Salat mit gegrilltem grünem Spargel
Es war einer dieser Tage, an denen der Himmel über mir eine einzige, graue Decke bildete, und die feuchte Kälte mich bis auf die Knochen zu durchdringen schien. Genau dann, wenn die Welt ein wenig zu still und zu farblos wirkte, brauche ich etwas, das meine Sinne wachrüttelt, das Wärme und Leben in meine Küche bringt.
Es sind diese Aromen, die sich wie ein warmes Lächeln in der Nase festsetzen und ein Versprechen von Sonne und Leichtigkeit flüstern, die mich angetrieben haben, dieses Rezept immer und immer wieder zu perfektionieren. Denn hinter jedem Gericht steckt mehr als nur eine Liste von Zutaten; es ist ein Gefühl, eine Erinnerung, ein kleiner Schatz, den man mit anderen teilen möchte.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling, eingefangen auf dem Teller: Sobald der Spargel vom Grill kommt und diese leicht nussigen Röstaromen verströmt, ist es, als würde die Sonne selbst in deiner Küche aufgehen.
- Die süße Überraschung der Erdbeeren: Die unerwartete Süße und die leuchtende Farbe der Erdbeeren tanzen mit der leichten Herbe des Spargels und kreieren ein Geschmackserlebnis, das überrascht und begeistert.
- Knabber-Spaß mit Salzbrezeln: Erst denkt man, das passt nicht – doch die knusprig-salzigen Brezeln geben dem Gericht einen unerwarteten Biss und einen salzigen Kontrapunkt, der alles perfekt abrundet.
- Schnell auf dem Tisch, unvergleichlich im Geschmack: Wenn die Zeit drängt und der Hunger ruft, ist dieser Salat ein Retter in der Not. In wenigen Momenten zauberst du ein Gericht, das aussieht und schmeckt, als käme es aus einem Gourmet-Restaurant.
- Ein Fest für alle Sinne: Die Kombination aus zarten Spargelstücken, saftigen Erdbeeren, knackigen Radieschen und cremigem Feta ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein visueller Höhepunkt auf jeder Tafel.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht der Schlüssel zum Erfolg. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle, vom Spargel, der seine zarte Süße entfalten soll, bis hin zur Limette, die für die nötige Frische sorgt. Wenn du auf frische, saisonale Produkte achtest, wird dein Salat nicht nur gut aussehen, sondern auch unvergleichlich schmecken.
- Grüner Spargel: Die Stars des Gerichts, die durch das Grillen ihr volles Aroma entfalten und eine angenehme Bissfestigkeit behalten.
- Erdbeeren: Sorgt für eine fruchtige Süße und eine wunderbare Leichtigkeit, die perfekt mit dem Spargel harmoniert.
- Radieschen: Bringen mit ihrer leichten Schärfe und ihrem knackigen Biss eine aufregende Note in den Salat.
- Feta: Verleiht dem Gericht eine cremige, salzig-würzige Komponente, die für Tiefe sorgt.
- Salzbrezeln: Ein ungewöhnlicher, aber genialer Twist, der für einen überraschenden Crunch und eine willkommene Salzigkeit sorgt.
- Olivenöl und Balsamico Bianco: Bilden die Basis für ein leichtes, süß-säuerliches Dressing, das alle Aromen miteinander verbindet.
- Limette (Abrieb und Saft): Verleiht dem Dressing eine spritzige, zitrusartige Frische, die den Salat aufleben lässt.
- Süßer Senf (körnig): Bindet das Dressing und fügt eine dezente, würzige Tiefe hinzu.
Die genauen Mengenangaben für diese wunderbaren Zutaten findest du weiter unten im Rezeptbereich. Viel Spaß beim Einkaufen!
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser Salat ist eine Ode an den Sommer und die einfachen Freuden des Lebens, eine kulinarische Reise, die auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich erscheint, aber ein tiefes Verständnis für Harmonie und Kontraste offenbart. Er ist eine moderne Interpretation klassischer Sommeraromen, die ihren Ursprung in der mediterranen Küche hat, wo frische, saisonale Zutaten die Grundlage jeder Mahlzeit bilden.
Wo einst Oliven, Tomaten und Kräuter die Hauptrolle spielten, spielen heute Spargel und sonnengereifte Erdbeeren die Hauptdarsteller, gepaart mit der belebenden Schärfe von Radieschen und dem salzigen Kick von Feta und Brezeln. Es ist eine Spielwiese für den Gaumen, eine Einladung, über den Tellerrand hinauszudenken und die Vielfalt der Aromen zu erkunden, die uns die Natur schenkt.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, die Essenz des Sommers einzufangen. Es ist die leichte Zubereitung, die Frische der Zutaten und die unerwarteten Geschmackskombinationen, die es zu einem Favoriten machen, egal ob als schnelle Mittagessen-Idee oder als raffinierte Beilage für ein gemütliches Abendessen im Freien. Die Kunst liegt darin, die Süße, Säure, Salzigkeit und Frische in einem perfekten Gleichgewicht zu vereinen.
So bereitest du Spargelsalat mit Erdbeeren und Radieschen zu
Schritt 1: Der Spargel wird zur Sonne auf dem Grill
Der Moment, wenn der grüne Spargel das erste Mal die Hitze des Grills berührt, istmagisch. Er beginnt leise zu zischen und verströmt einen Duft, der an frisch geschnittenes Gras und eine warme Sommerbrise erinnert. Dieses leichte Röstaroma ist essenziell und hebt den Spargel von seinem gekochten oder gedünsteten Gegenstück ab, indem es ihm eine tiefe, unerwartete Geschmacksnote verleiht.
Denke daran, den Grill auf eine angenehme Temperatur von etwa 180-200 °C vorzuheizen. Das ist wichtig, damit der Spargel gleichmäßig gart, ohne zu verbrennen. Wenn du die holzigen Enden des Spargels brichst, spürst du, wo die zarte Güte beginnt – ein intuitiver Moment, der uns verbindet mit dem Gemüse.
Tipp: Den Spargel leicht mit etwas Olivenöl einzureiben, bevor er auf den Grill kommt, hilft nicht nur gegen das Ankleben, sondern intensiviert auch das Röstaroma und sorgt für eine wunderschöne Optik.
Schritt 2: Die Grill-Choreografie beginnt
Nun kommt der Spargel auf den Grill, entweder direkt auf dem Rost oder in einer geeigneten Grillschale. Die Zeit auf dem Feuer ist relativ kurz, ungefähr 8 bis 12 Minuten, je nach Dicke des Spargels und Hitze deines Grills. Dies ist keine Phase des Vergessens, sondern eine des aktiven Mitwirkens.
Schon nach wenigen Minuten wirst du bemerken, wie die grünen Stangen ihre Farbe intensivieren und kleine, appetitliche braune Sprenkel entwickeln. Das ist genau das, was wir wollen! Drehe den Spargel regelmäßig mit einer Grillzange, damit er von allen Seiten die wohlverdiente Hitze abbekommt und ein gleichmäßiges, köstliches Röstaroma entwickelt.
Achtung: Achte darauf, den Spargel nicht zu lange grillen zu lassen. Wir wollen ihn zart, aber noch mit einem leichten Biss behalten, nicht matschig. Ein kurzes Zögern auf dem Grill kann den Unterschied zwischen perfekt und unbefriedigend ausmachen.
Schritt 3: Vom Grill in die Vorbereitung – Die Nachbereitung
Sobald der Spargel die gewünschte Konsistenz und das gewünschte Aroma erreicht hat, nimm ihn vom Grill. Die Hitze des Grills hat ihm das bestmögliche Aroma verliehen, und nun darf er sich kurz erholen, bevor er in die Bühne des Salats eintritt. Lasse ihn ein paar Minuten ruhen, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt.
Während er noch leicht warm ist, schneide ihn in mundgerechte Stücke. Die kurzen Stäbchen werden sich harmonisch in die anderen Komponenten einfügen und machen jeden Bissen zu einem ausgewogenen Erlebnis. Dieser Schritt ist entscheidend für die Leichtigkeit, mit der sich alle Aromen später vermischen werden.
Schritt 4: Das Frucht- und Frische-Ballett
Nun widmen wir uns den anderen Protagonisten dieses sommerlichen Dramas: den Erdbeeren und Radieschen. Entferne das grüne „Blattkleid“ der Erdbeeren – dieser kleine Schritt verleiht ihnen eine saubere Eleganz und bereitet sie auf ihre Rolle vor. Halbiere oder viertle sie, abhängig von ihrer Größe, damit sie eine gute Balance im Salat bilden.
Bei den Radieschen verschwindet ebenfalls das Grün, bevor sie in hauchdünne Scheiben gehobelt werden. Diese feinen Scheiben bringen nicht nur eine wunderbare Textur, sondern auch eine zarte Schärfe, die die Süße der Erdbeeren aufregend herausfordert. Das Grün von beiden kannst du fein hacken und als zusätzliche frische Note später zum Salat geben. Es ist schade, Gutes wegzuwerfen!
Schritt 5: Der Feta – cremig und salzig
Der Feta-Käse spielt eine wichtige Rolle, indem er dem Salat eine cremige Tiefe und eine angenehme Salzigkeit verleiht, die eine wunderbare Ergänzung zum Fruchtigen und Frischen bildet. Du kannst ihn entweder mit den Fingern sanft zerbröseln oder ihn in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden, je nachdem, welche Textur du bevorzugst.
Das Zerbröseln sorgt für eine unregelmäßigere Verteilung und weichere Momente im Salat, während gewürfelter Feta deutlicher als separate Salzigkeits-Oasen wahrnehmbar ist. Beide Varianten sind köstlich und tragen zum Gesamterlebnis bei. Die Qualität des Fetakäses ist hier entscheidend; ein guter, würziger Feta macht den Unterschied.
Schritt 6: Das Dressing – Die Seele des Salats
Nun ist es Zeit, die Aromen zu vereinen, und das geschieht mit dem Dressing. In einer kleinen Schüssel vermengst du das goldene Olivenöl mit dem hellen Balsamico Bianco – seine milde Säure ist perfekt für diesen Salat. Füge den Saft und den fein abgeriebenen Abrieb einer frischen Limette hinzu; diese Zitrusnote ist wie ein Sonnenstrahl, der den gesamten Salat belebt und ihm Leichtigkeit verleiht.
Ein Teelöffel körniger, süßer Senf rundet das Ganze ab, indem er für eine dezente Würze und eine schöne Emulsion sorgt. Mit einer Prise Salz und frischem Pfeffer abschmecken – aber sei vorsichtig mit dem Salz, denn der Feta und die Brezeln bringen bereits eine ordentliche Portion Salzigkeit mit sich.
Was ich dabei gelernt habe: Das Verhältnis von Öl zu Essig und Säure ist entscheidend. Lieber erst weniger nehmen und nach Geschmack nachjustieren, denn zu viel Säure kann die zarten Aromen überdecken.
Schritt 7: Das finale Zusammenspiel – Alles auf einem Teller
Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen, an dem alle Komponenten ihren Platz auf dem Teller finden. Verteile die gegrillten Spargelstücke auf den Tellern, so als würdest du kleine grüne Inseln drapieren. Gib dann großzügig das vorbereitete Dressing darüber; es soll sich langsam über den Spargel ergießen und ihn umhüllen, damit jedes Stück den Geschmack aufnimmt.
Nun sind die Erdbeeren und Radieschen an der Reihe. Streue sie liebevoll über den Spargel und das Dressing. Vermeide es, zu viel zu rühren, damit die Erdbeeren ihre Form behalten. Das Ziel ist ein visuell ansprechendes Dessert, das zum Reinbeißen einlädt. Wenn du möchtest, kannst du jetzt auch das gehackte Grün von Erdbeeren und Radieschen darüber streuen.
Schritt 8: Der überraschende Crunch – Salzbrezeln und Feta on Top
Zum Schluss kommt der Clou, der diesen Salat von anderen abhebt: die Salzbrezeln. Zerbrösle sie grob über den gesamten Salat, damit sie für einen unerwarteten, knusprigen Biss sorgen. Ihre Salzigkeit ist die perfekte Ergänzung zu den süßen und frischen Elementen.
Gib nun auch den vorbereiteten Feta darüber. Die Kombination aus dem cremigen Käse, dem knackigen Spargel, der fruchtigen Erdbeere und dem leicht scharfen Radieschen, gekrönt von der salzigen Brezel, ist ein wahres Fest für die Sinne. Es ist ein Spiel der Texturen und Aromen, das dich zum Lächeln bringen wird. Viel Spaß beim Genießen, deine Sally!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu weicher Spargel
Viele machen den Fehler, den Spargel zu lange zu grillen oder zu kochen. Das Ergebnis ist ein geschmacksneutraler, matschiger Spargel, der seine Textur und sein Potenzial verliert. Achte auf die richtige Garzeit, bis er gerade eben bissfest ist. Der Spargel sollte noch einen leichten Widerstand bieten.
Fehler 2: Das Dressing wird zum Hauptdarsteller
Manchmal ist die Versuchung groß, ein zu dominantes oder zu stark gewürztes Dressing zu verwenden. Hier geht es um die feine Balance: Das Dressing soll die Aromen der einzelnen Zutaten unterstützen und verbinden, nicht überdecken. Teste dein Dressing lieber mehrmals und sei sparsam damit.
Fehler 3: Fehlende Säure oder Süße
Ein Gericht, dem es an Säure oder Süße fehlt, kann flach schmecken. Die Limette ist hier ein entscheidender Faktor für die Frische. Wenn die Erdbeeren nicht süß genug sind, kann ein winziger Hauch Honig oder Agavendicksaft im Dressing helfen, die Balance zu finden, ohne dass es nach Kuchen schmeckt.
Fehler 4: Die Brezeln werden matschig
Wenn die Brezeln zu lange vor dem Servieren zum Salat gegeben werden, saugen sie Feuchtigkeit auf und verlieren ihren Crunch. Gib sie am besten erst kurz vor dem Anrichten über den Salat. So bewahren sie ihre herrlich knusprige Konsistenz bis zum letzten Bissen.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Frühlingsfreude: Für eine tierfreundliche Variante lässt du den Feta einfach weg. Stattdessen kannst du eine leckere vegane Käsealternative verwenden oder eine Handvoll geröstete Pinienkerne für eine nussige Note und zusätzlichen Biss hinzufügen. Das Dressing bleibt gleich köstlich und passt perfekt zu einer rein pflanzlichen Ernährung.
Luxuriöse Meeresbrise: Verleihe dem Salat etwas Besonderes, indem du gegrillte Garnelen oder Jakobsmuscheln hinzufügst. Der leichte Jodgeschmack und die zarte Textur der Meeresfrüchte passen wunderbar zum Spargel und den fruchtigen Erdbeeren. Ein Hauch Dill im Dressing rundet dieses maritime Erlebnis ab.
Herzhafte Variante mit Hähnchen: Wenn du eine sättigendere Mahlzeit suchst, kannst du gegrillte Hähnchenbruststreifen oder mariniertes Hähnchen hinzufügen. Mariniere das Hähnchen mit Kräutern der Provence und etwas Zitronensaft, bevor du es grillst. Es ergänzt die Frische des Salats und macht ihn zu einer vollwertigen Hauptspeise, ideal für ein leichtes Abendessen.
Profi-Tipps für Spargelsalat mit Erdbeeren und Radieschen
Die Wahl des richtigen Spargels: Grüner Spargel ist hier die beste Wahl, da er zarter ist und weniger holzig. Achte auf knackige, feste Stangen. Wenn du sehr dicke Spargelstangen hast, brich die holzigen Enden lieber etwas höher ab, um sicherzustellen, dass sie zart bleiben.
Nicht zu viel am Spargel hantieren: Beim Grillen ist weniger oft mehr. Lass den Spargel auf jeder Seite braten, bis er schöne Grillstreifen bekommt und leicht weich wird, aber seinen Biss nicht verliert. Übermäßiges Wenden kann dazu führen, dass er gleichmäßig gart, aber die charakteristischen Röstaromen fehlen.
Die Erdbeeren vorbereiten: Wasche die Erdbeeren vorsichtig und trockne sie gut ab, bevor du sie schneidest. Feuchte Erdbeeren können den Salat wässrig machen und die Textur des Dressings beeinträchtigen. Kleinere Erdbeeren kannst du ganz lassen oder nur halbieren, größere vierteln.
Das Dressing vorbereiten: Mische das Dressing immer in einer separaten Schüssel und lasse es kurz ziehen, damit sich die Aromen gut verbinden können. So stellst du sicher, dass die Säure, Süße und Würze perfekt ausbalanciert sind, bevor du es über den Salat gibst.
Die Brezeln als letzte Zutat: Das ist ein entscheidender Tipp. Die Salzbrezeln sollten tatsächlich die allerletzte Zutat sein, die du über den fertigen Salat gibst. Sie bringen den gewünschten Crunch und Salzgeschmack, aber nur, solange sie trocken sind. Sobald sie feucht werden, verlieren sie ihre wundervolle Knusprigkeit.
Servier-Ideen für Spargelsalat mit Erdbeeren und Radieschen
Anrichten & Dekoration
Das Auge isst mit! Richte den Salat auf flachen Tellern an, damit die leuchtenden Farben der Erdbeeren und das Grün des Spargels gut zur Geltung kommen. Verteile die Spargelstücke locker, garniere sie mit den halbierten Erdbeeren und den feinen Radieschenscheiben. Gib die zerbröselten Brezeln und den Feta darüber und kröne das Ganze mit ein paar Spritzern des feinen Dressings. Ein paar frische Kräuter wie Minze oder Basilikum passen ebenfalls wunderbar und runden das Bild ab.
Passende Beilagen
Dieser Salat ist perfekt als leichte Vorspeise oder als erfrischende Beilage zu Gegrilltem. Er passt hervorragend zu einem saftigen Steak, gebratenem Fisch wie Lachs oder Dorade, oder auch zu Hähnchenbrust. Wenn du eine vegetarische Hauptmahlzeit suchst, kannst du ihn mit ein paar gerösteten Kartoffeln oder einem Stück frischem Brot servieren. Für ein vollständiges Festessen könnte man ihn als Zwischengang nach einer leichten Suppe wie einer Hummerbisque reichen.
Für besondere Anlässe
Dieser Spargelsalat mit Erdbeeren und Radieschen ist wie gemacht für Frühlings- und Sommerfeste. Ob als Teil eines Buffets für Ostern, als Highlight bei einer Gartenparty oder als elegante Vorspeise für einen Geburtstag – er sorgt immer für bewundernde Blicke und zufriedene Gäste. Die frischen, saisonalen Zutaten unterstreichen jeden festlichen Anlass und bringen eine besondere Leichtigkeit auf den Tisch.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten wider Erwarten Reste bleiben, bewahre den Salat am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Es ist ratsam, die Salzbrezeln separat zu lagern, da sie sonst ihre Knusprigkeit verlieren. Das Dressing sollte ebenfalls separat aufbewahrt und erst kurz vor dem erneuten Servieren über den Salat gegeben werden, um ein Durchweichen der einzelnen Komponenten zu verhindern.
Einfrieren
Dieses Gericht eignet sich leider nicht gut zum Einfrieren. Die frischen Zutaten wie Spargel, Erdbeeren und Radieschen verlieren beim Auftauen ihre Textur und Frische. Auch das Dressing und die Milchprodukte wie Feta würden durch das Einfrieren ihre Konsistenz verändern. Es ist am besten, diesen Salat frisch zuzubereiten.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieser Salat am besten frisch schmeckt, ist das Aufwärmen nicht die ideale Methode. Wenn du ihn dennoch nicht komplett roh genießen möchtest, kann der gegrillte Spargel bei Raumtemperatur auch nach ein paar Stunden noch gut schmecken. Die Erdbeeren und Radieschen sind ohnehin für den frischen Genuss gedacht. Wenn du aufgewärmten Spargel servieren möchtest, erwärme ihn nur ganz kurz und füge dann frische Erdbeeren, Radieschen und die Brezeln hinzu.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich auch weißen Spargel für dieses Rezept verwenden?
Theoretisch ist das möglich, aber grüner Spargel ist für dieses Gericht die deutlich bessere Wahl. Grüner Spargel hat von Natur aus einen etwas süßlicheren Geschmack und eine feinere Textur, die perfekt mit den Erdbeeren und Radieschen harmoniert. Weißer Spargel benötigt oft einen intensiveren Geschmack durch die Zubereitung, um gegen die anderen Aromen anzukommen, und kann nach dem Grillen eine leicht bittere Note entwickeln, die nicht jedermanns Geschmack ist. Wenn du weißen Spargel verwenden möchtest, achte darauf, ihn gründlich zu schälen und eventuell nur kurz anzubraten, um seine Zartheit zu bewahren.
-
Welche Art von Balsamico eignet sich am besten?
Für diesen Salat empfehle ich einen hellen Balsamicoessig, auch Balsamico Bianco genannt. Im Gegensatz zum klassischen dunklen Balsamico ist dieser milder in der Säure und hat keine kräftige dunkle Farbe, die die leuchtenden Farben der Erdbeeren und des Spargels beeinträchtigen könnte. Seine leichte Süße passt hervorragend zu den fruchtigen Elementen. Ein guter Weißweinessig oder ein milder Apfelessig wären Alternativen, falls kein Balsamico Bianco zur Hand ist, aber der Balsamico Bianco bringt eine ganz besondere Note mit sich, die den Salat abrundet.
-
Ich mag keinen Feta-Käse. Was kann ich stattdessen nehmen?
Kein Problem, es gibt viele wunderbare Alternativen, um dem Salat Cremigkeit und Salz zu verleihen! Eine fantastische Wahl wäre Ziegenfrischkäse, der eine leicht säuerliche, cremige Konsistenz hat und gut zum Spargel passt. Alternativ kannst du auch Mozzarella-Bällchen oder Burrata verwenden, die eine sanfte Milchigkeit mitbringen, oder geröstete Nüsse wie Mandeln oder Pinienkerne für eine knusprige, herzhafte Komponente und eine vegane Option. Auch ein guter, fester Tofu, mariniert und kurz angebraten, kann eine interessante Alternative sein.
Salat mit gegrilltem grünem Spargel
Dieser frische und fruchtige Salat aus gegrilltem Spargel ist die perfekte Beilage zur Grillparty oder dem Sommerfest. Der Salat bekommt durch das Grillen des Spargels leckere Röstaromen und wird durch die Radieschen, Erdbeeren richtig frisch und fruchtig. Durch die Salzbrezeln und den Feta bekommt die Vorspeise oder Beilage noch etwas Biss und eine cremige, salzige Komponente. Für eine vegane Variante könnt ihr den Käse weglassen oder durch eine pflanzliche Alternative ersetzen.
- 600 g grüner Spargel
- 250 g Erdbeeren
- 100 g Radieschen
- 100 g Feta
- 40 g Olivenöl
- 30 g Balsamicoessig (Bianco)
- 1 Limette (Abrieb und Saft)
- 1 TL süßer Senf (körnig)
- 0.5 TL Salz
- 0.25 TL Pfeffer
- 70 g Salzbrezeln
- Kochen
- 1Heize den Grill auf etwa 180-200 °C vor.
- 2Wasche den Spargel und brich die holzigen Enden ab.
- 3Grille den Spargel in einer geeigneten Form oder direkt auf dem Grillrost für etwa 8-12 Minuten. Wende ihn dabei immer wieder mit einer Grillzange, sodass er von allen Seiten gegrillt wird.
- 4Nimm ihn dann vom Grill herunter und schneide ihn in kurze Stücke.
- 5Entferne das Grün der Erdbeeren und halbiere oder viertle sie je nach Größe.
- 6Entferne auch das Grün der Radieschen und hoble sie in feine Scheiben.
- 7Zerbrösle den Feta mit den Händen oder schneide ihn in Würfel. Das Erdbeer- und Radieschen-Grün kannst du fein hacken und mit zum Salat geben.
- 8Vermische das Olivenöl mit dem Balsamicoessig, Limettensaft und -abrieb, Senf, Salz und Pfeffer.
- 9Verteile den Spargel auf Teller und gieße das Dressing darüber. Gib die Erdbeeren und Radieschen dazu und vermenge alles miteinander.
- 10Zerbrösle die Salzbrezeln und verteile sie gemeinsam mit dem Feta über dem Salat.
Keywords: Spargel, Erdbeeren, Radieschen, Feta, Salat, Grillen, Beilage
