Herzhafte Waffeln – Leckeres Rezept für jeden Tag – Noras Kreationen

herzhafte waffeln

Es war ein grauer Novembermorgen, die Luft kühl und feucht, als mein Großvater die Tür zur Küche öffnete. Ein Hauch von gebräunter Butter und frischen, leicht herben Kräutern schwebte mir entgegen, ein Duft, der bis heute tiefe Wurzeln in meinem Gedächtnis geschlagen hat. Er stand vor dem Waffeleisen, das er liebevoll mit einer Messingbürste reinigte, und murmelte etwas von „nicht nur süß kann das Leben sein“. Dies war der Augenblick, in dem herzhafte Waffeln mein kulinarisches Universum erweiterten.

Diese Waffeln sind mehr als nur ein Gericht; sie sind eine Erinnerung an Omas gemütliches Beisammensein an trüben Nachmittagen, an das Geräusch des knisternden Feuers im Kamin und an das Gefühl tiefer Zufriedenheit, das nur ein warmes, selbstgemachtes Essen hervorrufen kann. Sie sind die Essenz von Heimeligkeit, destilliert in knuspriger Vollendung.

Herzhafte Waffeln mit Käse und Kräutern

Herzhafte Waffeln mit Käse und Kräutern

Herzhafte Waffeln sind eine köstliche Abwechslung zu den klassischen süßen Waffeln. Mit Käse und frischen Kräutern zubereitet, bieten sie einen würzigen, knusprigen Genuss. Ideal als Snack oder leichte Mahlzeit für den Alltag.

4.8 from 782 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 40 Minuten
Servings 6 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:250 kcal By:ELENA
Servings
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 ½ TL Dr. Oetker Original Backin
  • 100 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 150 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 75 ml Speiseöl (z. B. Olivenöl)
  • 1 ½ TL Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 23 EL gehackte Kräuter (frisch oder tiefgekühlt, z. B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)
  • Backen
  1. 1Waffeleisen auf höchster Stufe vorheizen und leicht fetten.
  2. 2Mehl und Backin in einer Rührschüssel mischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer auf höchster Stufe 1 Minute zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. 3Das Waffeleisen auf mittlere Temperatur zurückschalten und erneut fetten. Für jede Waffel etwa zwei gehäufte Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und goldbraun backen.
  4. 4Die fertigen Waffeln vorsichtig herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 20g
Protein 8g
Fat 18g
Saturated Fat 4g
Fiber 2g
Sugar 1g
Sodium 300mg
Cholesterol 35mg

Keywords: Waffeln, herzhaft, Käse, Kräuter, Snack, Hauptgericht, Backen, Deutsch, Vegetarisch

Die Waffeln können gut eingefroren und später im Backofen oder Toaster wieder aufgewärmt werden. Für eine herzhaftere Variante können Schinkenwürfel oder Pesto unter den Teig gemischt werden. Die Waffeln schmecken hervorragend mit Kräuterquark oder einem frischen Salat.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Knusprige Perfektion: Stell dir vor, die Wärme der frisch gebackenen Waffel durchbricht deine Finger, die Kruste gibt unter sanftem Druck nach und enthüllt ein weiches, aromatisches Inneres – ein sensorisches Meisterwerk.
  • Ein Duft, der verbindet: Sobald der Teig auf das heiße Eisen trifft, entfaltet sich ein betörendes Aroma von Käse, Kräutern und geröstetem Mehl, das unwiderstehlich durch das Haus zieht und jeden anlockt.
  • Endlose Vielseitigkeit: Diese Waffeln sind deine kulinarische Leinwand; ob als leichtes Mittagessen mit einem frischen Salat, als Snack für zwischendurch oder als herzhafte Beilage – sie passen immer.
  • Einfach, aber raffiniert: Trotz ihrer eleganten Einfachheit sind diese Waffeln ein Beweis dafür, dass die besten Gerichte oft aus wenigen, perfekt harmonierenden Zutaten entstehen, die mit Sorgfalt zubereitet werden.
  • Ein Stück Tradition: Sie sind eine Hommage an die unkomplizierte, aber köstliche deutsche Küche, eine geschmackvolle Erinnerung daran, dass das Glück oft in den vertrauten Aromen liegt, die uns seit Kindheitstagen begleiten.

Das brauchst du

Die eigentliche Magie dieser herzhaften Waffeln liegt in der Qualität und Frische ihrer Komponenten. Ein guter geriebener Käse, der beim Schmelzen sein volles Aroma entfaltet, und frische Kräuter, die einen lebendigen, fast prickelnden Geschmack mitbringen, sind hier keine Nebendarsteller, sondern die wahren Stars. Sie verleihen dem Teig Tiefe und eine Komplexität, die weit über das Erwartete hinausgeht.

  • Weizenmehl: Die Basis für die Struktur, die den Teig zusammenhält und ihm seine charakteristische Textur verleiht – achte auf gutes, frisch gemahlenes Mehl für das beste Ergebnis.
  • Backin: Sorgt für die luftige Leichtigkeit und die zart-knusprige Textur, die jede Waffel zu einem Mundgenuss macht.
  • Geriebener Käse (z.B. Emmentaler): Bringt eine unwiderstehliche Würze und eine wunderbar geschmeidige Schmelzigkeit in den Teig, die sich beim Backen zu einem cremigen Kern entwickelt.
  • Ei (Größe M): Fungiert als wichtiger Bindemittel und sorgt für eine gesunde goldbraune Farbe und eine leicht fluffige Konsistenz des Teiges.
  • Wasser & Milch: Die richtige Balance dieser Flüssigkeiten schafft einen geschmeidigen Teig, der nicht zu flüssig und nicht zu fest ist, sondern perfekt auf das heiße Waffeleisen fließt.
  • Speiseöl (z.B. Olivenöl): Verleiht den Waffeln eine zusätzliche Geschmeidigkeit und trägt zur perfekten Knusprigkeit bei, ohne dass sie trocken wirken.
  • Salz & Frisch gemahlener Pfeffer: Diese scheinbaren Kleinigkeiten sind entscheidend, um die Aromen aller anderen Zutaten hervorzuheben und eine köstliche Geschmackstiefe zu erzeugen.
  • Gehackte Kräuter (frisch oder tiefgekühlt): Das Herzstück des herzhaften Aromas; eine Mischung aus Petersilie, Schnittlauch und Basilikum sorgt für eine lebendige Frische, die jede Waffel belebt.

Die genauen Mengenangaben findest du übersichtlich in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Herzhafte Waffeln sind keine Erfindung der Moderne, auch wenn sie heute oft inhippen Cafés als Gourmet-Snack serviert werden. Ihre Wurzeln liegen viel tiefer, in einer Zeit, als jede Mahlzeit eine bewusste Entscheidung war, den vorhandenen Gaben der Natur den größten Wert beizumessen. Die Idee, herzhafte Komponenten in den Waffelteig zu integrieren, entsprang wahrscheinlich der Notwendigkeit, übrig gebliebene Zutaten wie Käse oder Kräuter kreativ zu verwerten und sie in eine ansprechende Form zu bringen.

Im deutschsprachigen Raum, wo deftige Speisen und die Kunst der Bäckerei eine lange Tradition haben, entwickelten sich die herzhaften Waffeln zu einer beliebten Variante des süßen Klassikers. Sie boten eine willkommene Abwechslung und die Möglichkeit, den Gaumen auf neue Weise zu verwöhnen. Diese Waffeln entwickelten sich von einfacher Hausmannskost zu einem Symbol für kulinarische Kreativität und Anpassungsfähigkeit, das bis heute Bestand hat.

Sie sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein einfaches Grundrezept durch kleine, aber bedeutsame Änderungen eine völlig neue Identität annehmen kann. Die Verschmelzung von süßem Teig mit salzigen, würzigen Elementen ist ein Geniestreich, der die Vielfalt und den Reichtum der Küche verdeutlicht. Man könnte sagen, sie sind ein kulinarischer Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, ein Gericht, das niemals seinen Charme verliert und immer wieder aufs Neue begeistert, egal ob man sie traditionell mit Pfannkuchen-ähnlichem Flair oder als eigenständige Köstlichkeit genießt.

So bereitest du herzhafte waffeln zu

Schritt 1: Die trockene Basis schaffen

Beginne damit, das Mehl und das Backin in einer ausreichend großen Rührschüssel zu vermischen. Dieser Schritt ist wichtig, damit das Backpulver gleichmäßig im Mehl verteilt wird. So stellst du sicher, dass deine Waffeln überall gleichmäßig aufgehen und ihre luftig-leichte Struktur entwickeln. Ein kleiner Tipp: Siebe das Mehl für extra Leichtigkeit, obwohl das bei herzhaften Waffeln nicht zwingend notwendig ist, aber es schadet nie.

Warte geduldig, bis dieser Grundstein gelegt ist, denn die Qualität des Grundteigs entscheidet maßgeblich über das Endergebnis. Es ist wie beim Bau eines Hauses – ein solides Fundament ist entscheidend für alles, was folgt.

Schritt 2: Die flüssige Harmonie vereinen

Jetzt ist es an der Zeit, die restlichen flüssigen und feuchten Zutaten hinzuzufügen. Gib das Ei, das Wasser, die Milch und das Speiseöl zu der Mehlmischung. Füge auch das Salz und den frisch gemahlenen Pfeffer hinzu, denn sie sind die unsichtbaren Helden, die den Geschmack ausbalancieren und hervorheben. Stell dir vor, wie diese einzelnen Komponenten nun bereit sind, sich zu einer perfekten Einheit zu verbinden.

Das mag zuerst wie eine unzusammenhängende Sammlung aussehen, aber im nächsten Schritt werden sie zu etwas Magischem.

Schritt 3: Der magische Moment – die vollständige Verbindung

Schnapp dir deinen Mixer und lass ihn auf höchster Stufe arbeiten. Mixe die Zutaten für genau eine Minute. Du wirst beobachten, wie sich die einzelnen Bestandteile ineinander verwandeln und ein glatter, homogener Teig entsteht. Diese kurze, aber intensive Mixzeit sorgt dafür, dass alle Klümpchen verschwinden und eine gleichmäßige Konsistenz erreicht wird. Achte darauf, nicht zu lange zu mixen, um die Glutenentwicklung nicht zu übermäßig zu fördern, was die Waffeln zäh machen könnte.

Tipp: Wenn du besonders feine Kräuter hast, kannst du sie auch erst nach dem ersten Mixen kurz unterrühren, um ihre frische Farbe und ihr Aroma zu bewahren. Aber auch das Einmixen von Anfang an liefert fantastische Ergebnisse.

Schritt 4: Die Kräuter hinzufügen – die Seele der Waffel

Jetzt kommt der Moment, in dem deine Waffeln ihre charakteristische Note erhalten. Gib die gehackten Kräuter zum Teig. Ob du frische oder tiefgekühlte verwendest, hängt von deiner Vorliebe ab – frische Kräuter bringen eine lebendigere Aromaexplosion, während gefrorene Kräuter oft intensiver schmecken. Drücke sie leicht in die Masse. Stelle dir vor, wie diese kleinen grünen Tupfer dem Teig nicht nur Farbe, sondern auch ein wunderbares, frisches Aroma verleihen.

Dieser Schritt ist entscheidend für den einzigartigen Geschmack deiner herzhaften Waffeln. Er verwandelt einen einfachen Teig in ein kulinarisches Erlebnis.

Schritt 5: Das Waffeleisen vorbereiten – das Tor zum Genuss

Heize dein Waffeleisen auf. Für den Anfang ist es ratsam, es auf höchster Stufe vorzuheizen, um eine erste, intensive Hitze zu erzeugen, die die Grundlage für eine knusprige Kruste bildet. Vergiss nicht, es leicht zu fetten. Dies ist ein kritischer Schritt, um sicherzustellen, dass die Waffeln sich später leicht lösen lassen und nicht am Eisen kleben bleiben. Ein Hauch von Öl oder Butter reicht aus, um diese magische Barriere zu schaffen.

Achtung: Sei vorsichtig mit der Hitze. Nach dem ersten Aufheizen ist es oft ratsam, die Temperatur für die nachfolgenden Waffeln etwas zu reduzieren, um ein Verbrennen des Teiges zu vermeiden.

Schritt 6: Die goldbraune Vollendung

Schalte das Waffeleisen auf eine mittlere Temperatur zurück. Gib nun für jede Waffel etwa zwei gehäufte Esslöffel Teig in die Mitte des heißen Eisens. Schließe den Deckel und backe die Waffel, bis sie goldbraun und herrlich knusprig ist. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten. Achte auf das Zischen – es ist das Geräusch von Perfektion im Entstehen. Du wirst sehen, wie der Teig langsam Blasen wirft und sich die Ränder goldbraun verfärben.

Die Kunst hierbei ist, den richtigen Moment abzupassen, wann die Waffel fertig ist. Sie sollte fest genug sein, um stabil zu liegen, aber noch eine leichte Elastizität besitzen. Aber keine Sorge, Übung macht hier den Meister, und jede Waffel wird einzigartig köstlich sein.

Schritt 7: Die Abkühlung und der erste Blick

Sobald eine Waffel perfekt goldbraun gebacken ist, nimm sie vorsichtig aus dem Waffeleisen. Ein Holzspatel oder eine hitzebeständige Gabel sind hierfür ideal. Lege sie zum Abkühlen auf ein Gitter. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Unterseite nicht durch Feuchtigkeit aufweicht und die Knusprigkeit erhalten bleibt. Das Gitter sorgt für eine gute Luftzirkulation.

Der Anblick der frisch gebackenen, herzhaften Waffeln, die einzeln auf dem Gitter liegen, ist fast schon ein Fest für die Sinne. Sie duften unwiderstehlich und versprechen reinen Genuss.

Profi-Tipp: Wenn du eine ganze Charge Waffeln backst, kannst du die fertigen Waffeln im leicht geöffneten Backofen (bei ca. 80°C Ober-/Unterhitze) warmhalten, während du die restlichen zubereitest. So sind alle Waffeln gleichzeitig fertig und behalten ihre Wärme und Knusprigkeit.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Das Waffeleisen wird nicht richtig heiß. Wenn das Eisen nicht auf Temperatur ist, wird der Teig eher gedämpft als gebacken. Er klebt leichter an und die Waffel wird blass und gummiartig, statt knusprig und goldbraun. Beginne immer mit einem gut vorgeheizten Waffeleisen, das ist die halbe Miete zur Perfektion.

Fehler 2: Der Teig ist zu dickflüssig oder zu dünn. Ein zu dicker Teig lässt sich schwer verteilen und führt zu dicken, ungleichmäßig gebackenen Waffeln. Ein zu dünner Teig hingegen kann auseinanderlaufen und die Waffeln werden brüchig. Die Konsistenz sollte eher einer dicken Sahne ähneln, die langsam vom Löffel fließt.

Fehler 3: Zu viel Teig auf einmal ins Eisen geben. Wenn du das Waffeleisen überfüllst, quillt der Teig an den Seiten über und verbrennt. Außerdem wird die Waffel in der Mitte oft nicht richtig durchgebacken. Weniger ist hier mehr; arbeite lieber mit zwei gehäuften Esslöffeln und füge bei Bedarf nach. Du lernst schnell das richtige Maß für dein spezielles Waffeleisen.

Fehler 4: Die Waffeln zu früh aus dem Eisen nehmen. Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber beim Backen. Waffeln brauchen ihre Zeit, um durchzugaren und die charakteristische Knusprigkeit zu entwickeln. Wenn du sie zu früh öffnest, werden sie innen noch teigig und außen blass. Warte, bis der Dampfaufstieg deutlich nachlässt – das ist das Zeichen, dass die Waffel fast fertig ist.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze das Ei durch einen funktionellen Ei-Ersatz aus dem Supermarkt und verwende eine pflanzliche Milch wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch. Auch hier eignet sich pflanzlicher Käse hervorragend, um den herzhaften Charakter zu bewahren, oder du reduzierst die Käsemenge und steigerst das Aroma durch zusätzliche Kräuter und Gewürze.

Mediterrane Note: Integriere sonnengetrocknete Tomaten, kleine Stücke von schwarzen Oliven und frisches Basilikum in den Teig. Ein Löffel hochwertiges Pesto (grün oder rot) untergemischt verleiht dem Ganzen eine intensive geschmackliche Tiefe, die an Italien erinnert. Hervorragend mit einem Spritzer Balsamico-Glasur.

Festliche Variante für den Brunch: Füge feingewürfelten Kochschinken hinzu, um eine zusätzliche herzhafte Komponente zu schaffen. Kombiniere dies mit einem Hauch von Muskatnuss und serviere die Waffeln mit einem Klecks saurer Sahne und feinen Schnittlauchringen. Für einen Hauch Exklusivität kannst du auch geräucherten Lachs als Topping dazu reichen.

Profi-Tipps für herzhafte waffeln

Die Kräuterwahl macht den Unterschied: Experimentiere nicht nur mit Standardkräutern. Denk an Thymian in den kälteren Monaten, oder eine Prise Dill, wenn du sie mit Fisch servierst. Frische Kräuter kurz vor dem Backen grob hacken, um das Aroma zu maximieren.

Käsevielfalt nutzen: Statt nur Emmentaler kannst du auch eine Mischung aus Gruyère für Tiefe und Cheddar für eine leichte Schärfe verwenden. Auch ein Hauch Parmesan kann dem Teig eine feine Würze verleihen, ohne zu dominieren.

Das Öl ist entscheidend: Während neutrales Pflanzenöl gut funktioniert, kann ein hochwertiges Olivenöl oder sogar ein leicht nussiges Kürbiskernöl dem Teig eine subtile, aber spannende Geschmacksdimension hinzufügen. Sei hier kreativ und probiere dich aus.

Das Waffeleisen nicht überfüllen – eine goldene Regel: Ich wiederhole es gerne, denn es ist so wichtig. Eine dünne, gleichmäßige Schicht Teig sorgt für die perfekte Knusprigkeit und eine gleichmäßige Bräunung. Lieber zwei Mal nachfüllen, als eine verunglückte Waffel zu haben.

Die richtige Textur des Teiges: Der Teig sollte dickflüssig, aber nicht fest sein. Wenn er zu fest ist, füge einen Esslöffel mehr Milch oder Wasser hinzu. Wenn er zu flüssig ist, gib einen Teelöffel Mehl mehr hinzu. Das Geheimnis liegt in der Balance.

Servier-Ideen für herzhafte waffeln

Anrichten & Dekoration

Stelle dir die frisch gebackenen Waffeln auf einem rustikalen Holzbrett oder einem eleganten Keramikteller vor. Ihre goldbraune, leicht unebene Oberfläche lädt zum Darauflegen von Toppings ein. Ein einfacher Klecks Kräuterquark, der leicht an den Rändern herunterläuft, kombiniert mit ein paar frischen Schnittlauchröllchen, ist ein visueller Genuss. Ebenso ansprechend sind kleine, bunte Kirschtomaten, die einen frischen Kontrast zum herzhaften Teig bilden.

Passende Beilagen

Herzhafte Waffeln sind wie eine leere Leinwand, die darauf wartet, mit köstlichen Begleitern verziert zu werden. Ein knackiger, bunter Blattsalat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist eine klassische und erfrischende Wahl, die die herzhafte Note der Waffeln perfekt ausbalanciert. Für ein vollständiges Abendessen kannst du sie hervorragend zu einer cremigen Hummerbiskuit-Suppe oder einem leichten Hühnchengericht wie dem gebackenen Zitronenhähnchen servieren.

Für besondere Anlässe

Diese Waffeln sind auch perfekt für gemütliche Sonntagsbrunches, wo sie neben süßen Varianten wie Beerentorten oder Funfetti Cookies glänzen können. Stell dir vor, wie deine Gäste von der Vielfalt begeistert sind. Sie eignen sich auch hervorragend als Fingerfood bei ungezwungenen Abendessen, vielleicht in kleinerer Form gebacken und mit verschiedenen Dips und Aufstrichen serviert, um ein interaktives Esserlebnis zu schaffen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Nachdem die Waffeln vollständig abgekühlt sind, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie bis zu 2-3 Tage frisch und behalten einen Großteil ihrer Textur. Achte darauf, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann, da dies die Knusprigkeit beeinträchtigen würde.

Einfrieren

Herzhafte Waffeln lassen sich auch wunderbar einfrieren. Lege die abgekühlten Waffeln nebeneinander auf ein Backblech und friere sie einzeln an, bevor du sie in einem gefriersicheren Beutel oder Behälter verpackst. So vermeidest du, dass sie aneinanderkleben und du kannst sie einzeln entnehmen. Sie halten sich im Gefrierschrank problemlos für einen Monat.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Der beste Weg, gefrorene oder gekühlte Waffeln wieder aufzuwärmen und ihre Knusprigkeit zurückzugewinnen, ist im Toaster oder im Backofen. Lege die Waffeln direkt in den Toaster (nicht zu lange, beginne mit einer niedrigeren Stufe) oder bei ca. 180°C im vorgeheizten Backofen für etwa 5-10 Minuten. Sie werden wieder herrlich knusprig und schmecken fast wie frisch gebacken, als hättest du sie gerade neu zubereitet. Vermeide die Mikrowelle, da sie die Waffeln oft weich und labbrig macht.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich die herzhaften Waffeln auch ohne Waffeleisen zubereiten?

    Das ist eine gute Frage, denn nicht jeder hat dieses spezielle Gerät zu Hause. Grundsätzlich ist das Waffeleisen natürlich ideal, um die typische Struktur zu erzielen. Aber du kannst den Teig auch als kleine Pfannkuchen in einer heißen, leicht geölten Pfanne ausbacken. Sie werden dann eher flach, aber geschmacklich tun sie dem Gericht keinen Abbruch. Du kannst auch versuchen, den Teig in kleinen Portionen als “Waffel-Frikadellen” in der heißen Pfanne zu braten, sie werden dann kompakter, aber ebenso köstlich.

  2. Wie kann ich den herzhaften Geschmack noch intensiver gestalten, ohne dass es zu salzig wird?

    Um den herzhaften Geschmack zu vertiefen, ohne direkt mehr Salz hinzuzufügen, empfehle ich, mit anderen Aromen zu spielen. Eine kleine Prise geräuchertes Paprikapulver kann eine wunderbare Tiefe verleihen. Ebenso kann ein Hauch von Knoblauchpulver oder Zwiebelpulver den Geschmack anheben. Geröstete Zwiebeln oder Knoblauch, die sehr fein gehackt und dem Teig beigemischt werden, bringen ebenfalls intensive Aromen mit sich. Auch ein kleiner Löffel Senf oder ein Spritzer Worcestershiresauce kann Wunder wirken, um die Umami-Note zu verstärken.

  3. Sind herzhafte Waffeln eine geeignete Mahlzeit für Kinder?

    Absolut! Kinder lieben es oft, wenn Essen eine neue, unerwartete Form annimmt, und herzhafte Waffeln sind da keine Ausnahme. Milde Käsesorten wie Gouda oder mild-würziger Emmentaler sind meist gut akzeptiert. Du kannst die Kräuter auch weglassen oder nur eine sehr sanfte Mischung aus Petersilie verwenden, wenn die Kleinen empfindlich auf starke Aromen reagieren. Kleine, handliche Waffeln eignen sich perfekt als Fingerfood für Kinder – sie sind leichter zu greifen und zu essen. Biete sie vielleicht mit einem milden Kräuterquark oder einer einfachen Tomatensauce an, was bei Kindern meist gut ankommt und die Essenslust weckt. So ist es eine tolle Möglichkeit, ihnen auch etwas Gemüse in Form von Kräutern auf spielerische Weise näherzubringen.

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