Lauwarmer Spargel-Tomaten-Salat mit Burrata: leichtes Frühlingsgericht

Es war ein grauer Novemberabend, als meine Großmutter zum ersten Mal einen Topf mit duftender Spargelsuppe auf den Tisch stellte. Der intensive Duft des grünen Gemüses, vermischt mit einer dezenten Zitrusnote, hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt. Es war mehr als nur eine Mahlzeit; es war ein Versprechen von Frühling, selbst mitten im tiefsten Winter. Dieses Gericht weckt in mir bis heute ein Gefühl von Geborgenheit und kulinarischer Vorfreude, wenn die Spargelsaison beginnt.

Heute verbinde ich Spargel nicht mehr nur mit Omas Suppe, sondern mit einem leichtfüßigen, aromatischen Salat, der eine ganz andere Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte von Sonne, mediterranen Aromen und der puren Freude an frischen Zutaten, die sich schlicht und doch raffiniert entfalten. Ein Gericht, das den Übergang von der kühlen Jahreszeit zum warmen, lebendigen Frühling feiert.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Symphonie der Aromen: Stell dir vor, zarte, im Ofen geröstete Spargelspitzen und sonnenverwöhnte Kirschtomaten treffen auf die cremige Verführung von Burrata. Ein Zusammenspiel, das auf der Zunge tanzt.
  • Die Magie des Ofens: Statt Spargel nur zu kochen, schenken wir ihm im Ofen leichte Röstaromen, die ihm eine neue Tiefe verleihen. Dieses subtile Geheimnis macht den Unterschied zwischen gut und unvergesslich.
  • Sofortiger Genussfaktor: Kaum mehr als 25 Minuten, und du hältst einen kulinarischen Genuss in deinen Händen, der sich anfühlt, als käme er aus einem schicken Bistro. Erfrischt und befriedigt zugleich.
  • Vielseitigkeit in Perfektion: Ob als elegante Vorspeise, eine leichte Hauptmahlzeit oder eine exquisite Beilage – dieser Salat passt sich deinem Tisch wundersam an und hinterlässt stets einen bleibenden Eindruck.
  • Ein Hauch von Luxus: Der cremige Burrata, goldbraun geröstete Pinienkerne und ein spritziges Zitronendressing – all diese Elemente vereinen sich zu einem Gericht, das Luxus ohne übermäßige Komplexität versprüht.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht, das so stark von ihren Eigengeschmäckern lebt, das A und O. Ein knackiger, frischer grüner Spargel, der beim Anfassen fast knackt, macht den Anfang. Ebenso wichtig sind sonnengereifte Kirschtomaten, die eine süße Säure mitbringen. Die Sahnigkeit des Burratas und das nussige Aroma gerösteter Pinienkerne vollenden das Bild. Wenn du auf diese Details achtest, wird der Salat zu einem Fest für die Sinne. Mengenangaben findest du wie üblich am Ende dieses Artikels in unserer Rezeptübersicht.

  • Grüner Spargel: Er ist dieses Jahr mein Favorit. Sein leicht nussiger, intensiverer Geschmack harmoniert wunderbar mit den anderen Komponenten und bringt eine angenehme Textur.
  • Kirschtomaten: Kleine, runde Geschmacksbomben, die beim Rösten süßer werden und dem Salat eine fruchtige Frische verleihen. Wichtig ist, dass sie prall und reif sind.
  • Burrata: Der Star der Show! Außen cremig, innen flüssig – dieser exquisite Käse schmilzt förmlich auf der Zunge und verbindet alle Aromen zu einer harmonischen Einheit.
  • Pinienkerne: Sie geben dem Gericht mit ihrer leichten Knusprigkeit und dem nussigen Aroma eine zusätzliche Dimension und den letzten Schliff. Ohne sie wäre der Salat nur halb so spannend.
  • Olivenöl Extra Vergine: Ein gutes Öl ist hier entscheidend. Es umhüllt die Zutaten, transportiert die Aromen und sorgt für die wunderbare Textur im Zusammenspiel mit dem Zitronensaft.
  • Zitronensaft: Er bringt die nötige Säure, um die Süße der Tomaten und die Reichhaltigkeit des Burratas auszugleichen und dem Ganzen Frische zu verleihen.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Spargel selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück, die Jahrtausende zurückreicht. Schon die alten Römer und Griechen schätzten das weiße und grüne Edelgemüse nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilpflanze. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich der Spargel von einem fast schon luxuriösen Genuss für die Oberschicht zu einem beliebten Frühlingsgericht für jedermann entwickelt.

Dieses spezielle Rezept ist eine Hommage an die mediterrane Leichtigkeit, die oft mit Spargelgerichten verbunden wird. Die Idee, den Spargel und die Tomaten im Ofen zu rösten, statt sie nur zu kochen oder zu braten, stammt aus Italien, wo man die Gartechniken oft so wählt, dass die natürlichen Aromen der Zutaten intensiviert werden. Das Hinzufügen von Burrata, dieser cremigen Mozzarella-Variante, ist eine relativ moderne Ergänzung, die dem Gericht eine luxuriöse und verführerische Note verleiht.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Einfachheit und die hohe Qualität der Zutaten. Es lebt von den puren, unverfälschten Aromen von Spargel und Tomaten, akzentuiert durch den cremigen Burrata und ein frisches Dressing. Es ist ein Gericht, das den Frühling feiert, indem es die Gaben der Natur in den Vordergrund stellt. Es erinnert uns daran, dass die besten Gerichte oft die sind, die mit wenigen, aber perfekten Zutaten zubereitet werden.

So bereitest du lauwarmer Spargel Tomaten Salat mit Burrata zu

Schritt 1: Die Vorhut des Frühlings

Alles beginnt mit der Auswahl des perfekten Gemüses. Der grüne Spargel, jung und knackig, ruft fast schon nach Sonnenschein. Wasche ihn gründlich unter fließendem kaltem Wasser. Nun kommt der wichtige Schritt, das Abbrechen oder Abschneiden der holzigen Enden. Das spürst du, wenn du den Stiel leicht biegst – er bricht genau an der richtigen Stelle. Dickere Stangen kannst du für eine gleichmäßigere Garung einmal der Länge nach halbieren, das ist aber kein Muss, wenn sie eher zart sind.

Die Kirschtomaten müssen ebenso bereit gemacht werden. Sie werden gewaschen und dann halbiert. Wenn du besonders kleine, juwelenartige Tomaten hast, lass sie ruhig ganz, sie platzen dann im Ofen und geben ihren süßen Saft frei. Das Ganze wird nun auf einem vorbereiteten Backblech ausgebreitet, das du vorher mit Backpapier ausgelegt hast. Das verhindert später lästiges Ankleben.

Schritt 2: Feuer und Geschmack – Der Ofen als Meisterkoch

Jetzt kommt der Ofen ins Spiel, der die Magie entfaltet. Heize deinen Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor. Das ist die ideale Temperatur, um das Gemüse sanft zu garen und ihm gleichzeitig eine wunderbare Süße und leichte Röstaromen zu verleihen. Verteile den vorbereiteten grünen Spargel und die halbierten Kirschtomaten gleichmäßig auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech.

Nun wird alles mit gutem Olivenöl beträufelt. Nicht sparsam sein hier, denn das Öl hilft, die Aromen zu transportieren und bewahrt die Saftigkeit. Eine großzügige Prise Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sind die einzige Würze, die es jetzt braucht. Weniger ist mehr, um den Eigengeschmack des Spargels und der Tomaten nicht zu überdecken, sondern zu unterstreichen. Das Blech wandert für etwa 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Tipp: Beobachte das Gemüse gegen Ende der Garzeit. Sobald die Spargelspitzen leicht weich werden und die Tomaten anfangen, leicht einzufallen und ihren Saft zu verströmen, ist es perfekt. Es soll nicht matschig werden, sondern gerade die richtige Bissfestigkeit behalten.

Schritt 3: Die Sinfonie des Aromas – Dressing und Rösten

Während Spargel und Tomaten im Ofen ihre Verwandlung durchmachen, widmen wir uns dem Dressing und den knusprigen Elementen. In einer kleinen Schüssel rührst du aus einem Esslöffel hochwertigem Olivenöl, einem Teelöffel frischem Zitronensaft, einem Teelöffel Honig für eine leicht süße Note und einer weiteren Prise Salz und Pfeffer ein schnelles, aber wirkungsvolles Dressing an. Der Honig gleicht die Säure des Zitronensafts perfekt aus und bringt eine ganz subtile Süße, die toll zum Spargel passt.

Parallel dazu röstest du die Pinienkerne in einer kleinen, trockenen Pfanne. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, denn sie sollen nur sanft goldbraun werden und ihr volles nussiges Aroma entfalten. Ständig rühren ist hier die Devise, sonst verbrennen sie schnell. Sobald sie duften und leicht Farbe angenommen haben, nimmst du sie sofort aus der Pfanne und stellst sie beiseite. Auch das Baguette, das diesen Salat wunderbar begleitet, wird in einem Toaster oder kurz in einer Pfanne mit etwas Olivenöl knusprig geröstet.

Schritt 4: Die Krönung – Burrata und Anrichten

Sobald die 15 Minuten im Ofen um sind und dein Gemüse bereit ist, nimmst du das Blech vorsichtig heraus. Nun kommt der Moment, das Gemüse warm auf Serviertellern zu verteilen. Achte darauf, auch den ausgelaufenen Saft und die aromatischen Öle mit auf die Teller zu geben, denn darin steckt eine Menge Geschmack. Das warme Gemüse bildet die Basis für diesen exquisiten Salat.

Jetzt zupfst du die Kugel Burrata vorsichtig auseinander. Du kannst sie entweder in grobe Stücke zerteilen oder einfach mit den Fingern behutsam “zerreißen”, sodass die cremige Füllung leicht herausquillt. Verteile diese cremigen Köstlichkeiten großzügig über dem warmen Spargel und den Tomaten. Es ist dieser Kontrast von warm und kalt, von zart und cremig, der dieses Gericht so besonders macht.

Schritt 5: Der finale Akt – Anmachen und Genießen

Das angebotene Dressing wird nun über den gesamten Salat geträufelt. Achte darauf, dass jeder Bissen etwas von der Zitronen-Honig-Öl-Kombination abbekommt. Ein kleiner Schuss zusätzliches, gutes Olivenöl zum Schluss rundet das Ganze ab und verleiht dem Salat noch mehr Glanz und Geschmack. Zuletzt streust du die gerösteten Pinienkerne über alles. Ihre leichte Textur und ihr nussiges Aroma sind der perfekte Abschluss und sorgen für den unwiderstehlichen Crunch.

Das knusprig geröstete Baguette wird zum Hauptdarsteller auf dem Teller. Es ist perfekt, um die restlichen Säfte aufzunehmen und die cremige Burrata-Soße aufzustreichen. Serviere den Salat sofort, solange er noch lauwarm ist und die Aromen am intensivsten sind. Dieses Gericht ist ein echtes Fest – eine einfache, aber unglaublich geschmackvolle Komposition, die den Frühling auf deinen Teller bringt.

Achtung: Der Burrata sollte erst kurz vor dem Servieren auf den warmen Salat gegeben werden. Wenn er zu lange darauf liegt, kann er zu sehr zerlaufen und verliert seine Textur. Er soll die Wärme des Gemüses nur leicht annehmen, nicht vollständig zergehen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Übergarter Spargel. Wenn der Spargel zu lange im Ofen ist, verliert er seine knackige Textur und wird matschig. Das ist wie bei Pasta: Al dente ist hier das Ziel. Achte darauf, dass die Garzeit von 15 Minuten ein Richtwert ist und du ihn lieber etwas kürzer als zu lang drin lässt, gerade bei dünneren Stangen.

Fehler 2: Geschmackslose Tomaten. Wenn deine Kirschtomaten noch keine richtige Süße haben, kann das Gericht etwas fad schmecken. Wähle so reife und aromatische Tomaten wie möglich. Alternativ kannst du eine Prise Zucker während des Röstens zu den Tomaten geben, um ihre natürliche Süße zu intensivieren.

Fehler 3: Der falsche Burrata. Manchmal ist Burrata nicht mehr ganz frisch oder von schlechter Qualität. Das macht sich durch eine gummiartige Textur oder einen wässrigen Geschmack bemerkbar. Kaufe deinen Burrata am besten bei einem vertrauenswürdigen Händler und verwende ihn möglichst bald nach dem Kauf.

Fehler 4: Aggressives Dressing. Oft wird zu viel Säure oder Salz im Dressing verwendet, was den feinen Geschmack des Spargels und des Burratas überdecken kann. Beginne lieber mit etwas weniger Zitrone und Salz und schmecke das Dressing ab, bevor du es über den Salat gibst. Weniger ist hier oft mehr, um die Harmonie zu bewahren.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze den Burrata durch eine gute vegane Mozzarella-Alternative, die cremig schmilzt oder in süßen Stücken serviert werden kann. Ein anderer cremiger Kandidat wäre eine gute Nuss-Creme. Achte darauf, auch beim Dressing keine tierischen Produkte zu verwenden; passe den Honig durch Ahornsirup an, falls nötig.

Mediterrane Note: Füge dem gerösteten Gemüse eine Handvoll entkernte Kalamata-Oliven hinzu. Verfeinere das Dressing zusätzlich mit etwas gehacktem frischem Oregano oder Thymian. Auch ein paar Kapern passen wunderbar dazu und verleihen dem Salat eine leicht salzig-würzige Komponente.

Festliche Variante: Wenn du diesen Salat für einen besonderen Anlass zubereitest, kannst du ihn mit gerösteten Garnelen oder Stücken von gegrilltem Hähnchenfleisch aufwerten. Ein paar essbare Blüten zur Dekoration verleihen ihm zudem eine elegante, festliche Note.

Profi-Tipps für lauwarmer Spargel Tomaten Salat mit Burrata

Das richtige Olivenöl. Für das Rösten im Ofen kannst du auch ein nicht ganz so teures Olivenöl verwenden. Für das Dressing und das finale Beträufeln ist aber ein hochwertiges, fruchtiges Extra Vergine Olivenöl fast ein Muss, um die Aromen optimal zur Geltung zu bringen. Es macht einen riesigen Unterschied im Geschmackserlebnis.

Kerntemperatur des Spargels. Wenn du unsicher bist, ob der Spargel gar ist, kannst du eine kleine Messerspitze in den dicksten Teil eines Stiels stecken. Er sollte leicht hineingleiten, aber noch einen leichten Widerstand bieten. Er ist quasi “al dente”, wenn er frisch aus dem Ofen kommt.

Röste die Pinienkerne mit Bedacht. Wer sie in der Pfanne rösten kann, der schätzt die Kontrolle. Aber ein Tipp: Du kannst sie auch für die letzten 3-4 Minuten mit auf das Backblech zum Spargel geben, vorausgesetzt, sie werden nicht zu dunkel. Das spart eine zusätzliche Pfanne.

Die Säure zählt. Verwende unbedingt frisch gepressten Zitronensaft. Der Saft aus der Flasche hat nicht die gleiche Frische und das gleiche Aroma. Ein Spritzer mehr oder weniger kann den ganzen Geschmack verändern.

Burrata kurz vor dem Servieren. Dieser Tipp ist entscheidend: Den Burrata gibst du wirklich erst in allerletzter Sekunde auf den noch warmen Salat. Seine Kühle und Cremigkeit sind der perfekte Kontrast zum warmen Gemüse, und er soll nicht die Konsistenz von Mozzarella-Matsche bekommen.

Servier-Ideen für lauwarmer Spargel Tomaten Salat mit Burrata

Anrichten & Dekoration

Beim Anrichten dieses Salates darf man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Beginne damit, das warme, geröstete Gemüse locker auf den Tellern zu drapieren. Achte darauf, dass sowohl Spargel als auch Tomaten gut sichtbar sind. Zerrupfe die Burrata-Kugel behutsam und verteile die cremigen Stücke darüber, sodass sie ein wenig auf dem warmen Gemüse “schmelzen” können. Beträufle alles großzügig mit dem Zitronen-Olivenöl-Dressing und gib zum Schluss eine großzügige Handvoll der gerösteten Pinienkerne darüber für den Crunch. Ein paar frische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie, fein gehackt, oder ein paar essbare Blüten können dem Ganzen einen zusätzlichen visuellen Reiz verleihen.

Passende Beilagen

Dieser lauwarme Spargel-Tomaten-Salat mit Burrata ist bereits ein vollständiges Gericht, aber er eignet sich auch wunderbar als Begleiter zu anderen Köstlichkeiten. Knusprig geröstetes Baguette ist fast schon obligatorisch, um die köstlichen Säfte und die cremige Burrata-Basis aufzunehmen. Er passt hervorragend zu gegrilltem Fisch, wie beispielsweise einem Lachs oder Dorade, denen er eine frische, mediterrane Komponente verleiht. Auch zu zartem Hähnchenbrustfilet oder einem mageren Steak macht er eine exzellente Figur. Für ein leichtes Abendessen ist er allein oder mit einer kleinen Portion Quinoa oder Couscous eine köstliche Wahl.

Für besondere Anlässe

Dieser Salat ist ein wahrer Star für besondere Anlässe. Seine elegante Präsentation und sein luxuriöser Geschmack machen ihn zur perfekten Vorspeise für ein Osterfest, ein Frühlings- oder Sommer-Dinner. Er eignet sich hervorragend für einen romantischen Abend zu zweit, da er sowohl raffiniert als auch einfach zuzubereiten ist. Auch bei einem Brunch ist er ein gern gesehener Gast, der Frische und Geschmack in die Tafel bringt. Die Kombination aus saisonalem Spargel, sonnigen Tomaten und cremiger Burrata versprüht pure Lebensfreude und passt perfekt zu feierlichen Anlässen, bei denen leichte, aber geschmacksintensive Gerichte gefragt sind.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten nach dem Genuss noch Reste übriggeblieben sein, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Reste gut abgekühlt sind, bevor du sie verschließt. Am besten isst du den Salat innerhalb von ein bis zwei Tagen, da der Burrata seine frische Konsistenz am besten behält, wenn er frisch verarbeitet wird. Die gerösteten Pinienkerne können ihre Knusprigkeit verlieren, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Salats ist eher nicht empfehlenswert, da sowohl der Spargel als auch die Tomaten und insbesondere der Burrata nach dem Auftauen ihre Textur und Konsistenz stark verändern würden. Der Spargel könnte wässrig werden, die Tomaten zerfallen, und der Burrata würde seine cremige Struktur verlieren und eine gummiartige Masse bilden. Für das beste Geschmackserlebnis sollte dieser Salat immer frisch zubereitet werden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du die Reste aufbewahrt hast, ist es am besten, den Salat nur leicht zu erwärmen, damit er lauwwarm bleibt. Den Burrata solltest du am besten separat kühlen und erst kurz vor dem Servieren wieder auf den erwärmten Salat geben, um seine Konsistenz zu erhalten. Schichte das Gemüse und die Tomaten auf einen leicht geölten Teller und erwärme es für wenige Minuten im Backofen bei geringer Temperatur (ca. 120 °C) oder sehr sanft in der Mikrowelle, bis es wieder lauwarm ist. Direktes, starkes Erhitzen vermeidest du, um die zarten Aromen nicht zu zerstören.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch weißen Spargel für dieses Rezept verwenden?

    Ja, absolut! Weißer Spargel ist ebenfalls eine wunderbare Wahl für diesen lauwarmen Spargel-Tomaten-Salat mit Burrata. Er hat einen etwas milderen, subtileren Geschmack als grüner Spargel und ist oft besonders zart. Achte beim weißen Spargel darauf, etwas mehr von der holzigen Schale zu schälen, da diese oft dicker ist. Die Kochzeit im Ofen kann sich, je nach Dicke des Spargels, geringfügig unterscheiden, aber die 15 Minuten sind ein guter Anhaltspunkt. Überprüfe die Garstufe mit einer Messerspitze. Der Kontrast des milderen weißen Spargels mit der cremigen Burrata bleibt fantastisch.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass mein Dressing ausgewogen ist, wenn ich nicht viel koche?

    Das Geheimnis eines ausgewogenen Dressings liegt im schrittweisen Abschmecken. Beginne mit den empfohlenen Mengen an Olivenöl, Zitronensaft und Honig. Mische alles gut und probiere dann vorsichtig mit einem Löffel. Fehlt die Säure? Gib noch einen winzigen Spritzer Zitronensaft hinzu. Ist es zu sauer? Ein Hauch mehr Honig oder Olivenöl kann das ausgleichen. Fehlt die Würze? Eine Prise Salz oder Pfeffer macht den Unterschied. Denke daran, dass die Aromen des Spargels und der Tomaten bereits eine gewisse Süße und Säure mitbringen, daher sollte das Dressing sie unterstützen und nicht überdecken. Vertraue deinem Gaumen – das ist die beste Anleitung.

  3. Was kann ich tun, wenn ich keine Pinienkerne finde oder diese zu teuer sind?

    Kein Problem, es gibt wunderbare Alternativen zu Pinienkernen, die deinem Salat ebenfalls eine angenehme Textur und ein nussiges Aroma verleihen! Geröstete gehackte Mandeln oder Cashewkerne sind hervorragende Optionen. Auch geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne passen gut und sind oft preisgünstiger und leichter erhältlich. Achte auch hier darauf, sie vorsichtig in einer trockenen Pfanne anzurösten, bis sie duften und leicht Farbe annehmen. Der Knusperfaktor und das Röstaroma sind entscheidend, um den gleichen Effekt wie mit Pinienkernen zu erzielen.

Lauwarmer Spargel-Tomaten-Salat mit Burrata

Lauwarmer Spargel-Tomaten-Salat mit Burrata

Ein köstlicher lauwarmer Salat aus dem Ofen, perfekt für die Spargelsaison. Grüner Spargel und Kirschtomaten werden sanft geröstet und mit cremigem Burrata, einem leichten Zitronen-Dressing und gerösteten Pinienkernen serviert. Dazu passt knusprig geröstetes Baguette.

4.8 from 782 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Total Time 25 Minuten
Servings 2 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 400 g grüner Spargel
  • 200 g Cherrytomaten
  • 3 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Beträufeln
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Honig
  • 2 Scheiben Baguette
  • 1 Kugel Burrata
  • Kochen
  1. 1Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. 2Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Dicke Stangen einmal in der Mitte halbieren. Cherrytomaten waschen und halbieren.
  3. 3Spargel und Tomaten auf dem vorbereiteten Backblech verteilen. Mit 2 EL Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 15 Minuten im Ofen rösten, bis das Gemüse weich ist.
  4. 4In der Zwischenzeit Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und beiseite stellen.
  5. 5Aus 1 EL Olivenöl, 1 TL Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer ein schnelles Dressing anrühren. Brotscheiben in einer Pfanne oder einem Toaster goldbraun und knusprig rösten.
  6. 6Das fertig gegarte Gemüse noch warm auf Teller verteilen. Burrata vorsichtig zerzupfen und auf dem Salat verteilen.
  7. 7Alles mit dem Dressing sowie etwas zusätzlichem Olivenöl beträufeln und die Pinienkernen über den Salat streuen. Mit dem gerösteten Brot servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 15g
Protein 12g
Fat 25g
Saturated Fat 8g
Fiber 4g
Sugar 8g
Sodium 300mg
Cholesterol 30mg

Keywords: Spargel, Tomaten, Burrata, Ofengericht, Salat, leicht, vegetarisch, saisonal, Deutsch

Der Salat kann als Vorspeise, Beilage oder leichte Hauptmahlzeit serviert werden. Für eine intensivere Röstaromatik das Gemüse länger im Ofen lassen.
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