Kaiserschmarrn einfach selber machen
Der Duft von karamellisierter Butter und süßem Teig – er steigt sofort in die Nase und transportiert mich zurück in Omas kleine, warme Küche, wo im Winter die Fenster beschlagen waren und draußen der Schnee leise fiel. Kein Gericht weckt so viele warme Erinnerungen wie ein frisch gebackener Kaiserschmarrn, der in der Pfanne knistert und duftet, als käme er direkt aus einem Märchenbuch.
Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein Stück heile Welt auf einem Teller, ein Versprechen von Gemütlichkeit, das sich in jeder fluffigen Wolke auf der Zunge entfaltet. Dieser eine Geschmack, diese Textur – sie ist wie eine liebevolle Umarmung an einem kalten Tag.
Kaiserschmarrn einfach selber machen
Kaiserschmarrn ist einfach pure Kindheit auf dem Teller. Außen goldbraun karamellisiert, innen fluffig und leicht – und dazu am besten noch Puderzucker und Apfelmus. Wenn der Duft von gebratenem Teig durch die Küche zieht, weißt du sofort: Jetzt wird’s gemütlich. Wunderbar fluffig und locker, schnell aus einfachen Zutaten gemacht und perfekt als süße Hauptspeise oder Dessert.
- 4 Eier
- 250 ml Milch
- 150 g Weizenmehl
- 30 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 30 g Butter (zum Ausbacken)
- 2 EL Rosinen (optional)
- 1 EL Puderzucker (zum Bestäuben)
- Pfanne
- 1Eier trennen: Eiweiß in eine saubere Schüssel geben.
- 2Teig anrühren: Eigelb mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz verrühren. Mehl nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- 3Eischnee schlagen: Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. So wird dein Kaiserschmarrn besonders luftig.
- 4Backen: Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Den Teig hineingeben und bei mittlerer Hitze stocken lassen. Optional Rosinen darüberstreuen.
- 5Wenden und zerteilen: Sobald die Unterseite goldbraun ist, den Teig vierteln, wenden und fertig backen. Anschließend mit zwei Gabeln in grobe Stücke reißen und kurz weiterbraten, bis alles schön goldbraun ist.
- 6Servieren: Mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort warm genießen. Kaiserschmarrn schmeckt besonders gut mit Apfelmus, Zwetschgenröster oder frischen Beeren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Der Duft von Glück: Sobald die Butter in der Pfanne schmilzt und der Teig hineingegossen wird, entfaltet sich ein Aroma, das jedes noch so kleine Lächeln auf die Gesichter zaubert. Es ist der Geruch von Zuhause und Geborgenheit.
- Fluffigkeit, die verzaubert: Das Geheimnis liegt im perfekt geschlagenen Eischnee, der den Teig in luftige Höhen treibt und ihn wunderbar leicht und zart macht – ganz ohne zu beschweren.
- Ein Hauch von Süße: Die leichte Karamellisierung der Ränder sorgt für eine dezente Süße und eine herrlich knusprige Textur, die einen köstlichen Kontrast zum weichen Inneren bildet.
- Vielseitigkeit pur: Ob mit klassischem Apfelmus, fruchtigem Zwetschgenröster oder einfach nur mit Puderzucker bestäubt – dieser Kaiserschmarrn lässt sich wunderbar variieren und passt zu jeder Gelegenheit.
- Erinnerungen auf dem Teller: Jede Gabel ist eine Reise zurück in die Kindheit, zu unbeschwerten Momenten und der Gewissheit, dass die einfachen Dinge oft die schönsten sind.
Das brauchst du
Für den perfekten Kaiserschmarrn sind die Zutaten entscheidend, aber vor allem ihre Qualität. Frische Eier geben dem Teig seine Struktur und Luftigkeit, während gutes Mehl für die richtige Bindung sorgt. Es sind diese einfachen Grundpfeiler, die den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem himmlischen Kaiserschmarrn ausmachen. Jede Zutat hat ihre Rolle, vom süßlichen Zucker bis zum Hauch Salz, der die Aromen perfekt abrundet und hervorhebt.
- Eier: Sie sind das Herzstück des Teigs und sorgen für Bindung und Fluffigkeit, besonders wenn das Eiweiß separat aufgeschlagen wird.
- Milch: Sie macht den Teig geschmeidig und verhindert, dass er zu trocken wird, was für eine zarte Konsistenz unerlässlich ist.
- Weizenmehl: Das Allzweckmehl gibt dem Teig seine Struktur, ohne ihn zu schwer zu machen.
- Zucker & Vanillezucker: Sie verleihen dem Schmarrn seine angenehme Süße und das klassische Aroma, das wir so lieben.
- Salz: Ein winziger Hauch Salz betont die süßen Aromen und verleiht dem Gericht Tiefe.
- Butter: Zum Ausbacken unerlässlich, sie sorgt für die goldbraune Kruste und das unvergleichliche Röstaroma.
- Rosinen (optional): Sie sind der traditionelle Begleiter und bringen süße, weiche Kleckse in den Teig, die bei jedem Bissen überraschen.
- Puderzucker: Zum Bestäuben, er bildet die zarte, weiße Decke, die den süßen Abschluss markiert.
Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Kaiserschmarrn, ein kulinarisches Denkmal Österreichs, hat seine Wurzeln wahrscheinlich in der bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts. Es heißt, er sei eine „armseelige“ Variante des feineren Palatschinkens gewesen, bei der der Teig absichtlich zerteilt wurde, um die Menge zu strecken und die Zubereitung zu vereinen. Kaiser Franz Joseph I. soll ihn so sehr geliebt haben, dass er ihm seinen königlichen Namen verlieh.
Ursprünglich oft als Reste-Verwertung gedacht, hat sich der Kaiserschmarrn längst zu einem eigenständigen Klassiker entwickelt. Die Zubereitung hat sich im Laufe der Zeit verfeinert, wobei der Fokus stets auf der perfekten Balance zwischen fluffiger Leichtigkeit und goldbrauner Karamellisierung lag. Manchmal wird auch behauptet, er sei eine zufällige Kreation eines Kochs, der den Pfannkuchen zu lange in der Pfanne ließ und dann kreativ wurde.
Was den Kaiserschmarrn so zeitlos macht, ist seine Einfachheit und die Fähigkeit, Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Er ist das perfekte Beispiel dafür, wie ein Gericht aus wenigen, einfachen Zutaten eine solche emotionale Tiefe entwickeln kann. Seine Geschichte ist eine Geschichte der Gemütlichkeit, die über Generationen hinweg weitergegeben wird, immer mit dem Versprechen eines zufriedenen Seufzers nach dem ersten Bissen.
So bereitest du Kaiserschmarrn zu
Schritt 1: Die Basis für die Fluffigkeit
Alles beginnt mit der Vorbereitung der Eier. Du trennst sorgfältig das Eigelb vom Eiweiß. Das Eigelb bildet die Grundlage für den cremigen Teil des Teigs. Gib es in eine Schüssel, zusammen mit der Milch. Hier legst du den Grundstein für einen geschmeidigen und gut zu verarbeitenden Teig.
Jetzt kommen Zucker und Vanillezucker hinzu. Diese beiden bringen die süße und das klassische Aroma, das wir mit Kaiserschmarrn verbinden. Eine Prise Salz ist ebenfalls wichtig, sie rundet die Süße ab und lässt die Aromen besser zur Geltung kommen. Verquirle alles gut, bis sich Zucker und Salz fast aufgelöst haben.
Langsam und nach und nach wird nun das Mehl untergerührt. Hier ist Geduld gefragt. Du möchtest einen glatten Teig erhalten, der keine Klümpchen mehr aufweist. Rühre so lange, bis eine homogene Masse entsteht. Der Teig sollte nicht zu zähflüssig, aber auch nicht zu fest sein – eher wie ein dicker Pfannkuchenteig.
Schritt 2: Der magische Eischnee
Nun kommt der wichtigste Schritt für die Leichtigkeit: das Eiweiß. Gib das Eiweiß in eine blitzsaubere Schüssel. Saubere Schüssel und Rührbesen sind hier das A und O, denn Fett kann das Aufschlagen verhindern.
Mit einem Handmixer oder Schneebesen schlägst du das Eiweiß nun kräftig auf. Beginne langsam und steigere die Geschwindigkeit. Du wirst beobachten, wie es immer fester und weißer wird. Dein Ziel ist ein steifer Eischnee, der Spitzen zieht, wenn du den Rührbesen herausziehst.
Sei hier nicht zu sparsam mit dem Schlagen – lieber etwas zu lange als zu kurz. Dieser steife Eischnee ist das Geheimnis der fluffigen Konsistenz, die den Kaiserschmarrn so besonders macht. Er bringt die Luftigkeit, die ihn vom einfachen Pfannkuchen unterscheidet.
Schritt 3: Die Verbindung der Elemente
Jetzt wird der steife Eischnee vorsichtig unter den Eigelb-Mehl-Teig gehoben. Das ist ein entscheidender Moment. Du möchtest die Luftigkeit des Eischnees nicht verlieren, also arbeite mit einem Spatel oder einem großen Löffel und hebe die Masse behutsam unter. Nicht rühren, sondern falten!
Führe den Spatel von unten nach oben und drehe dabei die Schüssel leicht. So verteilst du den Eischnee gleichmäßig im Teig, ohne die eingeschlagene Luft herauszuschlagen. Das Ergebnis ist ein herrlich luftiger Teig, der schon vor dem Backen vielversprechend aussieht.
Dieser Schritt verlangt Fingerspitzengefühl, aber das Ergebnis ist es wert. Der Teig sollte nun eine leicht schaumige Konsistenz haben, die an Mousse erinnert. Wenn du Rosinen verwenden möchtest, kannst du sie jetzt sanft unterheben.
Schritt 4: Die goldene Verwandlung
Heize deine größte, am besten beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze vor. Gib die Butter hinein und lass sie schmelzen. Achte darauf, dass die Butter nicht braun wird, sondern nur sanft schäumt. Sie verteilt sich gleichmäßig in der Pfanne und bereitet den Boden für den Teig vor.
Gieße den gesamten Teig in die heiße Pfanne. Verteile ihn mit dem Löffel, sodass eine gleichmäßige Dicke entsteht. Lass den Teig nun langsam stocken. Du wirst beobachten, wie er an den Rändern fest wird und sich leicht vom Pfannenboden löst. Dies kann einige Minuten dauern.
Achtung: Geduld ist hier wichtig. Bei zu hoher Hitze verbrennt der Boden, bevor das Innere gar ist. Mittlere Hitze ist dein bester Freund für einen perfekt durchgebackenen Kaiserschmarrn.
Schritt 5: Wenden und zerreissen – die Kunst des Schmarrns
Wenn die Unterseite goldbraun und die Oberseite gerade eben angefangen hat zu stocken, ist es Zeit für den nächsten großen Schritt. Mit einem Pfannenwender viertelst du den Teig in der Pfanne. Wende diese Viertel vorsichtig, damit die noch flüssige Oberseite nun nach unten kommt und ebenfalls goldbraun backen kann.
Lass auch diese Seite einige Minuten backen. Jetzt kommt der Moment, der dem Gericht seinen Namen gibt: das Zerreißen. Nimm zwei Gabeln und reiße den Schmarrn in mundgerechte Stücke. Nicht schneiden, sondern reißen – das sorgt für die charakteristische, ungleichmäßige Struktur.
Tipp: Wenn du eine leicht karamellisierte Kruste bevorzugst, kannst du jetzt eine kleine Prise Zucker über die gerissenen Stücke streuen und sie kurz mitbraten, bis der Zucker leicht schmilzt. Achte darauf, dass er nicht verbrennt!
Schritt 6: Der letzte Schliff und Genuss
Nachdem du den Schmarrn in Stücke gerissen und diese noch kurz weitergebraten hast, bis sie rundherum schön goldbraun und leicht knusprig sind, ist dein Meisterwerk fast fertig. Nimm die Pfanne vom Herd.
Bestäube den fertigen Kaiserschmarrn großzügig mit Puderzucker. Lass ihn für einen Moment auf der Zunge zergehen, während er noch warm ist. Der süße Hauch des Zuckers, die leichte Karamellnote und die fluffige Textur – das ist der Moment, auf den du gewartet hast.
Serviere ihn sofort, am besten mit deinem Lieblingsbegleiter. Ob Apfelmus, Zwetschgenröster oder frische Beeren – die Kombination ist ein wahrer Genuss und rundet das Gericht perfekt ab. Dies ist der Höhepunkt, der pure Genuss.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der nicht steife Eischnee. Wenn dein Eischnee nicht richtig steif geschlagen ist, wird der Kaiserschmarrn flach und kompakt statt luftig und leicht. Achte darauf, dass die Schüssel und der Rührbesen absolut fettfrei sind, und schlage das Eiweiß, bis es feste Spitzen bildet.
Fehler 2: Zu hohe Hitze beim Backen. Eine zu heiße Pfanne führt dazu, dass der Kaiserschmarrn außen schnell dunkel wird, während er innen noch roh und teigig bleibt. Backe ihn lieber bei mittlerer bis niedriger Hitze und nimm dir die Zeit, bis er durchgegart ist.
Fehler 3: Übermäßiges Rühren des Teigs. Sobald das Mehl hinzugefügt wurde, solltest du den Teig nicht mehr zu lange und intensiv rühren. Dies entwickelt das Gluten zu stark und kann den Kaiserschmarrn zäh machen. Nur so lange rühren, bis alles gerade eben verbunden ist.
Fehler 4: Zu frühes oder zu spätes Zerreißen. Wenn du den Teig zu früh zerreißt, ist er noch zu flüssig und klebt. Wartest du zu lange, wird er hart und trocken. Beobachte die Konsistenz und warte, bis die Unterseite goldbraun ist und die Oberseite zu stocken beginnt.
Variationen für jeden Geschmack
Die fruchtige Verführung: Anstelle von Rosinen kannst du frische oder aufgetaute Beeren direkt in den Teig geben. Himbeeren, Blaubeeren oder auch ein paar Apfelstücke bringen zusätzliche Fruchtigkeit und machen den Schmarrn zu einem echten Sommergenuss. Diese Variante passt perfekt zu einem leichten Dessert.
Die karamellisierte Nuss-Variante: Für einen intensiveren Geschmack kannst du gehackte Mandeln oder Walnüsse in die Pfanne geben, kurz anrösten, bevor du den Teig hinzufügst. Nach dem Zerreißen kannst du noch etwas Zucker und Nüsse darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen für eine extra knusprige Note, die an himmlische Tartes erinnert.
Die festliche Zimt-Orangen-Kreation: Verleihe deinem Kaiserschmarrn einen Hauch von Weihnachten oder einem besonderen Anlass. Gib eine Prise Zimt und etwas Abrieb einer Bio-Orange direkt in den Teig. Serviere ihn mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne und kandierten Orangenschalen für ein dekadentes Dessert.
Profi-Tipps für Kaiserschmarrn
Der Zitrus-Kick: Ein Hauch von Zitronen- oder Orangenschale, fein abgerieben und direkt in den Teig gegeben, verleiht dem Kaiserschmarrn eine frische, subtile Aromatik, die wunderbar mit der Süße harmoniert. Das hebt ihn auf ein neues Level, ähnlich wie bei einem perfekt zubereiteten Hähnchen.
Die Buttermenge: Sei nicht zu sparsam mit der Butter beim Ausbacken. Eine gute Menge Butter sorgt nicht nur für eine schöne Bräunung und ein tolles Aroma, sondern verhindert auch, dass der Schmarrn an der Pfanne kleben bleibt. Es ist die Basis für die goldene Kruste.
Die Pfannengröße ist entscheidend: Verwende eine ausreichend große Pfanne, idealerweise mit einem Durchmesser von mindestens 24–26 cm. So bekommt der Teig genug Platz, um gleichmäßig zu stocken, und du kannst ihn leichter wenden und zerreißen. Eine gut beschichtete Pfanne ist hier ein großer Vorteil.
Die Nachwärme nutzen: Wenn du den Schmarrn nach dem Zerreißen noch kurz in der Pfanne wendest und mit etwas Zucker bestreust, nutz die Restwärme der Pfanne, um diesen leicht zu karamellisieren. Das gibt eine zusätzliche Ebene an Geschmack und Textur. Du kannst sogar einen Löffel Rum hinzufügen und ihn flambieren, wenn du mutig bist!
Die Apfelmus-Frage: Ein guter Kaiserschmarrn braucht ein gutes Apfelmus. Ob selbstgemacht oder gekauft, achte auf eine angenehme Süße und eine leicht stückige Konsistenz. Eine Prise Zimt im Apfelmus ist fast schon Pflicht.
Servier-Ideen für Kaiserschmarrn
Anrichten & Dekoration
Der Kaiserschmarrn sollte heiß aus der Pfanne auf den Teller kommen. Bestäube ihn großzügig mit Puderzucker, aber nicht zu früh – er soll sich nicht sofort auflösen. Arbeite mit einem feinen Sieb für eine gleichmäßige und elegante Verteilung des Zuckers.
Die unregelmäßigen, goldbraunen Stücke sind an sich schon ein Blickfang. Du kannst sie locker auf einem Teller aufhäufen und mit ein paar frischen Beeren oder einem Zweig Minze garnieren, um einen farblichen Akzent zu setzen. Ein Klecks Apfelmus oder Zwetschgenröster daneben rundet das Bild ab.
Passende Beilagen
Der Klassiker schlechthin ist Apfelmus, dessen leichte Säure perfekt mit der Süße des Schmarrns harmoniert. Alternativ passt auch Zwetschgenröster, besonders in den Herbstmonaten, oder ein fruchtiger Beerenkompott. Für eine weniger süße Note eignet sich auch ein Klecks Joghurt oder Quark, vielleicht mit etwas Honig verfeinert.
Wer es noch etwas reichhaltiger mag, kann den Kaiserschmarrn mit Vanillesauce servieren. Für Liebhaber von etwas mehr Säure passt auch ein frisch zubereiteter Rhabarberkompott hervorragend. Für ein vollständiges Gericht, das fast an ein deftiges Pfannkuchen-Erlebnis erinnert, kannst du den Schmarrn auch mit einer leichten Vanillesauce und frischen Früchten genießen.
Für besondere Anlässe
Ein Kaiserschmarrn eignet sich wunderbar als festliches Dessert nach einem Sonntagsbraten oder einem besonderen Familienessen. Seine warme, tröstende Natur macht ihn zum idealen Abschluss für jede Feierlichkeit. Er ist unkompliziert und kommt doch immer gut an.
Für ein romantisches Abendessen zu zweit kannst du den Schmarrn zu einer kleinen Portion in einer kleineren Pfanne zubereiten. Mit einer Kugel hochwertigem Vanilleeis oder einer Himbeersauce wird er zum perfekten Abschluss für einen besonderen Abend. Er ist auch ein toller Begleiter für eine Tasse Kaffee oder Tee am Nachmittag, fast wie ein süßer Gruß aus dem Gemütlichkeit-Reich.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal Kaiserschmarrn übrig bleibt, ist das kein Problem. Lass ihn vollständig abkühlen und lagere ihn dann luftdicht verschlossen in einer geeigneten Frischhaltedose oder einem Behälter im Kühlschrank. So bleibt er bis zu zwei Tage frisch.
Achte darauf, dass der Behälter wirklich gut schließt, um zu verhindern, dass der Schmarrn austrocknet oder unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt. Eine kleine Prise Salz vor dem Aufwärmen kann die Textur wieder etwas beleben.
Einfrieren
Das Einfrieren von Kaiserschmarrn ist möglich, aber nicht ideal, da die fluffige Konsistenz durch das Auftauen leiden kann. Wenn du es dennoch tun möchtest, lass ihn vollständig abkühlen, teile ihn in portionsgerechte Stücke und verpacke ihn luftdicht in Gefrierbeuteln oder Behältern. Beschrifte die Portionen mit dem Datum.
Ideal ist es, die einzelnen Stücke nebeneinander auf ein Backblech zu legen und vor dem Einfrieren kurz anzufrieren. So kleben sie später nicht zusammen und du kannst die Portionen leichter entnehmen. Denke daran, dass die Textur nach dem Auftauen leicht verändert sein kann.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen in der Mikrowelle ist zwar schnell, kann den Kaiserschmarrn aber gummiartig machen. Die beste Methode ist das erneute Anbraten in einer Pfanne. Gib eine kleine Menge Butter in eine Pfanne bei mittlerer Hitze und wärme die Reste darin langsam auf, bis sie wieder leicht knusprig und durchgewärmt sind.
Du kannst auch etwas Milch oder einen Schuss Wasser hinzufügen, um die Feuchtigkeit zurückzugewinnen, besonders wenn er etwas trocken geworden ist. Ziel ist es, die ursprüngliche Textur so gut wie möglich wiederherzustellen. Eine kleine Menge frischer Puderzucker kann nach dem Aufwärmen Wunder wirken.
Häufig gestellte Fragen
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Warum wird mein Kaiserschmarrn nicht fluffig, sondern eher kompakt?
Das ist ein klassisches Problem, das meist auf zwei Ursachen zurückzuführen ist: Entweder wurde der Eischnee nicht steif genug aufgeschlagen, sodass nicht genügend Luft im Teig eingeschlagen wurde, oder er wurde zu stark unter den restlichen Teig gehoben, wodurch die Luft wieder entwichen ist. Achte darauf, dass die Schüssel und Rührbesen absolut fettfrei sind und das Eiweiß wirklich feste Spitzen bildet. Beim Unterheben des Eischnees gilt: Weniger ist mehr. Hebe ihn nur so lange unter, bis er gerade eben sichtbar verteilt ist. Sei hier lieber etwas vorsichtig und akzeptiere kleine, sichtbare Eischneeflocken – das ist besser als ein plattgedrückter Teig.
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Kann ich den Teig für Kaiserschmarrn vorbereiten und später backen?
Das ist eine Frage, die sich viele Hobbyköche stellen. Grundsätzlich lässt sich der Teig für Kaiserschmarrn vorbereiten, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Der geschlagene Eischnee sollte erst ganz kurz vor dem Backen untergehoben werden, da er mit der Zeit seine Stabilität verliert. Wenn du also den Teig vorbereiten möchtest, rühre zunächst die Eigelb-Milch-Mehl-Mischung an und trenne die Eier. Schlage das Eiweiß steif, wenn du bereit bist zu backen. Wenn du den Teig komplett vorbereitet (mit Eischnee untergehoben) und dann für eine Weile stehen lässt, wirst du merken, dass er an Volumen verliert und der Kaiserschmarrn weniger fluffig wird. Frisch zubereitet ist er definitiv am besten und liefert das authentischste Ergebnis, fast so, als käme er frisch aus einer urigen Berghütte.
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Wie bewahre ich Reste von Kaiserschmarrn auf und wie wärme ich sie am besten wieder auf?
Guter Kaiserschmarrn schmeckt am allerbesten frisch aus der Pfanne, das ist unbestritten. Wenn du jedoch Reste hast, kannst du diese im Kühlschrank aufbewahren. Lass den Schmarrn vollständig abkühlen und verstaue ihn dann luftdicht verschlossen in einer Frischhaltedose. So hält er sich gut und gerne zwei Tage. Das Aufwärmen sollte idealerweise in einer Pfanne mit etwas Butter erfolgen. Erwärme ihn bei mittlerer Hitze, bis er wieder durchgewärmt und leicht knusprig ist. Dies ist die Methode, die die Textur am besten erhält. Vermeide die Mikrowelle, da sie den Schmarrn oft zäh und gummiartig macht. Nach dem Aufwärmen kannst du ihn gerne nochmals kurz mit Puderzucker bestäuben, um das frische Gefühl wiederherzustellen. Für echte Kenner ist er aber nach der ersten Zubereitung am allerbesten.
