Vegane Mayo Rezept – 5 einfache Schritte – Muma’s Kitchen

vegane Mayo selber machen

Der Duft von frisch geerntetem Basilikum und sonnengereiften Tomaten – das ist für mich Sommer in seiner reinsten Form. Doch manchmal, an einem grauen, verregneten Nachmittag, wenn die Erinnerung an den letzten Urlaub weit weg scheint, sehne ich mich nach etwas Ursprünglichem, etwas, das Wärme und Geborgenheit in meine Küche bringt.

Es ist dieser eine Moment, wenn die Sonne gerade nicht durch die Wolken bricht, in dem ich etwas erschaffen möchte, das wie eine kleine Umarmung schmeckt. Ein Geschmack, der mich an Omas Küche erinnert, an deren liebevollen Hände, die mit einer unglaublichen Leichtigkeit die einfachsten Zutaten in ein kleines Wunder verwandelten.

Vegane Mayo mit Estragon

Vegane Mayo mit Estragon

Entdecke, wie einfach es ist, eine köstliche vegane Mayo selbst herzustellen. Dieses Rezept kombiniert Cremigkeit, frische Aromen und wenige Zutaten, um eine gesunde, vegane Alternative zur klassischen Mayonnaise zu bieten. Perfekt für Salate, Sandwiches oder als Dip zu Ofengemüse, überzeugt diese Mayo durch ihre einfache Zubereitung und den feinen Geschmack von Estragon.

4.8 from 478 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 10 Minuten
Total Time 20 Minuten
Servings 6 Portionen
Course:Dip / Aufstrich Cuisine:Vegan Vegan Calories:150 kcal By:ELENA
Servings
  • 150 g Creme VEGA: sorgt für Cremigkeit und geschmeidige Textur
  • 2 TL Senf: gibt der Mayo eine leichte Schärfe und Tiefe
  • 1 EL Zitronensaft: sorgt für Frische und harmonische Säure
  • 1 EL Agavendicksaft: bringt eine milde Süße und balanciert die Säure
  • 125 ml Speiseöl, z. B. Rapsöl: erzeugt die typische Bindung und Cremigkeit
  • Salz: hebt den Geschmack hervor
  • Frisch gemahlener Pfeffer: sorgt für Würze
  • 2 Zweige Estragon: verleiht der Mayo ein frisches, aromatisches Kräuteraroma
  • Pürieren
  1. 1Creme VEGA, Senf, Zitronensaft und Agavendicksaft in einen Rührbecher geben.
  2. 2Mit einem Pürierstab die Zutaten glatt pürieren.
  3. 3Während des Pürierens das Öl langsam in einem dünnen Strahl hinzufügen, bis die gewünschte Bindung entsteht.
  4. 4Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  5. 5Estragon fein hacken und unter die Mayo heben.
  6. 6Vor dem Servieren die Mayo kurz ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten.
Category:Dip / Aufstrich Cuisine:Vegan Vegan
Carbohydrates 3g
Protein 0g
Fat 14g
Saturated Fat 1g
Fiber 0g
Sugar 2g
Sodium 120mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Vegane Mayo, selbstgemacht, Estragon, Dip, Aufstrich, vegan, einfach, schnell

Die vegane Mayo hält sich im Kühlschrank etwa sechs Tage. Für eine würzige Aioli eine gehackte Knoblauchzehe hinzufügen. Estragon kann durch Schnittlauch oder Petersilie ersetzt werden. Agavendicksaft kann durch Ahornsirup ersetzt werden. Öl langsam einlaufen lassen, um eine stabile Emulsion zu erhalten.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Soulfood-Gefühl: Sobald die ersten frischen Kräuter und die cremige Basis eine Verbindung eingehen, breitet sich ein Duft aus, der an die sonnigsten Tage erinnert, selbst wenn draußen der Regen prasselt.
  • Ultimative Vielseitigkeit: Diese vegane Mayo ist nicht einfach nur ein Dip; sie ist die geheime Zutat, die jedes Gericht auf das nächste Level hebt – von einfachen Sandwiches bis hin zu aufwendigeren Salaten.
  • Die Magie der Einfachheit: Mit nur wenigen Handgriffen und einer Handvoll Zutaten verwandelst du gewöhnliche Lebensmittel in ein kulinarisches Highlight, das selbst Skeptiker überzeugt.
  • Gesund und Genussvoll: Endlich eine Mayo, bei der du ohne schlechtes Gewissen zugreifen kannst. Reich an pflanzlichen Fetten und frei von unnötigen Zusätzen, ist sie ein wahrer Segen für Körper und Seele.
  • Persönliche Note: Die Möglichkeit, die Aromen durch individuelle Kräuterwahl oder einen Hauch von Schärfe zu verändern, macht jede Kreation zu deinem ganz persönlichen Meisterwerk.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist hier entscheidend, denn bei so wenigen Elementen spielt jedes einzelne eine Hauptrolle. Wenn du auf frische, hochwertige Produkte achtest, wird sich das Ergebnis in jeder einzelnen Nuance bemerkbar machen – vom ersten Löffel bis zum letzten Rest.

  • Creme VEGA: Das Herzstück unserer veganen Kreation, das für eine unwiderstehlich seidige Textur sorgt, die an klassische Mayonnaise erinnert.
  • Senf: Nicht irgendein Senf, sondern ein mittelscharfer, der mit seiner leichten Würze und Nuanciertheit eine tiefe Basis für das Aroma legt.
  • Zitronensaft: Frischer Saft, der nicht nur eine belebende Säure bringt, sondern auch die anderen Aromen harmonisch miteinander verbindet.
  • Agavendicksaft: Ein Hauch von Süße, der die Säure ausgleicht und der Mayo eine angenehme Abrundung verleiht, ohne aufdringlich zu sein.
  • Speiseöl (z.B. Rapsöl): Hier ist Neutralität gefragt. Ein gutes, helles Öl, das die Emulsion perfekt bindet und für die charakteristische Cremigkeit sorgt.
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Die unverzichtbaren Gewürzhelden, die jedes Aroma zum Leben erwecken und intensivieren.
  • Frischer Estragon: Ein aromatisches Kraut, das dieser Mayo eine unvergleichliche Frische und eine elegante Note verleiht, die dich sofort verzaubern wird.

Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte weiter unten, wo jedes Detail für deinen Erfolg sorgfältig aufbereitet ist.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Mayonnaise, in ihrer ursprünglichen Form, hat eine faszinierende Geschichte, die zurück bis ins 18. Jahrhundert in Frankreich reicht. Oft wird die Erfindung dem Koch des französischen Herzogs Richelieu zugeschrieben, der nach einem Sieg in Mahón, auf Menorca, eine Sauce aus Ei und Öl kreierte – die „Mahonnaise“.

Mit der Zeit hat sich dieses Grundrezept über die ganze Welt verbreitet und wurde an unzählige lokale Geschmäcker und verfügbare Zutaten angepasst, was zu einer schier endlosen Vielfalt an Varianten führte. Es ist ein Beweis dafür, wie ein einfaches Grundkonzept durch kulturellen Austausch und kulinarische Kreativität zu etwas ganz Neuem und Geliebtem werden kann.

Die Entwicklung hin zu veganen Alternativen ist ein Spiegelbild des Wandels in unserer Gesellschaft – ein Streben nach mehr Nachhaltigkeit und bewussterem Konsum, ohne dabei auf Genuss verzichten zu müssen. Heute ist es möglich, die cremigste Textur und das intensivste Aroma zu erreichen, indem man auf pflanzliche Kraft setzt. Die Verwendung von […] auf der Basis von […] ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die moderne Küche Tradition neu interpretiert.

So bereitest du vegane Mayo selber machen zu

Schritt 1: Die aromatisierte Basis

Nimm dir einen Rührbecher zur Hand, der etwas höher als breit ist – das ist ideal für den Pürierstab. Gib nun die Creme VEGA hinein, gefolgt vom mittelscharfen Senf, der als dezente Schärfe dient. Ein guter Schuss frischer Zitronensaft sorgt für die notwendige Frische, die ein wenig Säure ins Spiel bringt und alles lebendig macht. Ein Löffel Agavendicksaft rundet die Basis mit einer sanften Süße ab, die das gesamte Geschmacksprofil harmonisiert.

Diese Mischung ist die Grundlage für alles, was kommt. Sie ist der erste Kuss, bevor die Umarmung folgt. Vertraue darauf, dass diese wenigen Zutaten gemeinsam schon ein beachtliches Aroma entfalten.

Schritt 2: Die Verwandlung durch den Pürierstab

Jetzt kommt der Moment der Magie. Setze den Pürierstab tief in den Becher, bis er fast den Boden berührt. Starte ihn auf niedriger Stufe. Du wirst sehen, wie sich die Zutaten langsam miteinander verbinden und eine cremige Masse bilden. Bleibe geduldig; es geht zunächst nur darum, eine homogene Basis zu schaffen, bevor das Öl ins Spiel kommt.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie aus diesen einzelnen Komponenten durch mechanische Kraft eine Einheit wird. Dies ist der Punkt, an dem die eigentliche Emulsion zu keimen beginnt.

Schritt 3: Das langsame Öl – Geduld zahlt sich aus

Dies ist der entscheidende Schritt für eine perfekte, stabile Mayo. Sobald die Basis anfängt, merklich cremig zu werden, beginne, das Speiseöl ganz langsam und in einem hauchdünnen Strahl hinzuzufügen. Lass den Pürierstab dabei konstant laufen. Das Öl muss sich langsam mit den anderen Zutaten verbinden und emulgieren.

Wenn du das Öl zu schnell zugibst, kann es passieren, dass die Emulsion bricht und deine Mayo flüssig bleibt. Stell dir vor, du streichst Butter langsam in heiße Kartoffeln – die gleiche Prinzipien gelten hier.

Tipp: Nimm dir Zeit für diesen Schritt. Ein langsamer Strahl ist hier wichtiger als Schnelligkeit. Achte darauf, dass der Pürierstab weiterhin gut arbeitet, um das Öl kontinuierlich einzuarbeiten.

Schritt 4: Würze und Verfeinerung

Sobald die gesamte Menge Öl eingearbeitet ist und deine Mayo die gewünschte, feste und cremige Konsistenz erreicht hat, ist es Zeit für die finale Abstimmung. Schmecke deine Kreation vorsichtig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Oft reichen schon kleine Mengen, um den Geschmack entscheidend zu intensivieren.

Sei hier ruhig ein wenig experimentierfreudig. Ein Hauch mehr Salz kann Wunder wirken, ein frecher Pfefferstrich gibt dem Ganzen Pfiff. Es ist dein Gericht, deine Entscheidung.

Schritt 5: Der grüne Frischekick – Estragon

Nun kommt das i-Tüpfelchen, das diese vegane Mayo von anderen unterscheidet: der frische Estragon. Wasche die Zweige sorgfältig und zupfe die kleinen Blätter ab. Hacke sie dann mit einem scharfen Messer sehr fein. Das feine Hacken sorgt dafür, dass die ätherischen Öle des Estragons optimal freigesetzt werden und sich gleichmäßig in der Mayo verteilen.

Hebe den gehackten Estragon vorsichtig unter die fertige Mayo. Achte darauf, ihn nicht zu zerdrücken, sondern sanft unterzuheben, damit die cremige Textur erhalten bleibt.

Achtung: Nicht zu viel Estragon auf einmal. Lieber erst weniger und bei Bedarf nachgeben, denn sein Aroma ist intensiv und kann schnell dominieren.

Schritt 6: Entfaltung der Aromen

Die frisch zubereitete Mayo braucht einen Moment, um zur Ruhe zu kommen und die Aromen richtig zur Geltung zu bringen. Decke die Schüssel ab und stelle sie für mindestens 30 Minuten, besser noch eine Stunde, in den Kühlschrank. Diese Ruhepause ermöglicht es dem Estragon, seinen vollen Duft und Geschmack an die cremige Basis abzugeben.

Diese Wartezeit ist die Geduldsprobe für wahre Genießer. Aber sie ist essenziell, um das volle Potenzial deiner selbstgemachten veganen Mayo zu erleben. Der Unterschied ist spürbar.

Wenn du es eilig hast oder eine intensivere Kräuternote wünschst, kannst du auch einen Teil des Estragons direkt vor dem Servieren unterheben, um die Frische zu maximieren.

Tipp: Für eine noch tiefere und komplexere Aromatik, besonders wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du die Mayo auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Aromen werden sich in dieser Zeit wunderbar entfalten und vermischen.

Der Prozess der Herstellung dieser veganen Mayo ist mehr als nur ein Rezept befolgen; es ist ein kleines Ritual der Achtsamkeit und des Experimentierens. Jeder Schritt, von der Auswahl der Zutaten bis zum abschließenden Ziehenlassen, ist darauf ausgelegt, dir ein Ergebnis zu liefern, das dich begeistert.

Denke daran, die Konsistenz kann variieren, je nachdem, wie viel Öl du einarbeitest. Wenn sie dir zu fest ist, rühre einfach einen Teelöffel Wasser oder pflanzliche Milch ein. Ist sie dir zu flüssig, kannst du versuchen, noch eine kleine Menge Creme VEGA hinzuzufügen und erneut kurz durchzupürieren.

Es ist diese persönliche Anpassung, die deine Mayo einzigartig macht. Sei mutig, probiere dich aus und finde deine perfekte Konsistenz und deinen perfekten Geschmack. Die Freude am Kochen liegt oft in der Freiheit, das Rezept auf deine eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden.

Die vegane Mayo ist nach dem Ziehenlassen bereit, deine Gerichte zu veredeln. Ob als cremiger Dip, als streichzarte Basis für Sandwiches oder als Highlight in einem Nudel- oder Kartoffelsalat – die Möglichkeiten sind schier endlos. Du hast etwas Besonderes geschaffen, das Stolz verdient.

Was ich dabei gelernt habe: Die wirklich guten Grundrezepte sind wie ein leeres Leinwand. Sie warten darauf, dass du deine persönliche Note hinzufügst, sei es durch ungewöhnliche Kräuter, einen Hauch von Gewürz oder eine andere Textur. Diese Mayo ist genau so ein Juwel.

Stell dir vor, wie du deinen Gästen diese selbstgemachte Delikatesse servierst und sie fragen: „Wo hast du diese fantastische Mayo gekauft?“ Deine Antwort wird ein Lächeln sein, denn du weißt: Du hast sie mit Liebe und Können selbst gemacht.

Die Welt der veganen Küche bietet unzählige Möglichkeiten, und diese Mayo ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man tierische Produkte ersetzen kann, ohne Kompromisse beim Geschmack oder der Textur einzugehen. Es ist ein Schritt in Richtung einer bewussteren und doch köstlichen Ernährung.

Auch wenn es verlockend ist, die Mayo sofort zu verzehren, sei geduldig. Die Aromen verbinden sich am besten, wenn sie Zeit haben. Und wenn du sie einmal probiert hast, wirst du dich fragen, wie du jemals ohne sie leben konntest!

Dies ist keine bloße Beigabe mehr, sie ist ein integraler Bestandteil des Genusserlebnisses. Sie wertet auf, verbindet und verzaubert.

Der entscheidende Moment: Die Emulsion – das zarte Zusammenführen von Öl und Flüssigkeit zu einer cremigen Einheit – ist das Herzstück jeder Mayo. Gelingt sie, ist der Rest nur noch Feinschliff. Und genau dafür sind die folgenden Tipps!

Die Textur kann entscheidend sein. Manche mögen ihre Mayo fester, andere lieber etwas lockerer. Passe die Menge des Speiseöls entsprechend an. Wenn du merkst, dass du zu wenig Öl hast, keine Panik. Gib einfach noch etwas mehr hinzu, während der Pürierstab läuft.

Für eine besonders glatte Konsistenz kannst du den Estragon vor dem Hacken kurz blanchieren – das intensiviert die Farbe und macht ihn leichter verdaulich. Aber das ist reine Geschmackssache, für den Anfang ist roher Estragon völlig ausreichend.

Vergiss nicht, dass die Menge der Säure (Zitronensaft) und der Süße (Agavendicksaft) entscheidend für die Balance ist. Wenn deine Mayo nach dem Ziehenlassen noch etwas fad schmeckt, scheue dich nicht, ein winziges bisschen mehr davon hinzuzufügen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu viel Öl auf einmal

Der häufigste Stolperstein ist die Versuchung, das Öl zu schnell in die Mischung zu gießen. Dies überfordert die Emulsion und führt oft dazu, dass die Mayo flüssig und geronnen bleibt. Stell dir vor, deine Zutaten sind zarte Seelen, die sich langsam kennenlernen müssen, anstatt sich überstürzt zu umarmen.

Fehler 2: Falscher Pürierstab-Einsatz

Wenn der Pürierstab nicht richtig eingesetzt wird, kann die Emulsion ebenfalls scheitern. Er sollte am Anfang des Mixens tief im Becher bleiben und nur langsam nach oben gezogen werden, wenn das Öl eingearbeitet wird. Eine gute Bodenhaftung ist hier Gold wert.

Fehler 3: Unausgewogener Einsatz von Säure und Süße

Manchmal wird vergessen, dass Zitronensaft und Agavendicksaft nicht nur Geschmacksträger sind, sondern auch die Struktur beeinflussen. Eine zu knappe Dosierung kann die Mayo weniger frisch oder nicht ausgewogen machen. Eine zu starke Dosierung kann sie hingegen wässrig wirken lassen.

Fehler 4: Fehlende Ziehzeit

Man ist oft ungeduldig und möchte die Mayo sofort probieren. Doch die Aromen brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Ohne diese Ruhephase verpasst man die volle Geschmackstiefe, die Estragon und die anderen Zutaten entfalten.

Variationen für jeden Geschmack

Würzige Aioli-Variante: Für Liebhaber des deftigen Geschmacks fügst du einfach eine kleine, fein gehackte Knoblauchzehe zur Basismischung hinzu, bevor du sie pürierst. Das gibt der Mayo eine wunderbare, würzige Note, die perfekt zu gegrilltem Gemüse oder als Dip für knusprige Pommes passt.

Mediterrane Kräutermischung: Ersetze den Estragon durch eine Mischung aus frischem Basilikum, Oregano und einem Hauch Rosmarin. Diese mediterrane Variante verbreitet Urlaubsstimmung und passt hervorragend zu Salaten und Sandwiches mit mediterranen Zutaten wie Oliven und getrockneten Tomaten.

Scharfer Kick mit Chili: Wenn du es gerne etwas feuriger magst, gib eine Prise Chiliflocken oder eine fein gehackte kleine Chilischote zur Basismischung. Diese Variante bringt eine angenehme Schärfe mit sich, die ideal ist, um Eintönigkeit zu durchbrechen und Gerichten eine aufregende Komponente zu verleihen.

Profi-Tipps für vegane Mayo selber machen

Öltemperatur beachten: Verwende Öl, das Raumtemperatur hat. Zu kaltes Öl kann die Emulsion erschweren, zu warmes Öl kann zu Problemen mit der Konsistenz führen.

Die richtige Wahl des Öls: Während Rapsöl neutral ist, kannst du für eine dezent andere Note auch Sonnenblumen- oder Traubenkernöl verwenden. Ein sehr leichtes, fruchtiges Olivenöl kann ebenfalls funktionieren, sollte aber sparsam eingesetzt werden, um den Geschmack nicht zu überdominieren.

Experimentiere mit Süßungsmitteln: Neben Agavendicksaft kannst du auch Ahornsirup probieren, der eine leicht karamellige Nuance mitbringt. Achte aber darauf, die Menge anzupassen, da Ahornsirup oft intensiver süß ist.

Weniger ist mehr bei den Kräutern: Beginne lieber mit weniger frischem Estragon und füge bei Bedarf mehr hinzu. Sein Aroma ist kräftig und entwickelt sich beim Ziehenlassen noch weiter. Du kannst auch einen Teil des Estragons kurz vor dem Servieren unterrühren, um die Frische zu maximieren.

Gläser statt Plastik: Lagere deine selbstgemachte Mayo in einem luftdichten Glas im Kühlschrank. Das bewahrt die Frische am besten und vermeidet unerwünschte Gerüche von anderen Lebensmitteln.

Servier-Ideen für vegane Mayo selber machen

Anrichten & Dekoration

Serviere deine vegane Mayo in einer kleinen Schale, garniert mit einem frischen Estragonzweig oder ein paar feinen Kräuterflocken. Ein leicht beträufelter Spritzer Zitronensaft kurz vor dem Servieren kann die frische Farbe noch intensivieren und einen letzten Hauch von Aroma freisetzen.

Passende Beilagen

Diese Mayo ist ein Traum auf hausgemachten Kartoffelpuffern oder zu einem bunten Ofengemüse. Sie verleiht auch einfachen Sandwiches mit geröstetem Brot und frischen Gemüsesorten eine luxuriöse Note. Auch kalte Nudel- und Kartoffelsalate profitieren enorm von ihrer Cremigkeit und ihrem frischen Geschmack.

Für ein leichtes Abendessen passt sie hervorragend zu einem frischen grünen Salat oder als Dip zu knusprigen veganen Nuggets oder Gemüsesticks. Entdecke die Vielfalt, die diese einfache Mayo eröffnen kann!

Für besondere Anlässe

Bei Grillpartys ist sie die perfekte Begleitung für vegane Burger oder marinierte Tofuspiesse. Auf jeder Buffet-Tafel wird sie zum geschätzten Gast, besonders wenn du eine Auswahl an Dips anbietest. Selbst ein einfaches Picknick wird durch sie zu einem Festmahl.

Sie ist auch ein wunderbarer Bestandteil von Vorspeisenplatten. Denk an kleine Blätterteigtaschen gefüllt mit Gemüse, oder als cremige Basis für kleine vegane “Canapés”.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Reste deiner selbstgemachten veganen Mayo bewahrst du am besten in einem luftdichten Glasbehälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Oberfläche der Mayo glatt bleibt und keine Lufteinschlüsse entstehen, die die Haltbarkeit beeinträchtigen könnten.

Einfrieren

Das Einfrieren von selbstgemachter Mayo ist leider nicht ratsam. Durch den hohen Fettanteil und die Emulsion kann die Mayo beim Auftauen ihre cremige Konsistenz verlieren und grieselig oder wässrig werden. Es ist besser, kleinere Mengen frisch zuzubereiten, die du auch verbrauchen kannst.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Da Mayo in der Regel kalt genossen wird, ist ein Aufwärmen meist nicht nötig. Sollte sie doch einmal zu fest geworden sein (z.B. nach einer Nacht im Kühlschrank), kannst du sie durch vorsichtiges Rühren mit einem Teelöffel Wasser oder etwas pflanzlicher Milch wieder geschmeidiger machen. Achte nur darauf, dass sie nicht erhitzt wird, da dies die Emulsion zerstören könnte.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange ist selbstgemachte vegane Mayo im Kühlschrank haltbar?

    Selbstgemachte vegane Mayo hält sich im Kühlschrank, gut verschlossen in einem luftdichten Glas, in der Regel etwa 5 bis 7 Tage. Wichtig ist dabei, dass du von Anfang an frische Zutaten verwendet hast und dass sie kühl gelagert wird. Schau einfach auf das Aussehen und den Geruch: Wenn sie Anzeichen von Verderb zeigt, solltest du sie lieber nicht mehr verwenden.

  2. Was kann ich tun, wenn meine vegane Mayo nicht eindickt oder zu flüssig geworden ist?

    Das häufigste Problem ist, dass das Öl zu schnell hinzugefügt wurde. Keine Sorge, du kannst das oft noch retten! Wenn die Mayo noch nicht völlig gescheitert ist, versuche, sie in einen sauberen Becher zu geben und mit einem weiteren Esslöffel Creme VEGA erneut im Pürierstab zu bearbeiten. Füge dann ganz langsam, tröpfchenweise, wieder Speiseöl hinzu, bis die gewünschte Bindung entsteht. Eine andere Option ist, eine zusätzliche Prise Senf oder etwas mehr Xanthan (ein Bindemittel) vorsichtig unterzuarbeiten.

  3. Kann ich statt Estragon auch andere frische Kräuter für meine vegane Mayo verwenden?

    Ja, absolut! Die Variationen sind fast unendlich. Frischer Schnittlauch, Petersilie oder Dill geben wunderbare, frische Aromen, die sehr gut funktionieren. Du kannst auch experimentieren und eine Kombination aus verschiedenen Kräutern wählen, wie zum Beispiel eine Mischung aus Petersilie und Schnittlauch für eine mildere Note. Oder wie wäre es mit einem Hauch von Koriander für eine exotischere Variante? Sei kreativ und finde deine Lieblingskombination.

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