lockerer, während das richtige Wasserverhältnis und die Ruhezeit nach dem Kochen essenziell sind, um einen körnigen Biss zu erzielen.
Fehler 3: Das übersüßte Dressing – Manche denkst, ein Dressing müsse besonders süß sein, um Erdbeeren zu ergänzen. Doch das kann schnell nach hinten losgehen und den ganzen Salat übersüßen. Hier ist Balance gefragt. Weniger ist oft mehr, und die Säure des Essigs ist genauso wichtig wie die Süße von Honig oder Ahornsirup, um die Aromen auszubalancieren. Starte mit einer kleinen Menge und passe sie nach Bedarf an.
Fehler 4: Zu frühes Vermengen – Wenn du alle Zutaten zu lange vor dem Servieren vermischt, besonders mit dem Spinat, kann dieser welk werden und seine Frische verlieren. Der Salat verliert an Textur und Ausstrahlung. Füge das Dressing erst kurz vor dem Servieren hinzu und vermenge alles vorsichtig, damit die einzelnen Komponenten ihre Frische und Form behalten.
Variationen für jeden Geschmack
Die vegane Variante: Ersetze den Feta durch veganen Feta-Ersatz, der oft auf Basis von Kokosöl, Nüssen oder Soja hergestellt wird. Achte auf eine gute Qualität, die den salzigen Kick liefert. Das Dressing bleibt wie gehabt, da Honig durch Ahornsirup ersetzt werden kann, was es bereits veganfreundlich macht.
Mediterrane Frische: Füge gehackte schwarze Oliven und frische Minze hinzu. Die tiefen, salzigen Aromen der Oliven ergänzen sich wunderbar mit dem Spargel, während die Minze eine zusätzliche erfrischende Note bringt, die gut zu Erdbeeren passt. Ein paar geröstete Pinienkerne geben eine zusätzliche Textur.
Protein-Boost für Sportler: Für einen noch nahrhafteren Salat kannst du gekochtes oder gebratenes Hähnchenbrustfilet oder Garnelen hinzufügen. Auch geräuchertes Lachsfilet passt hervorragend und verleiht dem Gericht eine luxuriöse Note. Dies macht den Salat zu einer vollwertigen Mahlzeit, die auch nach dem Training optimal ist.
Profi-Tipps für grüner spargel salat mit erdbeeren und quinoa
Tipp 1: Die Spargel-Sortierung – Nicht jeder Spargel ist gleich. Wenn du sehr dicke Spargelstangen hast, kannst du diese nach dem Schneiden kurz blanchieren, bevor du sie weiterverarbeitest. Dünnere Stangen kommen direkt dran. So stellst du sicher, dass alles die perfekte Konsistenz hat.
Tipp 2: Die Quinoa-Röstung – Für noch mehr Tiefe im Geschmack kannst du die Quinoa vor dem Kochen kurz in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie leicht duftet. Das intensiviert ihr nussiges Aroma und gibt ihr eine leichte Röstaromatisierung.
Tipp 3: Die Erdbeer-Mazeration – Wenn du es etwas süßer magst, kannst du die geschnittenen Erdbeeren für etwa 10-15 Minuten mit einem Teelöffel Zucker oder Ahornsirup marinieren, bevor du sie zum Salat gibst. Der austretende Saft ist eine fantastische Zutat und verleiht den Erdbeeren noch mehr Süße und Glanz.
Tipp 4: Der Kräuter-Crunch – Ein paar frische Kräuter wie Dill, Petersilie oder Schnittlauch über den fertigen Salat gestreut, bringen noch mehr Frische und eine leicht scharfe Note. Dill harmoniert besonders gut mit Spargel und Erdbeeren.
Tipp 5: Der Temperautur-Kontrast – Serviere den Salat, indem du den Spargel noch lauwarm lässt und die anderen Komponenten kühl sind. Dieser leichte Temperaturunterschied hebt die Aromen und Texturen hervor und macht das Gericht spannender.
Servier-Ideen für grüner spargel salat mit erdbeeren und quinoa
Anrichten & Dekoration
Der Charme dieses Salats liegt in seiner natürlichen Schönheit. Richte ihn auf flachen, eventuell leicht vorgewärmten Tellern an. Platziere die Quinoa und den Spinat als Basis, verteile dann die bunten Spargelstücke und Erdbeerschichten darüber. Beträufle ihn zuletzt mit dem Dressing. Ein paar frische Minzblätter oder Dillzweige als Garnitur setzen gekonnte Akzente. Der Feta wird als letzter Schritt locker darüber gebröselt, damit er nicht vollständig untergeht.
Passende Beilagen
Dieser Salat ist eine hervorragende eigenständige Mahlzeit, aber er glänzt auch als Begleiter. Er passt wunderbar zu leichtem Hähnchenfleisch oder Fisch. Auch gegrillte Garnelen harmonieren perfekt. Für eine vegetarische Ergänzung wäre ein Stück knuspriges Baguette oder ein frisches, leichtes Brot eine tolle Wahl, um das Dressing aufzunehmen.
Für besondere Anlässe
Dieser grüne Spargel Salat mit Erdbeeren und Quinoa ist wie gemacht für festliche Anlässe. Er ist eine elegante Vorspeise für ein Frühlings- oder Osterbrunch, eine erfrischende Beilage zum Grillen an einem lauen Sommerabend oder ein stilvolles Gericht für ein leichtes Abendessen mit Freunden. Seine Farbenpracht und sein frischer Geschmack lassen jedes Menü erstrahlen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du Reste hast, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass der Salat nicht zu lange bei Zimmertemperatur steht, bevor du ihn kühl stellst, um die Frische von Spargel und Erdbeeren zu erhalten.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Salats wird nicht empfohlen. Die Textur von Spargel und Erdbeeren verändert sich beim Auftauen stark und die frische, knackige Komponente geht verloren. Am besten genießt du ihn frisch zubereitet.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieser Salat am besten frisch schmeckt und kalt oder lauwarm serviert wird, ist ein Aufwärmen nicht nötig. Solltest du ihn dennoch leicht erwärmen wollen, um beispielsweise den Spargel lauwarm zu halten, tu dies sanft bei sehr niedriger Temperatur auf dem Herd oder kurz in der Mikrowelle. Die Erdbeeren und der Spinat sollten dabei jedoch nicht warm werden.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch weißen Spargel statt grünem Spargel verwenden?
Ja, das ist durchaus möglich, aber es erfordert etwas mehr Vorbereitung und verändern das Geschmacksprofil leicht. Weißer Spargel ist zarter und hat eine mildere, raffiniertere Süße als grüner Spargel, der etwas herber und aromatischer ist. Wenn du weißen Spargel verwendest, musst du die holzigen Enden gründlicher entfernen und die stärkere Schale abschälen, um die typische zarte Konsistenz zu erreichen. Zudem benötigt er möglicherweise eine etwas kürzere Kochzeit. Das macht den Salat zwar nicht weniger lecker, aber der charakteristische herbe Geschmack des grünen Spargels, der so gut mit den Erdbeeren harmoniert, fehlt dann.
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Wie kann ich den Salat länger haltbar machen, wenn ich ihn vorbereiten möchte?
Die beste Strategie zur Vorbereitung ist, die einzelnen Komponenten separat zu lagern und den Salat erst kurz vor dem Servieren zusammenzufügen. Koche die Quinoa und lass sie vollständig abkühlen, bevor du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrst. Bereite das Dressing separat in einem Glas oder einer kleinen Schüssel zu. Den Spargel kannst du ebenfalls separat garen und abkühlen lassen. Die Erdbeeren wäschst und schneidest du am besten kurz vor dem Anrichten. Den Spinat wasche und trockne ebenfalls erst kurz vor der Verwendung. So kannst du die Frische und Textur der einzelnen Zutaten maximieren und den Salat in den letzten Minuten vor dem Servieren im Handumdrehen zusammenstellen.
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Ist dieser Salat auch für eine Low-Carb-Ernährung geeignet?
Dieser spezifische Salat ist nicht ideal für eine strikte Low-Carb-Ernährung, da die Quinoa eine Quelle für komplexe Kohlenhydrate ist. Allerdings gibt es einfache Anpassungen, um ihn Low-Carb-freundlicher zu gestalten. Ersetze die Quinoa durch etwas Ähnliches wie gehackten Blumenkohl oder Brokkoli, das nur einen Bruchteil an Kohlenhydraten enthält. Du könntest auch mehr Babyspinat oder andere grüne Blattgemüse verwenden. Die Erdbeeren enthalten zwar Fruchtzucker, sind aber in Maßen bei vielen Low-Carb-Diäten erlaubt. Bei einer sehr strikten Interpretation von Low-Carb müsstest du die Süße der Erdbeeren und des Dressings ganz weglassen oder durch zuckerfreie Alternativen ersetzen, was aber den Geschmack stark verändern würde. Für eine moderate kohlenhydratarme Ernährung ist er mit kleinen Anpassungen aber gut machbar.
Grüner Spargel Salat mit Erdbeeren und Quinoa
Dieser vegetarische grüne Spargel Salat ist eine raffinierte und vollwertige Vorspeise oder Beilage zum Grillen und wird deine Gäste beeindrucken. Schnell und einfach zubereitet, verfügt der grüne Spargelsalat über viel wichtiges Vitamin B wie Folsäure, Vitamin C und Beta Carotin. Mit Erdbeeren und Quinoa garniert, ist er in diesen Frühlingstagen auch als farbenfrohe Beilage ein Renner.
- 500 g Grüner Spargel
- 100 g Quinoa
- 250 g Erdbeeren
- 50 g Babyspinat
- 150 g Feta
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Weißweinessig
- 1 Prise Salz, Pfeffer
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- Kochen
- 1Spargel in ca. 5 gleich große Teile schneiden (der Spargelkopf bleibt etwas länger) und in einem Topf dampfgaren bzw. mit wenig Wasser in einem Topf kochen, bis das Wasser verdunstet ist. So bleiben der meiste Geschmack, sowie Nährstoffe im Spargel. Du kannst die Spargel Stücke theoretisch auch einfach in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und über den Salat geben. In Wasser gekocht ist er jedoch kalorienärmer.
- 2Quinoa nach Packungsanweisung in Wasser gar kochen.
- 3Erdbeeren waschen und halbieren.
- 4Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln, damit sich der Essig mit dem Öl verbindet.
- 5Spinat, Quinoa, Spargel und Erdbeeren in eine große Schüssel geben.
- 6Feta zerbröseln und unterheben.
- 7Anschließend Dressing untermischen.
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